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Rationalismus/Skeptizismus vs. Spiritualität

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Begonnen von niedlich, 26. April 2010, 11:59:08

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niedlich

@herzlich:
Zitatsonst müsstest du dich nicht dauernd auf irgendwelche autoren diveser bücher und studien berufen.
Lustige Aussage in einem eher wissenschaftlich orientierten Forum. Genau der gleiche Spruch wird einem immer im neu-mediz.in forum um die Ohren gehauen, wenn  man mal vorsichtig auf Studien verweist. Vielleicht solltest du dort als Schreiberling anheuern (ich leih dir meinen account aus, mittlerweile ist es ja nicht mehr öffentlich  ;D ) .

Zitatdas leben als zellhaufen unter anderen zellhaufen, ist letztendlich das reale leben,
Bist ja voll der coole Typ. Bin echt neidisch. Hätte doch auch so gerne ein reales Leben. menno

Zitatwenn es sowas nach deiner diktion überhaupt gibt!
Schlag mal die Definition von "Diktion" nach. (na ja, die "universitäre Ausbildung" liegt ja auch schon etwas zurück, da kann das schon mal passieren)


Wazir

Genausoisses bei der Meditation. Der echten Meditation, nicht der für den Pöbel offenen Wellness-Meditation, für die es eigene niedliche Indikationen gibt.

Zitat von: WikipediaEsoterik (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós ,,innerlich") ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten ,,inneren" Personenkreis zugänglich ist
Wie bei den Homöos:
Wer das Organon nicht gelesen und verstanden hat, wer es nicht als Quelle akzeptiert, wer es nicht jahrelang praktiziert hat, wer nicht das Individuelle am Verfahren anerkennt, der kann nicht mitreden.

Bzw. die niedliche Variante:
Wer widerspricht, der hat wahrscheinlich die epochalen Werke nicht gelesen oder: Zwar gelesen, aber nicht verstanden. Ist ja auch schwerer Stoff, nur für einen begrenzten ,,inneren" Personenkreis zugänglich.
Oder er muss noch ein Jahrzehnt Lernen dranhängen, bis er so weit ist, dass Meditation Meditation ist.


Aber dann: Dann tanzen die Gamma-Wellen Tango, sagt der Singer.

Eso pur.
Ommmmm

niedlich

@Wazir:
ZitatWer das Organon nicht gelesen und verstanden hat, wer es nicht als Quelle akzeptiert, wer es nicht jahrelang praktiziert hat, wer nicht das Individuelle am Verfahren anerkennt, der kann nicht mitreden.

Doch, auch dann kann man wunderbar mitreden. Denn der Erfolg der Homöopathie muss sich eben mit Studien messen lassen. Wenn der Homöopath behauptet, das Mittel X wirkt besser als ein Placebo, dann kann man diese Aussage ganz klar verifizieren oder falsifizieren.
Und bei der Homöopathie siehts eben so aus, dass
a) es keinen überzeugenden Wirksamkeitsnachweis gibt (obwohl sie schon 200 Jahre oder so alt ist)
b) die ganze Theorie dahinter mit der gesamten modernen Wissenschaft im Klinsch liegt.


71hAhmed

Zitat von: Wazir am 24. Juni 2010, 13:41:03
Zitat von: humptydumpty am 24. Juni 2010, 13:31:26
Zitat von: 71hAhmed am 24. Juni 2010, 00:43:28
Niedlich ist der Meinung, dass es höhere Erkenntnisse gibt, die nur durch langjährige Meditationspraxis zu erreichen sind und nennt das Spiritualität.
Wazir hält das alles für Quatsch.

Na ja, ich würde es nicht als 'Quatsch' bezeichnen,...  
Achmed hat mich verkürzt zitiert. Oder ich hab mich überspitzt ausgedrückt.

Ich bekenne mich schuldig; ich habs verkürzt UND überspitzt  ;) Gilt aber auch für niedlichs Standpunkt                                                                                                                   



Zitat von: niedlich am 24. Juni 2010, 18:30:42
Zweitens: Der Begriff "Spiritualität" soll diese Art der "meditativen Selbsterforschung" von einer reinen "Wellness-Meditation" (die ja auch ihre Berechtigung hat zur z.B. Stressreduktion) abgrenzen.

Ansonsten sieht meine persönliche Praxis in den letzten 3 Jahren völlig anders aus:
Es ist eine rein körperzentrierte Meditation: auffinden und loslassen von körperlichen Verspannungen. (was wiederum auf das Denken zurück wirkt) Mehr nicht. Es gibt halt nicht DIE Praxis.

Das hört sich jetzt aber auch eher nach "Wellness" als nach "meditativer Selbsterforschung" an.

   



Wazir

Zitat von: 71hAhmed am 24. Juni 2010, 23:58:31Ich bekenne mich schuldig
Das hört sich gut an, Achmed.
Danke für meinen Teil.

Nur: Damit bist Du noch lang nicht schuldig, wenn hier im Thread niedliche Defizite im sinnerfassenden Lesen und im erklärenden Antworten bestehen.
Da liegt die Schuld offensichtlich beim jahrelangen Kampfmeditieren, so dass ein anderes (kein besseres) Bewusstsein erreicht wurde.
Kommt man da eigentlich wieder raus?

Bleibt bei europäischen MeditiererInnen nicht  -trotz jahrelangem Training-  oft zuviel Moha in der Birne?
Oder ist es dieses besonders in diesem Thread aufflackernde Mada?

71hAhmed

Zitat von: Wazir am 25. Juni 2010, 00:44:11
Zitat von: 71hAhmed am 24. Juni 2010, 23:58:31Ich bekenne mich schuldig
Das hört sich gut an, Achmed.
Danke für meinen Teil.

Nur: Damit bist Du noch lang nicht schuldig, wenn hier im Thread niedliche Defizite im sinnerfassenden Lesen und im erklärenden Antworten bestehen.
Da liegt die Schuld offensichtlich beim jahrelangen Kampfmeditieren, so dass ein anderes (kein besseres) Bewusstsein erreicht wurde.
Kommt man da eigentlich wieder raus?

Bleibt bei europäischen MeditiererInnen nicht  -trotz jahrelangem Training-  oft zuviel Moha in der Birne?
Oder ist es dieses besonders in diesem Thread aufflackernde Mada?

Gern geschehen.
Man kommt genauso rein wie raus; hat bei dir ja auch geklappt  ;D

niedlich

@Ahmed:
ZitatDas hört sich jetzt aber auch eher nach "Wellness" als nach "meditativer Selbsterforschung" an.

Tja, über Meditation zu schreiben ist halt immer bisserl hippimäßig.  ;)
Kommt halt drauf an, wie intensiv du diese Praxis betreibst. Ich finde es auch nach 3 Jahren immer noch ziemlich faszinierend, teilweise krass.
Und den körperlichen "Spannungsgrad" als Meditationsobjekt zu wählen (statt z.B. Atem, Mantra, externes Objekt) ist ziemlich clever - wie ich finde.
So schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe. Man trainiert einmal die Konzentration, und zum zweiten erreicht man immer größere Entspannungszustände. Das sind nun mal die Grundlagen jeder Praxis. Und wenn man das täglich 2-3 Stunden macht, dann kommt da schon was rum.

@Wazir:
ZitatDa liegt die Schuld offensichtlich beim jahrelangen Kampfmeditieren, so dass ein anderes (kein besseres) Bewusstsein erreicht wurde.
Vielleicht wär's ja OHNE Meditieren noch vieel schlimmer mit meinen Defiziten im sinnerfassenden Lesen.  :)

ZitatBleibt bei europäischen MeditiererInnen nicht  -trotz jahrelangem Training-  oft zuviel Moha in der Birne?
Oder ist es dieses besonders in diesem Thread aufflackernde Mada?
Welche "Kurze Einführung in den Buddhismus"-Seite hast du denn gerade in deinem Browser geöffnet? Du brauchst mir nicht beweisen zu wollen (durch Einfügen irgendwelcher  Buddhismus-Schwurbeleien), dass du dich "intensiv" damit befasst hast. Glaub ich dir sowieso nicht.  ;D

Wazir

Zitat von: niedlich am 25. Juni 2010, 01:28:081. Und wenn man das täglich 2-3 Stunden macht, dann kommt da schon was rum.
2. Glaub ich dir sowieso nicht. 
1. Dann wundert mich nichts mehr.
8 Std. Arbeit, 1 Std. An-und Abfahrt, 1 Std Einkaufen etc. , 8 Std Schlaf:
Vom Rest der freien Zeit die Hälfte in unbequemer Stellung rumdaddeln und sein self finden, warten, ob es endlich gammat, damit man wieder öffentlich vertreten kann, warum man unendlich froh ist über die vertane Zeit.
Und das jahrelang!

Kein Wunder, wenn dann solche niedlich Beiträge entsthen.
Eigenes Scheitern muss man ja nicht öffentlich machen.
Als Gewinn verkaufen, jau, das kann man versuchen.

2. Glauben heißt nicht wissen.
Wahrlich, ich sage Dir: Ich habe mich seit Jack Kerouac mit Dharma und Zen und Meditation befasst.

niedlich

Zitat8 Std. Arbeit, 1 Std. An-und Abfahrt, 1 Std Einkaufen etc. , 8 Std Schlaf:

Du hättest Recht, wenn ich 9 Stunden am Tag mit Arbeit verbringen müsste. Ich bin allerdings in der sehr privilegierten Situation, nicht 8 Stunden am Tag Arbeiten zu müssen (und nein, Wazir, kein Hartz4  ;)).

ZitatWahrlich, ich sage Dir: Ich habe mich seit Jack Kerouac mit Dharma und Zen und Meditation befasst.

Ja dann  ;D . Jack Kerouac ist ja auch wirklich DIE 1. Adresse, wenn man sich Meditation und Buddhismus beschäftigen möchte.

(Ich wusste ja nicht, dass du schon soo alt bist  ;) . Aber das Bild, das die beat generation vom Buddhismus hatte ist ja wohl an Naivität und Romantizismus kaum zu übertreffen. Jetzt verstehen ich auch, wo dein früherer Glaube "alternativ = besser" herstammt. In Dharma Bums geht's ja um Zen-Aussteiger, die der bösen konsumistischen, amerikanischen Nachkriegsgesellschaft den Rücken kehren wollen und in die Berge fahren, um dort ein "besseres" Leben zu führen. Diese Art des Eskapismus ist für mich naive Hippi-Kacke. Zen war für diese "Suchenden"  bestenfalls eine ganz nette intellektuelle (und so waahnsinnig hippe) Spielerei. Eigentlich ging es darum, Party zu machen und Drogen zu nehmen. (was ich übrigens als sehr legitim empfinde. Ehrlicher wäre allerdings gewesen, Party zu machen, ohne das ganze "Zen-Gedöns").
Das erinnert mich übrigens daran, dass ich Dharma Bums auch schon immer mal lesen wollte. )

Wazir

Zitat von: niedlich am 25. Juni 2010, 17:19:41...Jack Kerouac ist ja auch wirklich DIE 1. Adresse, wenn man sich Meditation und Buddhismus beschäftigen möchte. ...
Du fällst auch auf die einfachsten vergifteten Anmerkungen rein.
Ich hätte das, was Du jetzt geschrieben hast, schon vor ein paar Stunden schreiben können, in einen Umschlag tun und zukleben können.
So berechenbar sind Deine Reaktionen (und plump).

Kerouac als Einstieg ist OK. Unterstell nicht, ich wäre da stehengeblieben.
Oder anders: Tu es, machst Du ja bisher ständig.
Ist vermutlich Deiner arrogant-unsicheren Haltung zu schulden.

Lassen wir das.
"Wazir will ja nur spielen."
Stimmt

Und Deine "Meditation", sorry, ist überflüssiger, zeitraubender, arroganter Humbug, führt nicht zu einem besseren Bewusstsein, sondern ggf. vielleicht zu Gamma-Gamma-Sychronisierung.
Das kann man auch auf andere Weise versuchen.
Ob das überhaupt wichtig ist?
Ich meine:
Nö, vernünftig leben ist besser, lustbetonter und erfüllender als Meditation.


Da ist sogar die WM wichtiger als dieses geschwollene Zeugs, was niedlich anführt..

niedlich

@Wazir:

Und noch eine kurze Randbemerkung (die sich an dein resourcen-orientiertes Denken wendet):
2-3 Stunden Meditation pro Tag klingt erst mal recht viel. Allerdings schlafe ich z.B. nachts viel besser (dadurch hat sich meine Nachtschlafzeit von 8 auf ca. 6 Stunden verringert). Außerdem habe ich mittlerweile kein Bedürfnis mehr, tagsüber zu schlafen (früher habe ich immer Mittagsschlaf halten MÜSSEN, weil ich sonst den Rest des Tages völlig im Eimer war).
Ich weiß nicht, wie das bei anderen Viel-Meditieren ist (ich kenne keine persönlich). Ich habe allerdings schon öfters von ähnlichen Erfahrungen gelesen. (bei Leuten, die autogenes Training beherrschen, ist es def. der Fall)

ZitatKerouac als Einstieg ist OK. Unterstell nicht, ich wäre da stehengeblieben.
Dann beschreibe doch mal, wie es von da an weiter ging. Wie sah deine Praxis aus, was hast du noch so gelesen, hattest du einen Lehrer ...
Dich hinzustellen und zu behaupten, du hättest dich "intensiv damit befasst" (mit der Absicht, deinen Worten mehr Autorität zu verleihen), dann aber jeglichen  Beweis für diese Beschäftigung schuldig zu bleiben, ist etwas billig.
Zitat




Wazir

Zitat von: niedlich am 25. Juni 2010, 18:54:241. Nachtschlafzeit von 8 auf ca. 6 Stunden verringert
2. Dann beschreibe doch mal, wie es von da an weiter ging.
3. ...ist etwas billig.
Halbzeitpause

1. Das ist kein schlüssiges Argument.
Es ist doof, so etwas als Vorteil verkaufen zu wollen.
2.Ich denk nicht dran.
Du würdest es eh nicht glauben, weiter giften und ich könnte Dir die Hucke voll lügen.
Du wärst machtlos.
Sinnlose Forderung (Dem Hang zur Meditation geschuldet?)
3. Diese Bemerkung ist, wenn meine billig ist: ein Schnäppchen.
Niedlich, Du hast hier niemanden, der Dir Deine Haltung als vorbildlich abkauft.
Ist sie auch nicht.

Zum Wichtigeren:
Por oder Braz?

niedlich

ZitatNö, vernünftig leben ist besser, lustbetonter und erfüllender als Meditation.
Merkwürdig, dass du immer den Gegensatz: "Vernünftig leben" vs. "Meditation" konstruierst.
Schon mal an die Möglichkeit gedacht, dass man "vernünftig leben"  und meditieren kann?
Deinen Beiträgen entnehme ich, dass du überzeugt bist, ein sehr vernünftiges Leben zu führen (und das zweifel ich überhaupt nicht an).
Allerdings denke ich von meinem Leben das gleiche.  Merkwürdig - nich?  ;)
Vermutlich habe ich bei dir den Eindruck erweckt, als wäre Meditation das einzige, was in meinem Leben eine Rolle spielt. Dem ist allerdings nicht so:
ich bin ein die "Vaterrolle ausfüllender-arbeitender-hobbies betreibender-lesender-genießender-meditierender" Mensch. Nicht mehr und nicht weniger.

niedlich

ZitatNiedlich, Du hast hier niemanden, der Dir Deine Haltung als vorbildlich abkauft.
Ja, das macht mich sehr traurig.  ;)

ZitatZum Wichtigeren:
Por oder Braz?
Ich würde sagen Braz!


niedlich