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Autor Thema: Der Wissenschaftler als Grobian  (Gelesen 5711 mal)

Carlsen.

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #15 am: 22. August 2019, 01:44:55 »
1. https://forum.psiram.com/index.php?topic=16178.msg232494#msg232494

2. Warum handelt der Mensch? Wozu diese ungeheure Betriebsamkeit mit dieser beispiellosen Anhäufung von Reichtum bei gleichzeitiger Erschöpfung derjenigen, die diesen erarbeiten? Ich möchte beliebt sein, Erfolg bei Frauen haben und Karriere machen. Also lerne ich, ich buche Kurse: Flirt-Schule, Kontakt-Schule, Business-School, usw, kurzum, ich handle. Dieses Handeln tangiert den Mangel in mir nie. Es füttert ihn nur immer wieder an und ich bin nun nicht nur in der Not, überhaupt zu handeln, sondern ich muss auch noch ‚richtig‘ handeln. Schließlich wünsche ich Erfolg und kein Versagen. Also begebe ich mich in die Hände von Autoritäten, die mir sagen, was ich tun soll. Das mache ich lebenslang und bin über meine Einsamkeit, mein Verlorensein, über diese entsetzliche Leere in mir nie hinausgekommen. All mein Handeln war immer nur Betäubung. Wenn ein Handeln aus dem Mangel entsteht, werden alle Resultate weiter in den Grenzen des Mangels bleiben und ich werde Sklave meiner selbst sein und in ewiger Wiederholung. Der kommende Tag wird wie der gestrige sein und ich frage mich: Wozu soll ich den leben?

3. Zu Oppenheimer und dem Dilemma des Wissenschaftlers gibt es ein Theaterstück von Heiner Kipphardt. Ich finde: Gute Lektüre.

4. Psiram untersucht Aussagen auf Stichhaltigkeit und trennt nach ‚wahr‘ und ‚falsch‘. Dazu braucht man zunächst keine Wissenschaft; das leistet die Prädikatenlogik. Inhaltlich freilich kommt man um geprüfte Ergebnisse nicht herum. Wissenschaft selbst aber ist immer in der Vorläufigkeit. Sie ist der Prozess, der Wissen schafft. Deren Bereitstellung ist immer kontingent, bedingt und auch nicht an ‚Wahrheit‘ interessiert, sondern an Funktionalität. Wenn ich also ‚Verschwörungstrottel‘ vor dem Hintergrund all meines Wissens und meiner Erfahrungen betrachte, die, wie umfangreich sie auch sein mögen, immer begrenzt sind, kann meine Wahrnehmung nur verzerrt sein. Möchte ich diesem Menschen, den ich als ‚Trottel‘ ansehe, gerecht werden, muss ich mich selbst gänzlich beiseite lassen; ich brauche eine völlig ungetrübte Wahrnehmung. Dann ist das, was ich tue, nicht ein Suchen nach Defiziten, nach Bestätigung dessen, was ich gar nicht mehr in Frage stelle, sondern ein Wahrnehmen in anderer Qualität. Die Lüge ist damit nicht aufgehoben, sondern sie wird damit erst offenbar als das, was sie ist: Ein Lüge. Mehr nicht.

5. Dank Psiram konnte ich mir selbst aufzeigen, dass ich kein rechter Rechtsideologe bin: Von den meisten Protagonisten alternativer Wahrheiten habe ich noch nie gehört. Umgekehrt: Wäre ich Sympathisant rechter Gesinnung, wäre Psiram wie ein kaltes Büffet für mich: Ich bekäme übersichtlich all maßgebenden Stimmen präsentiert, bequem verlinkt dazu und müsste mich nicht zufällig durch die Weiten des www klicken. Insofern finde ich Psiram kontraproduktiv.

6. Ich selbst lebe aus zweiter, dritter Hand. Praktisch alles, was ich weiß, hat man mir beigebracht. Von Beginn an, von der Hebamme, über die Eltern, Kindergarten und Schule: Immer war jemand da, der mir gesagt hat, wie sich die Dinge verhalten und was ich zu lernen und zu tun habe. Irgendwann habe ich mich gefragt: Dein Blick in die Welt, ist das der deinige oder der der anderen? Mit Erschrecken stellte ich fest: Ich bin so entmündigt, ich kann das gar nicht beantworten. Ich bin dann zum Kiosk und habe mir ‚Beef‘ gekauft. ‚Beef‘ ist fantastisch: Diese Leute haben mit nichts ein Problem. Das ganze Leben ein einziger Genuß! Ich war hin und weg. Genau da wollte ich auch hin: Bloß weg mit diesem ganzen psychischen Inventar, den Zweifeln, der Ratlosigkeit, der Eifersucht, von Zurücksetzung und Isolation. ‚Beef‘ war für mich das erste ‚Verschwörungs-Kompendium‘. Natürlich bin ich dann kein Steak-Esser geworden, sondern habe mich gefragt: Wer ist der Träger dieser Verlorenheit? Na, ganz einfach: Ich bin’s! Ich bin meine eigene Verschwörung!

7. Wursthersteller haben über Jahrzehnte Preisabsprachen untereinander vereinbart. Ist das eine Verschwörung? Kartelle in der Industrie kungeln seit Jahren in allen Branchen die Preise zum Nachteil von Konsumenten aus: Wie sind diese ‚Verschwörungen‘ zu beurteilen gegenüber etwa einer ‚gefakten Mondlandung‘? Setzt Psiram hier nicht völlig falsche Prioritäten? Agiert man nicht nach: ‚Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen‘? Könnte dieses Schweigen nicht Ansporn sein für all die echten, wahren und unermüdlichen ‚Verschwörungstheoretiker‘, die man hier so gerne der Lächerlichkeit preis gibt? Kann man die Wahrheit in der Lüge sehen?
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/handel/kartelle-deutschland-ist-ein-paradies-fuer-preisabsprachen-a-1196831.html
   

simpel

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #16 am: 22. August 2019, 01:56:41 »
Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?

 :skeptisch: Bitte?

Vielleicht meint er, man solle Wissenschaft lieber lassen. Anders ergibt das semantisch jedenfalls keinen, gar keinen, Sinn.
Ich hab's so verstanden, dass er/sie im Prinzip fragt, ob es überhaupt Sinn macht auf solche Leute z.B. Verschwörungstheoretiker, einzugehen. Überzeugen wird man da ja kaum jemand. Also einfach lassen - nichts tun. Ins Leere laufen lassen.

Da bin ich wieder bei Godwin, das ins Leere laufen lassen ist ja schon öfter schief gegangen, zuletzt bei Trump. Wenn deine Mama Dir gerade Globuli ins Ohr, oder Chlorbleiche in den Popo träufelt ist es eben relativ wurscht ob Deine Antwort pointiert oder kreativ ist, es ist meist eben kein intellektuelles Spielchen indem es Punkte für die meisten verteilten Streicheleinheiten gibt-
Na ja, hier gings jetzt ja nicht um Trump oder Mamas die scheiß bauen. Sondern um Diskussionen hier. Gegen Trump koennen wir aus Europa heraus kaum was machen und wenn ich mit bekomme, dass eine Mutter ihre Kinder misshandelt werde ich aktiv - erst versuch ichs mit einer Diskussion, wenn das nicht hilft geh ich zum Kinderschutzbund, zum Jugendamt, was auch immer.
Also passen die angeführten Beispiele nicht.

simpel

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #17 am: 22. August 2019, 02:05:10 »
1. ...
2. ...
3. ...
4. ...
5. ...
6. ...
7. ...
Verschwörungstheoretiker brauchen Psiram nicht, da brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Die kommen höchstens zum aufregen.
Und was wolltest du konkret jetzt mit deinem Text sagen?

Typee

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #18 am: 22. August 2019, 02:26:31 »
Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?

 :skeptisch: Bitte?

Vielleicht meint er, man solle Wissenschaft lieber lassen. Anders ergibt das semantisch jedenfalls keinen, gar keinen, Sinn.
Ich hab's so verstanden, dass er/sie im Prinzip fragt, ob es überhaupt Sinn macht auf solche Leute z.B. Verschwörungstheoretiker, einzugehen. Überzeugen wird man da ja kaum jemand. Also einfach lassen - nichts tun. Ins Leere laufen lassen.

Da bin ich wieder bei Godwin, das ins Leere laufen lassen ist ja schon öfter schief gegangen, zuletzt bei Trump. Wenn deine Mama Dir gerade Globuli ins Ohr, oder Chlorbleiche in den Popo träufelt ist es eben relativ wurscht ob Deine Antwort pointiert oder kreativ ist, es ist meist eben kein intellektuelles Spielchen indem es Punkte für die meisten verteilten Streicheleinheiten gibt-

Es gibt keine Leere, in die man die solche Leutchen laufen lassen könnte. Wo die "Leere" behauptet wird, ist eine Gesellschaft, die Orientierung sucht. Für die wird hier argumentiert, nicht für die Verschwörungstheoretiker, Schamanen, Hellseher, Heilfuzzis und ähnlich gestrickte selbst. Die überzeugen wir niemals. Selbst wenn wir uns mit solchen Leuten auf Diskussionen einlassen, muss ganz klar sein, dass das alles für die "Galerie" geschieht, auf der noch viele Unentschlossene und Schwankende sitzen und mitlesen. Das sind die Adressaten, bei denen noch etwas zu bewirken ist. Warum man das "einfach lassen" sollte, verstehe ich nicht.
Damals starben die Menschen früher, aber gesünder.

Belbo

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #19 am: 22. August 2019, 08:00:59 »
Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?

 :skeptisch: Bitte?

Vielleicht meint er, man solle Wissenschaft lieber lassen. Anders ergibt das semantisch jedenfalls keinen, gar keinen, Sinn.
Ich hab's so verstanden, dass er/sie im Prinzip fragt, ob es überhaupt Sinn macht auf solche Leute z.B. Verschwörungstheoretiker, einzugehen. Überzeugen wird man da ja kaum jemand. Also einfach lassen - nichts tun. Ins Leere laufen lassen.

Da bin ich wieder bei Godwin, das ins Leere laufen lassen ist ja schon öfter schief gegangen, zuletzt bei Trump. Wenn deine Mama Dir gerade Globuli ins Ohr, oder Chlorbleiche in den Popo träufelt ist es eben relativ wurscht ob Deine Antwort pointiert oder kreativ ist, es ist meist eben kein intellektuelles Spielchen indem es Punkte für die meisten verteilten Streicheleinheiten gibt-
Na ja, hier gings jetzt ja nicht um Trump oder Mamas die scheiß bauen. Sondern um Diskussionen hier. Gegen Trump koennen wir aus Europa heraus kaum was machen und wenn ich mit bekomme, dass eine Mutter ihre Kinder misshandelt werde ich aktiv - erst versuch ichs mit einer Diskussion, wenn das nicht hilft geh ich zum Kinderschutzbund, zum Jugendamt, was auch immer.
Also passen die angeführten Beispiele nicht.

Sehe ich anders, m.E. Geht es um den Tonfall und darum wie man über u.A. Leute aus diesen Beispielen bezeichnet, sie passen also wunderbar.

Peiresc

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #20 am: 22. August 2019, 08:33:18 »
Zu #15

1.
Du kannst ja nachfragen, wenn Dir was unklar ist.

2.
Was hat Deine Orientierungslosigkeit mit uns zu tun?

3.
Danke für den Tipp. Die Zahl der Bücher, die ich nicht gelesen habe, ist beinah unendlich. Jetzt ist sie beinah unendlich +1.

4.
Worin besteht die Funktionalität der Astronomie oder überhaupt der Grundlagenwissenschaften?

5.
Dieser Topos hat es bis in unser Bingo geschafft.

6.
Auch hier wieder: die Zahl der Skandale in der Welt ist unendlich, und zahlreiche sind noch viel bedeutender, folgenreicher als die Preisabsprachen der Wursthersteller. Würde Psiram nicht die völlig falschen Prioritäten setzen, wenn es sich um derartige Lappalien kümmern würde?

Ich hatte doch gleich so was im Urin: der Umgangston ist Dir eigentlich schnuppe. Dir geht es um was anderes, und die bunten Seifenblasen Deiner einleitenden Sätze sollen comfortably numb machen.

MrSpock

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #21 am: 22. August 2019, 10:48:33 »
...
Ich hatte doch gleich so was im Urin: der Umgangston ist Dir eigentlich schnuppe. Dir geht es um was anderes, und die bunten Seifenblasen Deiner einleitenden Sätze sollen comfortably numb machen.

There's someone in my head, but it's not me!
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

celsus

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #22 am: 22. August 2019, 13:54:56 »
1. https://forum.psiram.com/index.php?topic=16178.msg232494#msg232494

Oh, das ist ja mein Beitrag.

Jede Bewegung zieht früher oder später Idioten an.

Kontext: Die notorische Lügnerin, Populistin und Scharlatanin Vandana Shiva kuschelt mit Fridays for Future.
https://www.psiram.com/de/index.php/Vandana_Shiva

Da kann ich meinen Kommentar nur wiederholen:

Jede Bewegung zieht früher oder später Idioten an.

Freundlicher kann ich das nicht formulieren.
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drpsy

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #23 am: 22. August 2019, 17:01:24 »
Ich hab's so verstanden, dass er/sie im Prinzip fragt, ob es überhaupt Sinn macht auf solche Leute z.B. Verschwörungstheoretiker, einzugehen. Überzeugen wird man da ja kaum jemand. Also einfach lassen - nichts tun. Ins Leere laufen lassen.
Klar, alle anderen Präventionsangebote am besten gleich mit einstellen. #Ironie

@carlsen.
"Großartige Seite! " ... "Insofern finde ich Psiram kontraproduktiv."
Was denn jetzt? :skeptisch:

Carlsen.

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #24 am: 23. August 2019, 13:50:17 »
Wenn man in den Boxring steigt, wird es schwierig, den Kampf abzubrechen. Millionen sehen zu, Blut wird gewünscht, viel Geld rotiert. Viele auch brauchen einen Gegner, den Wettkampf, ein Ziel, irgendein Gegenüber, gegen das man opponieren kann. Man sucht wunde Punkte, seien es Nasen oder Lücken im Text.

Dagegensein ist simpel. Sofort weiß ich, wer ich bin. Sofort habe ich Halt, Aufgabe und Inhalt: Ich bin von mir erlöst. Viele Sportler fallen nach ihrer Karriere, wenn die Gegner fehlen, die Erregung der Wettbewerbe und das Fieber des Siegens, in Depression und Desorientierung und stürzen sich in Liebschaften und Schulden und verkaufen am Ende ihre Trophäen.

Man bekommt ständig einen Boxring angeboten und man muss wach genug sein, diese Falle zu vermeiden. Wir empfinden diesen Lebenskampf als normal, das Ringen um Ämter, Stellen und Praktika, um Wohnung, Beziehung und Anerkennung, das ständige Vergleichen und Streben, sich über den anderen zu erheben. Wir buhlen um die Liebe der Eltern, die Gunst der Lehrer, die Gehaltserhöhung des Arbeitgebers und fürchten den Neid des Konkurrenten: Wir kennen nichts anderes.
Warum nehmen wir das alles hin? Warum akzeptieren wir dieses Elend?

Manche sehen das ja gar nicht. Manche, so wie ich, kaufen sich ‚Beef’ und sagen sich: Ist doch alles prima! Her mit dem Steak!
Nie untersuchen wir unser Denken, diesen Apparat, für den wir uns halten. Manchmal sorgt Krankheit für ein Innehalten und in unseren Fieberträumen überfällt uns ein Grauen, der Abgrund des Haltlosen; und auch dem flüchten wir, weil wir uns darin nicht mehr wiedererkennen.

Es gibt ein Sehen, ein Erkennen, das ist jenseits aller ‚Idiotie‘ und bar aller Feindseligkeit. Dieses Sehen ist völlig nutzlos, es bringt weder Vorteil noch Überlegenheit. Dieses Sehen ist der Beginn von Mitgefühl.
Das ist alles.

celsus

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #25 am: 23. August 2019, 14:18:32 »
Amen.

Nie untersuchen wir unser Denken, diesen Apparat, für den wir uns halten.

Einige der hier schreibenden Foristen und Autoren erfreuen sich am schönen Hobby "kritisches Denken", welches genau den Zweck hat, das eigene Denken zu untersuchen.

Mehr dazu hier: https://www.gwup.org/
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Peiresc

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #26 am: 23. August 2019, 14:20:05 »
Dieses Sehen ist der Beginn von Mitgefühl.
Das ist alles.
Wie jetzt, einen Scharlaten/Betrüger machen zu lassen ist der Beginn von Mitgefühl mit seinem Opfer?

sailor

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #27 am: 23. August 2019, 14:41:49 »
Wie kann ich vermeiden, jemals solche Nebelkerzen nicht nur von mir zu geben sondern auch noch zu glauben @carlsen  :skeptisch:

Das ist pures Labern ohne sachliche Argumentation, eine Zusammenfassung von "feel good" Sätzen ohne auf das Thema zu kommen. Was hat das Buhlen um Liebe mit dem Debunken von Betrug und Scharlatanerie zu tun? Was ein Boxring mit dem Widerlegen von Lügen?

Der ganze Kommentar geht in Richtung "akzeptiere, dass du betrogen, belogen und ausgenutzt wirst, das ist ein Zeichen von Mitgefühl". Super Sache für den Scharlatan und eine massive emotionale Falle: akzeptierst du es nicht und gehst du gegen den Betrug an hast du kein Mitgefühl, bist du ein schlechter Mensch...

simpel

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #28 am: 23. August 2019, 15:24:14 »
Ich denk hier ist ein Pseudoerleuchteter am Werk  :skeptisch:

Typee

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Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #29 am: 23. August 2019, 20:05:01 »
Ich denk hier ist ein Pseudoerleuchteter am Werk  :skeptisch:

Ja, die ziehen ihre Textwände immer in dieser Pennälerpoesie hoch.

Zitat
Manchmal sorgt Krankheit für ein Innehalten und in unseren Fieberträumen überfällt uns ein Grauen, der Abgrund des Haltlosen; und auch dem flüchten wir, weil wir uns darin nicht mehr wiedererkennen.

Wenn ich sowas schon lese.
Damals starben die Menschen früher, aber gesünder.