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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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zimtspinne

Endlich hab ich mal die lange Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Geschlechterdebatte, Kulturkampf und den großen Missverständnissen gelesen.

Eigentlich steckt darin auch gleich die Antwort für Max, was die staatlichen Büros für Agitation & Propagenda betrifft. ;)

https://www.kas.de/de/web/geschichtsbewusst/essay/-/content/missverstaendnisse-der-geschlechterdebatte

ZitatDer Satz ,,Man wird nicht als Frau geboren, man wird es", ist ohne Sartres ebenso berühmten Satz ,,Die Existenz geht der Essenz voraus" (,,L'existence précède l'essence"), aus dem Buch ,,Das Sein und das Nichts" (1943) nicht zu denken. Sartre vertrat den Gedanken apriorischer Willensfreiheit, aus dieser heraus wir Handlungen wählen, die uns zu dem machen, was wir sind. Kein Gott, kein Unterbewusstes und keine Produktionsverhältnisse bestimmen unser Leben, sondern unser Wille: wir werden über die Summe unserer ,,Entscheidungen" zur ,,Essenz" unserer selbst, werden, was wir ausgesucht haben zu sein.

Die großen Fehlinterpretationen seh ich da nicht. Bin aber nicht repräsentativ; wenn ich alles verstanden habe von solchen Texten, ist es ein guter Tag  :P

ZitatTransgender ist das Auseinanderklaffen beziehungsweise die Unvereinbarkeit von biologischem Geschlecht und erfahrener geschlechtlicher Identität, ist also eine innere, intime Realität, die die Gesellschaft akzeptieren und entsprechend danach handeln muss.

Nö.

ZitatStand heute identifizieren sich in den USA etwa 21 Prozent der Generation Z (der zwischen 1997 und 2003 Geborenen) als lesbisch, schwul, bisexuell, oder transgender[1], in Deutschland knapp ein Drittel.[2] Verglichen mit der Babyboomer-Generation stieg mit der Generation Z die Zahl derer, die sich als transgender identifizieren um 20 Prozent.[3]

Cass review.
Nonbinär wurde vergessen, trotz der Aktualität des Artikels.


ZitatAm vehementesten tobt der Kampf um das Geschlecht zwischen ,,Transaktivisten" und dem sogenannten ,,Trans-ausschließenden Radikalfeminismus", der den Transgender zwar anerkennt, nicht aber die Gleichstellung von Transfrauen und Frauen.

ein sehr unterentwickeltes Definitionsmanagement bei der Konrad-Adenauer-Stifung.

ZitatFeministinnen, die an der weiblichen Biologie von Transfrauen zweifeln

Wer tut das nicht?


Zitatund Bezeichnungen wie ,,menstruierende Person" ablehnen, werden als bigotte Faschisten bezeichnet, abschätzig ,,Terf" genannt (,,trans-exclusionary radical feminists"). ,,Terfs" insistieren, Transfrauen seien weiterhin Männer, denen der Zutritt zu weiblichen Domänen, wie öffentlichen Toiletten und Umkleiden, Frauensport oder Frauenstrafanstalten untersagt werden müsse, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen. Denn: Penis bleibe Penis, die Frau immer Beute des Mannes, vergewaltigende Transfrauen – und die gäbe es nun mal – seien letztlich vergewaltigende Männer, die bizarrerweise die Kriminalstatistik von Frauen in die Höhe trieben, wenn sie in Frauengefängnissen landeten.
Gar nichts verstanden, nur Textbausteine aus Transaktivistenmanifest wiederholt.
Frauen muss es nicht mal um Sicherheitsbedürfnisse gehen, sie müssen sich weder überhaupt dafür rechtfertigen oder erklären, warum sie ihre Grenzen gewahrt haben möchten. Nein heißt nein.

Neuerdings heißt es jedoch vermehrt wieder: Stell dich nicht so an. Sei nicht hysterisch.
 #metoo wurde von mental auffälligen Männern und woken Frauen gefressen.

In anderen Kulturen, wo es das Phänomen natürlich auch gibt, ist es übrigens selbstverständlich, dass Shemales, Girldicks, Two spirits oder wie sie jeweils traditionell bezeichnet werden, nicht in exklusiv für Frauen und Mädchen (und manchmal Kinder) reservierte Räume dürfen. Darüber gibt es nicht mal eine Diskussion (vielleicht neuerdings an einigen Orten), kein gendernonkonformer schwuler Mann und erst recht keine Transvestiten und Crossdresser kämen jemals in Räume, die exklusiv der weiblichen Bevölkerung vorbehalten sind.
die Realität ist obendrein (leider), dass diese Two Spirits und wie sie alle heißen, im Normalfall weder hoch angesehen sind, noch wertgeschätzt werden, noch oftmals überhaupt in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt auf menschenwürdige Weise zu verdienen. So landen viele von ihnen auf der Straßen, drogensüchtig, im besseren Fall finden sie ein Etablissement, wo sie einigermaßen sicher sind und genug Geld für den Lebensunterhalt verdienen können. Auch als Kundschaft für Touristen, hatte ich alles schon geschrieben, gibts Literatur und auch Dokus dazu.

Kein Mensch betrachtet die Ladyboys in Thailand als Frauen. Obwohl sie oftmals mehr Ähnlichkeit mit Frauen haben als die Masse der unattraktiven, meist wie Karikaturen wirkenden AGP.


Reality is transphobic.

Peiresc

Zitat von: zimtspinne am 24. Juni 2024, 18:25:43
ZitatStand heute identifizieren sich in den USA etwa 21 Prozent der Generation Z (der zwischen 1997 und 2003 Geborenen) als lesbisch, schwul, bisexuell, oder transgender[1], in Deutschland knapp ein Drittel.[2]

Waas? Ein Drittel der deutschen Jugendlichen hält sich für lesbisch, schwul oder dingsda? Gleich mal nachgucken. Quelle [2] ist:
[2] https://www.ipsos.com/de-de/je-junger-desto-queerer-gen-z-weitaus-haufiger-lgbtq-als-altere-generationen
Und dort fällt sogleich auf: Im Prinzip ja, aber
1. Nicht ,,Stand heute" (,,9. Januar 2024"), sondern vor 3 Jahren
2. Nicht ,,knapp ein Drittel", sondern ... ,,Nur knapp zwei Drittel (68%) der Gen Z beschreiben sich selbst als heterosexuell", in dem andern Drittel heißt es bei der Hälfte (14%): ,,keine Angaben/weiß nicht"
3. Nicht Deutschland, sondern Europa (,,Basis: Online-Befragung unter 19.069 Personen aus 27 Ländern im Alter von 16-74 Jahren. Feldzeit: 23. April bis 07. Mai 2021.")
4. Nicht ,,4%" oder ,,25%" oder welcher-Anteil-auch-immer der Jugendlichen, sondern der abgegebenen Stimmen sind progressiv non-cis. Sie sind repräsentativ für niemanden, denn mit Online-Befragungen lässt sich methodisch bedingt genau nichts über wirkliche Prävalenzen herausfinden. 

Was ist denn nun speziell mit Deutschland?
ZitatIn Deutschland haben nach eigenen Angaben vier von zehn Befragten (40%) direkten Kontakt zu Schwulen oder Lesben.
Kontaktschuld kann auch mal was Schönes sein!
 :grins

Dringender Verdacht auf elendes Geschwätz auch im ganzen übrigen ,,Essay".

RPGNo1

Nach dem Fitnessstudio nun McDonalds (Hervorhebung von mir)

Zitat
ZitatIst McDonalds transfeindlich? Nach außen gibt sich das Unternehmen farbenfroh, wirbt mit Regenbogenfahnen für Bürgermenüs und Co. Laut Transfrau Kylie ist das aber mehr Schein als Sein. Bis vor einigen Monaten arbeitete die Libyerin noch beim Fastfood-Giganten – heute sitzt sie als Klägerin im Arbeitsgericht Berlin.

Der Grund für den Rechtsstreit ist schnell erklärt: Eine muslimische Mitarbeiterin weigerte sich, den Umkleideraum mit einer Transfrau zu teilen. Bereits nach wenigen Minuten wird an diesem Dienstag klar, dass es viel Zeit in Anspruch nehmen wird, zu einer Einigung zu kommen.

Transfrau Kylie arbeitet bereits seit vier Jahren in der McDonalds-Filiale im Berliner Hauptbahnhof. Früher spielte ihre Transidentität auf der Arbeit keine Rolle, nur am Wochenende zog sie Frauenkleidung an und nahm an Dragqueen-Partys teil. Das genügte ihr aber nicht mehr. Eines Tages teilte sie ihren Kolleginnen und Kollegen mit, dass sie nun mit dem Namen Kylie angesprochen werden und in Zukunft die McDonalds-Frauenuniform tragen möchte.
[...]
Nur wenige Stunden vor dem Gütetermin im Arbeitsgericht veröffentlichte das queere Magazin Siegessäule ein Interview mit der Transfrau. Darin erhebt sie auch Vorwürfe gegen ihre Vorgesetzten, die sich hinter die muslimische Mitarbeiterin gestellt und die Diskriminierung am Arbeitsplatz somit geduldet hätten. Gekündigt hat sie bis heute nicht, will nach mehreren Monaten Arbeitsausfall wegen gesundheitlicher Probleme demnächst wieder arbeiten – wieder in der Filiale am Hauptbahnhof.
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/transfrau-aus-berlin-verklagt-mcdonalds-mitarbeiterin-weigert-sich-umkleide-zu-teilen-li.2228348

Moralspektakel. Opfermentalität. Intersektionale Ranglisten. Überlastete Gerichte. Wie es nach dem Beschluss des SBGG jede vernünftige Person erwartet hat.

zimtspinne

Mac hatte Diversität aber auch aggressiv unter die Fresser gebracht. Ich war vor einigen Wochen mal mit einer Freundin mit Kind und Besucherkind bei einem McD, die so ein Außengehege mit Spielplatz usw haben.
War sogar ganz angenehm und nett gestaltet, aber überall das Trans/Queerzeug, von BilderMenükarte über Aufsteller + Flaggengirlanden bis Lockangebote mit gratis Queer-Gläsern.

Würde mich nicht wundern, wenn es sogar eingefärbte Regenbogenpommes gibt.
Wobei es zu beachten gilt, die früheren klaren, prachtvollen Regenbogenfarben sind out und transphob - es ist nun ein verwaschener, undefinierbarer Siff-Farbensalat.
auf meinem Benutzerbild ist noch eine weit frühere Version zu sehen, mittlerweile wurden 100 weitere Wischiwaschifarben hinzugefügt. Sieht inzwischen -auch objektiv betrachtet- einfach nur noch kackbratzig aus. Auch weil so ne komischen FreePali-Elemente eingearbeitet wurden.

in dem Klinikum, wo ich neulich einen halben Tag mit Laufzettel herumlief und suchte (so Dinge wie Spritzenzimmer), waren nirgendwo irgendwelche siffigen Queerfarben aufgehängt, dafür prankten hoch oben in den luftigen Durchgangspassagen monströse pink ribbons, das hatten bestimmt irgendwelche Kinder aus Stoffen gebastelt.
Das steht im engeren Sinne für Brustkrebsengagement, aber auch im weiteren Sinne für Gendermedizin.
Nicht jeder macht den queeren Scheiß unterwürfig mit. Sondern konzentriert sich auf wichtigeres.


Reality is transphobic.

Max P

Zitat von: zimtspinne am 24. Juni 2024, 18:25:43Endlich hab ich mal die lange Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Geschlechterdebatte, Kulturkampf und den großen Missverständnissen gelesen.

Eigentlich steckt darin auch gleich die Antwort für Max, was die staatlichen Büros für Agitation & Propagenda betrifft. ;)
Ohne jetzt diesen Text mehr als überflogen zu haben (grad keine Lust Zeit), weiß ich weiterhin nicht, was du meinst. Hat aber auch keine Eile. :grins2:

RPGNo1

Zitat von: zimtspinne am 26. Juni 2024, 07:56:46Wobei es zu beachten gilt, die früheren klaren, prachtvollen Regenbogenfarben sind out und transphob - es ist nun ein verwaschener, undefinierbarer Siff-Farbensalat.

Such dir was aus. Obwohl das Lexikon mit hoher Wahrscheinlichkeit veraltet ist, denn es werden ja quasi täglich neue Buchstaben der LGBT-Buchstaben-Suppe hinzugefügt.

zimtspinne

Zitat von: RPGNo1 am 26. Juni 2024, 14:53:11Such dir was aus. Obwohl das Lexikon mit hoher Wahrscheinlichkeit veraltet ist, denn es werden ja quasi täglich neue Buchstaben der LGBT-Buchstaben-Suppe hinzugefügt.

Ich dachte, es gibt sowas wie eine Buchstabensuppen-Sammelfahne.

Buchstabensuppengesicht:



statt der vielen Wörter sollte sie sich einfach queer übers Gesicht schreiben: I*m confused.

sogar CFS mit drinne  :2thumbs: 

Reality is transphobic.

zimtspinne

Zitat von: Max P am 26. Juni 2024, 14:23:27
Zitat von: zimtspinne am 24. Juni 2024, 18:25:43Endlich hab ich mal die lange Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Geschlechterdebatte, Kulturkampf und den großen Missverständnissen gelesen.

Eigentlich steckt darin auch gleich die Antwort für Max, was die staatlichen Büros für Agitation & Propagenda betrifft. ;)
Ohne jetzt diesen Text mehr als überflogen zu haben (grad keine Lust Zeit), weiß ich weiterhin nicht, was du meinst. Hat aber auch keine Eile. :grins2:
Kannst du auch lassen, war keine gute Auswahl für diesen Zweck.
Ich find was besseres, das deine Faulheit berücksichtigt.
Max, hattest du eigentlich schon auf die Frage nach der erotischen Selbstvorstellung als Frau (also autoerotisch, nach Phil Illy) homosexueller Männer was gesagt? Natürlich nur, falls du dazu was sagen möchtest oder kannst.
Das ist nach wie vor ein großes Rätsel, ob sowas existiert und wie es existiert, falls ja.


weiter oben sollte es natürlich "prangten" und nicht "prankten" heißen... Freud saß auf meiner Schulter, die riesigen Schleifen kamen mir wie große Pranken vor, die nach drunter durch laufenden kleinen Menschen greifen.


Reality is transphobic.

Max P

Zitat von: zimtspinne am 26. Juni 2024, 19:02:13Max, hattest du eigentlich schon auf die Frage nach der erotischen Selbstvorstellung als Frau (also autoerotisch, nach Phil Illy) homosexueller Männer was gesagt? Natürlich nur, falls du dazu was sagen möchtest oder kannst.
Das ist nach wie vor ein großes Rätsel, ob sowas existiert und wie es existiert, falls ja.
Phil Illy sagt mir nichts und ich weiß auch im Moment nicht, was genau ich mir unter der autoerotischen Selbstvorstellung als Frau vorzustellen habe. Die passive Rolle als schwuler Mann? Hach ja, erst vor ein paar Tagen war ich dem Anblick eines griechischen Gottes in Gestalt eines jungen Gerüstbauers ausgesetzt. Sowas von cis-männlich. :crazy 8) Unterstellt, er ist auch heterosexuell (oder ist das dasselbe?), hätte ich nichts dagegen, mich schnell mal in die Frau seiner Träume zu verwandeln... Keine Ahnung, ob das damit gemeint ist. :gruebel Ist er dagegen schwul, würde ich bei meinem gewohnten Geschlecht bleiben.

Typee

Zitat von: zimtspinne am 26. Juni 2024, 18:40:18
Zitat von: RPGNo1 am 26. Juni 2024, 14:53:11Such dir was aus. Obwohl das Lexikon mit hoher Wahrscheinlichkeit veraltet ist, denn es werden ja quasi täglich neue Buchstaben der LGBT-Buchstaben-Suppe hinzugefügt.

Ich dachte, es gibt sowas wie eine Buchstabensuppen-Sammelfahne.

Buchstabensuppengesicht:



statt der vielen Wörter sollte sie sich einfach queer übers Gesicht schreiben: I*m confused.

sogar CFS mit drinne  :2thumbs:

Mich fasziniert an solchen Erscheinungen besonders die völlige Künstlichkeit. Wäre ersiees eine Tiefkühlpizza, ich würde sie nicht essen.
The universe is under NO obligation to make sense to us
(Neil deGrasse Tyson)

RPGNo1

Zitat von: Typee am 26. Juni 2024, 22:29:46Mich fasziniert an solchen Erscheinungen besonders die völlige Künstlichkeit. Wäre ersiees eine Tiefkühlpizza, ich würde sie nicht essen.


Aber das ist doch letztendlich der Clou. Es geht darum, Aufmerksamkeit zu erregen, ein Spektakel zu erzeugen, im positiven wie im negativen Sinne. Seine/ihre/ens Einzigartigkeit (genauer Narzissmus) zu pflegen und zugleich Mitglied einer autoritär reagierenden kontrollierenden Community zu sein, so paradox das auch klingen mag.

RPGNo1

ZitatHealth officials in the Biden administration pressed an international group of medical experts to remove age limits for adolescent surgeries from guidelines for care of transgender minors, according to newly unsealed court documents. Age minimums, officials feared, could fuel growing political opposition to such treatments.

Email excerpts from members of the World Professional Association for Transgender Health recount how staff for Adm. Rachel Levine, assistant secretary for health at the Department of Health and Human Services and herself a transgender woman, urged them to drop the proposed limits from the group's guidelines and apparently succeeded.

If and when teenagers should be allowed to undergo transgender treatments and surgeries has become a raging debate within the political world. Opponents say teenagers are too young to make such decisions, but supporters including an array of medical experts posit that young people with gender dysphoria face depression and worsening distress if their issues go unaddressed.
https://archive.is/7tBDR

Ich würde die WPATH weniger als echte Expertengruppe denn mehr als Lobbyistenorganisation bezeichnen, aber egal.


RPGNo1

ZitatHat hier jemand «Gender» gesagt?

In ihrem neuen Buch zeichnet die Philosophin Judith Butler nach, wie die Gendertheorie zum Hassobjekt nicht nur von Rechten werden konnte – und was das mit dem neuen Autoritarismus zu tun hat.

https://www.woz.ch/2425/judith-butler/hat-hier-jemand-gender-gesagt/!V05FMXWVZT4A

Der Verfasser des apologetischen Artikels, Adrian Daub, ist übrigens kein Unbekannter sondern hat sich schon des öfteren sehr wohlwollend zu identitätspolitischen und intersektionalen Prozessen geäußert, siehe hier oder hier. So dürfen in seinem Kommentar natürlich auch Attacken gegen J.K. Rowling oder Kathleen Stock (transfeindliche Äußerungen, krude Thesen etc.) nicht fehlen.



eLender

Kann man sozusagen so sagen (X-Fund)

ZitatEbenso wenig, wie ich die Existenz eines Christen, eines Moslems oder eines Juden infrage stelle, wenn ich sage, dass ich nicht an seinen Gott glaube, ebenso wenig stelle ich die Existenz eines Transmenschen infrage, wenn ich erkläre, dass ich nicht an seine Definition von Geschlechtern glaube. Eine atheistische Überzeugung stellt nicht die Existenz von gläubigen Menschen infrage, und zu erklären, dass es nur zwei biologische Geschlechter gibt, stellt nicht die Existenz von Menschen infrage, die behaupten, sie könnten darüber entscheiden, welches Geschlecht sie haben. Ich sage halt nur, dass ich nicht glaube, dass sie es können.
https://x.com/Buurmann/status/1807012344834228397
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat von: RPGNo1 am 27. Juni 2024, 06:54:08Ich würde die WPATH weniger als echte Expertengruppe denn mehr als Lobbyistenorganisation bezeichnen, aber egal.

Till Amelungs Kommentar zur den Geschehnissen in der US-Regierung und der WPTAH.

ZitatDie Standards of Care der WPATH gelten in der Medizin als Leitstern, an dem sich international die Behandlung von Menschen mit Geschlechtsdysphorie in allen Altersstufen orientiert. Jüngste Vorkommnisse aus dem US-Regierungsgehege wecken jedoch erhebliche Zweifel an der medizinischen Evidenz.
https://queernations.de/politik-statt-evidenz-bei-wpath-leitlinie/

Und hier der in Queernations verlinkte FAZ-Artikel ohne Paywall.

ZitatDie Kritik an der geplanten Leitlinie zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die sich in ihrem Geschlecht unwohl fühlen, nimmt zu. Werden Risiken und Nebenwirkungen vernachlässigt?
https://archive.is/wV4Uf