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Autor Thema: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001  (Gelesen 54950 mal)

RächerDerVerderbten

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #150 am: 03. August 2014, 13:58:52 »
Stichwort Strategie der Spannzng -> googeln

Ich bevorzuge eine schlüssige Erklärung in Deinen eigenen Worten, warum Menschen, die für ihren Patriotismus bekannt sind, 3000 ihrer eigenen Leute ermorden sollten, um irgendeine "Spannung" zu erzeugen.

Diese wäre tatsächlich mit wesentlich weniger Aufwand herzustellen, da bräuchte es lediglich etwas geschickte Gräuelpropaganda, Deine "Theorie" rechnet sich einfach nicht, man hackt sich keine Hand ab, um jemand anderen der Körperverletzung zu bezichtigen.

Da Du ein großer cui bono- Fan bist, ist Dir mal in den Sinn gekommen, Deine eigenen(uneingestandenen) Motive für die Verbreitung dieser extrem unwahrscheinlichen Theorie zu erforschen?



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71hAhmed

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #151 am: 03. August 2014, 15:34:27 »
Also mal ernsthaft:

Mal nur angenommen unter der Prämisse, dass das ein Intern Job wäre (was noch nicht geklärt ist):
-> Was denkt Ihr bedeutet dies für die Sicherheit derjenigen, die das aufklären wollen?
Eher super Karrierechancen plus Gewährung der persönlichen Sicherheit oder eher berechtigte Angst?
Siehe z.B. Snowden.
Das bedeutet nicht viel für die Sicherheit derjenigen, die das aufklären wollen (siehe die von dir verlinkte Liste prominenter Kritiker).
Der Vergleich mit Snowden hinkt auch etwas, immerhin hat der streng juristisch aktiv einiges verbrochen, anstatt "nur" Fragen zu stellen und auf vermeintliche/tatsächliche Ungereimtheiten hinzuweisen.

Und wieso denkt ihr gefährdet die Veröffentlichung von Simulationsdaten eines Zusammensturzes die Sicherheit der USA?
Ob wir das denken, ist irrelevant, das ist die offizielle Begründung für die Nichtveröffentlichung der nachgefragten Daten.
Wieweit eine Veröffentlichung sicherheitsrelevante Rückschlüsse auf Technologie, Organisationen usw. erlauben würde, lässt sich doch ohne die Daten nicht beurteilen.

Und nochmals klargestellt: Die Kritiker haben genau untersucht, ob das Gebäude zusammenstürzen sollte und kamen zum Schluss dass dies kaum möglich ist. Und wieso sollte man dazu extra noch ne Simulation machen, wenn die Berechnungen (freier Fall) so weit von dem entfernt sind, was man nur schon grob annehmen würde.
Weil seitens der Kritiker bis jetzt nur Berechnungen zu Einzelaspekten vorliegen, aber ein Gesamtmodell der Ereignisse, das sich mit dem offiziellen sinnvoll vergleichen lässt, fehlt. Immerhin handelt es sich um ein recht komplexes Geschehen, das dazu nicht beliebig wiederholbar ist, um die Datenbasis zu verbessern.
Berechnungen zur Belastbarkeit einzelner Komponenten lassen nunmal nur beschränkt Rückschlüsse auf das Gesamtverhalten eines daraus zusammengesetzten komplexen Systems zu.

Zur Definition einer ernsthafen Untersuchung: Eine wo man auf die Kritiker eingeht und deren Überlegungen miteinbezieht, mituntersucht. Z.B. diese Überlegungen/Beobachtungen/Berechnungen: http://www.journalof911studies.com/volume/2008/TheMissingJolt7.pdf
Nochmal: wo liegt die Grenze, bis zu der man Kritiker ernst nehmen und an einer Untersuchung beteiligen könnte/sollte?
http://donaldfox.wordpress.com/2013/04/20/mystery-solved-the-wtc-was-nuked-on-911/
http://www.solarisweb.at/informationen-fuer-bewusste-menschen-archiv/169-der-anschlag-auf-das-wtc-der-911-2-teil2
Zählen Vertreter dieser "Hypothese" noch zu "ernsthafte Kritiker"? Von noch abseitigeren Erklärungsversuchen ganz zu schweigen.



Das Leben ist hart,grausam und ungerecht!--Wenn du Glück hast

Zyniker,der: Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)

greye

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #152 am: 04. August 2014, 20:05:38 »
Wir erleben momentan ein Zeitalter mit einem extrem grossen Misstrauen gegenüber der Wissenschaft. Ich denke, dass das völlige Ignorieren der Möglichkeit eines Inside Job bei 9/11 dafür stark verantwortlich ist. Vertrauen ist da eben schnell zerstört und die Profiteure sind eben auch die Scharlatane und Quacksalber. Ich finde Euer Projekt grossartig und wichtig, appeliere aber auch an Eure Verantworung bezüglich der Seriösität Eurer Artikel, die sich nicht darauf beschränken kann, den mächtigsten Akteuren alles nachzuplappern.

Warte mal, Du willst sagen, daß das Misstrauen in die Wissenschaft, wie es manchen Zeitgenossen innewohnt, der Tatsache geschuldet ist, daß man 911 nicht für einen Insiderjob hält resp. als solchen akzeptiert?

Nu ja, darüber kann man sicher geteilter Ansicht sein ...

Aber lass uns doch mal wissenschaftlich und wahrscheinlichkeitstheoretisch überlegen, wie so ein Ding durchzuziehen wäre.

Wo sind die Passagiere der Flugzeuge, wo die Besatzungen?
Wie sorgt man dafür, daß diese Totem nicht quicklebendig über die Straße laufen?
Wo sind die Flugzeuge?
Wo sind die angeblichen Attentäter (nehmen wir jetzt einfach mal, es waren Statisten von FBI/CIA/KGB/Miss-Piggy-Fanclub)?
Wer hat den Sprengstoff in den Türmen angebracht?
Wie lange hat das gedauert?
Wie wurde das den Menschen in den Türmen erklärt, die da arbeiteten?
Wer zieht da im Hintergrund die Fäden?
Wie viele Menschen sind an dieser Verschwörung beteiligt?
Wie sorgt man dafür, daß niemand etwas sagt, auch nicht aus Versehen?
Wieso sollte man so etwas tun?

Wenn Du diese für Dich sicher einfach zu beantworteten Fragen abgearbeitet hast, dann können wir gerne noch einmal darüber reden, ob es vielleicht doch eine Verschwörung war.

42m

Robert

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #153 am: 04. August 2014, 20:13:48 »
Greye, die Flugzeuge gab es ja, nur konnten die, nach Ansicht der VTler, die Türme nicht zum Einsturz bringen. Was ich mich noch weiter frage, wer hat die Flugzeuge gesteuert? Wer hat aus welchen gründen sein Leben geopfert?

greye

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #154 am: 04. August 2014, 20:26:05 »
Greye, die Flugzeuge gab es ja, nur konnten die, nach Ansicht der VTler, die Türme nicht zum Einsturz bringen. Was ich mich noch weiter frage, wer hat die Flugzeuge gesteuert? Wer hat aus welchen gründen sein Leben geopfert?

Manchmal wurde aber auch von Raketen fabuliert, weil eindeutig erkennbar wäre, daß das Flugzeug kein Flugzeug kein Flugzeug sein könne sondern irgendwas ferngelenktes.

Anders: Wenn es die Flugzeuge gab, wenn es Passagiere und Besatzungen gab, dann fehlen eigentlich nur noch Terroristen, die die Maschinen in die Türme steuern. Und dann sind wir ... ja wo? Bei dem, was die Verschwörungstheoretiker für so unwahrscheinlich halten ...

42m

Robert

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #155 am: 04. August 2014, 20:29:07 »
Achso, die Flugzeuge waren eine Art Drohnen. Aber warum muss man die Türme dann noch sprengen, wenn die Flugzeuge eine Art Rakete waren? Das ist alles unlogisch.

71hAhmed

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #156 am: 04. August 2014, 20:42:43 »
Achso, die Flugzeuge waren eine Art Drohnen. Aber warum muss man die Türme dann noch sprengen, wenn die Flugzeuge eine Art Rakete waren? Das ist alles unlogisch.
Unlogisch ist ... euphemistisch.
Ein Teil der Alternativerklärer meint, kein Flugzeug, sondern Drohne, aber keine Sprengung (im Gebäude), dafür digital eingefügte Flieger in ALLEN Videos.
Dann gibts die "Sprengung + Digitale Flugzeuge"
Oder echte ferngesteuerte Flugzeuge zur Tarnung der Sprengung (nach unauffälligem Ausstieg von Besatzung und Passagieren).
Und die Variante "nukleare Explosion Unter dem Fundament + Fakeflieger".
und und und...
Das Ganze ist in weiteren wechselnden Zusammenstellungen verfügbar, von abgedrehteren Varianten wie
Energiewaffen von Satelliten nicht zu reden.
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pelacani

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #157 am: 04. August 2014, 20:47:59 »
Das ist doch alles nicht konsequent zu Ende gedacht. Ich gebe mal die Richtung an, in die es von der Logik her gehen muss:
Fake-Gebäude + Fake-Flugzeuge + Fake-Stadt.
So in Richtung radikaler Konstruktivismus eben.

Robert

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #158 am: 04. August 2014, 21:01:33 »
Das ist doch alles nicht konsequent zu Ende gedacht. Ich gebe mal die Richtung an, in die es von der Logik her gehen muss:
Fake-Gebäude + Fake-Flugzeuge + Fake-Stadt.
So in Richtung radikaler Konstruktivismus eben.

Äh, in Bielefeld gab es doch keine Attentate?  :gruebel

greye

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #159 am: 04. August 2014, 21:50:37 »
Das ist doch alles nicht konsequent zu Ende gedacht. Ich gebe mal die Richtung an, in die es von der Logik her gehen muss:
Fake-Gebäude + Fake-Flugzeuge + Fake-Stadt.
So in Richtung radikaler Konstruktivismus eben.
Das ergibt Sinn.
New York gibt es nicht. Die Beweise sind überwältigend. Sowohl Udo Jürgens als auch Dieter Thomas Kuhn waren noch nie in New York und haben das in einem Lied dokumentiert, es gibt sogar ein Musical, das die Nichtexistenz New Yorks belegt.
Und zu allem Überfluss war ich auch noch nie in New York.

Sehr erhellend.

Disclaimer: Für Schwachsinn, der auf dieser Theorie basiert, werde ich Tantiemen verlangen!

42m

Typee

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #160 am: 05. August 2014, 10:08:12 »
Das ist doch alles nicht konsequent zu Ende gedacht. Ich gebe mal die Richtung an, in die es von der Logik her gehen muss:
Fake-Gebäude + Fake-Flugzeuge + Fake-Stadt.
So in Richtung radikaler Konstruktivismus eben.
Das ergibt Sinn.
New York gibt es nicht. Die Beweise sind überwältigend. Sowohl Udo Jürgens als auch Dieter Thomas Kuhn waren noch nie in New York und haben das in einem Lied dokumentiert, es gibt sogar ein Musical, das die Nichtexistenz New Yorks belegt.
Und zu allem Überfluss war ich auch noch nie in New York.

Sehr erhellend.

Disclaimer: Für Schwachsinn, der auf dieser Theorie basiert, werde ich Tantiemen verlangen!

42m

New York gab es mal, es wurde von Godzilla zertrampelt, und zwar schon zweimal. Muss man wissen.
Damals starben die Menschen früher, aber gesünder.

MrSpock

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #161 am: 05. August 2014, 10:49:06 »
Das ist doch alles nicht konsequent zu Ende gedacht. Ich gebe mal die Richtung an, in die es von der Logik her gehen muss:
Fake-Gebäude + Fake-Flugzeuge + Fake-Stadt.
So in Richtung radikaler Konstruktivismus eben.
Das ergibt Sinn.
New York gibt es nicht. Die Beweise sind überwältigend. Sowohl Udo Jürgens als auch Dieter Thomas Kuhn waren noch nie in New York und haben das in einem Lied dokumentiert, es gibt sogar ein Musical, das die Nichtexistenz New Yorks belegt.
Und zu allem Überfluss war ich auch noch nie in New York.

Sehr erhellend.

Disclaimer: Für Schwachsinn, der auf dieser Theorie basiert, werde ich Tantiemen verlangen!

42m

Du hast die Sportfreunde Stiller vergessen! Die waren auch noch nie da - gemeinsam mit Udo Jürgens.  :crazy
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

greye

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #162 am: 05. August 2014, 13:57:55 »
Mein Bedürfnis nach Respekt wird hier aufs ärgste verletzt. Öffentlich. Man schaut zu. Kümmert sich nicht. Schade... Auch methodisch mehr Stammtisch als Wissenschaft. Genau so schade.

Du willst doch (woran ich persönlich Zweifel hege) Sozialwissenschaftler sein ... hast Du als solcher noch nicht mitbekommen, daß Menschen auch mal nicht nett sein können?
Und Du hast auch nicht mitbekommen, daß man mit Fakten besser argumentieren kann als mit "aber andere sagen doch ..."?

Zitat
falls Du dem Englisch fähig bist.
Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich nicht glaube, daß Du tatsächlich Wissenschaftler bist.
Nichts gegen eine miese Schreibweise, aber ehrlich ... Wissenschaftler haben üblicherweise einen anderen Duktus. So, aber jetzt reicht es auch wieder, ich packe den Rechtschreibnazi wieder ein.

Im übrigen verwechselst Du Respekt mit "Deiner Meinung sein". Ich denke, jeder wird Dir hier den nötigen Respekt entgegen bringen, das bedeutet aber noch lange nicht, daß wir alle Deiner Meinung oder über die Maßen nett zu Dir sein müssen.
Unverschämt war bisher kaum einer, von mir jetzt gerade vielleicht mal abgesehen.

Was das nun für Deine Qualifikation als Wissenschaftler bedeutet, will ich nicht öffentlich beurteilen, aber vielleicht kannst Du Dir in einer ruhigen Minute ja mal selbst ein paar Gedanken dazu machen. Wenn Du nicht gerade mit Wahrheitsfindungen beschäftigt bist.

aoerli

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #163 am: 05. August 2014, 14:09:20 »
Ich bevorzuge eine schlüssige Erklärung in Deinen eigenen Worten, warum Menschen, die für ihren Patriotismus bekannt sind, 3000 ihrer eigenen Leute ermorden sollten, um irgendeine "Spannung" zu erzeugen.

Hintergrund Ressourcenkrise (siehe z.B: http://www.peakprosperity.com/crashcourse)

Eigentliche Anliegen Infolge der Ressourcenknappheit die Doppelstrategie: Sicherung des Reichtums der Oberschicht durch Untergrabung von Demokratie/Bürgerrechten (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act)
- Sicherung der Versorgung mit fossilen Brennstoffen durch militärische Vormacht der NATO in den Erdölreichen gebieten

Ein Terroranschlag im eigenen Land durch islamische Kräfte ist für diese Ziele besonders günstig: Der Krieg gegen den Terrorismus dient als nützliche Legitimation für den Angriff auf Bürgerrechte -> Der Feind droht überall!
Das Ausmass des Anschlages ist aber trotzdem genügend gross, dass es einen NATO-Bündnisfall (-> http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnisfall#B.C3.BCndnisfall_NATO) legitimiert. Dadurch wird die US-Militarisierung von Europa auch noch vorangetrieben, nächste Station scheint die Auweitung gegen Osten hin zu sein. Das Projekt EU scheint von der USA auch genutzt werden um die Demokratie zu unterlaufen -> Wichtige Handelsvereinbarungen werden im Geheimen verhandelt (-> http://de.wikipedia.org/wiki/Transatlantisches_Freihandelsabkommen).

Kurzgesagt: Ein unpopulärer Krieg für Öl wird zum noblen Krieg gegen Terrorismus und Angriffe auf demokratische Grundrechte zum Kampf gegen Terrorismus.

Das Schüren von Angst ist grundsätzlich Teil jeder Herrschaft. Denn nur in einem Klima von Angst werden Menschen gefügig und vernachlässigen ihre eigenen Bedürfnisse im Gunste von ihrem Sicherheitsbedürfnis. Je mehr Angst es einer Gesellschaft gibt, desto manipulierbarer sind Menschen. Jede Sekte nutzt das im Kleinen. Aber auch ein ganzer Staat kann so funktionieren. Das gilt nicht nur für Nordkorea....
Zitat
Wer an „Offenbarung", Wahrheit, Lehre einer Sekte zweifelt oder Kritik übt, muss bekämpft, ausgegrenzt oder abgewertet werden.
https://www.psiram.com/ge/index.php/Sekte

aoerli

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Re: Verschwörungstheorien um den 11. September 2001
« Antwort #164 am: 05. August 2014, 14:28:21 »
Das bedeutet nicht viel für die Sicherheit derjenigen, die das aufklären wollen (siehe die von dir verlinkte Liste prominenter Kritiker).
Der Vergleich mit Snowden hinkt auch etwas, immerhin hat der streng juristisch aktiv einiges verbrochen, anstatt "nur" Fragen zu stellen und auf vermeintliche/tatsächliche Ungereimtheiten hinzuweisen.
Wie potentielle Whistleblower im Falle 9/11. Viele prominente Kritiker sind im Ruhestand. Momentan sind es auch zu viele um diese zu stark dafür zu bestrafen. Scientology geht mit ihren Prominenten Kritikern übrigens auch anders um als mit "Normal-Scientologen". Sowohl Masse als auch Prominenz schützt da eher. Viele Truther berichten jedoch von negativen Folgen auf ihre Karriere. Der grosse Anteil bereits Pensionierter ist jedoch sehr auffällig. Die haben nunmal keine Karriere mehr zu verlieren und sind dadurch geschützter.


Wieweit eine Veröffentlichung sicherheitsrelevante Rückschlüsse auf Technologie, Organisationen usw. erlauben würde, lässt sich doch ohne die Daten nicht beurteilen.
Du kannst Dir es also auch nicht erklären.

Weil seitens der Kritiker bis jetzt nur Berechnungen zu Einzelaspekten vorliegen, aber ein Gesamtmodell der Ereignisse, das sich mit dem offiziellen sinnvoll vergleichen lässt, fehlt. Immerhin handelt es sich um ein recht komplexes Geschehen, das dazu nicht beliebig wiederholbar ist, um die Datenbasis zu verbessern.
Berechnungen zur Belastbarkeit einzelner Komponenten lassen nunmal nur beschränkt Rückschlüsse auf das Gesamtverhalten eines daraus zusammengesetzten komplexen Systems zu.
Die offizielle Erklärung beschreibt eine Kette von Ereignissen, die das Geschehen erklärt. Jedes Glied dieser Kette ist notwendig, umd as Gesamtgeschehen zu erklären. Fällt nur ein Glied in der Kette, fällt die Erklärung als Ganzes. Es ist deshalb gar nicht notwendig, das Gesamtereignis zu erklären. Bringt der eine Dominostein nicht den nächsten zu Fallen, gibts keine Erklärung für das weitere Fallen von Dominosteinen. Was man hat sind aber andere Beispiele von Bränden in auf Stahl basierenden Gebäuden -> http://911research.wtc7.net/wtc/analysis/compare/fires.html

Nochmal: wo liegt die Grenze, bis zu der man Kritiker ernst nehmen und an einer Untersuchung beteiligen könnte/sollte?
http://donaldfox.wordpress.com/2013/04/20/mystery-solved-the-wtc-was-nuked-on-911/
http://www.solarisweb.at/informationen-fuer-bewusste-menschen-archiv/169-der-anschlag-auf-das-wtc-der-911-2-teil2
Zählen Vertreter dieser "Hypothese" noch zu "ernsthafte Kritiker"? Von noch abseitigeren Erklärungsversuchen ganz zu schweigen.
Man muss ja nicht alle Kritiker einbeziehen. Den entsprechenden fachlichen Hintergrund halte ich für sinnvoll. Geht's um chemische Analysen sollen Chemiker herangezogen werden, die das auch beruflich ausüben und eine anerkannte Ausbildung darin haben. Gleiches für andere Fachbereiche.
Zitat
Wer an „Offenbarung", Wahrheit, Lehre einer Sekte zweifelt oder Kritik übt, muss bekämpft, ausgegrenzt oder abgewertet werden.
https://www.psiram.com/ge/index.php/Sekte