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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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RPGNo1

Zitat🐻Till Randolf Amelung 🏳��🌈🇺🇦🇮🇱
@TillRandolf
A.K. Mangold im Sep. 2025: "Wenn man vorschlägt, dass Standesämter prüfen sollen, ob ein Antrag auf Geschlechtsänderung missbräuchlich ist, dann müssten sie höchst intime Daten erheben. Dafür bräuchte es eine gesetzliche Grundlage unter strengsten grundrechtlichen Vorgaben. Es wäre unverhältnismäßig, alle Menschen, die zum Standesamt gehen, einer Prüfung zu unterziehen. Was soll eine Standesbeamtin eruieren? Die körperliche Beschaffenheit der Person? Das ist doch abwegig."

-> Ja gut, dann lassen wir halt die Trolle laufen... . Wie eine Juristin derart weltfremd sein kann, begreife ich nicht.

Quelle: https://www.beck-aktuell.de/heute-im-recht/rechtspolitik-gesetzgebung/interview-anna-katharina-mangold-selbstbestimmungsgesetz-liebich-2025-09-10
https://x.com/TillRandolf/status/2068375959158292875

 ;D
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

HAL9000

Ach was, die paar Kleingamter, die das missbrauchen, sind Kollateralschäden, mit denen man sich abfinden muss. Isso.
(anders kommt man auch gar nicht aus dieser Fehlkonstruktion raus)
"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke

RPGNo1

ZitatIpsos-daten zum pride month 2026: Wo die gesellschaftliche Zustimmung am stärksten sinkt

Ausgerechnet darüber, wo die Zustimmung am stärksten einbricht, schweigen viele Medien: bei transbezogenen Fragen. Die neuen Ipsos-Daten zeigen, wie deutlich die Akzeptanz sinkt – und wie selektiv darüber berichtet wird. Die transaktivistisch forcierte Entbiologisierung von Geschlecht bei gleichzeitiger Kostenübernahme durch Krankenversicherungen finden keine breite gesellschaftliche Zustimmung.
https://queernations.de/ipsos-daten-pride-month-2026-trans/
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

Ein Mitglied des kalifornischen Senats, welcher sich seit vielen Jahren intensiv für LGBTQ-Rechte einsetzt, wurde auf dem Pride March in San Francisco aggressiv angegangen und schließlich von dort rausgeworfen.

Sein "Verbrechen"? Er ist jüdischen Glaubens und setzt sich für Israel ein.  :crazy
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

Purple Tentacle

Ich bekomme gerade mal wieder einen Anfall von Fremdschämen. :-[
Ach, was weiß denn ich ...

HAL9000

Wir interpretieren das sicher wieder einmal ganz falsch.

Er distanziert sich wahrscheinlich nicht deutlich genug vom genozidalen Apartheitsstaat Netanjahus.
Dass er Jude ist, ist purer Zufall.
"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke

Max P

Zitat von: RPGNo1 am 28. Juni 2026, 13:25:50Ein Mitglied des kalifornischen Senats, welcher sich seit vielen Jahren intensiv für LGBTQ-Rechte einsetzt, wurde auf dem Pride March in San Francisco aggressiv angegangen und schließlich von dort rausgeworfen.

Sein "Verbrechen"? Er ist jüdischen Glaubens und setzt sich für Israel ein.  :crazy
Sein jüdischer Glaube war nicht Gegenstand der Anfeindungen, sondern seine (wie auch immer geartete) Haltung zu Gaza. Diese Leute sind, soweit ersichtlich, keine Antisemiten. Es gelingt ihnen auch ohne Antisemitismus, ausgesprochen unangenehm zu sein. 
Adolf Hitler war der zutreffenden Ansicht, er habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht.

RPGNo1

Zitat von: Max P am 29. Juni 2026, 21:10:24Sein jüdischer Glaube war nicht Gegenstand der Anfeindungen, sondern seine (wie auch immer geartete) Haltung zu Gaza. Diese Leute sind, soweit ersichtlich, keine Antisemiten. Es gelingt ihnen auch ohne Antisemitismus, ausgesprochen unangenehm zu sein. 

Ignorance is bliss.

ZitatWiener told CNN on Monday he believed he had been singled out at the march because he is Jewish, saying protesters made references to him having "Israeli handlers."

"There were elected officials in that march who have not taken the positions that I've taken, and they were left alone. It was only me who was targeted," Wiener said. "So, was it antisemitic? Absolutely. And it's really tragic."
[...]
Wiener has said he supports Israel's right to exist as a Jewish state and affirmed its right to protect itself after the October 7, 2023, Hamas attacks. He has also been critical of Prime Minister Benjamin Netanyahu's government and has called for a two-state solution.

As he campaigns for Congress, Wiener has taken positions that have drawn criticism from supporters of Israel, including opposing US military aid to Israel until its government demonstrates a commitment to peace, and describing Israel's military action in Gaza as a genocide, a position featured on his campaign website.

https://edition.cnn.com/2026/06/29/us/scott-wiener-gaza-israel-california
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

HAL9000

"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 23. Juni 2026, 10:28:11Ausgerechnet darüber, wo die Zustimmung am stärksten einbricht, schweigen viele Medien: bei transbezogenen Fragen.
Ja, die sexuelle Orientierung an sich wird auch nicht verstärkt in Frage gestellt. Dafür sind es bestimmte Transeriche (und deren Agenda / Ideologie), was die Zustimmung ins Wanken bringt. Anschauungsmaterial aus der Schwiitz:

ZitatChris Brönimann@Nadiabro

Der Fall Marzili: Wenn Ideologie den Menschenverstand verdrängt

Der Vorfall im Berner Marzili-Bad brennt sich wie ein Scheinwerfer in eine lebensfremde Debatte. Eine Person mit männlicher Anatomie fordert unter Berufung auf ihren geänderten Pass Zutritt zur reinen Frauenbadi. Die Situation eskaliert, Frauen sehen ihre Intimsphäre verletzt, die Polizei rückt aus. Dass die Szene laut Berichten damit endete, dass Polizisten die Person zu Boden drückten, macht betroffen. Gewalt ist niemals gutzuheissen, das Schicksal der Person tut mir leid. Doch zur Wahrheit gehört: Zur Eskalation gehören zwei Seiten.

Als Person, die diesen Weg selbst gegangen ist, spreche ich aus Erfahrung: Während meiner Transition wäre es mir aus Respekt vor Frauen nie im Traum eingefallen, eine Frauenbadi zu betreten. In dieser Situation hätte ich mich entschuldigt und wäre freiwillig gegangen, um die Eskalation im Keim zu ersticken. Solange ein Penis vorhanden und der Körper als Mann lesbar ist, gehört man nicht in diesen Intimbereich. Das war für mich keine Rechtsfrage, sondern eine Frage des Anstands und Respekts vor der biologischen Realität.

Diese Werte gehen verloren. Seit eine laute, aktivistische Bubble das Thema politisiert, geht es nicht mehr um Akzeptanz, sondern um das Erzwingen von Rechten mit der Brechstange. Die vereinfachte Geschlechtsänderung per Sprachakt in der Schweiz schafft absurde Realitäten. Ein Passeintrag ändert nichts an der physischen Realität. Wenn dieses Papier genutzt wird, um kompromisslos Vorrechte einzufordern, die die intimsten Grenzen der Mehrheit verletzen, läuft etwas fundamental schief.

Zudem wird ein unlösbares Dilemma ignoriert: Wie sollen Personal oder Polizei im Alltag unterscheiden, ob es sich um eine authentische Transperson oder einen übergriffigen Mann handelt, der sich Zutritt erschleicht? Diese Unterscheidung ist in der Praxis unmöglich. Darum muss das Schutzrecht und Sicherheitsbefinden von Frauen im Intimbereich immer absolute Priorität haben.

Um solche Szenen künftig zu vermeiden, braucht es eine klare Regel: In intimen Bereichen muss das Hausrecht zum Schutz der Frauen über dem Pass stehen. Wer eine männliche Anatomie hat, bleibt draussen. Rechte bringen immer auch die Pflicht zur Rücksichtnahme mit sich.

Wir erleben eine Schieflage, in der eine Minderheit der Mehrheit diktiert, wie sie zu funktionieren hat. Doch wahre Toleranz ist keine Einbahnstrasse. Wir stärken Akzeptanz nicht dadurch, dass wir die Gefühle, das Schamgefühl und die Schutzräume von Frauen mit Füssen treten. Es wird dringend Zeit, dass wir von dieser aggressiven Forderungsmentalität abkehren und zu einer Kultur des gegenseitigen Respekts, der Zurückhaltung und eines vernünftigen Miteinanders zurückfinden.
https://x.com/Nadiabro/status/2071988181797339485

Das ist ganz klar ein Fetischpimmler, der austesten will, wie weit seine neue Freiheit geht / wie sehr er sich aufgeilen kann. Dass man sich jetzt im Nachhinein schuldig fühlt, zeigt den Irrsinn. Man hätte sich "verlesen" :facepalm
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat von: eLender am 30. Juni 2026, 22:41:51Der Vorfall im Berner Marzili-Bad brennt sich wie ein Scheinwerfer in eine lebensfremde Debatte. Eine Person mit männlicher Anatomie fordert unter Berufung auf ihren geänderten Pass Zutritt zur reinen Frauenbadi. Die Situation eskaliert, Frauen sehen ihre Intimsphäre verletzt, die Polizei rückt aus. Dass die Szene laut Berichten damit endete, dass Polizisten die Person zu Boden drückten, macht betroffen. Gewalt ist niemals gutzuheissen, das Schicksal der Person tut mir leid. Doch zur Wahrheit gehört: Zur Eskalation gehören zwei Seiten.
Das erinnert an den Fall Laura H., der "Frau" mit Platte, die Einlass in ein Frauenfitnessstudio in Erlangen verlangte und der Besitzerin huldvoll anbot, eine Badehose zu tragen, da sie ihre männlich gelesenen Geschlechtsteile noch nicht hatte entfernen lassen. Nach meinem Kenntnisstand läuft der Streit zwischen Laura H. und der Studiobesitzerin immer noch.

Zitat von: eLender am 30. Juni 2026, 22:41:51Als Person, die diesen Weg selbst gegangen ist, spreche ich aus Erfahrung: Während meiner Transition wäre es mir aus Respekt vor Frauen nie im Traum eingefallen, eine Frauenbadi zu betreten. In dieser Situation hätte ich mich entschuldigt und wäre freiwillig gegangen, um die Eskalation im Keim zu ersticken. Solange ein Penis vorhanden und der Körper als Mann lesbar ist, gehört man nicht in diesen Intimbereich. Das war für mich keine Rechtsfrage, sondern eine Frage des Anstands und Respekts vor der biologischen Realität.
Buck Angel sieht es ganz ähnlich, wie er auf seinem YT-Kanal erzählt. Ihm wäre es während seiner Transition nie eingefallen, sich seinen Weg in den männlichen Raum zu erzwingen. Wenn er doch mal in solche Situationen kam, hat er sich entschuldigt und sofort zurückgezogen.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

Purple Tentacle

Zitat von: RPGNo1 am 01. Juli 2026, 06:42:25Das erinnert an den Fall Laura H., der "Frau" mit Platte, die Einlass in ein Frauenfitnessstudio in Erlangen verlangte und der Besitzerin huldvoll anbot, eine Badehose zu tragen, da sie ihre männlich gelesenen Geschlechtsteile noch nicht hatte entfernen lassen. Nach meinem Kenntnisstand läuft der Streit zwischen Laura H. und der Studiobesitzerin immer noch.
Laut diesem Artikel in der WELT vom 18.06.2026 ruht der Prozess aktuell.

Diesem Artikel ist auch zu entnehmen, dass es im Fall von Laura H. eine weitere juristische Entscheidung gab:

ZitatEin sogenanntes ,,Misgendern" ist generell nicht verboten. Ein Mann, der sich als Transfrau ausgibt, darf Mann genannt werden. Dies sei vom Grundgesetz geschützt und von der Meinungsfreiheit gedeckt, hat das Landgericht Frankfurt am Main in seiner Begründung zu einem Eilverfahren festgestellt. Laura H. wollte durchsetzen, zu untersagen, als Mann tituliert zu werden. Der Beschluss liegt WELT vor.
Ach, was weiß denn ich ...

Max P

Zitat von: HAL9000 am 30. Juni 2026, 08:15:59
Zitat von: RPGNo1 am 30. Juni 2026, 06:11:51Ignorance is bliss.
Gib's auf. Hat keinen Sinn.
Der fortgesetzten Inflationierung des Antisemitismusbegriffs und -vorwurfs noch irgendwie zu begegnen, scheint tatsächlich sinnlos zu sein... 
Adolf Hitler war der zutreffenden Ansicht, er habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht.

Max P

Zitat von: RPGNo1 am 30. Juni 2026, 06:11:51
Zitat von: Max P am 29. Juni 2026, 21:10:24Sein jüdischer Glaube war nicht Gegenstand der Anfeindungen, sondern seine (wie auch immer geartete) Haltung zu Gaza. Diese Leute sind, soweit ersichtlich, keine Antisemiten. Es gelingt ihnen auch ohne Antisemitismus, ausgesprochen unangenehm zu sein.

ZitatWiener said. "So, was it antisemitic? Absolutely. And it's really tragic."
[...]
Die Wahrnehmung Wieners ist eine Sache, die mutmaßlich tatsächliche Zielrichtung der Mobber eine andere. Läge Wiener ganz auf Linie der Mobber, hätten sie ihn wohl in Ruhe gelassen (oder sogar gefeiert). Woraus man schließen kann, dass seine jüdische Identität als solche für sie nicht von Interesse war. Warum sie gerade ihn gemobbt haben und nicht auch andere? Wahrscheinlich haben sie ihn aufgrund seines sonstigen politischen Engagements in besonderem Maße als Verräter gesehen.

Vielleicht hatten sie auch die Haltung, dass Wiener nicht zuletzt als linker, progressiver Jude ihre Totalverurteilung Israels teilen müsste. Das grenzte dann an eine Art Philosemitismus, der bekanntlich, wenn er enttäuscht wird, leicht in Antisemitismus umschlagen kann. Insofern könnten die Anwürfe gegen Wiener zumindest teilweise an tatsächlichen Antisemitismus grenzen. Dennoch bestehe ich, sorry, auf einer engen und präzisen Definition von Antisemitismus, die Kritik an und auch Verurteilung von Israel nicht automatisch gleichsetzt.

Dass das Verhalten des kreischenden Pöbels, der Wiener aus der Demo herausmobben wollte, durch und durch inakzeptabel war, betone ich sicherheitshalber noch mal. Wie gesagt, man kann auch ohne Antisemitismus Arschloch sein.
Adolf Hitler war der zutreffenden Ansicht, er habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht.

HAL9000

Zitat von: Max P am 01. Juli 2026, 11:46:42Dennoch bestehe ich, sorry, auf einer engen und präzisen Definition von Antisemitismus
Tja, schade, dass du das bei den Begriffen "Genozid" und "Apartheid" nicht auch so machst.
"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke