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Autor Thema: Manchmal fällt es leicht, den WDR nicht zu mögen  (Gelesen 2753 mal)

Sauropode

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Re: Manchmal fällt es leicht, den WDR nicht zu mögen
« Antwort #30 am: 12. Januar 2020, 13:23:04 »
Das war nicht meine Aussage, ein geschmackloses Lied durch eine andere geschmacklose Version zu ersetzen. Ich finde auch das Urteil, dass man Frau Kühnast als Drecks***** oder was auch immer bezeichnen darf, unter aller Sau, obwohl ich die nicht leiden kann. Oder Böhmermanns Lied gegen Erdogan. Und ich kann diesen Typen (also Erdogan) ebenso nicht leiden und es gibt haufenweise Kritikpunkte gegen ihn und auch Ansatzpunkte für kluge Satire. Ähm, und den Böhmermann mag auch nicht.

Ich weiß nicht, entweder bin ich dafür zu alt oder  es verrohen tatsächlich die Sitten.  ???
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben mehr geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht keinen Gott mehr.

Schwuppdiwupp

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Re: Manchmal fällt es leicht, den WDR nicht zu mögen
« Antwort #31 am: 12. Januar 2020, 13:32:10 »
Jain.

Böhmermann und Omasau sind nur Beispiele dafür, dass es auch nur mittelmäßig Witziges gibt (*), aber vor allem dafür, wie sehr man sich heute Dank "der neuen Medien" über jeden sprichwörtlichen Reissack echauffiert, der unbedingt meinte , umfallen zu müssen.

(*) Max Goldt (sinngemäß): Die Menschheit hat auch ein Recht auf Mittelmäßigkeit.
Ach, was weiß denn ich ...

Cornus

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Re: Manchmal fällt es leicht, den WDR nicht zu mögen
« Antwort #32 am: 12. Januar 2020, 22:31:10 »
Böhmermann hat kein Lied über Erdogan veröffentlicht.
Das Gedicht war ein TEIL eines Beitrags in seiner Sendung.
Wer den Kontext ignoriert, hat Satire nicht verstanden. Oder will das Gesagte absichtlich falsch darstellen.

Darum war Merkels Äußerung, das Gedicht sei absichtlich verletzend gewesen, auch so blödsinnig. Natürlich war es das. Das ist die Eigenart der Satire.

Und darum ist es auch so unsinnig, dem WDR vorzuwerfen, er würde Ommas beschimpfen. Die Satire sollte kritisieren, daß der Streit ums Klima zu einem Generationenkonflikt gemacht wird. Man kann bemängeln, daß das nicht deutlich genug wird. Oder daß es eine lahme Satire ist.
Aber das Lied wörtlich zu nehmen ist unsinnig. Oder ein Trick der rechten Aufhetzer.

sailor

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Re: Manchmal fällt es leicht, den WDR nicht zu mögen
« Antwort #33 am: 13. Januar 2020, 12:33:27 »
Angesichts des neuen Sturm im Wasserglas bei f4f (Siemens-Signalanlagen für eine Kohlemine in Australien) gewinnt die grundlegende Thematik der "Umweltsau" wieder an Gewicht: Warum zum Geier kümmern sich diese Schneeflöckchen um Angelegenheiten auf der anderen Seite des Globus und rufen zum Vertragsbruch (wir erinnern uns ob der kollektiven Schnappatmung beim "Vertragsbruch" Trumps bzgl. Pariser Abkommen ;) ), anstatt die naheliegenden regionalen Probleme in D anzugehen? Wie zB. einen Kompromiss zwischen den Anwohnern und Nutznießern von Windkraftanlagen zu finden... oder sich bzgl. der Abholzung von Wald auf dem zukünftigen Teslagelände in Brandenburg zu positionieren... oder ne gescheite Antwort auf die Stromproduktionseinbußen in BaWü durch die Abschaltung des AKW Phillipsburg (13% der Stromproduktion in BaWü!) zu finden.

LaDeesse

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Re: Manchmal fällt es leicht, den WDR nicht zu mögen
« Antwort #34 am: 13. Januar 2020, 12:54:02 »
... anstatt die naheliegenden regionalen Probleme in D anzugehen? ...

Weil die Suche nach praktikablen Lösungen für konkrete Probleme nicht hilft, sich als bessere Menschen zu fühlen.

Schwuppdiwupp

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Re: Manchmal fällt es leicht, den WDR nicht zu mögen
« Antwort #35 am: 13. Januar 2020, 12:57:43 »
So sad. But true.
Ach, was weiß denn ich ...