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#71
SPAM / Re: TGI für @urs
Last post by Urs Reggeli - 13. März 2026, 15:40:27
Zitat von: Eratosthenes am 13. März 2026, 09:20:54Kann man eigentlich, anhand der im Netz veröffentlichten Barrennummern erkennen, wann diese Barren produziert wurden? Bei den aktuellen Lieferungen müsste es ja ein Termin vor Februar 2023 sein, wenn sie drei Jahre sicher in den festungsartig ausgebauten Tresoren der Partnerfirmen gelagert haben.

Sollten sie erst kürzlich gekauft worden sein, haben sie dann über doppelt so viel gekostet, wie damals für sie eingenommen wurde?

Da habe mal zur Abwechslung ich die KI gefragt:

Kurz gesagt: Meistens nein – nicht direkt.
Die Barrennummer (Seriennummer) auf einem Goldbarren dient primär der Identifikation und Rückverfolgbarkeit, nicht als öffentlich lesbarer Produktionscode. Ob man daraus das Herstellungsdatum ableiten kann, hängt stark vom Hersteller (Raffinerie) ab.

1. Seriennummern bei Goldbarren

Große Raffinerien wie z. B. PAMP SA, Valcambi, Heraeus oder Argor‑Heraeus vergeben eindeutige Seriennummern für jeden Barren. Diese Nummern:

sind intern in einer Datenbank der Raffinerie gespeichert

enthalten nicht unbedingt öffentlich verständliche Informationen

dienen zur Authentifizierung und Rückverfolgung

2. Enthalten manche Seriennummern trotzdem Jahrescodes?

Manchmal ja – aber:

Einige Hersteller nutzen interne Codierungen, die z. B. Produktionsjahr oder Charge enthalten.

Diese Codes sind nicht standardisiert und oft nicht öffentlich dokumentiert.

Ohne Zugriff auf die Datenbank des Herstellers kann man das Datum meist nicht sicher entschlüsseln.

3. Ausnahmen, bei denen man das Alter grob erkennen kann

Manchmal lässt sich das Herstellungszeitfenster indirekt abschätzen durch:

Design des Barrens (Logo-Version, Schriftart, Layout)

Art der Verpackung / Certicard

Seriennummern-Format, wenn sich dieses über die Jahre geändert hat

Sammler oder Händler können dadurch oft sagen:

,,Dieser Barren dürfte ungefähr aus den 2000er-Jahren stammen."

4. Wie bekommt man das genaue Produktionsdatum?

Die zuverlässigsten Wege sind:

Beim Hersteller anfragen (mit Seriennummer)

Zertifikat / Assay Card prüfen

Bei neueren Barren über Online-Verifikationssysteme einiger Raffinerien

✅ Fazit:
Die Barrennummer allein verrät normalerweise nicht öffentlich das Produktionsdatum, aber der Hersteller kann es über seine Datenbank eindeutig zuordnen.

💡 Wenn du möchtest, kannst du mir auch Hersteller + Gewicht + Format der Seriennummer (z. B. ,,Heraeus 1 oz, Nummer XY123456") nennen. Dann kann ich dir sagen, ob man daraus etwas über das Produktionsjahr ableiten kann.


Bekommt man von der Münze Österreich Auskunft über das Produktionsjahr eines Barrens? Oder muss man da ein berechtigtes Interesse nachweisen?

Ja – grundsätzlich kann man bei der Münze Österreich AG nachfragen, aber es gibt ein paar praktische Einschränkungen.

1. Ob sie das Produktionsjahr sagen können

Die Seriennummer eines Goldbarrens ist eindeutig und dient der Rückverfolgbarkeit. Sie gehört zu den Informationen, die zusammen mit Hersteller, Gewicht und Feinheit auf dem Barren angegeben sind.

Intern kann der Hersteller normalerweise zu jeder Seriennummer die Produktionscharge bzw. das Herstellungsdatum zuordnen. Bei Barren mit dem Logo der Münze Österreich kommt noch hinzu, dass viele davon im Auftrag der Münze Österreich von der Raffinerie Argor‑Heraeus SA produziert werden.

Das bedeutet:

Die Daten existieren sehr wahrscheinlich in den Produktions- bzw. Chargenlisten.

2. Geben sie diese Information auch heraus?

In der Praxis gilt meist:

Ja, sie beantworten oft einfache Anfragen, z. B. ob eine Seriennummer plausibel ist oder aus welchem Zeitraum ein Barren stammt.

Ein formales ,,berechtigtes Interesse" wie bei Behörden ist normalerweise nicht erforderlich.

Aber es kann sein, dass sie:

nur eine grobe Zeitangabe (z. B. Produktionsperiode) nennen

dich an die raffinierende Firma (Argor-Heraeus) verweisen

oder ohne Foto / Seriennummer keine Auskunft geben.

3. Wann sie eher zurückhaltend sind

Manchmal geben Hersteller keine genauen Produktionsdaten, wenn z. B.:

der Barren nicht direkt über sie verkauft wurde,

Sicherheits- oder Datenschutzgründe greifen,

oder sie keine Endkundenanfragen zu einzelnen Seriennummern bearbeiten wollen.

4. Wie man die Anfrage am besten stellt

Wenn du es versuchen willst, schick ihnen typischerweise:

Foto des Barrens (Vorderseite)

Seriennummer

Gewicht/Typ (z. B. 100 g Prägebarren, Kinebar usw.)

Dann können sie am ehesten nachsehen.

✅ Kurzfazit:
Du musst normalerweise kein besonderes ,,berechtigtes Interesse" nachweisen. Die Münze Österreich kann theoretisch das Produktionsjahr ermitteln, entscheidet aber selbst, wie detailliert sie Auskunft geben.

Wenn du möchtest, kannst du mir auch sagen:

Gewicht des Barrens

Format der Seriennummer (z. B. Buchstaben + Zahlen)

Bei manchen Serienformaten lässt sich der Produktionszeitraum schon ziemlich gut abschätzen, ohne überhaupt beim Hersteller nachzufragen.
#72
SPAM / Re: TGI für @urs
Last post by Urs Reggeli - 13. März 2026, 15:35:39
Zitat von: Eratosthenes am 13. März 2026, 08:01:12
Zitat von: Urs Reggeli am 13. März 2026, 05:49:41Damals in Guyana haben sie ja gesagt, sie würden die dortigen Barren verkaufen und mit dem Erlös dann österreichische kaufen, wegen irgendwelcher Zertifizierungs-Bürokratie.

Man könnte sich natürlich fragen, wer diese nicht marktgängigen un- oder falsch zertifizierten Barren dann kauft. Eine der vielen offenen Fragen.

Wenn ich mich recht erinnere hiess es damals, dass man das Gold verpflichtend an den Staat Guyana verkaufen müsse.

Stimmt, das hatte ich schon vergessen.
#73
Allgemeine Diskussionen / Re: es darf gelacht werden
Last post by HAL9000 - 13. März 2026, 14:35:02
Zitat von: Juliette am 13. März 2026, 14:21:35Nachdem anscheinend ALLE KIs in Versuchen bei Kriegssimulationen irgenwann eine Atombombe losgeschickt haben,
Man sollte sie gegeneinander Tic-Tac-Toe spielen lassen...
(mal schauen, wer alt genug ist, um das zu verstehen... :P)
#74
Allgemeine Diskussionen / Re: es darf gelacht werden
Last post by Juliette - 13. März 2026, 14:21:35
Nachdem anscheinend ALLE KIs in Versuchen bei Kriegssimulationen irgenwann eine Atombombe losgeschickt haben, käme es vielleicht gar nicht mehr zur Perfektion des Roboters.
#75
Allgemeine Diskussionen / Re: es darf gelacht werden
Last post by Max P - 13. März 2026, 13:32:39
Zitat von: Juliette am 13. März 2026, 11:13:38Na ja, da hätte sich das Problem mit der Überalterung der Gesellschaft schnell gelöst.  ::)
Die Krankenkassen würden bis auf Weiteres nur die im Video gezeigte Beta-Version finanzieren. 
#76
Allgemeine Diskussionen / Re: es darf gelacht werden
Last post by Juliette - 13. März 2026, 11:13:38
Na ja, da hätte sich das Problem mit der Überalterung der Gesellschaft schnell gelöst.  ::)
#77
Allgemeine Diskussionen / Re: es darf gelacht werden
Last post by Max P - 13. März 2026, 10:20:36
Zitat von: Daggi am 12. März 2026, 23:42:22https://www.youtube.com/shorts/FvJjfzEAnYc

Der neue 80.000 $ Roboter im Haus
Sie sollen ja auch in der Altenpflege eingesetzt werden... 
#78
SPAM / Re: TGI für @urs
Last post by Eratosthenes - 13. März 2026, 09:40:46
Täusche ich mich, oder hat man Helmut in seinen Videos schon entspannter gesehen? Der ganze Wiener Schmäh wie weggeblasen. Die Erklärung zum Verkaufsprospekt mit fast versteinerter Mine der Pressetext mehr oder weniger nur runtergerattern, so hat das auf mich zumindest gewirkt.

Kleiner Tip, kann man nicht zur Vertrauensbildung erstmal den Börsenprospekt veröffentlichen? Der soll ja bereits länger schon in der Schublade bzw. bei der FMA zur Prüfung liegen? Wie gross ist denn der Unterschied zwischen Börsenprospekt und Verkaufsprospekt? Wäre es nicht sinnvoll die BAFIN zu bitten einfach mal bei der FMA Liechtenstein zu fragen on alles ok ist?
#79
SPAM / Re: TGI für @urs
Last post by Eratosthenes - 13. März 2026, 09:20:54
Kann man eigentlich, anhand der im Netz veröffentlichten Barrennummern erkennen, wann diese Barren produziert wurden? Bei den aktuellen Lieferungen müsste es ja ein Termin vor Februar 2023 sein, wenn sie drei Jahre sicher in den festungsartig ausgebauten Tresoren der Partnerfirmen gelagert haben.

Sollten sie erst kürzlich gekauft worden sein, haben sie dann über doppelt so viel gekostet, wie damals für sie eingenommen wurde?
#80
Politik und Gesellschaft / Re: Die Genderdebatte
Last post by RPGNo1 - 13. März 2026, 09:15:30
ZitatColin Wright
@SwipeWright
🚨ALERT: Top-ranking ecology journal Ecology Letters has published a "Viewpoint" paper titled "There is No Consensus on Biological Sex."

The authors call the "sex binary" a "simplistic and harmful ideolog[y]."

Yet they then claim that no view of sex (gamete-based, multivariate, and even "sex emininativism" that holds biological sex doesn't exist at all) is necessarily true or untrue, and that biologists should simply specify which definition they're using for practical purposes.

This is nonsensical, because every non-gametic view of sex is logically incoherent and self-refuting because they all rely on gametes as the conceptual anchor.

It claims the gamete-based definition is flawed because it isn't "inclusive of reproductive approached beyond anisogamy" and fails to "classify organisms before sexual maturity or after reproductive cessation as having a sex."

But anisogamy (reproduction via the fusion of gametes of different sizes) isn't meant to apply to isogamous organisms (organisms that reproduce via the fusion of same-sized gametes). Anisogamy and the sexes—male and female—are fully intertwined and inseparable.

Isogamous organisms don't have sexes; they have "mating types." They're different from sexes, and that's why biologists aren't "inclusive" of isogamous organisms when talking about males and females.

And the notion that a gamete-based definition doesn't apply to sexually immature individuals or individuals who have ceased producing gametes ignores that the sexes are defined by having the biological FUNCTION to produce small or large gametes—and things still have a function even when its not being currently realized.

The authors would know all this had they read the academic work of leading scholars on the gamete-based view of sex like myself,
@TomasBogardus
,
@hoovlet
,
@byrne_a
,
@FondOfBeetles
,
@Evolutionistrue
, and
@RichardDawkins
.

None of us were cited, so they just argued against a strawman.

There's so much more wrong with the paper than I stated above, but an X post isn't the best format. I have reached out to the editors of Ecology Letters asking if they would consider publishing a counter-Viewpoint.
https://x.com/SwipeWright/status/2031485830544728477

ZitatThere is No Consensus on Biological Sex

There is ongoing scientific and societal discourse on the definition of biological sex. At this critical moment when misinformation about sex is being applied to policy globally, scientific clarification is valuable. Here, we evaluate the primary approaches to defining sex and synthesise the active discourse to conclude that there is no current consensus on a definition of sex that is free of assumptions and limitations. While there is no current consensus, we do not advocate for a single definition and contend that a lack of unanimity is not inherently problematic. No matter what definitional choices are used, we provide actionable recommendations to improve accuracy when describing sex. Most importantly, regardless of scientific debates, no biological definition of sex should be used to dictate human rights.
https://www.researchgate.net/publication/401596798_There_is_No_Consensus_on_Biological_Sex

Der Abstract zeigt klar, dass die Autoren des Artikels keine Wissenschaftler sondern identitätspolitische Aktivisten sind.