Zitat von: Daggi am Gestern um 14:57:45ConclusionsDas haben schon viele Studien gezeigt. Wird aber in der Blase aufs Äußerste bestritten (man war immer super topfit und hatte nie auch nur irgendwelche Zipperlein - wer's glaubt...). Passt gut zu der Lektüre, aus der ich ein paar Häppchen zitieren möchte.
ZitatIgnoring the role of psychosocial factors in persistent physical symptoms can lead to harm from unnecessary testing and treatment, and explicitly or implicitly attributing symptoms to a purely psychogenic cause leads to denial of the reality of the patient's experience and stigmatisation.https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(24)00623-8/fulltext
...
The division into somatic diseases, functional somatic disorders, and mental disorders is artificial, given the many overlaps between diseases, and promotes a misleading mind–body dualism; however, as this division is the basis for current diagnostic systems in medicine (eg, ICD-11), it is used here.
...
Importantly, the term psychosomatic is often misunderstood to mean psychogenic or imaginary, whereas the overall aim of psychosomatic medicine is to integrate psychological and somatic aspects of illness, focusing on the interactions between somatic and psychological processes.
...
Current evidence on the development of persistent physical symptoms is best represented by biopsychosocial vulnerability–stress models, which distinguish between predisposing, triggering, and maintaining or aggravating factors
...
Cognitive–perceptual and emotional processes considered to be maintaining and aggravating factors in the development of persistent physical symptoms across diseases include selective attention to and heightened perception of bodily sensations, catastrophising interpretations, dysfunctional health behaviours, and somatosensory amplification.
...
At the cognitive–behavioural level, learning processes and avoidance behaviours such as physical inactivity and subsequent deconditioning also play a role in maintaining and amplifying somatic symptoms
...
Evidence increasingly suggests that symptoms are imprecise representations of body states. This inaccuracy can lead to overestimation or underestimation of the activity of disease processes. Central to a contemporary neuroscientific account of symptoms is the process of predictive coding,24,59 a computationally efficient process by which the brain integrates complex information, including information about body states.
...
In the case of persistent physical symptoms, evidence suggests that priors, which are based on implicit learned experiences of symptoms or explicit beliefs, have a dominant effect, and the effect of ascending signals is diminished.
...
Placebo and nocebo responses provide a good example of the importance of patients' beliefs and expectations in the perception and management of their symptoms.
...
The assumption that multifactorial biopsychosocial processes contribute to symptom persistence offers a potential opportunity to overcome the artificial separation between somatic and mental illness in the diagnosis and treatment of persistent physical symptoms and between pain medicine and psychosomatic medicine.
...
Focusing on persuading the patient that they do not have a disease and making presumptions about psychogenic factors47 are usually not helpful to the treatment process. Counselling should avoid inappropriate pessimism about outcomes and overemphasis on rare treatment side-effects, as this type of counselling can have nocebo effects.
...
00623-8/asset/28fb9ddd-3ff9-4012-b107-eedfb1a76ce9/main.assets/gr1.jpg)
Zitat von: Daggi am Gestern um 15:01:41Frau Büchner dazu im Ärzteblatt mit der Kurzmitteilung
ZitatLaut Büchner steckt dahinter die Annahme, dass man durch die Entstigmatisierung psychischer Krankheiten erreichen könne, dass die Psychologisierung von Long COVID und ME/CFS von Betroffenen nicht mehr abgelehnt werde. Büchner hält diese Annahme allerdings für falsch. Sie verwies auf noch unveröffentlichte Daten aus einer Befragung von knapp 1.400 Menschen mit Long COVID. ,,Die Ablehnung der Psychologisierung und das wahrgenommene Stigma von psychischen Erkrankungen stehen in keinem Zusammenhang", berichtete sie.
Zitat,,Unsere wichtigste Aufgabe ist die Zurückweisung von Stigmatisierung", so die Psychologin. Daneben sei die Erkennung und Therapie sekundärer Folgen sowie die Abklärung von Differentialdiagnosen eine wichtige Aufgabe für Fachleute aus Psychiatrie und Psychotherapie. Denn bei der Symptomatik von Long COVID und ME/CFS gibt es viele Überschneidungen mit psychiatrischen Diagnosen.
ZitatDem WSJ sagte Witkoff auf Anfrage, Russland verfüge »über immense Ressourcen und riesige Landflächen«. Er habe Hoffnung, dass Russland, die Ukraine und die USA zu Geschäftspartnern werden würden. »Wenn wir das erreichen und alle davon profitieren und daran teilhaben, wird das ganz natürlich ein Bollwerk gegen künftige Konflikte bilden. Denn alle profitieren davon.«Einbindung durch Handel und Wandel und gemeinsame Wirtschaftsinteressen... Eine großartige Idee, die sich ja auch in den letzten 35 Jahren ganz offensichtlich hervorragend bewährt hat! Wenn nicht, wäre Russland heute womöglich eine Diktatur unter einem "durchgeknallten Nationalisten, der sich daran berauscht, Grenzen mit Gewalt zu verschieben" (Sahra Wagenknecht). Nicht auszudenken, was dann wäre!
Zitat von: Stefan312 am Gestern um 19:00:24Die Bewertungen auf google vom Herrn Ainedter lassen auch zu wünschen übrig.Aber das sind ja 2 und nicht nur einer.
"In meinem kurzen Kontakt selten so einen überheblichen, respektlosen und unfreundlichen Menschen erlebt"
"Ich wünsche Ihnen, dass sie auf menschlichere Anwälte treffen"
Aja es gibt noch mehr...
https://www.vienna.at/wiener-promi-anwalt-manfred-ainedter-verurteilt/9613397
ZitatTrumps Friedensplan soll vor allem wirtschaftliche Verbindungen zwischen USA und Russland intensivieren
Donald Trumps 28-Punkte-Papier für ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs spielt vor allem einem in die Karten: Wladimir Putin. Eine Recherche des »Wall Street Journal« gibt Aufschluss, was dahinterstecken könnte.
Zitat von: Max P am Gestern um 15:53:13Eingefleischte Skeptiker sind gerade verwirrt:
ZitatGrüne schwören Globuli-Kügelchen ab – und treten Özdemir vors Schienbeinhttps://www.stern.de/politik/deutschland/gruene-schwoeren-globuli-ab---und-treten-oezdemir-vors-schienbein-36909880.html
Auf dem Parteitag haben die Grünen ihre Position zur Homöopathie geklärt – endlich, sagen viele. Doch bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg könnte das Prozente kosten.
ZitatFür den aktuellen Parteitag hilft das nichts, da muss die Partei nun durch. Was treibt den Pharmazeuten Schamberger, Taylor-Swift-Fan, Veganer, Tennisspieler, an? "Ich will eine klare Position der Partei pro Wissenschaft erreichen, wie wir sie in allen anderen Bereichen auch vertreten, etwa beim Klimaschutz", sagt er. "Es ist nicht plausibel, warum das im Gesundheitsbereich nicht auch so sein sollte." Natürlich gebe es Leute, die auf Homöopathie schwören. "Aber an anderer Stelle muten wir Leuten auch was zu, da können wir nicht an der Stelle völlig faktenfrei agieren."https://www.stern.de/politik/deutschland/pharmazeut-will-gruenen-einen-neuen-globuli-kurs-verschreiben-36905574.html
Schamberger, seit 2018 bei den Grünen, findet: "Die Solidargemeinschaft, das heißt alle gesetzlich Krankenversicherten, sollen nicht solche Verfahren mitbezahlen müssen, die über den Placebo-Effekt hinaus keinen Nachweis haben." Es gehe ihm nicht darum, Homöopathie zu verbieten, sondern darum, dass die 22 Millionen Euro pro Jahr nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden.
Zitat von: Eratosthenes am Gestern um 09:38:07Bevor ich mich aös Compliance Officer bei der TGI bewerben würde , würde ich ja erstmal versuchen mit Dr. Thomas Mohrenschild und Prof. Dr. Nicolas Raschauer Kontakt aufzunehmen und fragen ob sie das für eine gute Idee halten.Hab mir einegbildet, dass der Alexander Mohrenschildt heißt, oder meinst du wen anderen?
ZitatAuf ihrem Parteitag haben die Grünen sich gegen eine Kostenübernahme von homöopathischen Behandlungen durch gesetzliche Krankenkassen ausgesprochen. "Die Solidargemeinschaft soll nicht für Therapien aufkommen, deren Wirksamkeit über den Placeboeffekt hinaus wissenschaftlich nicht belegt ist", heißt es in dem verabschiedeten Antrag. Die Kostenerstattung suggeriere eine Wirksamkeit homöopathischer Mittel und führe Patienten in die Irre.https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-11/gruene-homoeopathie-krankenkasse-kostenerstattung-parteitag