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Coronavirus warum die ganze Aufregung?

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Begonnen von Scipio 2.0, 01. Februar 2020, 20:53:01

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sailor

@Ladeesse: Nein, denn wenn sich "alle anderen" frei bewegen, erhöht sich die Zahl der potentiellen Infektionsereignisse und damit kann auch bei geringer Infektionsrate eine große Anzahl Überträger generiert werden.

Zum Test: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/virologe-hendrik-streeck-ueber-corona-neue-symptome-entdeckt-16681450.html?utm_source=pocket-newtab
Darin heisst es, ein 15minSchnelltest ist zu 93% valide, erkennt aber nur in 33% der Fälle die Antikörper. Das heisst, wenn er zeigt Infiziert, dann ist man infiziert. Zeigt er negativ, dann heisst das nicht unbedingt, dass man wirklich negativ ist.

Verschwörungen: Jetzt kocht der ganze Dreck hoch. Aber: Die EU ist eben a) nicht nationalistisch (die Grenzschliessungen untereinander werden abgesprochen) und b) die "Gerüchte" bzw. Berichte um abgefangene Lieferungen sind immer so kurz und vage, dass ich persönlich den Verdacht habe, dass da andere Gründe dahinter stecken... bspw. falsch deklarierte Ware (aka "Schmuggel") oder falsch zertifizierte Ware (CE-Zeichen).

Guthrie

ZitatVerschwörungen: Jetzt kocht der ganze Dreck hoch.

Yepp, Wodarg lässt sich jetzt schon von Jebsen https://www.psiram.com/de/index.php/Ken_Jebsen und Herman https://www.psiram.com/de/index.php/Eva_Herman, sichtlich erfreut die Eier schaukeln.

Ich weiss nicht, inwiefern das was ich bei Twitter sehe die Realität wiederspiegelt..... international verbreitet sich der Spinner schneller als das Virus.

Da sind wir schnell wieder bei "Amerika Du hast es besser".

Gefährliche Bohnen

Zitat von: LaDeesse am 18. März 2020, 09:38:11
Je mehr sich täglich neu infizieren, umso schneller wird die Herdenimmunität erreicht.
Werden aber die Intensivstationen überflutet, dann müssen Menschen ohne angemessene medizinische Versorgung in Krankenhausfluren sterben, die bei wirksamerer sozialer Isolation hätten gerettet werden können.
Nun ist die Sterblichkeit aber selbst bei 70- bis 80-Jährigen noch im einstelligen Bereich. Sogar in dieser Altersgruppe ist das Risiko für Menschen ohne Vorerkrankungen recht gering.
Wäre es dann nicht sinnvoller, nur die Gefährdeten zu isolieren?

Ich habe mich das auch schon gefragt, aber nach kurzer Recherche leider keine gute Erklärung von einem Experten dazu gefunden. Deshalb hier meine Vermutung: das klingt theoretisch zwar sinnvoll, aber praktisch ist es vermutlich sehr schwer, Risikogruppen effektiv zu isolieren, wenn die Durchseuchung bei allen anderen durch fehlende Maßnahmen so hoch ist. Gerade weil es so hochansteckend ist. Irgendjemand muss ja z.B. die Alten dann doch pflegen und selbst Mundschutz etc. bieten ja keinen garantierten Schutz von Ansteckung. Je höher die Wahrscheinlichkeit, dass diese pflegende Person infiziert ist (und vermutlich auch je höher die Viruslast), desto höher das Übertragungsrisiko.
Außerdem scheint es auch die Mutationswahrscheinlichkeit zu erhöhen, je mehr Ausbreitungsraum man dem Virus lässt und das wiederum macht es schwieriger Therapien und Impfungen zu entwickeln.

Zitat von: Typee am 18. März 2020, 09:56:37
Zitat von: LaDeesse am 18. März 2020, 09:38:11
Je mehr sich täglich neu infizieren, umso schneller wird die Herdenimmunität erreicht.

Ich denke, das ist ein Missverständnis von "Herdenimmunität". Herdenimmunität ist etwas, was man herstellt, indem man 95 % einer Population an der Infektion hindert. Herdenimmunität heißt nicht: 95 % Infizierte, deren Überlebenden hinterher nichts mehr passieren kann. Der Unterschied zwischen, sagen wir, 60 % Infizierten mit einer Letalität von auch nur 5 Promille, und 95 % Infizierten mit der gleichen Quote, beträgt bei einer Gesamtpopulation von 80 Mio etwa 120.000 Tote mehr oder weniger. Das muss man sich erst einmal verdeutlichen.

Die Größe von 95 % gilt natürlich auch hier - vorher ist mit "Herdenimmunität" nichts zu wollen, und wer die nicht in Kauf zu nehmen bereit ist, sollte "Herdenimmunität" erst gar nicht in Betracht ziehen.

Was 120.000 bedeuten, und was die 240.000 bedeuten, die wir ohnehin werden rechnen müssen: die jährliche Sterbequote in Deutschland liegt so etwa um 800.000.

Also Herdenimmunität meint schon, dass man einzelne Personen/Personengruppen dadurch schützt, dass genug Menschen drum herum immun sind (entweder durch eine überstandene Infektion oder durch Imfpung) und diese die Krankheit nicht mehr weiterreichen können. Für die meisten gängigen Viruserkrankungen liegt das laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Herdenimmunit%C3%A4t) so im Bereich 80-95%. Insofern ist die Idee an sich, nur Risikogruppen zu isolieren ja nachvollziehbar. Allerdings haben wir ja inzwischen einiges an Daten, die zeigen was mit und ohne rechtzeitige umfassende Maßnahmen passiert.
"Ich muss an dieser Stelle gestehen: Ich mag Karpfen gar nicht." - Groucho
RIP

Scipio 2.0

Hat der Kampf der "Systeme" begonnen?

https://www.eurotopics.net/de/237232/kampf-gegen-corona-ein-wettstreit-der-systeme

ZitatWährend sich die Corona-Pandemie in Europa und den USA rasant ausbreitet, hat Chinas Staats- und Parteiführung sie mit drastischen Maßnahmen unter Kontrolle gebracht. Zwar sind die wirtschaftlichen Schäden beträchtlich, doch präsentiert sich das Land nun als Ratgeber und spendet sogar medizinisches Material für Europa. Kommentatoren fragen nach den langfristigen politischen Folgen.

Nogro

Es wird alles gut, CDL hilft  >:(
https://www.psiram.com/de/index.php/Chlorine_Dioxide_Solution

ZitatChlordioxid tötet Corona Virus (lt. Chinesischer Studie):
Warum ich CDL in meiner Liste habe:
Nicht nur Medizin Journalisten und Online Seiten berichten von den Wirkungen von CDL sondern auch Ärzte der Medizin, so wie Dr. Med. Antje Oswald, welche das Buch ,,Das CDL-Handbuch" geschrieben hat.
Prädikat: Besonders Empfehlenswert
aus:
https://www.vegan-athletes.com/coronavirus-was-hilft/
(Eigentlich habe ich nach einer "Erfolgsmeldung" zu Umckaloabo gesucht, wird ggw. massiv beworben)
Es genügt nicht, keine Ahnung zu haben. Man muss auch dagegen sein (Hermann Hinsch)

Typee

Zitat von: Gefährliche Bohnen am 18. März 2020, 11:01:46


Also Herdenimmunität meint schon, dass man einzelne Personen/Personengruppen dadurch schützt, dass genug Menschen drum herum immun sind (entweder durch eine überstandene Infektion oder durch Imfpung) und diese die Krankheit nicht mehr weiterreichen können. Für die meisten gängigen Viruserkrankungen liegt das laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Herdenimmunit%C3%A4t) so im Bereich 80-95%. Insofern ist die Idee an sich, nur Risikogruppen zu isolieren ja nachvollziehbar. Allerdings haben wir ja inzwischen einiges an Daten, die zeigen was mit und ohne rechtzeitige umfassende Maßnahmen passiert.

Dann rechne diese "einzelnen Personen/Personengruppen" aus den 80 Millionen heraus - unterm Strich denke ich nicht, dass sich die Mortalität dann wesentlich unter den sechsstelligen Bereich drücken ließe. Abgesehen davon: Nach dieser Variante der Epidemiologie wäre es am Ende konsequent, alle, die nicht zu den "einzelnen Personen/Personengruppen" gehören, möglichst zu infizieren?
The universe is under NO obligation to make sense to us
(Neil deGrasse Tyson)

Gefährliche Bohnen

Zitat von: Typee am 18. März 2020, 12:26:00
Nach dieser Variante der Epidemiologie wäre es am Ende konsequent, alle, die nicht zu den "einzelnen Personen/Personengruppen" gehören, möglichst zu infizieren?

Ich glaube ja auch nicht, dass das unterm Strich eine empfehlenswerte Maßnahme ist (siehe meinen letzten Post). Wir wissen ja z.B. auch noch gar nicht, wie lange die (wahrscheinlich bestehende) Immunität nach überstandener Infektion anhält.
"Ich muss an dieser Stelle gestehen: Ich mag Karpfen gar nicht." - Groucho
RIP

LaDeesse

Zitat von: Typee am 18. März 2020, 12:26:00
Nach dieser Variante der Epidemiologie wäre es am Ende konsequent, alle, die nicht zu den "einzelnen Personen/Personengruppen" gehören, möglichst zu infizieren?

Yep - analog zur Impfung. Und das ist offenbar keine neue Idee:

ZitatKontrollierte Infizierung ist die beste Strategie gegen das Virus

Eine alternative Strategie der kontrollierten Infizierung könnte den heutigen Kenntnisstand nutzen, dass für die Masse der Infizierten die Erkrankung zwar lästig und einschränkend ist, aber eben ohne nachhaltige Gesundheitsfolgen bleibt. Deshalb wäre vorstellbar, das Augenmerk nicht darauf auszurichten, die Masse der Menschen vor Ansteckung und Erkrankung zu bewahren.

Vielmehr würde es genügen, alle Ressourcen darauf zu konzentrieren, jene Minderheit von Hochrisikogruppen zu schützen, deren Leben durch das Coronavirus bedroht wird – also nach heutigem Kenntnisstand die Älteren und Personen mit gewissen Vorerkrankungen.

Eine Strategie der kontrollierten Infizierung schickt – anders als die Strategie des Zeitgewinnens – nicht jüngere und aktivere Personen in Quarantäne, um die Ansteckungsgefahren für Hochrisikogruppen zu eliminieren.

Stattdessen strebt sie direkt danach, die Hochrisikogruppen zu isolieren. Wer eine bestimmte Altersgrenze überschritten hat oder im Erkrankungsfall besonders an Leib und Leben gefährdet ist, darf Wohnung, Haus, Pflege- oder Altenheim nicht mehr ungeschützt verlassen.


https://www.welt.de/wirtschaft/article206586337/Coronavirus-Kontrollierte-Infizierung-ist-die-beste-Strategie.html


catweazle

Ob sich die Aluhüte damit zufrieden geben werden?
ZitatOur analyses clearly show that SARS-CoV-2 is not a laboratory construct or a purposefully manipulated virus.
https://www.nature.com/articles/s41591-020-0820-9

catweazle


LaDeesse

Naja:
ZitatDer Virologe Jonas Schmidt-Chanasit kam im Vergleich zu der Schlussfolgerung, dass die saisonale Influenza mit weltweit ungefähr 650.000 Toten pro Jahr eine größere Bedrohung für die Gesundheit darstellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie#Gef%C3%A4hrlichkeit_der_Krankheit

LaDeesse

Auch interessant, um die Gefahr im Verhältnis zu anderen Risiken einzuordnen:

ZitatDas RKI informierte am 05.03.2020 über den Stand der Grippe in Deutschland: So wurden seit Oktober knapp 120.000 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Institut gemeldet, rund 200 Menschen seien bereits daran gestorben. Rund 17 Prozent der Erkrankungen verlief so schwer, dass die Patienten in ein Krankenhaus eingeliefert wurden.
Bei der Grippe machen sämtliche Isolierungsmaßnahmen wenig Sinn, weil das Virus in verschiedenen Ausprägungen längst verbreitet ist und an jeder Türklinke lauern kann. Eine Ansteckung ist damit also viel gefährlicher.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-faq-103.html

Hmm - ob es zum Schluss "viel wahrscheinlicher" hätte heißen sollen?

Federvieh

Zitat von: catweazle am 18. März 2020, 13:59:24
Ob sich die Aluhüte damit zufrieden geben werden?
ZitatOur analyses clearly show that SARS-CoV-2 is not a laboratory construct or a purposefully manipulated virus.
https://www.nature.com/articles/s41591-020-0820-9

Aus erfahrung: nöööp!

Scipio 2.0

Also ich Blick bei dem ganzen Zahl-durch-die-Gegend-gewerfe nicht mehr durch, sorry.

Ich mach das jetzt bis auf weiteres so, dass ich mich soweit es geht drinnen aufhalte anderen Leuten nicht ins Gesicht Niese oder der gleichen und mich von von Menschenansammlungen fern halt.

Was defacto keinen großen Unterschied zu meiner bisherigen Lebensweise darstellt. Ein Sozialleben ist nämlich bis auf den Job nicht vorhanden. Und auf Arbeit sitze ich allein in einem 4 Mannbüro.

Dann werde ich ja sehen, was passiert.