Neuigkeiten:

Wiki * German blog * Problems? Please contact info at psiram dot com

Main Menu

Akademische Esoterik: Der Fall Viadrina T.1

Postings reflect the private opinion of posters and are not official positions of Psiram - Foreneinträge sind private Meinungen der Forenmitglieder und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung von Psiram

Begonnen von P.Stibbons, 12. Dezember 2010, 20:54:47

« vorheriges - nächstes »

P.Stibbons

Schaut mal:

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Europa-Universit%C3%A4t_Viadrina#Abschlussbericht_der_Hochschulstrukturkommission_im_Juni_2012_.28und_BVerfGE_2004.29
Zitat
Dieses Desaster für die universitäre Wissenschaft ist übrigens genau das, was vor einigen Jahren etliche Viadrina-Professoren in einer Verfassungsbeschwerde vorhergesagt haben; angeschlossen hatten sich der Beschwerde auch Deutscher Hochschulverband und Hochschullehrerbund:

    "Die allein dem Präsidenten zugewiesenen Zuständigkeiten für die Koordination der Tätigkeit der Fachbereiche, für die Evaluation und Ressourcenzuweisung an die Fachbereiche und für die Auflösung von Fachbereichen verletzten ebenfalls die Wissenschaftsfreiheit der Beschwerdeführer. Die weit gefasste Koordinationsbefugnis könne zur Forschungslenkung genutzt werden. Die ausschließliche Zuordnung dieser Kompetenz an den Präsidenten sei nicht wissenschaftsadäquat. Dasselbe gelte auch hinsichtlich der wissenschaftsrelevanten Evaluationsbefugnis. Da es an klaren Kriterien fehle, werde dem nur partiell fachkompetenten Präsidenten ein Spielraum ohne Bindungen und rechtliche Überprüfbarkeit zugewiesen. Die Aufsichts-, Informations- und Kontrollrechte des Senats stellten keine hinreichende Mitwirkung der betroffenen Forschungsbereiche dar."
    "In den Forschung und Lehre unmittelbar berührenden Gebieten, wie zum Beispiel der Verleihung von Lehrbefugnissen oder der Mittelzuweisung, müsse die Leitung der Wissenschaft und nicht dem Managertum verpflichtet sein. Die weitgehende Entbindung des Präsidenten von der traditionellen Mitwirkung des Senats sei verfassungswidrig. Dem Senat verblieben keine ausreichenden Entscheidungsbefugnisse. Besonders problematisch sei die Kompetenz des Präsidenten zur Evaluation von Forschung und Lehre, insbesondere weil es hierfür an gesetzlichen Maßstäben fehle. Auch die Kompetenz zur Erteilung von Lehrbefugnissen sei zu beanstanden, zumal sie sich nicht auf von der betroffenen Fakultät habilitierte Personen beschränke und dem Präsidenten die fachliche Definition der Lehrbefugnis überlasse." (Bundesverfassungsgericht Beschluss AZ 1 BvR 928/00, verkündet am 26.10.2004)

Die Klage wurde im Oktober 2004 vom BVerfG aus richterlicher Zurückhaltung heraus abgelehnt:

    "Die gesetzliche Zuweisung von Entscheidungskompetenzen an monokratische Leitungsorgane von Hochschulen ist mit Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG vereinbar, sofern diese Kompetenzen sachlich begrenzt sind und zugleich organisatorisch hinreichend gewährleistet ist, dass von ihrer Wahrnehmung keine strukturelle Gefährdung der Wissenschaftsfreiheit ausgeht."
    "Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG enthält kein Verbot, an die Bewertung wissenschaftlicher Qualität Folgen bei der Mittelverteilung anzuknüpfen. Die Entscheidung des Gesetzgebers, die Verteilung von Mitteln im Hochschulbereich auch leistungsorientiert vorzunehmen, ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn eine wissenschaftsadäquate Bewertung der Leistung hinreichend gewährleistet ist."

Was für ein Sumpf!  :kotz:

Wolleren

@Ponder
Aus dem Abschlussbericht in Kapitel 6.3, "Peer Review":

ZitatIm Rahmen der hochschulinternen Steuerungsebene schafft Peer Review bestmögliche Voraussetzun-
gen zur Qualitätsentwicklung in allen Aufgabenbereichen nach § 3 Abs. 1 BbgHG
...
Auch bei der Evaluierung, Strategieentwicklung und Aufhebung von Studienangeboten und For-
schungsschwerpunkten haben sich unabhängige Peer Review-Verfahren national und international
bewährt.

Dazu gibt es in Brandenburg eine teilweise ermutigende Ausgangslage:

Im Zuge des Bologna-Prozesses haben die Hochschulen ihre reformierten Studienangebote dem Akk-
reditierungsverfahren durch darauf spezialisierte Agenturen unterzogen. Von den anstehenden Reakk-
reditierungen ist auch eine gründliche Evaluierung des bisher Erreichten zu erhoffen. Indessen kann
eine auf einzelne Studiengänge bezogene Prüfung die Begutachtung der Kohärenz und Ausgewogen-
heit des Studienangebots eines Fachbereichs, einer Fakultät und einer Hochschule im systemischen
Kontext nicht leisten.

...
Das BbgHG weist den Hochschulen in § 25 die Aufgabe der Qualitätssicherung ihrer Aufgabenerfüllung,
insbesondere im Bereich von Studium, Prüfungen und Lehre zu. Die Hochschulen sollen dazu regelmä-
ßig interne Evaluationen durchführen und Berichte zum Qualitätsmanagement vorlegen, die zugleich
der regelmäßig durchzuführenden Evaluation durch externe Begutachtungen dienen sollen. Solche
Berichte liegen für den besonders erwähnten Bereich bisher nicht vor. Die Landesrektorenkonferenz
macht geltend, dass externe Begutachtungen durch das Akkreditierungsverfahren obsolet seien. Das ist
schon deshalb nicht nachvollziehbar, als die Akkreditierungsverfahren wesentliche Bestandteile des in
§ 25 normierten Auftrags gar nicht adressieren können.


... ...

Die Hochschulstrukturkom-
mission hat feststellen müssen, dass in den Selbstberichten und bei den Begehungen vorgetragene
Einschätzungen der Strukturentwicklung und Leistungsfähigkeit seitens einiger Hochschulen die kriti-
sche und empirisch gesicherte Auseinandersetzung mit Stärken und Schwächen, Chancen und Heraus-
forderungen (SWOT-Analysen) vermissen ließen.

... ...
Mit dem Landeshochschulrat steht im Land Brandenburg ein Gremium zur Verfügung, das auf der Lan-
desebene koordinierende Beratungsfunktionen hat.

... ...

Ohne da jetzt drinzustecken, scheint mir der Abschnitt zum Peer Review auszusagen, dass der Landeshochschulrat selbst oder ein von ihm beauftragte Kommission eine weitere Kontrollinstanz darstellen sollte.

celsus

Unser Lieblings-Stalker macht schon Jagd auf Medien, die über den Viadrina-Fall berichten. Und natürlich kommen die bösen Debunker von GWUP und deren "militanter Arm" Esowatch auch nicht zu kurz.

http://www.cam-media-watch.de/?p=7809
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Binky

Zitat von: celsus am 11. Juni 2012, 10:51:08
Unser Lieblings-Stalker macht schon Jagd auf Medien, die über den Viadrina-Fall berichten. Und natürlich kommen die bösen Debunker von GWUP und deren "militanter Arm" Esowatch auch nicht zu kurz.

http://www.cam-media-watch.de/?p=7809

Jagd.....hinterherkläffen wäre treffender formuliert. Aber was soll er machen, schließlich ist das sein Broterwerb, und die Homöopathen-Lobby zahlt ohne entsprechenden Output nichts.

celsus

Zitat von: Binky am 11. Juni 2012, 11:12:47
Jagd.....hinterherkläffen wäre treffender formuliert.

Stimmt, beißen kann er ja nicht. Bleibt nur kläffen.

Edit: (Wobei ich mich schon frage, ob er den Homöopathen auf die Art wirklich einen Dienst erweist, abseits vom Bären-ebensolchen.)
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

P.Stibbons

Was ich ja an Fritzschna nicht nachvollziehen kann:

Die Tatsache, dass inzwischen seriöse Medien wie Spiegel, Süddeutsche und sogar die ZEIT unsere Themen aufgreifen oder seit neuestem auf uns referenzieren, sollte ihm doch mal zu denken geben.

Es ist doch völlig irrational, hier eine Absprache oder gar Verschwörung zu vermuten.
Natürlich werden spannende Themen "weiter gereicht".

Was Fritzschna betreibt ist jedoch, einen Zusammenhang zu konstruieren nur indem er eine entsprechende "Liste" anfertigt.
Demnächst kriegen wir auf diese Weise auch eine Fußball-EM-Verschwörung - die lenkt natürlich gezielt von der Eurokrise ab...  ::)

Elfenstaub

Zitat von: P.Stibbons am 11. Juni 2012, 11:26:07

Was Fritzschna betreibt ist jedoch


...confirmation bias.

Man kann ihm das nicht vorwerfen, alle seine Freunde neigen auch dazu.
2-3 Elfen, luftgetrocknet, mit dem Mörser zerstoßen bis die Konsistenz von Puderzucker erreicht ist: Elfenstaub!

Giftig wie Aspartam, süß wie Dihydroxymonoxid und nicht überdosierbar.

P.Stibbons

Jetzt auch in Ulrich Bergers Blog:

http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/06/hogwarts-an-der-oder-hochschulstrukturkommission-stuft-intrag-viadrina-auf-ramschniveau-herab.php

Eine Sache ist und bleibt ja wirklich immer noch völlig im Dunklen (und ich hoffe, sie wird tatsächlich mal dem prallen Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt:
Zitat
Vor zwei Jahren hatte ich Viadrina-Präsident Pleuger in einer e-mail vor den esoterischen Aktivitäten am IntraG gewarnt und dringend eine Qualitätskontrolle empfohlen. Die Reaktion war eine Klage wegen Verleumdung durch Prof. Walach.

Meine e-mail fand sich kurz später auf der Mobbing-Seite eines einschlägig bekannten Homöopathie-Lobbyisten und Skeptiker-Hassers wieder.


Ich kann nur spekulieren, ob die IntraG-Clique nun auch die Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg als "von dogmatischen Skeptikern unterwandert" outen will...

Dienstag

Un was sagt das INTRAG zu der Sache?

Nix. Stattdessen verweisen sie heute in ihrem Pseudoblog auf eine der neuesten Entsteißungen eines (Zitat U. Berger) "einschlägig bekannten Homöopathie-Lobbyisten und Skeptiker-Hassers", von wegen böse Journalisten, alle stecken mit allen und vor allem der GWUP und Esowatch unter einer Decke, usw.

http://intrag.info/aktuell/2012/06/11/viadrina-hoaxes-von-bernd-kramer-spiegel-online-sebastian-herrmann-suddeutsche-zeitung-und-stefan-locke-f-a-z/

P.Stibbons

Jedenfalls ist kein Autorenname angegeben - obwohl wir den Urheber dieser Verschwörungs-Schmonzette natürlich kennen  ::)

Im Blog ist übrigens Andreas Giesen aufgetaucht, der sonst öfter an Stelle des "Pressebots" im IntraG zu Wort kommt.
Ich habe ihn auf die Möglichkeit zur Diskussion im Forum aufmerksam gemacht.

http://blog.psiram.com/?p=7765#comment-19195

In seiner Haut möchte ich momentan nicht stecken.

AndreasGiesen

Ach, ein SMF 1-Forum, da habe ich auch schon dran herumgemoddet, ist eine interessante (weil gut anpassbare) Software :)

Also erstmal herzlichen Dank für die Einladung in die Diskussion; ich finde es gut, wenn Bereitschaft zu einem offenen Austausch da ist, auch wenn die Positionen vermutlich eher "verhärtet" sind...

Ich muss mich hier erstmal einlesen, bevor ich vielleicht inhaltlich was zu sagen habe... Was den Blog angeht, den ich als Webmaster betreue, so ist das natürlich kein Blog im eigentlichen Sinne (daher auch nicht offen für Kommentare), sondern einfach ein Newskanal, der es möglich macht, online chronologisch thematisch relevante Infos zu veröffentlichen. Einer jeden Seite sei es gestattet, einen Beitrag aus dem eigenen Blickwinkel zum Medienspin zu leisten ;) Unter meinem Namen veröffentliche ich, wenn es allgemeine Infos sind, die direkt von uns als Quelle stammen. Der Account Pressebot dient dazu, auf Veröffentlichungen aus anderen Quellen hinzuweisen und ist daher neutral gehalten. Um Anonymität, wie von Esowatch-Seiten gewohnt, geht es hier nicht. Ich will die Gründe dafür bei Esowatch gar nicht analysieren; ich kann nur sagen, dass es bei mir keinen Anlass dafür gibt und ich daher bevorzugt unter meinem eigenen Namen auftrete.

Wie auch immer, ich bin gespannt auf den Austausch hier. Wer Fragen an mich hat, die sich von mir als Privatperson ohne offiziellen Auftrag des IntraG beantworten lassen, nur zu :) Ich kann mir meinen persönlichen Senf ohnehin nicht verkneifen ;)

Herzliche Grüsse!

Andreas

P.Stibbons

Herzlich willkommen hier im Forum - ich bin Ponder aus dem Blog  ;)

Schön, dass wir uns hier kennen lernen!

Ich selbst habe in dieser Woche wenig Zeit für Diskussionen, bin aber ab kommenden Montag wieder mehr im Forum anwesend.
Es gibt genügend Gesprächspartner hier, die sich mit der ganzen Materie wirklich gut auskennen - und auch den notwendigen fachlichen (insbesondere naturwissenschaftlichen) Hintergrund mitbringen.

Von daher:

angeregten Austausch!

Und als Ergänzung:

Aus meiner Sicht gibt es keine "verhärteten Fronten" - das ist auch so ein typischer Hare Fritzschna-Werbegag  ::)
In der Sache wird allerdings hart diskutiert - wie dies in der Qualitätssicherung in den Naturwissenschaften (z.B. Kongresse und Journals) ohnehin durchgehend der Fall ist.

AndreasGiesen

Hallo Ponder,

ich finde es hochinteressant, dass Du sehr betonst, dass es hier vielen um NATURwissenschaften geht. So ein gewisser Konflikt zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft ist ja eigentlich schon seit - jahrhunderten? - fast Tradition ;)

Und konkret das Institut IntraG ist ein geisteswissenschaftliches Institut, das einer kulturwissenschaftlichen Fakultät angegliedert ist. Walach usw. sind Geisteswissenschaftler, keine Naturwissenschaftler. Der Schwerpunkt des Studiengangs ist es, den Horizont bereits fertiger und praktizierender Mediziner durch eine kulturwissenschaftliche Betrachtung verschiedener Medizinsysteme zu erweitern. Walach ist nicht, wie so oft falsch angegeben in der Presse, ein Prof. für Homöopathie, er ist Geisteswissenschaftler, der die z.B. die vorhandene Studienlage zur Homöopathie methodisch analysiert, um auch hier einen Blick auf den wissenschaftlichen Spin zu werfen, der oft voreingenommen aussortiert, was gerade in den Kram passt. Macht das nicht irgendwie jeder? Die Wahrheit kann wie so oft eigentlich nur irgendwo in der Mitte liegen; wenn man aber an der Wahrheit interessiert ist, dann braucht es die Balance, um das ganze Bild zu vervollständigen.

Ja, es ist richtig, dass der zweite Teil des Studiums auch praktische Zusatzqualifikationen in der alternativen Medizin bietet (hier kann der Student aus verschiedenen Modulen wählen...) Dieser Teil wird durch Partnerorganisationen realisiert, die die entsprechende Qualifikation mitbringen. Über den kulturwissenschaftlichen Teil können die praktisch erlernten oder vertieften Methoden dann reflektiert werden. Das ganze Gebilde ist in seinen wissenschaftlichen Standards und in der Qualität der Lehre akkreditiert...

Mir scheint es daher wirklich eher um Grundsatz-Differenzen zu gehen, die tiefer gehen als es auf den ersten Blick erscheint. Die in der Kritik stehenden Details sehen mir mehr als Aufhänger für Konflikte zu dienen, die auf einer auf eine lange Historie zurückgehenden ideologische Differenz beruhen...

Wenn die Fronten nicht verhärtet sind - umso besser :) Offenheit und die Bereitschaft, etwas bereits vorverurteiltes nochmal mit einer anderen Brille anzuschauen sind mir im Austausch hoch willkommen...

Lieben Gruss!

Andreas

P.Stibbons

Wenn man von "Komplementär"- oder "Alternativ"- Medizin spricht, sollte man dies nicht im luftleeren Raum tun.

Eine ständige Auseinandersetzung, Rückbindung  und Evaluation an den Standards evidenzbasierter Medizin (die ja auch nicht statisch sind, sondern sich am jeweils erreichten Kenntnisstand ausrichten) wäre statdessen geboten.

Man spricht ja auch nicht von "Wissenschaft" und "Alternativwissenschaft".

Die Argumentationslinie, die du vertrittst, orientiert sich an Ausführungen von Harald Walach.
Dieser ist Psychologe - man kann mit Worten und Rhetorik vieles zusammenstricken, das inhaltlich nicht zusammen gehört.
Im Blog von Joseph Kuhn wird hierzu auf hohem Niveau diskutiert:

http://www.scienceblogs.de/gesundheits-check/2012/04/wissenschaftstheorie-wissenschaftspraxis-wissenschaftspolitik-die-unendliche-geschichte-esoterischer-betatigungen-an-der-viadrina.php

Edit:

ungefähr ab hier

http://www.scienceblogs.de/gesundheits-check/2012/04/wissenschaftstheorie-wissenschaftspraxis-wissenschaftspolitik-die-unendliche-geschichte-esoterischer-betatigungen-an-der-viadrina.php#comment323105

Binky

Komplementärmedizin ist eine Geisteswissenschaft? Interessanter Ansatz. Allerdings verbietet sich damit auch die medizinische Behandlung von Menschen und Tieren. Wozu aber benötigen Ärzte, Apotheker und Therapeuten diese Zusatzqualifikation, die an der Viadrina angeboten wird? Medizingeschichte, Wissenschaftsphilosophie und Kulturwissenschaften gibt's woanders viel seriöser.