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Identitätspolitik - Allgemeiner Thementhread

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Begonnen von RPGNo1, 25. Januar 2023, 13:52:20

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RPGNo1

ZitatTransexkludierender Feminismus verbündet sich im Kampf gegen Selbstbestimmung zunehmend mit rechter Politik – mit fatalen Konsequenzen.
https://anschlaege.at/extreme-ideologie/

Ein Artikel voller Halbwahrheiten und identitätspolitischen und intersektionalen Buzzworten und Phrasen. Nur ein Beispiel.
ZitatSolche biologistischen Argumente lassen sich laut Viola Wagner leicht mit Erkenntnissen der Geschlechterforschung und Wissenschaftsgeschichte widerlegen: ,,Trans Frauen sind einfach Frauen, die von einem biologistischen System als Männer eingestuft wurden. Im 19. Jahrhundert führte der naturwissenschaftliche Klassifizierungsdrang darwinistischer Denkweisen zu einer Naturalisierung von Geschlecht, bei der aus wissenschaftlichen Beschreibungen gesellschaftliche Normen entstanden, die plötzlich als unveränderlich galten. Doch Frau zu sein ist nichts Biologisches, sondern eine machtvoll konstruierte kulturelle Kategorie."
Und tatsächlich zeigt inzwischen auch die biologische Forschung, dass Geschlecht kein strikt binäres oder unveränderliches Merkmal ist, sondern ein Ergebnis des Zusammenspiels mehrerer Ebenen – einschließlich Chromosomen, Gene, Hormone, Gonaden und körperlicher Merkmale –, deren unterschiedliche Kombinationen zu natürlichen Variationen führen, wie sie beispielhaft bei Intergeschlechtlichkeit auftreten.

Was für ein Schachsinn!  $)
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 15. April 2026, 22:00:11deren unterschiedliche Kombinationen zu natürlichen Variationen führen
Und diese "Kombinationen" sollen natürlich völlig beliebig sein, nichwa. Deshalb haben die einen Frauen Hoden, die anderen nicht. Was die Biologie nie sehen konnte, sehen die Nicht-Biologen auf den ersten Blick. Ganz ohne "Klassifizierungsdrang".
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Hervorhebung von mir.

ZitatColin Wright
@SwipeWright
A new paper in Fat Studies is fighting for "social justice and equity in death" for fat people, and claims that fat people are "particularly likely to die of anti-fatness" (as opposed to obesity-related health complications?).

According to the author, fat people face "postmortem inequality and discrimination" through "exclusionary death and dying technologies," that their "dignity and right to choice in death are constrained," and that cremation and burial create "additional burdens for fat people and their loved ones."

Her battle appears to be with basic physics, because a large corpse is simply going to be more difficult to transport and manage than a smaller corpse.

Woke ideologues are now trying to extend DEI principles to fat dead people.
https://x.com/SwipeWright/status/2044916924207767958
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

Purple Tentacle

Haben fette Leute nicht einen höheren Brennwert? Frage für'n Freund ... :teufel
Ach, was weiß denn ich ...

HAL9000

Zitat von: Purple Tentacle am 20. April 2026, 10:55:08Haben fette Leute nicht einen höheren Brennwert?
Das zählt aber auch nur, wenn das Krematorium die Abwärme sinnvoll nutzt (was immer mehr tun).
Die CO2-Bilanz ist trotzdem schlechter...  :teufel
"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke

RPGNo1

ZitatWhat Did You Think Decolonisation Meant?

Decolonisation theory operates as a rigid, Manichaean ideology that neatly divides the world into evil perpetrators and innocent victims.

https://quillette.com/2026/04/20/what-did-you-think-decolonisation-meant-october-7-academia/?ref=quillette-daily-newsletter
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Das ist zwar in Überseeland passiert, aber es gibt da ein globales Problemchen.

ZitatSteven Pinker@sapinker
·
23. Apr.
We should oppose the Trump administration's abuse of the law to intimidate and cripple private advocacy organizations they don't like. But what they say about the Southern Poverty Law Center (which I used to donate to) is, unfortunately, correct: It "long ago abandoned civil rights work and turned into a partisan smear machine." Among the targets in its McCarthyite "Hate Watch" list are ordinary academic behavioral geneticists whose research challenges the blank slate.
https://x.com/sapinker/status/2047326095192871345

Hier der NYT-Artikel, den er erwähnt:

ZitatFor much of the 21st century, the Southern Poverty Law Center has been at the center of a bitter partisan war in America over what constitutes hate.

The law center, which is based in Alabama, began in 1971, earning a reputation for battling the Ku Klux Klan in court and helping reporters and law enforcement keep tabs on far-right domestic extremists. More recently, however, the S.P.L.C. has earned the ire of conservatives by criticizing a number of organizations — including Moms For Liberty, the Family Research Council and Turning Point USA — that many on the right consider to be squarely within the American mainstream.

The conflict entered a new phase this week, when the Justice Department charged the S.P.L.C. with a number of financial crimes, including wire fraud and conspiracy to commit money laundering. The indictment focused on the law center's past use of paid informants to infiltrate far-right groups. Todd Blanche, the acting attorney general, accused the group of "manufacturing racism to justify its existence."

To some who have been criticized by the S.P.L.C., it was a moment to savor — a potential comeuppance for what they perceive to be a powerful, politically correct bully that has sought to shame and silence legitimate voices.
https://www.nytimes.com/2026/04/22/us/southern-poverty-law-center-doj.html?unlocked_article_code=1.dFA.4rkK.m5Y2gwR4-DhZ&smid=tw-share

Mir ist dieser Laden nur mal aufgefallen, weil er "genderkritische" Orgas als Hassschleudern einordnet (das hatte was mit Genspect zu tun, und diesem kanadischen Professor, der seine "genderkritische" evidenzbasierte Position aufgegeben hat, weil er nicht mehr gehasst werden wollte).

Das globale Problem: Solche Organisationen (S.P.L.C. etc.) haben sich wmgl. mal aus gutem Grunde gegründet, und echte und sinnvolle Arbeit geleistet. Aber irgendwann machen die einen Move hin zu mehr "Professionalität", d.h. es wird irgendwann zum Geschäft. Und weil man wachsen will und sein ursprüngliches Ziel halbwegs erreicht hat, muss man sich den Markt neu suchen und ggf. auch schaffen.

Hierzulandien sind das Firmen wie die Amadeu Antonio-Stiftung oder Hate-Aid. Natürlich gibt es Fälle, wo das hilfreich sein kann. Aber wenn man beinahe beliebig definieren kann, was man unter Hass und Hetze zu verstehen hat (und was nicht), dann wird es problematisch. Wenn schon ein nicht-wokes Programm dazu gehört (damit meine ich alleine schon die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema), dann wird es absurd. Ich erinnere nur noch mal an M.L. Vollbrecht, der man Hilfe verweigert hatte, weil sie ja selbst zur "Hassmaschine" gehören würde.

Der ökonomische Reiz / die Notwendigkeit, sein Geschäft am Laufen zu halten und möglichst zu erweitern, ist das andere Übel. Das sind keine Hobby-Projekte mehr, da hängt sehr viel am Tropf der Spendenindustrie und des öffentlichen Investments. Man kann dann auf Dauer kein großes Interese daran haben, dass der Grund, warum man auf dem Markt agiert, verschwindet bzw. überhaupt kleiner wird. Im Gegenteil: man muss sein Geschäftmodell ausweiten, immer mehr als Hass und Hetze brandmarken, um seine Bedeutung nicht zu verlieren.

K.Prien will ja die Finazierung solcher "NGOs" massiv kürzen, auch, weil diese politisch zu wenig neutral sind. Finde ich gut, das sollten - wenn überhaupt - rein privat finanzierte Organisationen sein, die möglichst politisch neutral zu sein haben. Letzteres ist eher Wunschdenken, aber wenigstens der Staat sollte bei der Förderung solcher Projekte politisch neutral agieren.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Die Diskussion um NGOs und der Streit "Demokratie leben!" ist ein ganz eigenes Ding. Ich schüttele seit Tagen immer wieder mit dem Kopf, weil Nichtregierungsorganisationen so massiv gegen das neue Konzept der Regierung wettern. Was ich so gelesen habe, können einige NGO nur existieren, weil sie seit Jahren massiv von den jeweiligen Regierungen finanziell gefördert und unterstützt wurden.

Was in der Diskussion auch zutage tritt: Nicht wenige NGOs sind bequem geworden. Sie haben auf einen Automatismus bei der Genehmigung der Fördergelder gebaut, ihre Anträge nicht hinterfragt und überarbeitet und auf eine vernünftige begründete Basis gestellt. In der FAZ sind zu dem Thema zwei kluge Artikel erschienen.

ZitatIst Karin Prien getrieben – oder hat sie einen Plan?
Die Familienministerin streicht ganze Bereiche des Programms zur Demokratieförderung. Lässt sie sich von Erwartungen aus ihrer CDU treiben?
https://web.archive.org/web/20260418022142/https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/demokratie-leben-hat-karin-prien-einen-plan-200734696.html

ZitatPrien sticht in ein Wespennest – gut so!
Die Familienministerin glaubt, bei geförderten Demokratieprojekten bestehe eine linke Schlagseite. Die Reaktionen auf ihre Reformvorschläge geben ihr recht.
https://web.archive.org/web/20260328054358/https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/karin-prien-will-das-geld-fuer-demokratieprojekte-neu-verteilen-gut-so-200678471.html
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
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Karlach: You and me both, pal.