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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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eLender

Zitat von: zimtspinne am Gestern um 09:14:05Am besten wäre es, extreme fetischgetriebene Crossdresserei wieder mit Scham zu belegen
Ja, das wäre in der Tat keine so schlechte Idee (könnte glatt von mir stammen ::) ). Das, was man so positiv mit Entstigmatisierung verbindet, muss nicht in jedem Aspekt positiv sein. Es gibt immer mehr als nur einen Beteiligten, man muss auf die Gesamtsituation achten.

Solange das alles in einem Rahmen stattfindet, wo man andere nicht stört, nervt, in ihren Rechten beraubt, soll jeder tun und lassen... (ich zitiere JKR). Ich denke auch, dass man durch diese versuchte Normalisierung erst Probleme heraufbeschworen hat, die es vorher so nicht gab. Es mag vorher ein wenig diskriminierend für einige gewesen sein, aber für die meisten der Betroffenen an sich akzeptabel. Die Dynamik, die sowas auslöst (gesteigerte, fortschreitende Entgrenzung, Erwartung-/Anpassungsdruck), sehe ich auch ähnlich problematisch.

Ich sehe das übrigens auch bei anderen, ähnlichen Phänomenen, so. Bei manchen Sachen wird zu Recht (und das sorgt komischerweise kaum für Solidarisierungsgeplapper bei progressiv Denkenden) stigmatisiert (dazu zähle ich explizit auch Lächerlichmachen und Hohn). Das ganze Pseudozeugs, wie das Heilpraktikerwesen und hier z.B. die Homöopathie sollte man stigmatisieren. Man sieht, was passiert, wenn man das versucht, gesellschaftlich akzeptabel zu machen (und damit Erfolg hat). Man erzeugt dann genau diese Dynamik, die man dann kaum wieder in den Sack bekommt. Natürlich heulen die rum, wenn man das kritisiert und ausgrenzt, aber das ist nur Strategie, um das Stigma loszuwerden.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Manche Probleme lassen sich natürlich auch ohne Stigmatisierung lösen, sie kommen einfach aus der Mode (aber die Lächerlichmachung hilft da gewaltig :grins )

ZitatDas Infragestellen der biologischen Geschlechtszugehörigkeit scheint demnach ein Gen-Z-Phänomen gewesen zu sein. Twenge schreibt, Amerikaner, die in den frühen 2000er-Jahren geboren wurden, seien eher geneigt, sich als transgender oder nicht-binär zu identifizieren, als Menschen, die vor oder nach ihnen geboren wurden.
Daraus ergeben sich Fragen, die auch für Deutschland relevant sind. War Nicht-binär- oder Transsexuell-sein womöglich doch zumindest teilweise eine Psycho-Mode, wie Skeptiker immer behauptet haben? Welche Auswirkungen haben die US-Trends auf Europa? Bei der gesamten Identitätspolitik handelt es sich ja um an amerikanischen Universitäten entwickelte Konstrukte, die jenseits des Atlantiks bereitwillig übernommen wurden – einschließlich der englischen Terminologie. Als Kandidaten für ein genderneutrales Pronomen im Deutschen ist auch die einfache Adaption von they beziehungsweise dessen lautliche Eindeutschung dey propagiert worden.
https://archive.is/cWJjY (Die Welt:,,They" war gestern. Die Pronomen-Revolution ist abgesagt

"dey"  :rofl

Womit auch die Frage beantwortet wird, ob das alles nur eine soziale Ansteckung ist und war. Die "Genderseele" ist wohl so fluide wie Pronomen.
Wollte ich nur mal gesagt haben!