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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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HAL9000

Zitat von: RPGNo1 am 24. November 2022, 09:29:43Was sind die Transaktivisten doch diskussionsbereit, friedlich und menschenfreundlich.
Warum sollten diese anders reagieren als vergleichbare "Aktivisten"?
Jeder, der ein Yota von der unverrückbaren eigenen Meinung abweicht, ist ein Feind und kann dann
problemlos dämonisiert und beseitigt werden. Dabei ist es ziemlich egal, ob das Trans"aktivisten",
"Satanic-Panic"-Anhänger, Impf"skeptiker", <beliebig fortsetzbar> sind.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 24. November 2022, 09:29:43die auf Transparenten die Feministinnen im kleinen Saal als Faschisten beschimpfte
Aalter, gehts auch ne Nummer kleiner?! Feminismus hat auch ideologische Züge, aber abseits davon ist das eine ganz normale gesellschaftliche Debatte. Jede Kritik am neuen "Selbstbestimmungsgesetz" wird so totgeschrien, dass sich keiner mehr traut, auch nur im Ansatz Bedenken zu äußern. Das Gesetz klingt ja erst mal nach "Befreiung", hat aber auch zig andere Konsequenzen. Es gibt dazu einen Aktionsplan, der u.a. vorsieht (aus den Kommentaren):

Zitat,,Die Kosten geschlechtsangleichender Behandlungen müssen vollständig von der GKV übernommen werden
gemäß dem anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse."

Das ist aktuell die S3-Richtlinie, die wir schon erwähnt haben. Sehr affirmativ ausgerichtet.

Zitat von: RPGNo1 am 22. November 2022, 07:26:02In einem Artikel von Reuters wird die Ansicht vertreten, dass eine Therapie für transsexuelle Jugendliche/junge Erwachsene nicht völlig genderaffirmativ, sondern einfühlsam sein sollte und darauf ausgerichtet, den besten Weg zur Lösung der Geschlechtsdysphorie zu finden.

Langsam bewegen sich die nationalen Leitlinien weg von der Vorstellung, man müsse auch schon im präpubertären Alter den Wünschen der Patienten entsprechen. Das liegt daran, dass man jetzt langsam Resultate aus dem Versuch vorgelegt bekommt, die die Risiken des Ansatzes zeigen. Wird aber alles weggeschrien.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Peiresc

Mal ein mehr oder weniger passendes Zitat von einem, der es wissen muss:

ZitatWenn Sie heutzutage gegenüber Biologen zu behaupten versuchen, daß eine ihrer Entdeckungen links sei, oder rechts, katholisch oder unkatholisch, werden Sie offene Heiterkeit hervorrufen, aber das war nicht immer so. In der Soziologie können Sie immer noch derartige Dinge behaupten.

Pierre Bourdieu, Vom Gebrauch der Wissenschaft. Für eine klinische Soziologie des wissenschaftlichen Feldes, 1998

Allerdings habe ich beim Überliegen (zu mehr konnte ich bisher nicht aufraffen) nicht herausgefunden, ob er nun eher mit den Soziologen oder eher mit den Biologen unzufrieden ist.

RPGNo1

Zitat von: eLender am 24. November 2022, 22:09:20
Zitat von: RPGNo1 am 22. November 2022, 07:26:02In einem Artikel von Reuters wird die Ansicht vertreten, dass eine Therapie für transsexuelle Jugendliche/junge Erwachsene nicht völlig genderaffirmativ, sondern einfühlsam sein sollte und darauf ausgerichtet, den besten Weg zur Lösung der Geschlechtsdysphorie zu finden.

Langsam bewegen sich die nationalen Leitlinien weg von der Vorstellung, man müsse auch schon im präpubertären Alter den Wünschen der Patienten entsprechen. Das liegt daran, dass man jetzt langsam Resultate aus dem Versuch vorgelegt bekommt, die die Risiken des Ansatzes zeigen. Wird aber alles weggeschrien.


Andere Länder bewegen sich weg von diesen Vorstellungen. In Deutschland aber meint man, das Rad neu erfinden zu müssen, und ignoriert die Erfahrungen der vergangenen Jahre aus GB (siehe die vernichtende Evaluierung der Tavistock-Klinik) oder skandinavischen Ländern. Stattdessen beharrt man stur auf einem Selbstbestimmungsgesetz und den daran hängenden Aktionsplänen, welche nach letztem Stand auf fragwürdigen fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und die von teils aggressiv handelnden aktivistischen Lobbyisten vorangetrieben werden.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 25. November 2022, 09:11:39Andere Länder bewegen sich weg von diesen Vorstellungen. In Deutschland aber meint man, das Rad neu erfinden zu müssen, und ignoriert die Erfahrungen der vergangenen Jahre aus GB (siehe die vernichtende Evaluierung der Tavistock-Klinik) oder skandinavischen Ländern. Stattdessen beharrt man stur auf einem Selbstbestimmungsgesetz und den daran hängenden Aktionsplänen, welche nach letztem Stand auf fragwürdigen fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und die von teils aggressiv handelnden aktivistischen Lobbyisten vorangetrieben werden.
Gut zusammengefasst, sehe ich mittlerweile (nachdem ich mich halbwegs intensiv mit dem Thema beschäftigt habe) genau so. Das Üble: es beruht nicht aus Evidenz und ist eigentlich nur eine Umsetzung postmoderner Phantasmen. Der Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist hier schwer zu sehen, aber er hat in seiner Umsetzung eben doch gravierende Konsequenzen (zumindest für den Einzelnen, aber auch gesellschaftlich).

So wie es für Einzelne auch ein guter Ansatz / Weg sein kann, man muss bei solchen Themen ganz genau hinsehen und sich alle verfügbaren Daten / Erkenntnisse ansehen. Das Aktivistengeschrei ist bei dem Thema nur kontraproduktiv und lenkt davon ab, Dinge kritisch zu hinterfragen. Gut, in einigen Ländern ist man weiter, auch weil man auf das Aktivistengeschrei nicht mehr hört.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

ZitatIs Wokeness a new Christianity? Many observers have already noted the parallels between Wokery and The Faith. Wokeness has its early martyrs (eg George Floyd, now honoured with statues across America). It has foundational texts – eg, White Fragility by Robin di Angelo. It has Original Sins, eg whiteness (of course). It has miracles, conversions, saints, sinners, an overt preference for emotion and unreason over materialism and rationality, and it also has its very own, obscure language: 'cis', 'genderqueer', 'intersectionalism', policed by a new breed of clerics, who patrol the cathedrals of academe and social media, swishing their ecclesiastical silks of self righteousness. They hand out their edicts, so that blasphemers may get cancelled.

https://www.spectator.co.uk/article/what-if-wokeness-really-is-the-new-christianity/


celsus

maiLab über Wissenschaft und Geschlechter

The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

RPGNo1

Doppel-Autsch!  $)

ZitatTwo religions collide: Cambridge student preacher causes row by suggesting that Jesus was a transsexual male

https://whyevolutionistrue.com/2022/11/27/cambridge-student-preacher-causes-a-row-by-suggesting-that-jesus-was-a-transsexual-male/

Kommentar Richard Dawkins:
ZitatThis is what we expect from the theological mind: drunk on symbolism, no conception of, or interest in, reality. But for goodness' sake, this is Trinity, the college of Newton, Bacon, Rutherford, Hawking, & 34 Nobel science prizewinners.

https://twitter.com/RichardDawkins/status/1597085101094903808


eLender

Quatsch, Dscheesis war auch nicht binär, er war trinär. Immer diese Faktenleugnung, Tststs!
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Gefährliche Bohnen

Zitat von: eLender am 29. November 2022, 17:34:54Quatsch, Dscheesis war auch nicht binär, er war trinär. Immer diese Faktenleugnung, Tststs!

Ja, hast du denn nichts gelernt in diesem Faden? Trans ist doch ein Umbrella-Term, der alles einschließt, von dem man will, dass er es einschließt (Inklusion!). Demzufolge sind auch trinäre Identitäten mitgemeint. Außerdem ist doch längst bekannt, dass Dschiesis trans ist:

ZitatDurch die Transzendenz Gottes sind auch Christus und der Heilige Geist transzendent, weil sie mit Gott, dem Vater, eine Einheit bilden.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Transzendenz

 8)
"Ich muss an dieser Stelle gestehen: Ich mag Karpfen gar nicht." - Groucho
RIP

sailor

Ich hab grad transdement gelesen^^

eLender

Zitat von: Gefährliche Bohnen am 29. November 2022, 22:23:07Außerdem ist doch längst bekannt, dass Dschiesis trans ist:
Stimmt, ich war tatsächlich etwas verwirrt. Er stieg ja nach zwei Wochen auf ins Regenschirmbogenland.
Wollte ich nur mal gesagt haben!