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Autor Thema: 9/11 ist nicht vorbei  (Gelesen 46432 mal)

mossmann

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #30 am: 05. Mai 2015, 17:59:56 »
Offizieller Sprecher des gemäßigten Flügels der Psiram-Jugend

Groucho

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #31 am: 05. Mai 2015, 18:04:54 »
und woher weiß ich jetzt, das der "angesehen" ist?

Ist ja bereits ein Argument by Authority von Daudiek. Nicht hilfreich, wenn er an sachlicher Klärung interessiert ist. Ich glaube es ja immer noch nicht, wäre nach all den Jahren das erste Mal. Lasse mich aber gerne überraschen.
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

pelacani

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #32 am: 05. Mai 2015, 18:28:39 »
Auch wenn schon reichlich Popcorn verteilt ist, ich kürze das ganze jetzt mal ab.

Bevor wir uns der Statik widmen, von der die meisten einschließlich des Thread-Starters keine Ahnung haben, können wir ja zunächst versuchen, die aus dem letzten Thread
https://forum.psiram.com/index.php?topic=13201.0
liegengebliebenen Fragen abzuarbeiten:
Wir erleben momentan ein Zeitalter mit einem extrem grossen Misstrauen gegenüber der Wissenschaft. Ich denke, dass das völlige Ignorieren der Möglichkeit eines Inside Job bei 9/11 dafür stark verantwortlich ist. Vertrauen ist da eben schnell zerstört und die Profiteure sind eben auch die Scharlatane und Quacksalber. Ich finde Euer Projekt grossartig und wichtig, appeliere aber auch an Eure Verantworung bezüglich der Seriösität Eurer Artikel, die sich nicht darauf beschränken kann, den mächtigsten Akteuren alles nachzuplappern.

Warte mal, Du willst sagen, daß das Misstrauen in die Wissenschaft, wie es manchen Zeitgenossen innewohnt, der Tatsache geschuldet ist, daß man 911 nicht für einen Insiderjob hält resp. als solchen akzeptiert?

Nu ja, darüber kann man sicher geteilter Ansicht sein ...

Aber lass uns doch mal wissenschaftlich und wahrscheinlichkeitstheoretisch überlegen, wie so ein Ding durchzuziehen wäre.

Wo sind die Passagiere der Flugzeuge, wo die Besatzungen?
Wie sorgt man dafür, daß diese Totem nicht quicklebendig über die Straße laufen?
Wo sind die Flugzeuge?
Wo sind die angeblichen Attentäter (nehmen wir jetzt einfach mal, es waren Statisten von FBI/CIA/KGB/Miss-Piggy-Fanclub)?
Wer hat den Sprengstoff in den Türmen angebracht?
Wie lange hat das gedauert?
Wie wurde das den Menschen in den Türmen erklärt, die da arbeiteten?
Wer zieht da im Hintergrund die Fäden?
Wie viele Menschen sind an dieser Verschwörung beteiligt?
Wie sorgt man dafür, daß niemand etwas sagt, auch nicht aus Versehen?
Wieso sollte man so etwas tun?

Wenn Du diese für Dich sicher einfach zu beantworteten Fragen abgearbeitet hast, dann können wir gerne noch einmal darüber reden, ob es vielleicht doch eine Verschwörung war.

42m

Was meinst Du, Daudieck?

Dieser Faden war übrigens einer der längsten, mit den meisten Details. Aber unser wichtigster zum Thema 9/11 war bisher der hier:
https://forum.psiram.com/index.php?topic=11564.0

Daudieck

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #33 am: 05. Mai 2015, 19:04:33 »
Apropos keine Ahnung - wenn Du, nur zum Beispiel, wenigstens die Stabkräfte in einem unbestimmt gelagerten Fachwerk nach Menabrea und per direkter Integration bestimmen kannst, dann kommen wir uns vielleicht näher... vorher wäre ich aber mit Bewertungen der Kenntnisse Fremder vorsichtig.

Und ansonsten: Ich bin fieberfrei, ich wünsche mir nicht unbedingt dieses oder jenes Resultat, ich bin nicht aufdeckungssüchtig. Es gibt auch einige Fragen, darunter von dir schon angeführte, die schwer mit der Vorstellung von einer Sprengung der Gebäude zu vereinbaren sind - trotzdem sind die Einstürze allein infolge von Flugzeugen und Bränden für mich nicht nachvollziehbar. Wenn gewünscht, kann ich acht Punkte dazu formulieren - ich will hier jetzt nicht zu lang werden.

duester

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #34 am: 05. Mai 2015, 19:20:02 »
Man erkläre mir, wie ein 54 Meter langes und 38 Meter breites Verkehrsflugzeug in einem Erdloch von 8 Metern Durchmesser restlos verschwinden kann, und das mitten auf einem Acker mit hartem Erdboden.

Äh ... sorry, wenn ich jetzt mal ganz blöd frage, aber hast du die letzten Monate in einem Erdloch gelebt? Denn da gab's schöne Bilder davon, was mit so einem Flugzeug passiert, wenn man es mit Karacho gegen ein mehr oder weniger vertikales Ziel steuert: Es ist nicht mehr als Flugzeug erkennbar. Und bevor sich hier alle in Detailfragen verheddern, habe ich erst eine Frage an dich: Warum? Warum eine Verschwörung? Wozu der ganze Driss?

Groucho

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #35 am: 05. Mai 2015, 19:27:29 »
Apropos keine Ahnung - wenn Du, nur zum Beispiel, wenigstens die Stabkräfte in einem unbestimmt gelagerten Fachwerk nach Menabrea und per direkter Integration bestimmen kannst, dann kommen wir uns vielleicht näher... vorher wäre ich aber mit Bewertungen der Kenntnisse Fremder vorsichtig.

Falls ich gemeint war: Ich kenne Dein Wissen natürlich nicht. Tatsache ist lediglich, dass bei den allermeisten, welche mit "Das kann nicht sein" ein entsprechendes Defizit haben. Feststellbar weniger durch diese Aussage, sondern was sich i.d.R. dann im Laufe der Diskussion herausstellt. Masseträgheit, Skalierungseffekte etc., meist alles Fremdworte. Umso schöner, wenn das bei Dir nicht der Fall ist.

Zitat
trotzdem sind die Einstürze allein infolge von Flugzeugen und Bränden für mich nicht nachvollziehbar. Wenn gewünscht, kann ich acht Punkte dazu formulieren - ich will hier jetzt nicht zu lang werden.

Meinetwegen gerne. Das wäre dann konkret und handhabbar. Vorhersage: Es wird keine Einigung geben. Aber wer weiß ...
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

mossmann

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #36 am: 05. Mai 2015, 19:30:59 »
Wenn Du, nur zum Beispiel, wenigstens die Stabkräfte in einem unbestimmt gelagerten Fachwerk nach Menabrea und per direkter Integration bestimmen kannst

nö, das macht mein Rechner  8)

Äh, nochmal:

Bauingenieurstudium reicht nicht, um "angesehen" zu sein.
Offizieller Sprecher des gemäßigten Flügels der Psiram-Jugend

Groucho

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #37 am: 05. Mai 2015, 19:32:05 »
Denn da gab's schöne Bilder davon, was mit so einem Flugzeug passiert, wenn man es mit Karacho gegen ein mehr oder weniger vertikales Ziel steuert: Es ist nicht mehr als Flugzeug erkennbar.

Siehe auch meinen Link oben. Das menschliche Hirn hat arge Probleme, sich Quadratfunktionen vorstellen zu können; dies zu beobachten ist bei solchen Diskussionen stets das pädagogisch Wertvolle  :grins2:
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

mossmann

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #38 am: 05. Mai 2015, 19:32:26 »
Denn da gab's schöne Bilder davon, was mit so einem Flugzeug passiert, wenn man es mit Karacho gegen ein mehr oder weniger vertikales Ziel steuert.

Alles Lüge! Guck doch bei youtube! :blank:
Offizieller Sprecher des gemäßigten Flügels der Psiram-Jugend

Daudieck

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #39 am: 05. Mai 2015, 19:50:39 »
> 1. Beide Twin-Towers stürzten unter gewaltigem Horizontalauswurf von Gebäudemasse zusammen, was physikalisch nur erklärbar ist, wenn entsprechende Quer- bzw. Seitwärtskräfte gewirkt haben – welche waren das?

> 2. Die Geschwindigkeit beider Zusammenstürze war so bemerkenswert hoch, dass dieses Phänomen dringend einer Erklärung bedarf. Alle drei Gebäude hatten eine sehr massive Stahlkonstruktion in ihrem Zentrum, und zwar über die gesamte Länge, diese Konstruktionen wurden nach unten hin kontinuierlich massiver - die Zusammenbrüche hätten so wie sie erfolgt sind nicht ohne weitere Einwirkungen ablaufen können. 

> 3. Die enorme Staubentwicklung ist rätselhaft, besonders unter Berücksichtigung der mikrofeinen Staubstruktur. Diese Art von höchst feinem Staub war bis dahin bei Gebäudeeinstürzen, etwa durch Erdbeben, unbekannt.

> 4. Nachweislich traten während des Zusammenbruches beträchtliche Abgänge flüssigen Stahls auf, was die Frage aufwirft, wie die dafür notwendigen Temperaturen zustande kamen.

> 5. Im Staub wurden spezifische Reaktionsprodukte von Thermit und sehr kleine Eisenkügelchen massenhaft nachgewiesen - beide Stoffe kommen nur bei Temperaturen zustande, die die Flugzeugeinschläge unmöglich bewirkt haben konnten.

> 6. Mehrere starke Explosionen in beiden Gebäuden wurden dokumentiert und von zahlreichen Zeugen testiert, es gibt dazu bisher keinerlei Erläuterungen.

> 7. Im Untergrund der Gebäude brannten bis zu acht Wochen lang Feuer, die nicht gelöscht werden konnten – auch dazu liegen keinerlei Erklärungen vor.

> 8. Alle drei Hochhäuser brachen ziemlich genau vertikal zusammen (was die horizontalen Masse-Auswürfe nicht ausschloss), also in ihre Grundrisse, auf Englisch: in their footprints - das widerspricht, besonders beim Nord- und Süd-Turm, den realistischen Erwartungen.


Belbo

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #40 am: 05. Mai 2015, 20:15:18 »
Du meinst Du schlägst hier nach vierzehn Jahren mit einer 9/11 Diskussion auf und hast nichts Neues zu bieten, sondern nur seit Jahren wiederlegten Unsinn?
What Skyway promises is not realizable, what Skyway can realize is not saleable.

Sauropode

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #41 am: 05. Mai 2015, 20:16:34 »
> 1. Beide Twin-Towers stürzten unter gewaltigem Horizontalauswurf von Gebäudemasse zusammen, was physikalisch nur erklärbar ist, wenn entsprechende Quer- bzw. Seitwärtskräfte gewirkt haben – welche waren das?

Wenn große Massen von oben auf herbstürzen, kann die drunter liegende Materie nur nach der Seite ausweichen. Springe mal in eine Pfütze, das weißt Du, was ich meine.

Zitat
> 2. Die Geschwindigkeit beider Zusammenstürze war so bemerkenswert hoch, dass dieses Phänomen dringend einer Erklärung bedarf. Alle drei Gebäude hatten eine sehr massive Stahlkonstruktion in ihrem Zentrum, und zwar über die gesamte Länge, diese Konstruktionen wurden nach unten hin kontinuierlich massiver - die Zusammenbrüche hätten so wie sie erfolgt sind nicht ohne weitere Einwirkungen ablaufen können.

Wenn die Decke eines Geschosses auf das darunter liegende kracht, wird jenes aus der Verankerung gerissen, beide stürzen zusammen weiter und reißen das nächste mit. Da die herabstürzenden Massen von Geschoss zu Geschoss immer größer werden, bricht das, was darunter liegt, auch immer schneller zusammen. Eine Art Domino-Effekt. 

Zitat
> 3. Die enorme Staubentwicklung ist rätselhaft, besonders unter Berücksichtigung der mikrofeinen Staubstruktur. Diese Art von höchst feinem Staub war bis dahin bei Gebäudeeinstürzen, etwa durch Erdbeben, unbekannt.

Das ist für mich keine Frage. Wo starke Kräfte wirken, da wird das Material auch ferin zerbröselt. Den Effekt wird man auch haben, wenn ein Wolkenkratzer erdbebenbedingt kollabiert.

Zitat
> 4. Nachweislich traten während des Zusammenbruches beträchtliche Abgänge flüssigen Stahls auf, was die Frage aufwirft, wie die dafür notwendigen Temperaturen zustande kamen.

Flüssiger Stahl? Wirklich?

Zitat
> 5. Im Staub wurden spezifische Reaktionsprodukte von Thermit und sehr kleine Eisenkügelchen massenhaft nachgewiesen - beide Stoffe kommen nur bei Temperaturen zustande, die die Flugzeugeinschläge unmöglich bewirkt haben konnten.

Das wird behauptet.

Zitat
> 6. Mehrere starke Explosionen in beiden Gebäuden wurden dokumentiert und von zahlreichen Zeugen testiert, es gibt dazu bisher keinerlei Erläuterungen.

Auch das wird gerne behauptet.

Zitat
> 7. Im Untergrund der Gebäude brannten bis zu acht Wochen lang Feuer, die nicht gelöscht werden konnten – auch dazu liegen keinerlei Erklärungen vor.

So lange es genug Brandlasten und Sauerstoff gibt, brennt es. Das ist nichts ungewöhnliches. Die Feuerwehr wird wohl durch die Trümmer nur schwer an die Barndherde herangekommen sein.

Zitat
> 8. Alle drei Hochhäuser brachen ziemlich genau vertikal zusammen (was die horizontalen Masse-Auswürfe nicht ausschloss), also in ihre Grundrisse, auf Englisch: in their footprints - das widerspricht, besonders beim Nord- und Süd-Turm, den realistischen Erwartungen.

Wie wären denn die Erwartungen? Die Bauweise machte diese Form des Einstürzens möglich: Stahlbetonbauweise, eingehängte Geschosse.

Belbo, war das einigermaßen richtig?
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

Omikronn

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #42 am: 05. Mai 2015, 20:21:36 »
Zitat
Im Staub wurden spezifische Reaktionsprodukte von Thermit und sehr kleine Eisenkügelchen massenhaft nachgewiesen - beide Stoffe kommen nur bei Temperaturen zustande, die die Flugzeugeinschläge unmöglich bewirkt haben konnten.
Zum Thermit: Das ist eine Behauptung des emeritierten Physikers Steven Jones, ob die stimmt ist so eine Sache... Zumindest die mit der Materie befassten Institutionen, Fachexperten, Ingenieure und Konstrukteure in den USA weisen solche Thesen als haltlos zurück.
Siehe: https://web.archive.org/web/20140704170438/http://www.commondreams.org/views06/0912-20.htm

Zudem ist Thermit ungeeignet um bei einer Sprengung eingesetzt zu werden, es ist kein Explosivstoff und "schneidet" nur mit Hilfe der Schwerkraft und der Hitze, also senkrecht nach unten und nicht etwa seitlich oder im 45 grad Winkel.

Don't try to argue with idiots, first they tear you down to their level, then they beat you with their experience.

Daudieck

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #43 am: 05. Mai 2015, 20:23:06 »
Verehrter Belbo - du trägst nichts außer Blödsinn zur Diskussion bei und spielst dich als Oberschiedsrichter auf, du machst dich damit zu einer lächerlichen Figur. Bleib einfach weg aus diesem Thread, dann können die Vernünftigen in Ruhe diskutieren.

Typee

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Re: 9/11 ist nicht vorbei
« Antwort #44 am: 05. Mai 2015, 20:30:55 »
Stahlbetonbauweise, eingehängte Geschosse.

Nein, in diesem Punkt nicht so ganz. Stahl-(nicht Stahlbeton-)Bauweise.

Es gab grob gesagt zwei ineinander verlaufende Stahlröhren als zentrale Stützkonstruktion und an den Ecken jeweils schlanke Konsolträger als Widerlager für die eingehängten Decken. Alles andere war Glas, Aluminium und Gipskarton, also ohne statische Funktion. Diese Bauweise war tatsächlich der Grund für die Form des Kollapses. Brennendes Kerosin konnte alle vertikalen Stützelemente an der Brandstelle erweichen. Das genügte schon, um die auf den betroffenen Stockwerken gelegenen Decken absacken zu lassen. Ein Stahlbeton-Tragwerk wäre zugegebenermaßen ganz anders kollabiert - wenn überhaupt. Vermutlich wäre die einfach nur oberhalb der Einschlagstelle ausgebrannt.

Verehrter Daudieck,

war das jetzt sachlich genug für Ihre Anforderungen?
Damals starben die Menschen früher, aber gesünder.