Postings reflect the private opinion of posters and are not official positions of Psiram
Foreneinträge sind private Meinungen der Forenmitglieder und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung von Psiram

Autor Thema: Der Wissenschaftler als Grobian  (Gelesen 5706 mal)

Carlsen.

  • Forum Member
  • Beiträge: 7
Der Wissenschaftler als Grobian
« am: 21. August 2019, 17:58:43 »

Großartige Seite! Zufällig, bei einer Google-Suche, stoße ich auf Psiram, denke noch - psi - irgendwas Dubioses wahrscheinlich, klicke trotzdem und lande in diesem grandiosen Wiki; und frage mich, wer macht sich diese außerordentliche Mühe, all diese Artikel zu schreiben, zu recherchieren, zu prüfen und nach all den Quellen zu suchen, die einem über Hintergründe und Querverbindungen Auskunft geben? Und, wenn ich nur an die Medienschaffenden bei youtube denke, von Jebsen bis Conrad: Wer schaut sich all dieses Material, Stunden über Stunden, Stichproben werden es nicht sein, fundiert an? Also: Toll gemacht! Danke!

Umso verblüffter war ich, als ich hier in das Forum wechselte und Beiträge las, in denen Schmähungen, Herabwürdigungen und Invektiven in einer mich verwundernden Häufung vorkamen:

‚Verschwörungstrottel‘
‚blasen sich gegenseitig Zucker in den Auspuff‘
‚halte ich für einen total durchgeknallten‘
‚Verschwörungsheini‘
‚Verschwörungsideologe‘
‚windet sich da offenbar wie ein Wurm‘
‚dass der typ ein hinterhältiges Arschloch ist‘
‚Jede Bewegung zieht früher oder später Idioten an.‘
etc. …

Ich hoffe, dass Psiram nicht dem letzteren Diktum zuzuordnen ist, dann wäre ich da nämlich mit einbezogen; aber ich frage mich, ob man manchmal in der eigenen Sprache nicht das, was man dem Gegner vorwirft, selbst vollzieht, legitimiert freilich durch einen Standpunkt höherer Warte, nämlich jenen wissenschaftlicher Weltbetrachtung.
Dann würde sich nämlich paradoxerweise ein esoterischer Grundsatz bestätigen: Man bekämpft im Außen das, was man an sich selbst nicht losgeworden ist.
Anders - schwächer - gesagt: Wenn ich den Gegner mit den selben Mitteln bekämpfe, mittels derer er agiert, was unterscheidet mich dann von ihm?
Der Gegner schreit, ich schreie zurück.
Nun gut, so läuft das. Kreativ aber, ist das nicht.

Belbo

  • Gast
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #1 am: 21. August 2019, 18:25:17 »
Ich hoffe, dass Psiram nicht dem letzteren Diktum zuzuordnen ist, dann wäre ich da nämlich mit einbezogen; aber ich frage mich, ob man manchmal in der eigenen Sprache nicht das, was man dem Gegner vorwirft, selbst vollzieht, legitimiert freilich durch einen Standpunkt höherer Warte, nämlich jenen wissenschaftlicher Weltbetrachtung.

Wenn Du etwas weiter liesst, weisst Du, dass das Forum nicht psiram ist, sondern eine Plattform die psiram zur Verfügung stellt.
Zitat
Postings reflect the private opinion of posters and are not official positions of Psiram
Foreneinträge sind private Meinungen der Forenmitglieder und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung von Psiram


 Ich weiss nicht inwieweit Du die Klientel die psiram beschreibt kennst, und wie Du deren Gefährlichkeit einschätzt, beim Tode naher Angehöriger z.B. aber auch bei dem allgemeinen Trend durch Lügen und Falschdarstellungen die Gesellschaft in Faschismus und Aberglauben zurückzuführen, denke ich, sollte der ein oder andere aggressive Ausrutscher versteh- und verzeihbar sein.

Ausserdem muss man einfach manchmal, Quacksalber, Bertrüger, Totschläger und Idioten auch als solche benennen dürfen, oder welche "kreativen" "ungroben" Atribute fallen Dir z.B. zu Hamer ein?

https://www.psiram.com/de/index.php/Ryke_Geerd_Hamer

Zitat
Anders - schwächer - gesagt: Wenn ich den Gegner mit den selben Mitteln bekämpfe, mittels derer er agiert, was unterscheidet mich dann von ihm?

Die die Hitler einen Verbrecher und Unmenschen nannten ware so wie Hitler? Ich glaube Du unterliegst da einigen Fehlschlüssen.

https://en.wikipedia.org/wiki/False_balance
https://www.ratioblog.de/archive/Fehlschl%C3%BCsse

Dazu auch interessant.

https://www.diewahrheit.at/video/diskussionszerstorer-teil-4-idioten


Peiresc

  • Forum Member
  • Beiträge: 7367
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #2 am: 21. August 2019, 18:46:01 »
Hallo Carlsen, Tach erst mal.  :grins2:

Ich habe versucht, die „Zitate“ wiederzufinden, aber z. B.
Zitat
Keine Ergebnisse für "Jede Bewegung zieht früher oder später Idioten an" site:forum.psiram.com gefunden

Sofern man welche findet, dann ist dieser Faden über Ganser die Fundgrube.
https://forum.psiram.com/index.php?topic=13667.0

Nehmen wir mal das hier:
Alles was ihm da zur Last gelegt wird sind  Kontakte in die VT-Szene. Das diskreditiert ihn  aber doch nicht als Wissenschaftler. Wenn die allermeisten Wissenschaftler den Umgang mit verrückten Hypothesen und deren Vertreter wie die Pest meiden, dann kann doch aber der Umkehrschluss nicht heißen, dass wer dies dennoch tut irgendwie ausgeschlossen werden muss.

Ich habe mir gestern mal knapp eine Stunde Talk zwischen Ganser und Jebsen gegeben:
http://www.youtube.com/watch?v=tO8OkrOxNOA

Die beiden blasen sich gegenseitig Zucker in den Auspuff, wie toll doch ihre Aufklärungsarbeit wäre. Sie wären die Rettung für die Menschheit, da die "Systemmedien" ja nur der Verdummung und Ablenkung der Menschen dienten. Meinst du auch, der Jebsen wäre nur ein falsch verstandener Prophet?
Und wenn man das in seinem Kontext sieht, dann, oh Wunder, ist es gleich viel weniger anrüchig … oder, warum soll ich aus mei’m Herzen eine Mördergrube machen, ich finde das völlig ok.

Es ist halt ein Forum. Ich darf mal aus unserer Netikette zitieren:
Zitat
2. Ironie, Satire und sogar Zynismus sind erlaubt. Sobald aber ernst gemeinte Menschenfeindlichkeit, Hetze oder Rassismus auftauchen, verschwinden diese Kommentare im Orkus.
https://blog.psiram.com/nettiquette/

Und falls es Dir wirklich allein um den Umgangston geht, dann merke ich noch an:
Zitat
Gesetzten Sinnes sind wir alle nicht -

-   Ballade, in der Macheath jedermann Abbitte leistet
aber ich wäre bereit, weiter darüber zu diskutieren, denn es gibt noch einen Haufen bisher nicht berührter Aspekte.  ;)

celsus

  • Administrator
  • Forum Member
  • Beiträge: 8841
  • Friedensforscher
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #3 am: 21. August 2019, 20:35:39 »
Umso verblüffter war ich, als ich hier in das Forum wechselte und Beiträge las, in denen Schmähungen, Herabwürdigungen und Invektiven in einer mich verwundernden Häufung vorkamen:

Hast du den Eindruck, dass die Mehrzahl der Beiträge hier unangemessen ist? Oder ein beeindruckend großer Anteil?
Wie kommt es zum Titel des Threads? Wie gelangst du zu der Annahme, dass im Forum Wissenschaftler schreiben?
Welche Gegenmaßnahmen empfiehlst du, um deiner Ansicht nach "grobe" Beiträge in einem offenen Forum zu verhindern?
Oder sollte man vielleicht überhaupt kein Forum betreiben, wenn unter gleicher Domain ein Wiki existiert?
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Carlsen.

  • Forum Member
  • Beiträge: 7
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #4 am: 21. August 2019, 20:46:21 »
Ich will hier niemanden diskreditieren, darum geht es mir nicht: Meine Frage ist ja eine andere: Wer soll’s tun? Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?
Wissenschaft ist ja gegenwärtig die höchste Evolutionsstufe des menschlichen Bewußtseins; das meine ich gar nicht ironisch. Ich frage mich also, warum sich Wissenschaft immer wieder dem Geld und der Macht andient, sei es Leonardo da Vinci, einem begnadeten Militärtechniker, sei es das Manhattan-Project mit Oppenheimer, oder all die Chemiker und Biologen bei Monsanto mit ihrem ‚Pflanzenschutzmittel‘ oder die Tellerminenkonstrukteure, die penibel erforschen, wie man einen Menschen maximal zerstört, ohne ihn dabei umzubringen.

Ich glaube zu verstehen, warum man all diesen Hasadeuren der Wahrheitsverdrehung einen Spiegel vorhalten sollte; einfacher gesagt: Lügen sollten als Lügen kenntlich gemacht werden. Aber, was verteidigt man damit? Welcher Wahrheit soll hier zur Marktfähigkeit verholfen werden?

Mir ist einfach die Diskrepanz aufgefallen zwischen der Qualität mancher Wiki-Artikel, die ich gelesen habe und dem Sprechen in manchen Themen in diesem Forum. Ich dachte, das ist doch dasselbe Publikum. Ich dachte, wie kann das sein? Wie kann man so lästerlich über Menschen herziehen? Die Forenten sind doch alles, wenn nicht Wissenschaftler, so doch studierte Leute? Menschen mit Bildung:
Wenn ich einen Menschen in seiner Ganzheit auf einen ‚Verschwörungstrottel‘ reduziere, auf was auch immer, sozusagen einen einzigen Parameter zur Meßlatte des Gesamtobjekts erhebe, ist das dann ‚wissenschaftlich‘?
Ich mache damit genau das, was ich den anderen von der anderen Seite vorwerfe: Ich generiere selektive ‚Wahrheit‘.
Solch ein Sprechen ist vollkommen wertlos. Es mag psychischer Entlastung dienen, aber welche Erkenntnis wird darin gewonnen? Die Gegenseite spaltet, also spalte ich auch. Trennungen, Separationen, wohin man schaut.

Das fehlende Zitat findet sich übrigens im Vandana Shiva - Thema; der vorvorletzte Beitrag.

Belbo

  • Gast
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #5 am: 21. August 2019, 20:52:22 »
Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?

 :skeptisch: Bitte?

celsus

  • Administrator
  • Forum Member
  • Beiträge: 8841
  • Friedensforscher
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #6 am: 21. August 2019, 21:09:28 »
Mir ist einfach die Diskrepanz aufgefallen zwischen der Qualität mancher Wiki-Artikel, die ich gelesen habe und dem Sprechen in manchen Themen in diesem Forum. Ich dachte, das ist doch dasselbe Publikum.

Ich sachma so: Im Lehrerzimmer herrscht auch ein anderer Ton als auf dem Schulhof, obwohl sich beide Orte in der selben Einrichtung befinden.
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Peiresc

  • Forum Member
  • Beiträge: 7367
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #7 am: 21. August 2019, 21:21:40 »
Ich will noch gar nichts zu den Folgerungen sagen, sondern erstmal die Voraussetzungen sortieren.
Meine Frage ist ja eine andere: Wer soll’s tun? Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?
Das verstehe ich nicht, inhaltlich. Was ist hier mit „es“ gemeint, das getan oder nicht getan werden sollte?

Wissenschaft ist ja gegenwärtig die höchste Evolutionsstufe des menschlichen Bewußtseins; das meine ich gar nicht ironisch. Ich frage mich also, warum sich Wissenschaft immer wieder dem Geld und der Macht andient, sei es Leonardo da Vinci, einem begnadeten Militärtechniker, sei es das Manhattan-Project mit Oppenheimer, oder all die Chemiker und Biologen bei Monsanto mit ihrem ‚Pflanzenschutzmittel‘ oder die Tellerminenkonstrukteure, die penibel erforschen, wie man einen Menschen maximal zerstört, ohne ihn dabei umzubringen.
Hier geht doch einiges durcheinander. Die Militärmaschinen Leonardos hatten alle einen heftigen Stich ins Fantastische. Keine davon hätte funktioniert. „Begnadet“ sieht anders aus.

Oppenheimer kenn‘ ich nicht so, aber mag sein. Die Tellerminenkonstrukteure (genommen als Metapher): Wissenschaftler sind, denke ich mir, Menschen wie Du und ich. Alle unsere Fehler und Schwächen sind auch ihre Fehler und Schwächen. Es wird Zyniker, kaltschnäuzig Raffgierige, Ruhmsüchtige und Psychopathen unter ihnen geben. Nur dass ihre Verantwortung größer ist - und damit die Verachtung, die sie ggf. treffen sollte.

Chemiker und Biologen bei Monsanto: ich sehe nichts, was ich ihnen vorwerfen würde.

Peiresc

  • Forum Member
  • Beiträge: 7367
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #8 am: 21. August 2019, 21:32:20 »
Das fehlende Zitat findet sich übrigens im Vandana Shiva - Thema; der vorvorletzte Beitrag.
:gruebel
Vielleicht bin ich auch nur zu blöde. Einfach mal einen Link angeben (die Adresse eines Posts lässt sich aus dem blau unterlegten Link in der Titelzeile kopieren).

drpsy

  • Forum Member
  • Beiträge: 95
  • Anti-Gegenskeptiker
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #9 am: 21. August 2019, 21:41:35 »
Wilkomen im Forum Carlsen.

Prinzipiell hat Belbo in seinem 1. Post schon alles gesagt, dass ich auch sagen wollte. Ansonsten solltest Du dir bewusst sein, dass die meisten Personen, die im Forum schreiben, nicht auf dem Wiki aktiv sind. Wäre zeitlich wohl auch schwer vereinbar. Ansonsten finde ich Deine Kritik unangebracht, auf jeder Seite des Forums steht der Hinweis in 2 Sprachen:

"Postings reflect the private opinion of posters and are not official positions of Psiram
Foreneinträge sind private Meinungen der Forenmitglieder und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung von Psiram"

überhaupt ist es mir neu, dass jemand der Inhalt eines komplett offenen Forum kritisiert.

Zudem mag halt nicht jeder so kryptisch schreiben wie Du, die sogenannten "Verschwörungstrottel" und "hinterhältigen Arschlöcher" sind schlussendlich ja genau das. Auch wenn man es wohl netter ausdrücken könnte. Wir reden hier aber immerhin über Menschen, die die Gesundheit anderen gefährden, sie tlw. töten, sie mit Müll vernebeln, der komplett gegen den aktuellen Stand der Wissenschaft geht, oder wie Ganser hoch manipulativ unter wissenschaftlichem Schein die eigene Sicht aufzwingen.

Sauropode

  • Forum Member
  • Beiträge: 3485
  • Reptiloid
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #10 am: 21. August 2019, 22:01:51 »
Hi Carlsen,

Willkommen hier. IHMO geben sich hier die meisten Mühe, sich korrekt auszudrücken. Naja, manchmal werden halt die Deppen auch als das bezeichnet, was sie sind, als Deppen.
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

Typee

  • Forum Member
  • Beiträge: 2780
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #11 am: 21. August 2019, 22:55:04 »
Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?

 :skeptisch: Bitte?

Vielleicht meint er, man solle Wissenschaft lieber lassen. Anders ergibt das semantisch jedenfalls keinen, gar keinen, Sinn.
Damals starben die Menschen früher, aber gesünder.

simpel

  • Forum Member
  • Beiträge: 94
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #12 am: 21. August 2019, 23:23:30 »
Hallo @Carlsen.,
ich denke, ich verstehe zum Teil was du meinst
Zitat
Wenn ich den Gegner mit den selben Mitteln bekämpfe, mittels derer er agiert, was unterscheidet mich dann von ihm?

Sicher ist es besser bei Argumenten zu bleiben oder sehr kreative Entgegnungen zu entwerfen. Eine Lieblingsgeschichte von mir ist:

  • Zwei verfeindete Bauern kommen sich an einem sehr schmalen Steg entgegen. Der eine ruft schon von weitem "aus dem Weg, ich gebe Idioten keinen Vortritt!", der andere grinst und antwortet "ich schon".

Leider ist pointiertes antworten nicht jedem gegeben, mir auch oft nicht. Meistens fällt mir erst hinterher ein, was ich nicht alles kluges, passendes und spitzes hätte sagen können. Außerdem befassen sich viele Leute schon jahrelang mit solchen Themen und diskutieren in Foren. Und hört man dann immer und immer wieder die gleichen "Argumente" und wird zum X-ten Mal beschimpft, dann tut es auch mal gut sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Zu lesen, dass man nicht der einzige ist, der bestimmtes Gedankengut unfassbar findet. Und dazu sind solche Foren auch da. Niemand muss hier mitlesen und die Benennungen von Verschwörungstheoretikern & Co ist hier noch sehr zahm, wenn man sich die Beschimpfungen und Drohungen anhört die Skeptikern und Atheisten an den Kopf geschmissen werden. (https://www.youtube.com/watch?v=qhYT4vE1gvM)

Und was die "Grobiane" anbetrifft... Wissenschaftler sind doch keine besseren Menschen, nur weil sie ein paar Jahre an einer Uni rumgehangen haben! Und mit einer "Evolutionsstufe des menschlichen Bewußtseins" hat das auch nichts zu tun. Außer du meinst das vielleicht metaphorisch?
Biologisch ist es zumindest falsch - da stehen wir alle - ob Wissenschaftler oder nicht, auch wenn's hart ist, auf einer Stufe. :grins2:

simpel

  • Forum Member
  • Beiträge: 94
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #13 am: 21. August 2019, 23:30:20 »
Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?

 :skeptisch: Bitte?

Vielleicht meint er, man solle Wissenschaft lieber lassen. Anders ergibt das semantisch jedenfalls keinen, gar keinen, Sinn.
Ich hab's so verstanden, dass er/sie im Prinzip fragt, ob es überhaupt Sinn macht auf solche Leute z.B. Verschwörungstheoretiker, einzugehen. Überzeugen wird man da ja kaum jemand. Also einfach lassen - nichts tun. Ins Leere laufen lassen.

Belbo

  • Gast
Re: Der Wissenschaftler als Grobian
« Antwort #14 am: 21. August 2019, 23:47:26 »
Und kann mit Tun überhaupt etwas getan werden? Sollte man’s nicht lieber lassen?

 :skeptisch: Bitte?

Vielleicht meint er, man solle Wissenschaft lieber lassen. Anders ergibt das semantisch jedenfalls keinen, gar keinen, Sinn.
Ich hab's so verstanden, dass er/sie im Prinzip fragt, ob es überhaupt Sinn macht auf solche Leute z.B. Verschwörungstheoretiker, einzugehen. Überzeugen wird man da ja kaum jemand. Also einfach lassen - nichts tun. Ins Leere laufen lassen.

Da bin ich wieder bei Godwin, das ins Leere laufen lassen ist ja schon öfter schief gegangen, zuletzt bei Trump. Wenn deine Mama Dir gerade Globuli ins Ohr, oder Chlorbleiche in den Popo träufelt ist es eben relativ wurscht ob Deine Antwort pointiert oder kreativ ist, es ist meist eben kein intellektuelles Spielchen indem es Punkte für die meisten verteilten Streicheleinheiten gibt-