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Krise in der Ukraine

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Begonnen von RPGNo1, 18. Februar 2022, 18:04:53

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Purple Tentacle

Auch Mark Reicher, der u.a. russische Militärblogger zitiert, kommt zu dem selben Schluss.

Ach, was weiß denn ich ...

RPGNo1

ZitatDie Angriffe im Ukraine-Krieg zwingen Russland zum Handeln. Im Zuge der Drohnen- und Raketenangriffe, soll ein Teil der Luftabwehr nun privat organisiert werden. Wie das russische Medienunternehmen RBK berichtete, soll es privaten Unternehmen nun erlaubt sein, großkalibrige Waffen zum Schutz gegen Angriffe zu beschaffen.
https://www.fr.de/wirtschaft/angriffe-auf-putins-wirtschaft-warum-russland-seine-unternehmen-bewaffnet-94329971.html

Etwas ähnliches gab es im 3. Reich auch schon. Es nannte sich "Industrieller Werkluftschutz". Kriegswichtige Industrieunternehmen waren gesetzlich verpflichtet, eigene Werkschutzeinheiten aufzubauen, welche in eigener Verantwortung kleinere Flakgeschütze (wie 2-cm-Kanonen), Fla-MGs und Nebelmittel bedienten, um die Anlagen gegen Luftangriffe zu verteidigen.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

Purple Tentacle

So langsam könnte man den Faden in "Krieg in Russland" unbenennen ...

Ach, was weiß denn ich ...

RPGNo1

ZitatKraftstoffausgabe im russisch besetzten Luhansk begrenzt

In den von Russland besetzten Gebieten in der Ukraine gibt es weitere Beschränkungen bei der Ausgabe von Kraftstoff.
https://www.deutschlandfunk.de/kraftstoffausgabe-im-russisch-besetzten-luhansk-begrenzt-104.html

Wohl dem, der in den besetzten Gebieten ein tierisches Transportmittel sein eigen nennt. Denn daraufhin wird es in den nächsten Wochen hinauslaufen.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

Zitat,,Beide Seiten sind schuld" – 9-Minuten-Interview mit Dohnanyi sorgt für Empörung

SPD-Urgestein Klaus von Dohnanyi hat bei Maybrit Illner mit seinen Aussagen zum Ukraine-Krieg heftigen Widerspruch ausgelöst. Im Nachgang distanzieren sich die Studiogäste
https://archive.is/3vTrY

Klaus von Dohnanyi. Noch so ein alter Mensch, der meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und sich die Welt macht, wie sie ihm gefällt. SchwarzerWagenknechtStegnerKujatVarwick lassen grüßen.

(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

HAL9000

Natürlich ist die Ukraine auch schuld an den anhaltenden Kampfhandlungen.
Würde sie sich nicht wehren, wäre der Krieg schon lange vorbei.
"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke

RPGNo1

Zitat von: Purple Tentacle am 28. Mai 2026, 18:16:53Auch Mark Reicher, der u.a. russische Militärblogger zitiert, kommt zu dem selben Schluss.


Der Fortsetzung ist erschienen.


++++

ZitatVerhandeln statt Kämpfen ist die falsche Strategie

Ein Gastbeitrag von Claudia Major und Christian Mölling

Die Ukraine feiert militärische Erfolge gegen Russland. Doch nur wenn der Druck hoch bleibt, haben Gespräche mit Putin eine Chance.
https://archive.is/YNBAU

100%ige Zustimmung
(At Bhaal Temple)
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Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
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eLender

Ja, läuft nicht für Blutin. Und es kommt noch schlimmer besser. Dieser Kadyrov ist wohl am Abnippeln (möge es unangenehm sein) und die Nachfolge könnte ein weiteres Problem für die Ruzzkis werden. Manchmal dauert es halt etwas...

ZitatRussian President Vladimir Putin has a lot to worry about these days. What he originally planned as a quick regime-change operation in Ukraine has now gone on longer than the Soviet Union's fight against Nazi Germany, and Kyiv is increasingly bringing the war to the Russian heartland. (On June 3, guests at Putin's showcase international forum in St. Petersburg awoke to the sight of blazing fires from Ukrainian drones.) The Russian economy is showing serious signs of strain. And even China, Putin's most important friend and patron, has shown that it's not willing to give Moscow unlimited support.

But there's another problem brewing in the background—one that could produce serious instability at a time when Putin can least afford it. The Kremlin is confronting a potentially explosive succession crisis in Chechnya, the North Caucasus republic that has a long history of generating turmoil entirely out of proportion to its tiny size. The problem: Chechnya's all-powerful leader, President Ramzan Kadyrov, 49, is suffering from a serious illness, probably terminal, that could remove him from the scene at any moment.
https://archive.is/qRDrI (Foreign Policy - Vladimir Putin's Second-Biggest Headache)
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat"Es gibt Parallelen zwischen dem Ukraine-Krieg und dem Ersten Weltkrieg"

Am 11. Juni dauert der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine so lang wie der Erste Weltkrieg. "Ein langer Krieg entwickelt eigene Dynamiken", sagt der Freiburger Historiker Jörn Leonhard. "Lange Kriege sind besonders schwer zu beenden." Seine Befürchtung: "Solange Russland die Logik der imperialen Pfadabhängigkeit nicht verlässt, wird die grundsätzliche Bedrohung bestehen bleiben - unabhängig davon, ob der Herrscher Putin heißt oder anders."
https://www.n-tv.de/politik/Es-gibt-Parallelen-zwischen-dem-Ukraine-Krieg-und-dem-Ersten-Weltkrieg-id30897893.html

++++

Und noch einer. Russland gerät immer tiefer in die Abhängigkeit von China, da mag Putin noch so viel von einer gleichberechtigten ::) Partnerschaft räsonieren und sie der russischen Bevölkerung als Erfolg verkaufen.

ZitatThe NV text by Ihor Tyshkevych offers a very interesting reading of Vladimir Putin's visit to China. At the propaganda level, Moscow may present the visit as another success, with dozens of signed documents and declarations of strategic partnership. Yet once we look at what was actually signed, the picture is very different: Beijing showed Moscow its place, politely but very clearly.

https://defence24.com/geopolitics/putin-leaves-china-empty-handed
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

ZitatPutins Blamage auf der Krim

Wegen ukrainischer Angriffe auf Transportrouten wird auf der besetzten Halbinsel das Benzin knapp. Jetzt häufen sich Berichte russischer Touristen, die nicht nach Hause kommen. Für die Menschen vor Ort ist die Lage prekär, für Putin politisch heikel.
https://archive.is/8bg0N

2022/2023 wurde von Experten erklärt und entsprechend in den Medien verbreitet, die Krim sei DER Schlüssel zur Niederlage Russlands bzw. Putins.

2024/2025 hieß es dann in denselben Medien, die Krim spiele keine Rolle mehr. Andere Aspekte des Krieges seien nun weitaus wichtiger.

2026 kippt die Waagschale. Wieder einmal. Im Zuge der ukrainischen Drohnenüberlegenheit und der Offensive gegen die besetzten Gebiete ist die Krim wieder in den Fokus gerückt. Sie wird zu einem zunehmend größeren Problem für Russland und noch mehr Putin. Vielleicht bricht sie letzterem auch das (politische) Genick. Es wäre zu wünschen.
(At Bhaal Temple)
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Purple Tentacle

Ich wünsche mit dir. :2thumbs:

Allerdings meine ich dazwischen quaken zu müssen, dass der Russische Bär schon zu oft tot gesagt wurde. :-X
Ach, was weiß denn ich ...

RPGNo1

Zitat von: Purple Tentacle am Heute um 17:28:49Allerdings meine ich dazwischen quaken zu müssen, dass der Russische Bär schon zu oft tot gesagt wurde. :-X
Das ist mir wohl bewusst.  >:( Trotzdem möchte ich weiter träumen können.

Weitere Infos zur Situation um die Krim.

ZitatSchon vor dem Angriff auf die Ukraine von 2022 hatten die Besatzer zeitweise Schwierigkeiten damit, die Krim mit Energie und Wasser zu versorgen. In Russland wird die Entscheidung des sowjetischen Staats- und Parteichefs Nikita Chruschtschow von 1954, die Halbinsel von der Russischen auf die Ukrainische Sowjetrepublik zu übertragen, meist als Trunkenheitslaune abgetan. In Wirklichkeit hatten seinerzeit Gründe wie die wirtschaftliche Anbindung und die Versorgung über die direkt angrenzende Ukraine den Ausschlag gegeben. Jetzt scheint es Kiew dank der verbesserten Drohnen zu gelingen, die Halbinsel von einem militärischen Trumpf zu einer Last zu machen.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ukraine/krieg-in-der-ukraine-engpaesse-auf-der-krim-200908282.html

ZitatDie ukrainische Armee attackiert weiter eine wichtige Straßenverbindung auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim. Die Brücke von Tschonhar sei die zweite Nacht in Folge durch Drohnenangriffe beschädigt worden, teilte der Chef der russischen Besatzungsverwaltung im Gebiet Cherson, Wladimir Saldo, auf Telegram mit. Die Brücke sei für den Verkehr gesperrt. Saldo riet Autofahrern, auf die längere Straße über Perekop auszuweichen.
https://www.n-tv.de/politik/Ukraine-attackiert-zentrale-Landverbindung-zur-Krim-id30945599.html

ZitatAusgerechnet die Krim, wo 2014 alles mit der Besetzung durch russische Truppen begann, könnte zum Ort der endgültigen Wende im Krieg gegen die Ukraine werden und einen möglichen Zusammenbruch der ganzen Front auslösen. Das alles hat mit Geografie zu tun, einer strategischen Fehlentscheidung Wladimir Putins und vor allem der neuen militärischen Stärke der ukrainischen Drohnentruppen. Unter allen Szenarien für ein Ende des vierjährigen Kriegs ist das Krim-Szenario mittlerweile das wahrscheinlichste.
[...]
Bisher wälzen wir im Westen immer noch Szenarien hin und her, die von einem Waffenstillstand und anschließenden Friedensverhandlungen ausgehen. Am Ende steht nach diesen Überlegungen ein Einfrieren der Frontlinie. Denkbar aber ist durchaus auch eine chaotische Entwicklung und eine Erschütterung des Systems in Russland. Auch darauf müssen wir uns vorbereiten. Bisher geschieht das viel zu wenig.
https://www.stern.de/capital/putin-unter-druck---wo-russlands-krieg-enden-koennte-37509302.html
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.