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Allgemeine Diskussionen / Re: Die Wahrheit in den Zeiten der Corona
« Letzter Beitrag von HAL9000 am Heute um 15:27:58 »
Die Querdenken-Partei Die Basis ist bei der Bundestagswahl auf 1,4% gekommen...
Da habt ihr ja noch einmal "Glück" gehabt.
In Oberösterreich gabe es gestern Landtagswahlen und da kam eine Leerdenkerpartei auf Anhieb auf über 6%.
Und - was für ein Zufall: Diese Partei bekam die allermeisten Stimmen (bis 15%) in Gemeinden mit den niedrigsten
Impfquoten.
Es ist zwar du erwarten, dass dieser eher monothematisch agierende Haufen mit der nächsten Wahl wieder in der
Versenkung verschwinden wird, trotzdem halte ich das für erschreckend viel. Wenn die Pandemie mehr oder weniger
erledigt ist, wählen dieselben Leute dann eine (wohl bald) neuzugründenden "Partei wider die Klimahysterie", o.ä.
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Allgemeine Diskussionen / Re: Die Wahrheit in den Zeiten der Corona
« Letzter Beitrag von Daggi am Heute um 12:12:08 »
Die Querdenken-Partei Die Basis ist bei der Bundestagswahl auf 1,4% gekommen. Zuvor hieß es noch man komme locker auf 30%. Wolfgang Wodarg erhielt 2,1% und Reiner Füllmich als Bundeskanzler in spe kam auf 1,5%. Soweit ich das sehe, war die Hochburg in Baden-Würtemberg.

Andere Neuigkeit:

alle twitter-Nachrichten bei twitter die die Pathologie-Konferenz betreffen, werden nun von twitter als "irreführend" gekennzeichnet.

https://www.psiram.com/de/index.php/Pathologie-Konferenz
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Politik und Gesellschaft / Re: Brexit
« Letzter Beitrag von Peiresc am Gestern um 15:11:33 »
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Politik und Gesellschaft / Re: Amerika du hast es besser
« Letzter Beitrag von sailor am Gestern um 14:26:46 »
Gerade Arizona ist für mich der Beweis, dass die GOP es nicht schafft. Die haben extra eine massiv voreingenommene Firma für die Nachzählung rangezogen und selbst die kann die Ergebnisse nicht drehen. Das ist Inkompetenz im großen Stil. Du hast recht was den Kult betrifft, da gibt es einen Kern, der nicht weichen wird, höchstens aussterben.

Die Selbstkritik-Veranstaltungen diverser aktiver GOPler sind in meinen Augen kein Einknicken und auf Linie bringen, sondern eher Versuche, die eigene Position zu retten. Radikale Pro-Trumpler bekommen deutlich mehr "offiziellen" Support und sind daher parteiintern in besseren Situationen. Was Kagan angeht: Man darf nicht vergessen, wo die GOP ideologisch in den letzten 60 Jahren stand. Die Rochade zwischen Dems und Reps hat die GOP massiv nach "rechts" verschoben, gleichzeitig die Mehrzahl der Regierungsjahre gebracht. Konservativ bedeutet "bewahren", man möchte dort bleiben, wo man war. Dazu muss man sich auch nicht bewegen... und je älter Menschen werden, desdo weniger bewegen sie sich in der Regel (geistig) noch. Der USA hat diese Politik wahnsinnige Probleme gebracht, die GOP hat die Abwanderung von Idustrie befördert, die Finanzkrise möglich gemacht, von der Zuwanderung billigster Arbeitskräfte profitiert... und nun will man die eigene Verantwortung beiseite schieben. Dazu kommt ein Trump gerade recht, er hat mit der Vergangenheit wenig zu tun, drischt die selben Phrasen noch radikaler und will auf Teufel komm raus das Rad zurückdrehen. Für die alten GOPler gibts nix besseres, wenn Trump es schafft wars die Gop, wenn Trump versagt, wars der Irre. Ist derzeit im BT-Wahlkampf genauso, Merkel war CDU-Kanzlerin, die sozialdemokratische Politik gemacht hat... jetzt geht sie und die CDU weiss programmatisch nicht weiter.
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Politik und Gesellschaft / Re: Amerika du hast es besser
« Letzter Beitrag von Peiresc am Gestern um 10:54:56 »
Trump hat keine Mehrheit in der Bevölkerung und verscherzt es sich mit wichtigen Institutionen...
Er hatte nie die Mehrheit. Nach vier katastrophalen Jahren haben mehr Leute für ihn gestimmt als 2016. Und bei den nächsten Wahlen wird die republikanische Wählerunterdrückung noch stärker werden.

Wirkliche Loyalität befördert er nicht, er zieht Opportunisten an, was ihm auf die Füße fällt, sobald er schwächelt.
Dann hier ein sicheres Zeichen dafür, dass er nicht schwächelt. Meldung von soeben:
Zitat
Sen. Lindsey Graham (R-S.C.) said Saturday that he hopes former President Trump runs again in 2024, The Detroit News reported.
During the second day of the Michigan Republican Party's leadership conference, Graham said he hopes Trump will run again, which reportedly drew in applause.

Außerdem ist die Dynamik von Kulten komplexer. Sie haben im nationalen Maßstab den Punkt erreicht, an dem buchstäblich nichts mehr den harten Kern zum Abfall vom Glauben bewegen wird. Jede Niederlage lässt sich in einen Erfolg, jede Lüge in eine Erkenntnis ummünzen. Beispiel, auch von soeben:
Zitat


Frank Luntz:
From the Cyber Ninjas’ report: “There were no substantial differences between the hand count of the ballots provided and the official election canvass results… There is no reliable evidence that the paper ballots were altered to any material degree.”
---
The chairwoman of the Arizona GOP is calling for a 4th audit of the state’s 2020 election results.
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Allgemeine Diskussionen / Re: Die Wahrheit in den Zeiten der Corona
« Letzter Beitrag von Bachblüte am 25. September 2021, 18:16:40 »
"Frauen und Kinder zuerst!"

Rettungsboote gehen also gar nicht, denn sie sind bekanntermaßen für Kinder schädlich bis tödlich.
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Politik und Gesellschaft / Re: Amerika du hast es besser
« Letzter Beitrag von Peiresc am 25. September 2021, 15:55:40 »
hat Hitler es geschafft, die gemäßigten Rechten/Konservativen zumindest für Wahlen auf seine Seite zu bekommen.

Das ist dann wohl eher eine Gemeinsamkeit als ein Unterschied. Ich zitiere Kagan:
Zitat
It was no surprise that elected officials feared taking on the Trump movement and that Republican job seekers either kept silent about their views or made show-trial-like apologies for past criticism. Ambition is a powerful antidote to moral qualms. More revealing was the behavior of Republican elder statesmen, former secretaries of state in their 80s or 90s who had no further ambitions for high office and seemingly nothing to lose by speaking out. Despite their known abhorrence of everything Trump stood for, these old lions refused to criticize him. They were unwilling to come out against a Republican Party to which they had devoted their professional lives, even when the party was led by someone they detested. Whatever they thought about Trump, moreover, Republican elders disliked Hillary Clinton, Barack Obama and the Democrats more. Again, this is not so unusual. German conservatives accommodated Adolf Hitler in large part because they opposed the socialists more than they opposed the Nazis, who, after all, shared many of their basic prejudices. As for conservative intellectuals, even those who had spent years arguing that Woodrow Wilson was a tyrant because he created the Federal Reserve and supported child labor laws seemed to have no concerns about whether Trump was a would-be despot. They not only came to Trump’s defense but fashioned political doctrines to justify his rule, filling in the wide gaps of his nonexistent ideology with an appeal to “conservative nationalism” and conservative populism. Perhaps American conservatism was never comfortable with the American experiment in liberal democracy, but certainly since Trump took over their party, many conservatives have revealed a hostility to core American beliefs.
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Politik und Gesellschaft / Re: Amerika du hast es besser
« Letzter Beitrag von sailor am 25. September 2021, 14:25:43 »
Hm, ich sehe es nicht so. Der Untergang der Demokratie kann in D oder den USA (also Demokratien mit einer wirklichen Gewaltenteilung) eben nicht mit einer Wahl passieren. Viel gefährlicher ist die Etablierung der Demokratiefeinde in den Institutionen. Das war bei der Machtübernahme der Nazis auch so, die saßen bereits über Jahre im Reichstag, konnten aber erst ihre wahre Machtübernahme durchziehen, als sie auch die Institutionen der Länder (insbesondere Preußen) politisch und personell übernommen hatten. Weitere wichtige Faktoren waren der Aufbau einer eigenen "Straßenmacht" in Form der SA und die Fragmentierung der anderen Lager. Letzteres war umso entscheidender auf der linken Seite, der (bis heute) anhaltende Zwist zwischen der Sozialdemokratie und den Kommunisten haben erst Hindenburg ermöglicht, danach die Harzburger Front (wobei die Mitte-Rechts-Parteien damals wie heute der Illusion aufsitzen, dass sie die radikalen Kräfte zähmen können).

In den USA sehe ich wichtige Punkte nicht: Das Potential für eine "Straßenmacht" ist zwar da, aber die Gruppierungen sind fragmentiert, zerstritten und können sich trotz Social media nicht wirklich mobilisieren. Trump steht einer deutlich geschlosseneren Front gegenüber als Hitler, darüber hinaus hat Hitler es geschafft, die gemäßigten Rechten/Konservativen zumindest für Wahlen auf seine Seite zu bekommen. Trump säubert seine Reihen vor der Wahl, was diese Reihen zwar schliesst, aber Mehrheiten vernichtet. Ausserdem fahren die Republikaner legislative Angriffe auf den Exekutivapparat, wo sie eigentlich die Amtsträger gewinnen müssten. Es hat alles das Potential für einen gigantischen Poosandwich, aber Trump hat keine Mehrheit in der Bevölkerung und verscherzt es sich mit wichtigen Institutionen... selbst die Dienstgrade in den Streitkräften sind nicht für ihn, dazu hat er dort ebenfalls kein Händchen gezeigt. Wirkliche Loyalität befördert er nicht, er zieht Opportunisten an, was ihm auf die Füße fällt, sobald er schwächelt.
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Skeptisches Denken / Re: Havanna-Syndrom
« Letzter Beitrag von HAL9000 am 25. September 2021, 14:25:19 »
... Die Strahlung reicht also von Havanna bis nach Wien...
Der Wiener CIA-Chef war scheinbar zu weit vom Zentrum der Hysterie entfernt. Für so eine Institution ist es sehr bedenklich,
wenn man deswegen seinen Job verliert.
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Politik und Gesellschaft / Re: Amerika du hast es besser
« Letzter Beitrag von HAL9000 am 25. September 2021, 14:22:08 »
Solange immer noch 78% aller Reps glauben, dass die Wahl 2020 "stolen" war (neueste Umfrage), scheint es egal zu sein,
was Trump oder die GOP in ihrer "Angst vor ihrem Auseinanderbrechen" tun.
Es bleibt nur zu hoffen, dass das nicht genug Wähler sind, House und/oder Senat trotz aller Versuche, unliebsame Wähler
auszuschließen, wieder in GOP-Mehrheit zu bringen. Kippt 2022 eine der beiden Kammern, sehe ich für 2024 ziemlich schwarz.
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