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Autor Thema: Wahlkampf 2017  (Gelesen 43365 mal)

Bloedmann

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #255 am: 21. Juni 2018, 13:22:58 »
Du würdest dem Trump nicht mal den Wetterbericht glauben was? :P
Ein Mann, der seine Lügenrate/Tag von 4 auf 6 gesteigert hat; noch zu schweigen über das, was er zusammenlügt. Mich würde es ja ein wenig verlegen machen, bei einer Übereinstimmung mit Trump erwischt zu werden. Aber manch einer ekelt sich halt vor gar nichts.
Ekelfaktor hin oder her, ich fürchte eher daß Deine Obsession für/gegen Trump die Du hier ziemlich extrem auslebst, verschwendete Zeit ist. Die Wurzel des Übels würde ich mal eher woanders suchen und mir vielleicht mal die Frage stellen ob's nicht eher die Wut auf Hillary und die Russen waren, was den an die Macht gespült hat. Und Bernie Sanders nicht der bessere Kandidat gewesen wäre.   

all the holy outragers
Ja, da lob ich mir die gesetzte, unterkühlte, gemessene, auf Zusammenarbeit und Konsens abzielende Sprache der AfD-Heinis ROFL
Auch hier wieder, m.M.n. falsche Zielgruppe.

die schöngerechneten Zahlen
Belege Deine Aussage oder verpiss Dich. Anekdoten sind keine Belege, auch wenn sie in Horden in der Mottenpost auftreten, falls Du das noch nicht gemerkt hast.
*seufz* Ich kenne Berliner Polizisten und höre daß seit Jahrzehnten z.B. in der Berliner Statistik die echten Zahlen unter der Decke gehalten werden um ja keine Unruhe zu schaffen. Natürlich alles Lügner die Menschen die ich persönlich kenne. Das interessiert Dich auch natürlich nicht, gehört eh verboten.

Es gibt auch offizielle Kritiken und das meine ich mit "schönrechnen" in dem man die Kriterien nur oft genug ändern muß, um die Vergleichbarkeit zu verwässern.
https://www.morgenpost.de/berlin/article214380507/Kritik-an-der-Kriminalstatistik-reisst-nicht-ab.html

Das ist jetzt allerdings wieder aus dem rechten Kampfblatt Mottenpost von der röchtsrödikolen Funke Mediengruppe und somit natürlich indiskutabel. Daß die jetzt sogar schon alte Omas mit Rollatoren übern Hauptbahnhof schlendern und von rumänischen Laiendarstellern das Handy klauen lassen, damit die ihre Seiten mit der Hetze vollkriegen ist unerhört... Mein Fehler, daß ich jetzt keine Zeit habe den ganzen Feuilleton durchzuackern. Vielleicht kann man mir mal eine Liste mit genehmen erlaubten Quellen zukommen lassen. Dürfte ja nach Deiner Lesart 'ne kuze Liste werden... (taz? ND?)

Aber keine Bange Du kannst Dir die Energie sparen, ich habe hierfür kein Durchhaltevermögen.

[..] verpiss Dich.
Aye Sir. Da Du jetzt hier das offizielle Forums- Sprachrohr und Kettenhund spielst, mit Dauer Abo auf die Wohrheit(TM) hat es auch keinen Zweck.

Mit Groucho (der sicher eher bei Dir als bei mir gewesen wäre) ist nicht nur menschlich sondern auch eine ganze Menge Diskussionskultur weggebrochen. Ohne Flachs, ich vermisse das sehr.
Es gibt so viele Dinge im Leben, die wichtiger sind als Geld… aber sie kosten so viel! Groucho Marx

ajki

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #256 am: 21. Juni 2018, 13:52:51 »
Es ist schon interessant, verschiedene Meinungen zu diesen Trend-Themen zu sammeln (finde ich). Es besteht ja durchaus ein gewisser Verdacht, dass auch (und selbst) "hier", bei prinzipiellem Einverständnis aller zu möglichst breitem Positionsangebot, eine gewisse "hive mind"-Einengung oder ausschließendes "group think" wirksam ist, das bestimmte (Meinungs-) Äußerungen nicht auftreten läßt (z.B. weil ein/e "Abweichende/r" keinen Bock hat, sich rechtfertigen zu müssen). Will man aber in der Sache zu einer Schlussfolgerung kommen (jeder für sich), dann muss man sich natürlich auch Positionen stellen, die einem selbst fremd sind.

Es *ist* zweifellos schwierig, sich über Migrationsfolgen sachlich auszutauschen. Das Thema ist nicht nur komplex und ohnehin derzeit politisch aufgeladen (bzw.: hoffnungslos *über*laden), man ist je nach Standing auch immer blitzartig bei "naiver Gutmensch" oder "faschistoider Rassist". Und damit natürlich in der je selbstgewählten Schanze verbarrikadiert. Hierzu gibts letztlich keine Lösung, das ist klar.

Bei den aktuellen postings wurde mal von der dubiosen "Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS)" ausgegangen - und zwar, hinsichtlich der aktuellen Zahlen wohl von der letzten vom BKA veröffentlichten - die wiederum nur eine Datensatzverdichtung der Länderstatistiken ist (über die in den Medien meist zwei Monate vorher berichtet wurden), die wiederum auf den Daten der einzelnen.... usw. Zu der jährlichen PKS des BKA gibt es ebenfalls jährliche "fact finding"-Artikel quer durch die gesamte Presselandschaft - und, natürlich, jede Menge Widerspruch aus der einschlägigen Blogosphäre sowohl zur Statistik (allgemein), zum BKA, zum Innenministerium, zum Kanzler, zur Schlechtigkeit im allgemeinen und zum Landesverrat im besonderen. Das ist auch schon lange "normal" - da braucht es mit Sicherheit nicht Herrn Trump dazu, dem BKA und der verantwortlichen politischen Führung "absichtliche Verfälschung" vorzuwerfen. Das haben einschlägige Blogs schon seit mindestens Mitte der Nullerjahre immer wieder ausposaunt mit Kommentatorenzustimmungen von hier bis nach Meppen.

Um der Sache mit der PKS mal ein bißchen journalistisch nachrecherchierten Boden nachzureichen, quote ich hier mal was aus einem sz-"fact finding"-feature herein (die sz kommt hier anstelle WAZFAZWELTZEIT... nur deshalb zum Zuge, weil das Ding kurz ist - oder auf jeden Fall das kürzeste aktuellst "Passendste", das ich finden konnte):

Zitat
Die Bevölkerung Deutschlands besteht aktuell zu einem Fünfzigstel aus Menschen, die hier Asyl gesucht haben. So hoch war dieser Anteil noch nie; 1,6 Millionen Menschen leben im Land als Asylbewerber, anerkannte Flüchtlinge, Geduldete.

Das Bundeskriminalamt (BKA) fasst diese Gruppe unter dem Wort "Zuwanderer" zusammen, wenn es deren besondere Auffälligkeit in der Kriminalstatistik analysiert.

Die Frage, auch in diesen Tagen, lautet: Wie kriminell sind diese Zuwanderer?

Die kurze Antwort: So kriminell wie deutsche junge Männer.

Denn im Jahr werden etwa acht Prozent der Zuwanderer polizeilich registriert, weil sie einer Straftat verdächtigt werden, das zeigen Berechnungen des in Münster lehrenden Kriminologen Christian Walburg auf Basis der BKA-Daten.

Unter Deutschen insgesamt sind es zwar nur zwei Prozent.
Aber unter jungen deutschen Männern (das heißt, Heranwachsenden zwischen 18 und 21 Jahren) sind es ebenfalls exakt acht Prozent.

Als Befund ist das alarmierend.

Männliche Heranwachsende waren schon immer die am stärksten "kriminalitätsbelastete" Gruppe in der deutschen Bevölkerung, wie Fachleute sagen.

Unter den Zuwanderern sind auch viele jung und viele männlich, das erklärt die kriminologische Ähnlichkeit dieser beiden Gruppen zum Teil.
Aber nicht völlig.

Hinzu kommen soziale Probleme, die sich bei Zuwanderern besonders ballen - der Frust über die Lebenssituation, die fehlende soziale Kontrolle durch eine Familie.

"Nicht die Herkunft, sondern die soziale Umgebung begünstigt Straftaten", sagt der Bochumer Kriminologe Thomas Feltes.
So kategorisch will das sein Hannoveraner Kollege Christian Pfeiffer nicht sehen: Jedenfalls bei nordafrikanischen Zuwanderern trage auch eine "Machokultur" zur Gewaltbereitschaft bei.
Andere Forscher wie Walburg wollen jedenfalls, neutraler, von "Kulturkonflikten" sprechen, die zur Problemlage beitragen.

Schwere Verbrechen wie jüngst in Wiesbaden an der 14-jährigen Susanna F. sind zahlenmäßig selten, haben aber natürlich große Bedeutung - vor allem Vergewaltigung und Mord.

Zunächst zur Vergewaltigung und der besonders schweren sexuellen Nötigung:

Hier sind die Zahlen der Taten, derer ein Zuwanderer verdächtigt wurde, in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen.

Von 2014 bis 2017 wurden es jedes Jahr mehr Fälle, erst waren es 322, dann 456, dann 878 und schließlich im vergangenen Jahr ein Höchststand von 1495 - bei insgesamt 1,6 Millionen Zuwanderern wohlgemerkt.

Um diesen Anstieg zu erklären, muss hinzugefügt werden, dass natürlich auch die Gesamtzahl der Zuwanderer in diesem Zeitraum sprunghaft gestiegen ist. Das heißt, die Gewaltbereitschaft der Personen hat sich nicht unbedingt erhöht.

Aber ihre Zahl.

Nur der extreme Anstieg im vergangenen Jahr gibt ein Rätsel auf. 2017 sind nämlich nicht mehr viele Zuwanderer nach Deutschland gekommen. Dennoch hat sich die Zahl der Sexualdelikt-Verdachtsfälle unter den Zuwanderern hierzulande fast verdoppelt.

Ein Teil der Erklärung hierfür könnte in einer Änderung des Strafgesetzbuchs liegen. 2017 war das Jahr, in dem das Sexualstrafrecht verschärft und ausgeweitet wurde; das Schlagwort in der Politik hieß "Nein heißt nein".

In der Folge sind nicht nur deutlich mehr Zuwanderer als zuvor angezeigt worden, sondern auch viel mehr Deutsche.

Insgesamt gab es einen Anstieg um 50 Prozent, von 6223 registrierten Verdachtsfällen in Deutschland auf 9318.
Dabei machten Zuwanderer 16 Prozent aus.

Sodann zum Mord und den übrigen Tötungsdelikten, einschließlich versuchter Taten: Auch hier ist bei den tatverdächtigen Zuwanderern ein sprunghafter Anstieg zwischen 2015 und 2017 zu verzeichnen.

Erst waren es 222 Tatverdächtige, dann 371 und schließlich 417.

Im vergangenen Jahr machten Zuwanderer hier 14 Prozent der Verdächtigen aus, obwohl sie nur zwei Prozent, eben ein Fünfzigstel, der Bevölkerung stellen.
[stark umgebrochen gegenüber Original, um Einzeldetails zu prononcieren]
every time you make a typo, the errorists win

Gefährliche Bohnen

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #257 am: 21. Juni 2018, 13:55:15 »
Eine Alice Weidel als Kanzler*In und ein Gau-land als Präservativ, bedeutet für mich genauso Horror.

Warum eigentlich?
"Ich muss an dieser Stelle gestehen: Ich mag Karpfen gar nicht." - Groucho
RIP

Belbo

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #258 am: 21. Juni 2018, 13:56:17 »

*seufz* Ich kenne Berliner Polizisten und höre daß seit Jahrzehnten z.B. in der Berliner Statistik die echten Zahlen unter der Decke gehalten werden um ja keine Unruhe zu schaffen.

Sind das die, die mit den Sprechstundengehilfinnen verheiratet sind die über die vertuschten Impfschäden und die Pharmalobby berichten?  :skeptisch:

Oder wie würde Stoiber sagen: "Auf den Fluren der EU in Brüssel wird gemunkelt, dass...."

Lt.Havoc

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #259 am: 21. Juni 2018, 14:15:24 »

*seufz* Ich kenne Berliner Polizisten und höre daß seit Jahrzehnten z.B. in der Berliner Statistik die echten Zahlen unter der Decke gehalten werden um ja keine Unruhe zu schaffen.

Sind das die, die mit den Sprechstundengehilfinnen verheiratet sind die über die vertuschten Impfschäden und die Pharmalobby berichten?  :skeptisch:

Oder wie würde Stoiber sagen: "Auf den Fluren der EU in Brüssel wird gemunkelt, dass...."
so oder so ähnlich, es ist halt so, das auch Polizisten sich Meinungen aus der Presse und den Sozialen Medien holen. ajki hatte ja angesprochen, das die Kriminal Statistik schon seit den nuller Jahren in der Presse auseinandergenommen wird und gerade bei Rechtsmedien dann gerne behauptet wird, das die Regierung da Manipuliert, und Polizisten bekommen ja so was mit, und der persönlich Eindruck trügt ja bekanntlich, und so behauptend Polizisten halt das, was die Populistischen Medien schon seit Jahrzehnten behaupten.

Das ist halt so ähnlich wie mit den Polizisten, die glauben, das die BRD eine Firma ist, und mit Reichsbürgern sympathisieren. Das im übrigen Staatsbedienstete krude Theorien haben, kann ich  im übrigen selber bestätigen, habe mal ein Praktikum auf Kommunaler Ebene gemacht, und die beiden Beamten mit denen ich ein Büro teilte, waren sehr stark Rechtskonservative mit Hang zur AfD und fanden Trump ganz toll und machten immer mal wieder aussagen, die auch VTler gemacht hätten.


Peiresc

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #260 am: 21. Juni 2018, 14:42:19 »
Ekelfaktor hin oder her, ich fürchte eher daß Deine Obsession für/gegen Trump die Du hier ziemlich extrem auslebst, verschwendete Zeit ist.
Zerbrich Dir nicht meinen Kopf.

Die Wurzel des Übels würde ich mal eher woanders suchen und mir vielleicht mal die Frage stellen ob's nicht eher die Wut auf Hillary und die Russen waren, was den an die Macht gespült hat. Und Bernie Sanders nicht der bessere Kandidat gewesen wäre.
:crazy
not even wrong.
Zitat
2 + zebra ÷ glockenspiel = it works!

Ich kenne Berliner Polizisten und höre daß seit Jahrzehnten z.B. in der Berliner Statistik die echten Zahlen unter der Decke gehalten werden
deep state. Ich kenne auch Polizisten. Polizisten sind häufig "rechts", "law and order" (abgesehen von der eigenen Bestechlichkeit). Es stimmt, dass die statistischen Kriterien dauernd verändert wurden - aber nicht, um Ausländer zu schützen, sondern um sich widersprechende Forderungen zu erfüllen: einerseits will man sich für die eigene Effektivität loben, sich aber andererseits nicht selber für die Zukunft das Wasser abgraben.

Mein Fehler, daß ich jetzt keine Zeit habe den ganzen Feuilleton durchzuackern.
falsche Zielgruppe.

Da darf ich mir in fast jeder Kaffeepause anhören wie bescheuert wir Deutschen sind, uns "ausgerechnet die ganzen Idioten aus aller Herren Länder hier her zu holen".
Ich habe neulich mit einer Dame gesprochen, die von einer schweren Angstattacke berichtet hat, so richtig mit Atemnot, Herzrasen und Beinah-Ohnmacht. Ein Notarzteinsatz konnte nur knapp vermieden werden. Der Auslöser war der bloße Anblick einer Muslima: "Diese Ausländer ...". Die "Begegnung" fand in einem Supermarkt statt, in Deutschland. Die Dame ist polnischer Nationalität. Das ist ein Land, das wirklich schwer unter der Asylantenschwemme leidet. Vor allem unter den Moslems; kein Wunder, dass der ganze Ostblock rechtsaußen wählt.

Da Du jetzt hier das offizielle Forums- Sprachrohr und Kettenhund spielst
Mimimi.
Zitat
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celsus

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #261 am: 21. Juni 2018, 14:43:17 »
Aha Celsus da scheint Dir Skepsis angebracht, die Statistik wonach es 10% weniger Kriminalität geben soll wird sofort beklatscht.

Was habe ich wo beklatscht? Link wäre schön.
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Peiresc

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #262 am: 21. Juni 2018, 21:12:04 »
Mit Groucho (der sicher eher bei Dir als bei mir gewesen wäre)
[Sarkasmus off] Danke. Ich fühle mich geehrt.
----
ist nicht nur menschlich sondern auch eine ganze Menge Diskussionskultur weggebrochen. Ohne Flachs, ich vermisse das sehr.

Ich will das weder beschönigen noch mich entschuldigen. Aber das sollte klar sein: es steht auch mehr auf dem Spiel. Selbst in der Führungsmacht der freien Welt gerät die Demokratie in Gefahr. Geschichte ist offen.
Zitat
Tennesseine:
I’m done going high. You know what going high gets you? Children in cages and white supremacists in the White House. So save your pretty speeches. This is a knife fight for the very existence of American democracy. Don’t like it? Go home and cry about it.

Scipio

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #263 am: 22. Juni 2018, 21:27:05 »
#fuckthesytsem
#afdjargonnaund
Fuck Bloedmann.

@Peiresc:

Hast du das wirklich nötig?

Peiresc

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #264 am: 22. Juni 2018, 21:49:56 »
#fuckthesytsem
#afdjargonnaund
Fuck Bloedmann.

@Peiresc:

Hast du das wirklich nötig?

 :crazy ... Ok, ich nehme die Bemerkung zurück.
Zitat von: Schaschlik Shakira
Denn auch 1 AfD-Wähler in seiner ganzen Larryness hant noch 1 Chance.

Schwuppdiwupp

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  • Purple Tentacle
Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #265 am: 22. Juni 2018, 23:55:42 »
Leider (!) muss ich Bloedmann weitgehend zustimmen.

So sind es aus meiner Perpesktive - ich habe berufsbedingt relativ viel Erfahrung mit Ausländern (Flüchtlingen aus Syrien und Afrika, aber auch Osteuropäern) zu tun - die "Horrorgeschichten" leider wohl keine anekdotischen Ausnahmen.

Und selbstverständlich ist es kein genetisch determiniertes "Rassenproblem" - sondern eher ein kulturelles beziehungsweise ein Bildungsproblem.

PS: Der Teufel soll mich holen, wenn ich je die AfD wähle.
Ach, was weiß denn ich ...

ErpelderNacht

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #266 am: 23. Juni 2018, 12:03:32 »
Dann schauen wir uns mal die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Kriminalstatistik an. 
Hier ein Artikel vom 20.Februar 2018: 
http://archive.li/y9c0i?
https://www.bz-berlin.de/berlin/55-000-verbrechen-im-berliner-lka-nicht-bearbeitet?

Zitat
 55.000 Verbrechen im Berliner LKA nicht bearbeitet
Im Landeskriminalamt (LKA), das sich nur um die schweren Kriminalfälle kümmert, wurden im vergangenen Jahr mehr als 55.000 Ermittlungsverfahren nicht bearbeitet – ein neuer Rekord!

Wie lange geht das noch gut? Bekannt ist, dass viele Dienststellen der Polizei in Berlin überlastet sind. Aber diese Statistik zeigt eine neue Dimension. Einige Abteilungen des LKA scheinen wie gelähmt. Vor allem bei den Betrugsdelikten und bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität gibt es die meisten Akten mit der „Lizenz zum Liegen“.
Lizenz zum Liegen? 

Zitat
Durch eine erneute Anfrage des CDU-Innenexperten Peter Trapp (70) im Abgeordnetenhaus kam heraus: Zu genau 55.290 Ermittlungsverfahren mussten im vergangen Jahr 128.273 Liegevermerke geschrieben werden – 47.000 mehr als im Vergleich zu 2016.
Die "Lizenzen zum Liegen" vermehrten sich damit um 58 Prozent - mehr als eine Verdoppelung. 

Was genau sind Liegevermerke?
Zitat
Sie müssen immer dann geschrieben werden, wenn ein Ermittlungsverfahren länger als einen Monat nicht bearbeitet wurde. Häufigster Grund der Verzögerung: zu hohe Arbeitsbelastung. Zu einem Fall können mehrere Vermerke geschrieben werden, wenn die Bearbeitung immer wieder ins Stocken gerät.
Die Folge: Im LKA stapeln sich die Akten.
Und: Diese Fälle tauchen nicht in der Kriminalstatistik auf!
Wir reden hier nur über das LKA - das Amt, das die Schwerkriminalität bearbeitet, keine Fahrraddiebstähle, die im Suff vor der Kneipe passierten. 

Zitat
Wo im LKA blieb am meisten liegen?
  • Spitzenreiter ist die Abteilung 2 (Betrugsdelikte) mit 90.591 Liegevermerken. Im Jahr zuvor waren es bereits 66.650 dieser Vermerke.
  • Gefolgt von der LKA-Abteilung 4 (organisierte Kriminalität, Drogendelikte) mit 20.561 Vermerken (2016: 3671)
  • An dritter Stelle kommt das LKA 3 (Wirtschaftskriminalität, Korruption, Umweltdelikte) mit 8583 Vermerken (2016: 3518)
  • Gefolgt vom LKA 5 (Staatsschutz) mit 5237 Vermerken (2016: 3297)
  • An Position fünf: Das LKA 1 (Delikte am Menschen) mit 3184 Vermerken (2016: 4265)
  • Am besten schneidet erneut das LKA 6 (Spezialeinheiten) ab. Dort schrieb man 117 Vermerke (2016: 40).
So kann man die Kriminalitätsrate auch senken - Liegevermerk, fertig. 

ErpelderNacht

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #267 am: 23. Juni 2018, 12:22:33 »
Wie kann man die Krimalstatistik sonst noch senken? 
Indem man Verbrechen einfach nicht strafrechtlich verfolgt! 
Das legt dieser Artikel vom 28.Januar.2016 nahe: 
http://archive.li/3D1a2?
http://www.kn-online.de/Kiel/Fluechtlingserlass-Kiel-Ladendiebstahl-ohne-Strafe?

Zitat
Ladendiebstahl ohne Strafe
Die Führung der Polizeidirektion Kiel und hochrangige Vertreter der Staatsanwaltschaft haben sich Anfang Oktober 2015 darauf verständigt, Flüchtlinge ohne Ausweispapiere oder behördliche Registrierung bei „einfachen/niedrigschwelligen Delikten“ wie Ladendiebstahl und Sachbeschädigung regelmäßig nicht strafrechtlich zu verfolgen.

Das geht aus einem internen Polizeiprotokoll vor, das den Kieler Nachrichten vorliegt.
Wa?

Zitat
Solange es keine landesweite Regelung gebe, richte man sich „vorläufig“ nach folgenden Leitlinien, heißt es wörtlich: „Ein Personenfeststellungsverfahren oder erkennungsdienstliche Behandlung scheidet in Ermangelung der Verhältnismäßigkeit und aus tatsächlichen Gründen (Identität kann nicht zeitgerecht festgestellt werden...)“ bei einfachen Delikten wie Ladendiebstahl und Sachbeschädigung „regelmäßig aus“. Es sei denn, ohne Einsatz eines Dolmetschers gebe es Hinweise auf den Unterbringungsort des Flüchtlings. Bei „höherwertigen Straftaten (Faustregel: ab Körperverletzung und besonders schwerer Fall des Diebstahls)“ sei Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft zu halten. Da sich die Beschuldigten „regelmäßig auf der Flucht“ befänden, könne ein Antrag auf Haftbefehl erfolgreich sein.
Das heißt: Ein Ausländer, der sich nicht ausweisen kann oder will und vorgibt, kein Deutsch zu sprechen, wird, nachdem er einen Ladendiebstahl oder ähnliches begangen hat, kurz ermahnt und wieder laufengelassen. Und dann kann er gleich wieder klauen gehen, er hat ja gelernt, dass ihm dabei nichts passiert.

Und da sein Diebstahl nicht verfolgt wird, wird seine Straftat auch nicht in die Kriminalitätsstatistik wandern.

Und dass das seit Anfang Oktober 2015 passierte, weißt eine bemerkenswerte Nähe zu Merkels Grenzöffnung einen Monat vorher auf.

biomango

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #268 am: 23. Juni 2018, 15:26:52 »
Ladendiebstahl bei niedrigen Schäden wird ohnehin in nur in den seltensten Fällen verfolgt, unabhängig von der nationalen Zugehörigkeit der Diebe- der Aufwand ist einfach zu hoch. Meist verlangen die Geschäfte 40- 60 Euro für ihre Umtriebe und erteilen Hauverbot.

LaDeesse

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Re: Wahlkampf 2017
« Antwort #269 am: 23. Juni 2018, 16:49:44 »
So kann man die Kriminalitätsrate auch senken - Liegevermerk, fertig.

Der AfD-Abgeordnete Rudolf Müller hatte die Hoffnung, dass dies auch im Saarland der Fall ist, und stellte eine Anfrage:
"Wie viele Fälle der schweren und schwersten Kriminalität (analog der Aufzählung aus § 100a StPO) erhielten 2017 bei dem saarländischen LKA (Landespolizeipräsidium Direktion LPP  2): Kriminalitätsbekämpfung (Landeskriminalamt) einen sogenannten  Liegevermerk?"
Antwort:
"Im Vorgangsbearbeitungssystem POLADIS (Polizeiliches Auskunfts-, Datenverarbeitungs- und  Informationssystem) der saarländischen Vollzugspolizei gibt es keinen „Liegevermerk“ oder vergleichbare Formulare."

Quelle: https://www.landtag-saar.de/Drucksache/Aw16_0448.pdf