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Autor Thema: Brexit  (Gelesen 55663 mal)

Sauropode

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Re: Brexit
« Antwort #75 am: 28. Juni 2016, 12:09:48 »
Nur so nebenbei:
Wenn meine Mutter von meinem Bruder und mir mal wieder entnervt war, sagte Sie :
"Ihr Nigel!"

Was heißt das?

Soviel wie Brömpftl, Körtel, Görtzer.

Also ein Simpel, klaaner Krotze, oder so...

Ist das sowas wie ein Hannebambel?

Ja, oder auch Gewidderoas, Knorz, Schluri, oder Ziemperliesje.

Ist Hannebambel nicht eher ein Dödel oder Doldi?

Auch, gilt für beides. Man könnte auch Dabbes sagen.

Witzig. Bei der Lektüre dieser Kaskade ist mir ein altes Hamburger Schimpfwort für rüpelhafte Kinder eingefallen. Meine Oma, Jahrgang 1902, benutzte es. Sie nannte freche Rüpel Briten.

Endlich sind wir wieder beim Thema.  ;D
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben mehr geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht keinen Gott mehr.

MrSpock

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Re: Brexit
« Antwort #76 am: 28. Juni 2016, 15:41:35 »
Nur so nebenbei:
Wenn meine Mutter von meinem Bruder und mir mal wieder entnervt war, sagte Sie :
"Ihr Nigel!"

Was heißt das?

Soviel wie Brömpftl, Körtel, Görtzer.

Also ein Simpel, klaaner Krotze, oder so...

Ist das sowas wie ein Hannebambel?

Ja, oder auch Gewidderoas, Knorz, Schluri, oder Ziemperliesje.

Ist Hannebambel nicht eher ein Dödel oder Doldi?

Auch, gilt für beides. Man könnte auch Dabbes sagen.

Witzig. Bei der Lektüre dieser Kaskade ist mir ein altes Hamburger Schimpfwort für rüpelhafte Kinder eingefallen. Meine Oma, Jahrgang 1902, benutzte es. Sie nannte freche Rüpel Briten.

Endlich sind wir wieder beim Thema.  ;D

Das wurde jetzt auch Zeit, ich hätte sonst nicht gewusst, wie wir die Kurve zum Titel dieses Threads bekommen sollten.  :prosit
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

Gethen

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Re: Brexit
« Antwort #77 am: 28. Juni 2016, 15:45:50 »
Witzig. Bei der Lektüre dieser Kaskade ist mir ein altes Hamburger Schimpfwort für rüpelhafte Kinder eingefallen. Meine Oma, Jahrgang 1902, benutzte es. Sie nannte freche Rüpel Briten.

Endlich sind wir wieder beim Thema.  ;D

Leider nicht. Es ist aber eben auch nicht jedem gegeben:

http://kulturkreis-finkenwerder.info/glossword/index.php/term/Plattdeutsch+-+Hochdeutsch,Briet%252C+Brieten.xhtml


Peiresc

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Re: Brexit
« Antwort #78 am: 28. Juni 2016, 16:05:27 »
Nachdem dieser Versuch, on topic zu kommen, gescheitert ist, nun der nächste.  ;)

Es ist schon eine paradoxe Situation für den britischen Populismus. Weder kann er weiterhin zu Hause damit punkten, dass er der EU einheizen werde, noch kann er auswärts weiter mit der Drohung punkten, aus der EU auszutreten.

Conina

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Re: Brexit
« Antwort #79 am: 28. Juni 2016, 18:31:17 »
Be careful what you wish for - you just might get it.

Mir ist das alles echt zu unübersichtlich, aber meine Lebenserfahrung sagt mir, dass es nie so dicke kommt, wie die Hysteriker meinen.
Ich glaube nicht, dass das großen Einfluss auf mein Leben haben wird.

Scipio

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Re: Brexit
« Antwort #80 am: 28. Juni 2016, 20:04:02 »
Im Augenblick scheint die Ruhe nach dem Sturm zu herrschen. So richtig was in Richtung Brexit hat nach dem Referendum aber noch nicht getan. Nur die Schotten und die EU-Oberen machen aktuell viel Wind.

Im übrigen frage ich mich, was sich Schulz und Junker bei ihren öffentlichen Kommentaren bzw. Auftritten gedacht haben? Kein Wunder, dass man Ihnen eine arrogante Haltung vorwirft.

eLender

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Re: Brexit
« Antwort #81 am: 28. Juni 2016, 20:42:48 »
Mir ist das alles echt zu unübersichtlich, aber meine Lebenserfahrung sagt mir, dass es nie so dicke kommt, wie die Hysteriker meinen.
Ich glaube nicht, dass das großen Einfluss auf mein Leben haben wird.
:prosit

Im übrigen frage ich mich, was sich Schulz und Junker bei ihren öffentlichen Kommentaren bzw. Auftritten gedacht haben? Kein Wunder, dass man Ihnen eine arrogante Haltung vorwirft.
:prosit

(gut, dass ihr es sagt, dann muss ich mir die Arbeit nicht machen ;))
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Groucho

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Re: Brexit
« Antwort #82 am: 28. Juni 2016, 21:38:23 »
Um mal wieder ernst zu werden - eine Frage geht mir dauernd durch den Kopf: Manche vergleichen ja zumindest in der Zielsetzung die EU mit den USA. Nun ist es aber so, dass die US-Bundeststaaten z.T. völlig unterschiedliche Gesetze auf bundeststaatlicher Ebene haben (Todesstrafe, Umweltgesetze, Drogen etc.) und sehr viel von teilweise schon fast irrer Subsidiarität durchzogen ist, was in der EU eigentlich so nicht denkbar ist. Während die EU auf Glühbirnen-Niveau reglementiert, aber weder nach außen noch innen den Eindruck erweckt, auch nur annähernd ein vergleichbares Gebilde wie die USA zu sein. Was beißt sich da?
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

Dunkelzahn

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Re: Brexit
« Antwort #83 am: 28. Juni 2016, 23:53:39 »
Um mal wieder ernst zu werden - eine Frage geht mir dauernd durch den Kopf: Manche vergleichen ja zumindest in der Zielsetzung die EU mit den USA. Nun ist es aber so, dass die US-Bundeststaaten z.T. völlig unterschiedliche Gesetze auf bundeststaatlicher Ebene haben (Todesstrafe, Umweltgesetze, Drogen etc.) und sehr viel von teilweise schon fast irrer Subsidiarität durchzogen ist, was in der EU eigentlich so nicht denkbar ist. Während die EU auf Glühbirnen-Niveau reglementiert, aber weder nach außen noch innen den Eindruck erweckt, auch nur annähernd ein vergleichbares Gebilde wie die USA zu sein. Was beißt sich da?

Jetzt mal abgesehen davon, dass die USA etwas länger Zeit hatten ein Gefüge zu werden, würde ich sagen:
- Eine Außenpolitik, ein Militär.

Gegenfrage: Ist Innenpolitik für die Außenwahrnehmung wirklich wichtig? Oder ist es vor allem die Außenpolitik?

Vielleicht könnte man noch diesen für mich seltsam überschäumenden Patriotismus nennen, den man in Europa, zumindest im deutschen Raum nicht so findet.

Typee

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Re: Brexit
« Antwort #84 am: 29. Juni 2016, 00:07:33 »
Um mal wieder ernst zu werden - eine Frage geht mir dauernd durch den Kopf: Manche vergleichen ja zumindest in der Zielsetzung die EU mit den USA. Nun ist es aber so, dass die US-Bundeststaaten z.T. völlig unterschiedliche Gesetze auf bundeststaatlicher Ebene haben (Todesstrafe, Umweltgesetze, Drogen etc.) und sehr viel von teilweise schon fast irrer Subsidiarität durchzogen ist, was in der EU eigentlich so nicht denkbar ist. Während die EU auf Glühbirnen-Niveau reglementiert, aber weder nach außen noch innen den Eindruck erweckt, auch nur annähernd ein vergleichbares Gebilde wie die USA zu sein. Was beißt sich da?

Die USA sind ein sehr dezentral organisierter Bundesstaat, die EU ist ein ziemlich zentral gelenkter Staatenbund. In den Extremen treten eben Überlappungen auf. Man muss sich einfach von der Denke freimachen, dass es so etwas wie einen natürlichen Begriff von Bundesstaat oder Staatenbund gibt. Politische Körperschaften sind das, als was sie verfasst wurden, auch mit allen Inkonsequenzen.

Die Staatsorganisation USA versteht man am besten, wenn man sich klar macht, dass sie den Anforderungen an eine Föderation mit den infrastrukturellen Mitteln ihrer Gründerzeit entsprechen musste. Daher kommt z.B. auch das seltsame Wahlmännersystem bei den Präsidentschaftswahlen. Das war einfach das probateste Mittel, einen Präsidenten zu wählen, der die Mehrheit riesiger Wahlkreise in einem riesigen, fast unerschlossenen Territorium auf sich vereinigen musste. Man zählt einfach die in den Staaten vorhandene Bevölkerung durch, bestimmt eine dem ungefähr proportionale Zahl von Wahlmännern, die dann en bloc abstimmen müssen, und bringt die mit Pferdewagen, später auch mit dem Feuerross in die Hauptstatt des Bundes und lässt wählen. Das ist der traditionelle Ballast des amerikanischen Wahlsystems.

Und so ähnlich ist die ganze Staatsorganisation dort durchstrukturiert. Zu Gründerzeiten wäre es nicht tunlich gewesen, Bundesstaaten eng an eine zentral gesteuerte Kandarre zu nehmen. Das Fehlen schneller Informations- und Versorgungskanäle erforderte einfach eine starke und effiziente regionale Administration. Ob die USA, würden sie heute gegründet, sich noch einmal so dezentral aufstellen würde, ist keineswegs ausgemacht.

Entsprechend muss man auch die Frage der Organisation einer EU überdenken. Da stellen sich die Probleme ganz anders. Schnelle Kommunikation ist heute kein Thema mehr, auch Verkehrswege hindern an sich eine zentralere Lenkung nicht mehr. Dafür  bekommen die "weichen" Themen mehr Gewicht: Sprachunterschiede, kulturelle Unterschiede, geschichtliche Besonderheiten. Oregon und Texas sind sich in diesen Dingen viel ähnlicher als Schweden und Portugal, vermutlich sogar als Deutschland und Frankreich. Was sicher auch eine Rolle spielt: die europäischen Länder haben nationale politische Identitäten oft erst im 19 Jahrhundert errungen und dann massiv gegeneinander gewendet. Belgien entstand, glaube ich, 1832, Italien noch viel später, Deutschland definierte sich als "Kleindeutschland" unter Ausschluss Österreichs und als Ausdruck eines preußischen Hegemonialgedankens erst 1870/71, dann aber umso entschlossener; Polen war nach 1831 erst einmal ganz verschwunden. Die vier Jahre Sezessionskrieg in den USA haben längst nicht so tiefe Abgrenzungen bewirkt. Wer den Rhein in Richtung Elsass überquert, erlebt einen viel deutlicheren Einschnitt als der, der auf irgend einem Freeway gerade über die Dixon-Mason Linie fährt.

Das sind für einen Bundesstaat, der seinen Mitgliedern eine lange Leine lässt, ganz andere Voraussetzungen. Die EU konnte heute dagegen von Anfang an effiziente zentrale Institutionen und Strukturen aufbauen, und sie macht mit Ermächtigung ihrer Mitgliedsstaaten auch fleißig Gebrauch davon. Deshalb handelt sie, der Staatenbund, in den Details viel zentralistischer als der altertümlich verfasste  Bundesstaat USA.
Damals starben die Menschen früher, aber gesünder.

kosh

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Re: Brexit
« Antwort #85 am: 29. Juni 2016, 10:58:36 »
Im übrigen frage ich mich, was sich Schulz und Junker bei ihren öffentlichen Kommentaren bzw. Auftritten gedacht haben? Kein Wunder, dass man Ihnen eine arrogante Haltung vorwirft.
:prosit

(gut, dass ihr es sagt, dann muss ich mir die Arbeit nicht machen ;))

Egal was sie gesagt hätten- der Vorwurf wäre eh gekommen. Die EU ist ein arroganter Superstaat gelenkt von den Dunkelmächten, das weiss jedes Kind..

Ich habe unlängst gelernt, dass "Unmittelbarkeit" ein wichtiger Begriff in der Extremismusforschung ist. Die EU wird NIE unmittelbar sein. Der Häuptling im Neo-Artamanen Dorf schon, da hat er einen Vorteil, so wie der Guru einen Vorteil vor
dem Holzkreuz an der Wand hat.

Die Frage ist weniger, wie sanftfühlend die Herren sich ausdrücken. Machen Sie einen guten Job? Vertreten sie Europäische Interessen erfolgreich in der Welt?


Scipio

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Re: Brexit
« Antwort #86 am: 29. Juni 2016, 23:33:22 »

Egal was sie gesagt hätten- der Vorwurf wäre eh gekommen. Die EU ist ein arroganter Superstaat gelenkt von den Dunkelmächten, das weiss jedes Kind..

Zustimmung! Cameron ergeht es ja ähnlich. Dennoch bin ich der Meinung, dass es auch in solch einer Lage Handlungsweisen gibt, die besser sind als andere und sei es nur deswegen weil sie weniger Schaden anrichten als andere.

Zum Beispiel ausgerechnet in einer angespannten Situation wie dieser ein so unbeliebtes Abkommen wie CETA durchprügeln (und nur im EU-Parlament zur Abstimmung zu stellen) halte ich für keine sehr weise Entscheidung.

eLender

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Re: Brexit
« Antwort #87 am: 30. Juni 2016, 00:33:48 »

Egal was sie gesagt hätten- der Vorwurf wäre eh gekommen. Die EU ist ein arroganter Superstaat gelenkt von den Dunkelmächten, das weiss jedes Kind..

Zustimmung!

kosh hat das wohl eher ironisch gemeint. Ich glaube kaum, dass es egal ist, wie die Herren (insbesondere Schulz) auf den Brexit reagiert haben. Schließlich ist GB noch Teil der EU und kann gar nicht rausgeschmissen werden (siehe Griechenland). Man sollte einfach ein wenig Ruhe bewahren und sein Hirn einschalten. Trotz der ganzen aufgeblasenen Rhetorik muss man weitermachen. Cameron selbst war gegen einen Brexit. Man sollte den Briten einfach auch die Gelegenheit geben, sich erst mal zu sammeln und eine Strategie zu entwickeln. Wenn sie aus der EU ausscheiden, kann man das auch so gestalten, dass für beide Seite die geringsten Schäden entstehen.

Das Gekreische von Schulz und Co. soll ja nur einem Zweck dienen: den Austritt weiterer Länder möglichst unattraktiv werden zu lassen (weil man einen möglichst großen Schaden damit verbinden will). Solche Drohgebärden gehen aber gelegentlich nach hinten los.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

kosh

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Re: Brexit
« Antwort #88 am: 30. Juni 2016, 08:23:52 »

Egal was sie gesagt hätten- der Vorwurf wäre eh gekommen. Die EU ist ein arroganter Superstaat gelenkt von den Dunkelmächten, das weiss jedes Kind..

Zustimmung!

kosh hat das wohl eher ironisch gemeint. Ich glaube kaum, dass es egal ist, wie die Herren (insbesondere Schulz) auf den Brexit reagiert haben. Schließlich ist GB noch Teil der EU und kann gar nicht rausgeschmissen werden (siehe Griechenland).
 ...


Ich habe das nicht ironisch gemeint. Auch wen Scipio recht hat, man kann sich geschickt und ungeschickt verhalten: Lies mal die englischen online-Publikationen, dann verstehst Du den Satz mit den Dunkelmächten.

Lt.Havoc

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Re: Brexit
« Antwort #89 am: 30. Juni 2016, 13:15:18 »
Hallo. Ich bin neu hier wie Ihr seht und wollte mich an diesem thread beteiligen, da mir der Brexit doch schon einige sorgen bereitet. Ich habe mich schon in einem englischsprachigen forum über diese Thema debattiert, wollte aber mal lesen was die Deutschen davon halten (die kommentar spalten unter zum Brexit Artikeln sind eher einseitiger Natur).

Ich will offen sein uns sagen das ich persönlich von der EU profitiere, da ich zur Zeit in einer Maßnahme teilnehme die von der EU gesponsert wird und das Zeil die job Beschaffung ist (bin seit längerem arbeitslos und bin ganz nahe dran, aber die Unwägbarkeiten des Lebens scheine mal wieder gegen mich zu sein) und habe über die EU eine eher positive Einstellung.

Die entscheidung der Briten gegen die EU konnte ich nicht nachvollziehen, bis mir ein Brite folgendes erzählt hat: viele "Working Class Brits" sind sauer auf Cameron und seine Politik und wollten aus Protest für den Austritt stimmen, andere geben der EU die schuld daran das Bulgaren und Rumänen die Löhne in der UK runterdrücken und darüber das "Leute in Anzügen, die nie schwere Arbeit leisten mussten und die am minimum der Existenz rumgekrepelt haben,  uns erzählen, zu wissen was gut für uns ist." und Viele alte Politiker kamen ja noch aus einfachen Verhältnissen, heure sind es nur Arschgeigen aus Eton, die keine Ahnung habe wie es uns geht. Der Status Quo funktioniert für uns nicht mehr, wir wollen raus"

Die EU wird darüber als Links Autoritär gesehen, was immer das heißt, weil bei vielen Links eingestellten Briten die EU nicht sozialistisch genug ist.

Eine andere frage was die, über Souveränität und das die EU als undemokratisch erachtet wird.

Nun, egal ob das alles stimmt oder nicht, die Folgen eines Brexits sind nicht absehbar und würde die Briten schlechter dastehen lassen als jetzt, aber diee Risko scheinen einge einzugehen, es wird schon davon geträumt, das die UK mit ihrem Commonwealth Handel betreibt, ohen EU Regelungen und das dies eine Glorreiche Zukunft ist. Enige reden schon vom "Sieges Populismus, der die Ketten der EU sprengt und die staaten von de EU loslöst in die Freiheit!"

Das bereitet mir doch sorgen, ich möchte nicht das die EU zerfällt und wir wieder Einzelne National Staaten werden, die vom Nationalismus getrieben uns gegenseitig zerfleischen. Aber kann der Brexit überhaupt gestoppt werden? Es gab eine Mehrheit dafür, wird das ignoriert, da hießt es wieder das wäre nicht Demokratisch, aber ist England nicht auch eher eine Republik?

Die EU scheint der Meinung zu sein, das ganze so schnell wie möglich abzuwickeln und will gar nicht daran denken das z.b das Britische Parlament bei einer Abstimmung ob Artikel 50 eingereicht werden soll oder nicht, momentan sich dafür keine Mehrheit finden würde, aber es wird als Politischer Selbstmord angesehen dagegen zustimmen, aber so wie ich das Sehe, wäre die politische Karriere von allen Abgeordneten eh im Eimer da, egal wie sie sich entscheiden werden, immer eine Seite nicht mehr für mich stimmen würde. 

Es kommen harte Zeiten auf Europa zu.