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#1
Ja, die Argumentation habe ich bewusst unterschlagen. Gletscherschmelzen sind seine Argumentation, welche jedoch keinen Einfluss auf die ausgetrocknete Quelle bei mir um die Ecke hat.
#2
Zitat von: Handkäseriecher am Heute um 16:15:02Mittlerweile gibts bei Twitter auch Posts von Kachelmann, dass Flussaustrocknungen nichts mit Hitze zu tun hätten. Ich möchte hier nochmals erwähnen, dass Herr Kachelmann keinen anerkannten meteorologischen Abschluss hat.

Leider hast du die von ihm vorgebrachte Argumentation versehentlich unterschlagen. Aber die ist aufgrund des fehlenden Abschlusses sicher auch ungültig.
#3
Mittlerweile gibts bei Twitter auch Posts von Kachelmann, dass Flussaustrocknungen nichts mit Hitze zu tun hätten. Ich möchte hier nochmals erwähnen, dass Herr Kachelmann keinen anerkannten meteorologischen Abschluss hat.

Wieso glimmende Zigarettenstummel eine erhöhte Waldbranntgefahr, durch PET-Flaschen oder Glas zum Glimmen bringendes Material keine Waldbranntgefahr bedeuten ist mir immer noch schleierhaft.




#4
Politik und Gesellschaft / Re: Krise in der Ukraine
Last post by sailor - Heute um 16:12:17
@Scipio: Quark, das sind beides Kampfdingsbums, das geht in D jaaa gaaaaar nicht! Ausserdem verdienen daran weder die Länder, noch Berater, noch MBTs... nein, die 100Mrd werden jetzt auf den Spielwiesen verpulvert, die die letzten 10 Jahre nicht gegossen werden konnten...

@Max P. Das ist Unsinn. Die Israelis haben eine sehr begrenzte, technisch überschaubare Bedrohung. Es handelt sich um ungelenkte Raketen oder Granaten, die aus abgegrenzten Gebieten auf bekannten Pfaden kommen. Iron Dome wurde speziell dafür geschaffen. Das ist im Grunde keine militärische Bedrohung, da Iron Dome selbst nicht bekämpft wird und die Terroristen auch nur zivile Flächenziele treffen wollen. Hier gab/gibt es Ansätze, einen militärischen Schutzschirm, beweglich draus zu machen. Ist aber schwer, weil man Aufklärung(Radar, IR), Führung und Waffen auf Fahrzeuge packen müsste, am besten alles auf einem... Die Israelis lösen das mit vielen festinstallierten Stellungen und haben dadurch Abdeckung und Redundanz. Für D besteht da kein Bedarf, schon gar nicht, wenn man Dichte und Kosten nimmt...

Darüber hinaus hat Israel einen Schutzschirm gegen Langstreckenraketen (der Iran lässt grüßen). Hier muss die BW ran, Patriot veraltet langsam und eine Abwehrwaffe "für alles" ist schwierig zu bauen. Im Grunde braucht man ein "großes System" welches mit viel Reichweite ballistische Raketen, Flugzeuge und vieleicht noch Marschflugkörper bekämpfen kann... die letzteren beiden quasi nur bei hohem, geradlinigen Flug. Gegen manövrierfähige Lenkwaffen, Stealthflugzeuge etc. braucht man ein kleineres System mit wendigeren Flugkörpern. Da sucht die BW schon länger und kommt nicht aus dem Knick (wahrscheinlich wegen politischer Nickrigkeiten).

Insgesamt: Eine 100% Abdeckung Deutschlands wirds nicht geben. Allerdings sollte man über halbstationäre Systeme um Ballungszentren und Großstädte nachdenken, wo im Spannungsfall die Systeme in festen Stellungsräumen unterkommen können... mit autarker Versorgung und Unterkünften für die Bedienung (damit der 24/7-Dienst gesichert wird). Für größere Flug- und Seehäfen sollte man sowas permanent haben (Hamburg, Kiel, Rostock, Berlin, Dresden/Leipzig).
#5
Politik und Gesellschaft / Re: Krise in der Ukraine
Last post by Max P - Heute um 14:11:09
Was ist eigentlich mit der Idee, einen Raketenabwehrschirm zu errichten, nach israelischem Vorbild? Das ging nach Kriegsbeginn mal kurz durch die Medien.
#6
Politik und Gesellschaft / Re: Krise in der Ukraine
Last post by Scipio 2.0 - Heute um 14:00:31
Die 100 Mrd versinken doch meines Wissens nach eh in Projekten MGCS und FACS. Das kommt doch nicht direkt der Truppe zugute.
#7
Politik und Gesellschaft / Re: Krise in der Ukraine
Last post by sailor - Heute um 13:32:03
Ich sehe es so, dass man auch ohne "mehr Panzer" in die Offensive gehen KÖNNTE; was allerdings auch mit Verlusten verbunden wäre. Derzeit fährt die Ukraine eine Strategie, welche ihre Verluste minimiert... weil sie es auch östlich des Dnipro können und vor dem Donbas auch ausgebaute Stellungen haben. Hinsichtlich Manpower und Motivation sind die Ukrainer überlegen und mittlerweile haben die russen nicht mehr überall genug Truppen. Meiner Kenntnis nach werden insbesondere nur noch Schlüsselbereiche massiv verteidigt. Die Ukraine hat aber auch den Nachteil, dass sie überall verteidigen können muss, so auch vor Kiew und Charkiv... dazu müssen Transnistrien und belarus in Schach gehalten werden. Das ist das grundsätzliche, man muss sich über die Kosten einer Offensive an Ort X zum Zeitpunkt y klarwerden und fragen, ob es diese Kosten wert ist. Ich hätte nach "alter" Logik viel früher mit begrenzten Gegenschlägen gerechnet (Mai/Juni), weil "damals" die Territorialkräfte in der Lage waren, Verteidigung zu übernehmen und die mechanisierten Einheiten freizustellen, um eben das zu tun. Aber die Ukrainische Führung hat sich anscheinend anders entschieden und wird dafür ihre Gründe haben.

Zu den westlichen Waffen: An beidem. Das politische Kalkül zielt auf "nach dem Krieg" ab, man meint, dass man mit Kampfpanzern aus dem Westen die letzten Brücken abreisst. In meinen Augen dämlich, weil wenn russland nicht verliert gibts kein "nach dem Krieg". Die Lager sind leer, zumindest die BW wurde beim schweren Gerät runtergewirtschaftet, weil der Militärhaushalt eher zum Löcherstopfen gegeignet war als zum Re-Invest. Dazu gab es im BT genug Feinde von "heavy metal", das hat auch heute noch Auswirkungen auf das Führungspersonal der BW. In den jetzigen Strukturbesprechungen werden die Ideen der letzten 10 Jahre perpetuiert, da sollen auf einmal "mittlere Einheiten" her (Infanterie auf Radfahrzeug BOXER mit Feuerunterstützung durch Nicht-Kampfpanzer). Total irre, dieses Konzept geht bei den russen (BTR, Motschützen) nicht auf und bei den Amis (Marines, LAV) auch nicht. Solche Einheiten können ein bisschen Ausland und ein bisschen Landesverteidigung, werden aber im Gefecht gegen MBT mit mechanisierter Infanterie und ordentAri einfach nur verglühen. Trotzdem will man die JETZT noch aufstellen, weil Boxer billiger als Puma^^ Gerät ham wa also derzeit nicht, zur Produktion: Rüstung ist keine Massenproduktion mehr, sondern Klein(st)-Serie. Um einen Kampfpanzer zu fertigen braucht man über ein Jahr. Nicht weil es so kompliziert ist, sondern weil keine Teile da sind. Die müssen bestellt, gebaut und geliefert werden. Jetzt wurden bspw. 20 Motorblöcke (Motor+Getriebe als Schnelltauschblock) für Leo2 geordert als "Sofortverbesserung der Umlaufreserve" die sollen bis spätestens Sommer 23 geliefert werden... daran sieht man den Vorlauf. Dazu kommen derzeit die Verfügbarkeit von Spezialmaterialien und Arbeitskräften. Deshalb ärgert mich maßlos, dass man nicht im März, mit der Ankündigung 100Mrd gleich bestellt hat... dann wären die ersten Panzerwannen jetzt vieleicht am abkühlen^^
#8
Politik und Gesellschaft / Re: Krise in der Ukraine
Last post by Max P - Heute um 13:14:39
Was könnte "richig in den Arsch treten" denn konkret bedeuten, außer mehr und schneller als bisher wirksame Waffen zu liefern? Und liegt die bisher zumindest von außen so erscheinende, mehr oder weniger zögerliche Haltung des Westens eher an politischen Kalkülen oder eher an realen Produktions- und Lieferschwierigkeiten?
#9
Politik und Gesellschaft / Re: Krise in der Ukraine
Last post by sailor - Heute um 12:57:27
@Scipio: Das Abschätzen ist schwer, es handelt sich um eine "Front", die einerseits zu kurz ist, um irgendwo nicht zu existieren, andererseits zu lang als dass es nur wenige angriffsmöglichkeiten gibt. Das faschistoide russland hat die menschlichen und materiellen Ressourcen, diesen Konflikt weiter zu führen, da das Regime den Willen dazu hat. Ich meine damit: Für putin ist es egal, WAS er in den Konflikt wirft, solange er ihn am Laufen hält. Militärische Erwägungen spielen da keine große Rolle, das was man von den russen mittlerweile sieht ist militärisch erschütternd. Der Koloss bewegt sich noch, weil er Masseträgheit hat, nicht wegen Qualität, Finesse oder Können. russland kann auf Jahre seine verzweifelten Menschen dort verheizen, für die Herstellung einfacher Waffen reichts auch und putin wird nicht hinschmeißen...

Mit anderen Worten: Solange die Ukrainer die russen nicht richtig in den Arsch treten wird russland die Ressourcen finden, um weiterzumachen.
#10
Politik und Gesellschaft / Re: Krise in der Ukraine
Last post by Max P - Heute um 12:01:26
Zitat von: RPGNo1 am Heute um 06:49:57Der Autor des Blogs, Roger Näbig, hat die passende Antwort gegeben.

Ah, danke, diese Bemerkungen hatte ich gar nicht mehr gelesen.