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Autor Thema: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.  (Gelesen 6472 mal)

Groucho

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Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« am: 20. Juli 2015, 20:05:54 »
Es geht um die braune Vergangenheit, um die Geschichte der HP:

http://news.doccheck.com/de/94736/heilpraktiker-ins-rechte-licht-gerueckt/

Interessant ist der Aufschrei in den Kommentaren. Statt sich des Themas anzunehmen, wie es die Ärzteschaft schon seit längerem tut, wird in dünkelhafter Selbstgerechtigkeit rumgegiftelt, dass es eine Freude ist. Selbst der Hinweis auf die Tatsache, dass die HP-Zulassung ein besserer Witz ist und sich von einem Jodeldiplom kaum unterscheidet, wird abgestritten - statt das im eigenen Interesse endlich mal ernst zu nehmen. Es ist nicht eine Spur von Selbstreflektion zu sehen. Vor diesem Volk kann es einem wirklich grauen.

edit: ein besonders schöner Kommentar:

Zitat
Ausbildung der Ärzte besser? Erlebe häufiger, dass im Medizinstudium Grundlagen fehlen, die ein Heilpraktiker um die Prüfung zu schaffen, wissen muss.
Außerdem fehlt dort viel Wissen der Ärzte aus früheren Zeiten, die noch ohne Computer eine Diagnose stellen konnten, wussten wie über z.B. Zunge Ursachen finden konnte.

Die leben in einer anderen Welt.
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

Typee

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #1 am: 20. Juli 2015, 23:12:04 »
Die leben in einer anderen Welt.

Man sollte ihnen die Komplementär-Kranken überlassen.
Damals starben die Menschen früher, aber gesünder.

MrSpock

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #2 am: 21. Juli 2015, 10:36:11 »
Warum leben sie in einer anderen Welt? Was führt zu diesen Überzeugungen? Da habe ich mal einen Blick auf die Homepage der "Deutschen Heilpraktikerschule" in Fulda geworfen. Alleine der erste Blick auf die Startseite lässt böses ahnen:

Angebote des Monats:

Zitat
Praxisseminar Schröpfmassage in Fulda
Zitat
Fachseminar Der Diagnostische Blick in Fulda
Zitat
Kursstart Heilpraktiker für Psychotherapie in Fulda

Wer steckt dahinter:

Die Leiterin der Heilpraktikerschule hat eine Bankausbildung. Das passt zum Thema "Schröpfen".

Die medizinische Fachkraft ist ein gewisser Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen, mittlerweile 78 Jahre alt und bekennender Schwulen-Hasser:

http://osthessen-news.de/n11497109/%C3%A4u%C3%9Ferungen-gegen-homosexuelle-in-reformhaus-zeitung-erzeugen-massive-proteste.html

Zitat
Wörtlich heißt es in seinem Beitrag: "Wenn heute auf die Homosexualität so großer Wert gelegt wird und sogar ‘Ehen’ zwischen Homosexuellen geschlossen werden, so ist das ein Verstoß gegen das universelle Gesetz von Yin und Yang bzw. das Gesetz der Polarität. Ein Verstoß gegen ein Universalgesetz führt immer zu einer Gegenreaktion der Natur. Also wird auch bei diesem Verstoß eine entsprechende Gegenreaktion auftreten, wobei wir noch nicht wissen, wie diese aussehen wird". Mit der unverhohlenen Drohung, der "Gegenausschlag des Pendels" werde "irgendwann kommen", fährt er fort.

Dann folgen als Dozenten eine MTLA, eine Krankenschwester, ein Buchbindemeister und Betriebswirt, eine Sozialpädagogin, eine Dr. rer. physiol., eine Physiotherapeutin, ein Krankenpfleger, eine Hebamme, noch eine Sozialpädagogin, ein Pädagoge und eine Industriekauffrau.

Da passt auch die Einstellung des Dr. Jürgen Freiherr von Rosen zur braunen Vergangenheit.
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

Habra

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #3 am: 23. Juli 2015, 14:43:26 »
Warum wundert es mich so wenig, dass bei diesem Artikel ein Shitstorm diverser Heilpraktiker auftaucht?


http://news.doccheck.com/de/94736/heilpraktiker-ins-rechte-licht-gerueckt/


Meiner Erfahrung nach gilt bei einigen (leider zu vielen) Leuten: je geringer meine geprüfte Qualifikation in einem Beruf, desto überlegener bin ich gegenüber denjenigen, die diesen Beruf mit Mühe und Zeitaufwand gelernt haben. So ist es klar, dass ich als HP jedem Arzt überlegen bin, der hat ja 10 Jahre gebraucht (und nur deswegen (auch noch kostenlos)  studieren können, weil der Abiturnotendurchschnitt < 1,1 (elender Streber) oder der Papa bereits Arzt war), ich dagegen habe 1 oder 2  Jahre an einer renommierten Schule  für Heilpraktiker verbracht - und dazu noch selbst gezahlt - und die schwierige Prüfung  - mit einer Durchfallquote von fast 80% - bestanden!

Und wenn man so nach dem "Beruf" Heilpraktiker unter Bekannten fragt, was die davon halten, hört man in 3/4 aller Fälle, dass diese ja wie Ärzte arbeiten. Und dann soll es einen wundern, dass die meisten Heilpraktiker bezüglich ihrer Kenntnisse eine Arroganz an den Tag legen, als wären sie die Einzigen, die jeder Krankheit Einhalt bieten könnten?

Dies sieht man natürlich auch an anderen Beispielen: Jetzt bin ich Wissenschaftsjournalist oder Mitarbeiter bei Greenpeace, PETA oder ...  und kann die Machenschaften der Aluminiumindustrie oder von Monsanto oder von ... aufdecken, die dort Beschäftigten sind ja alle von Monsanto, der Aluminiumindustrie oder der ... beeinflußt und sagen grundsätzlich die Unwahrheit nur um ihre Arbeit zu behalten. Und wehe dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn er meine Meinung und meine Feststellung nicht mindestestens gleichberechtigt neben die des BfR stellt. Denn das BfR ist ja von der der Aluminiumindustrie, Monsanto und ... unterwandert und arbeitet ausschließlich für diese.

Ich wüsste aber nicht, was gegen eine derartig wissenschaftsfeindliche Einstellung unternommen werden kann, außer mit regelmäßigem Kommentieren in den Medien (sofern man dort zu Wort kommt) und im kleinen Maßstab im eigenen Bekanntenkreis.


Groucho

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #4 am: 23. Juli 2015, 14:53:08 »
- und die schwierige Prüfung  - mit einer Durchfallquote von fast 80% - bestanden!

Das ist ähnlich zu den Meldungen, die eine Zunahme der Verschreibungen von Medi xy grundsätzlich als schlimm bewerten. Auf die Idee, dass es auch daran liegen könnte, dass vorher nicht ausreichend behandelt wurde, kommt man aus Prinzip nicht.

So bedeutet 80% Durchfallquote grundsätzlich, dass die Prüfung total schwer sein muss. Auf die Idee, dass es ev. an dem Niveau der Prüflinge liegen könnte - niemals!
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

pelacani

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #5 am: 23. Juli 2015, 15:06:27 »
Shitstorm diverser Heilpraktiker

Nun ja, vielleicht nicht als storm, aber als Sturm im Wasserglas können wir auch einen Auftritt der Heulpraktiker i. e. S. bieten. Zu unserem Blog-Beitrag
https://blog.psiram.com/2015/07/wenn-heilpraktiker-ihr-unwesen-treiben-ein-horror-erlebnisbericht-einer-krebspatientin/
(eine Übernahme) hatten wir auf unserer Facebook-Seite u. a. die folgenden Kommentare:

Zitat
Das hier ist Betroffenheitsgekochtes á la BILD.

wozu denn die ad hominem bemerkungen statt substantieller Kritik?

boulevardeske Art und Weise, mit der Sie hier unzulässig induktiv und selektiv eine Verallgemeinerung ableiten.

in diesem Bericht zunächst mal einen sehr einseitigen Bericht einer kranken Ehe sehen

weder schlüssig noch wissenschaftlich noch skeptisch gedacht, sondern sehr eindimensional und enttäuschend stammtischmäßig. Ich denke, da könnte man von Psiram mehr erwarten. Auch in anderen Berufen gibt es Psychopathen, die sich so aufführen.

das Problem nicht der Beruf war - hier zufällig heilpraktiker, sondern die Psyche (beider).

nach der struktur, in die ihr hier logisches denken biegt, … es kann doch nicht wirklich sein, dass euch der denkfehler, die verzerrung, nicht auffällt, die euch hier unterläuft und an der ihr recht krampfhaft festhaltet. was bitte soll das?

… billigste kindergartendiffamierung zu betreiben? "heulpraktiker" wäre ein beispiel dafür.

und fällt euch eure tendenz auf, argumente einfach zu ignorieren, wenn sie nicht widerlegbar sind?

Ich finde es ebenfalls erstaunlich, wie halbseitig blind sich Psiram hier in lauter kleine Privatgemetzel mit jedem stürzt und dabei sehr psersönlich und gereizt wirkt, der, obwohl selbst Skeptiker, dagegen argumentiert, daß man diesen Fall so generalisieren kann, wie es Psiram hier tut.
entweder ist der Psiram-Account gehackt worden und es schreiben Stammtischler oder die Redaktion ist fort zu ner Heilpraktikerausbildung und läßt sich von Volonären vertreten.
So: Das war jetzt ad hominem „grin“-Emoticon
Aber den ganzen Sachargumenten gegenüber, hat sich selten ein Homöopath so borniert verhalten, wie Psiram hier.
Bedenklich. Höchst bedenklich.

In der Tat: bedenklich,  wenn auch nicht überraschend. Wenn ich Heilpraktiker wäre, ich wäre mucksmäuschenstill und würde hoffen, dass sich das verzieht; nur nicht drin rühren. Das ist denen aber nicht gegeben.

Groucho

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #6 am: 23. Juli 2015, 15:13:50 »
Das ist denen aber nicht gegeben.

Die paar HP, die ich persönlich kenne, zeichnen sich allesamt durch ein äußerst stabil erscheinendes Selbstbewusstsein aus. Ist wohl immanent.

Edit: Der Kommentarbereich wurde geschlossen:
Zitat
Vielen Dank für Ihre Beiträge. Wir mussten leider zahlreiche persönliche und teilweise beleidigende Angriffe auf den Autor löschen. Es mag sein, dass Heilpraktiker und Homöopathen keinen Nachholbedarf sehen, sich mit der Vergangenheit ihrer Zunft auseinanderzusetzen. Beim Thema Toleranz und Netiquette besteht er aber – eindeutig.
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Warze

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #7 am: 23. Juli 2015, 16:35:31 »
Schröpfen ist ohnehin wunderbar doppelsinnig.
"One thing's sure: Inspector Clay is dead- murdered- and somebody's responsible!"

duester

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #8 am: 28. Juli 2015, 16:39:55 »
Zitat von: Matthias R., Heilpraktiker

Lieber Heilpraktiker- Kollegen, bitte lasst euch nicht provozieren und diskutiert nicht auf dem gleichen niedrigen Niveau.
 Wenn wir so schlecht wären wir hier suggeriert werden soll, hätte uns der Markt längst weg reguliert. Für schlechte Leistungen würde kein Patient bezahlen.
 M.R.

#233 | 21. Juli 2015 um 11:54   

Na, sowas. Nicht nur, dass so eine HP-Ausbildung das Medizin-Studium um Längen schlägt, das WE-Seminar "Buchführung für den Kleinstunternehmer" fasst auch so ein ganzes VWL-Studium handlich zusammen.  :o

sumo

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #9 am: 15. August 2015, 09:38:40 »
übrigens, nicht nur bei dem Wort "schröpfen" habe ich zweierlei Bedeutungen im Sinn, auch das schöne Wort "Durchfallquote" hat mich auf den Gedanken gebracht, daß da möööööglicherweise auch nur Sch***** gelehrt wird.....

Habra

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #10 am: 15. August 2015, 11:50:10 »
Statt die Tätigkeit des Heilpraktikers zu verbieten, sollte dem Gesetzgeber vielleicht empfohlen werden, andere Praktiker in bestimmten Berufen zuzulassen (mit gewissen Einschränkungen natürlich, wir wollen ja nicht alles fordern): z.B. den Rechtspraktiker, der komplementär zum Rechtsanwalt arbeitet, den Steuerpraktiker, den Wirtschaftsprüfpraktiker, den Baupraktiker usw.  Vielleicht zeigt dieses Verlangen dem Gesetzgeber die Sinnlosigkeit der HP-Regelung und dass der HP eigentlich eine Tätigkeit ist, ohne die das Gesundheitswesen auch nicht zu Grunde geht. Im schlimmsten Fall - wenn dieses Ansinnen beim Gesetzgeber Anklang finden würde - hätten wir es allerdings dann  mit einer Flut anderer "Praktiker" zu tun, dann hülfe nur noch Auswandern. :teufel

Belbo

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #11 am: 15. August 2015, 12:49:13 »
Statt die Tätigkeit des Heilpraktikers zu verbieten, sollte dem Gesetzgeber vielleicht empfohlen werden, andere Praktiker in bestimmten Berufen zuzulassen (mit gewissen Einschränkungen natürlich, wir wollen ja nicht alles fordern): z.B. den Rechtspraktiker, der komplementär zum Rechtsanwalt arbeitet, den Steuerpraktiker, den Wirtschaftsprüfpraktiker, den Baupraktiker usw.  Vielleicht zeigt dieses Verlangen dem Gesetzgeber die Sinnlosigkeit der HP-Regelung und dass der HP eigentlich eine Tätigkeit ist, ohne die das Gesundheitswesen auch nicht zu Grunde geht. Im schlimmsten Fall - wenn dieses Ansinnen beim Gesetzgeber Anklang finden würde - hätten wir es allerdings dann  mit einer Flut anderer "Praktiker" zu tun, dann hülfe nur noch Auswandern. :teufel

Wäre es da nicht konsequent gleich den Politkraktiker einzuführen, ach so,  haben wir ja schon, keine fachgerechte Ausbildung, organisiert in Sektenaehnlichen Gruppen, aber ne große Klappe.

Groucho

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #12 am: 15. August 2015, 15:20:32 »
Statt die Tätigkeit des Heilpraktikers zu verbieten, sollte dem Gesetzgeber vielleicht empfohlen werden, andere Praktiker in bestimmten Berufen zuzulassen (mit gewissen Einschränkungen natürlich, wir wollen ja nicht alles fordern): z.B. den Rechtspraktiker, der komplementär zum Rechtsanwalt arbeitet, den Steuerpraktiker, den Wirtschaftsprüfpraktiker, den Baupraktiker usw.  Vielleicht zeigt dieses Verlangen dem Gesetzgeber die Sinnlosigkeit der HP-Regelung und dass der HP eigentlich eine Tätigkeit ist, ohne die das Gesundheitswesen auch nicht zu Grunde geht. Im schlimmsten Fall - wenn dieses Ansinnen beim Gesetzgeber Anklang finden würde - hätten wir es allerdings dann  mit einer Flut anderer "Praktiker" zu tun, dann hülfe nur noch Auswandern. :teufel

Ich fand den Flugpraktiker immer ein spannendes Konzept. Prüfung: Autopilot auf Höhe und Richtung einstellen. 
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Sauropode

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #13 am: 15. August 2015, 19:34:23 »
Ob der Flugpraktiker auch eine alternative Aerodynamik betreibt? So, wie diese Dame Ansichten zur Tumorentstehung beim Hund?

Zitat
Beispiel: Wieviele Hunde leiden unter einem chronischen Vorhautkatarrh? Möglicherweise mit gelblichgrünem Sekret. Dick und klebrig? Was meint Ihr? Ich denke ziemlich viele.
Es wird einfach bei Rüden als „normal“ gesehen. Schliesslich markiert er ja häufig und ist ständig mit Keimen konfrontiert.... das mag schon sein, für uns Homöopathen jedoch zusätzlich ein Zeichen, dass der Organismus dabei ist, eine ihm zur Verfügung stehenden Ausscheidungsformen zu benutzen. Nehmen wir ihm diese weg, findet er manchmal keinen andere Möglichkeit, als in der Folge verhärtetes Sekret als Steine oder Tumore zu bilden.

http://www.peggyschmah.de/tier.html?file=files/downloads/Tumorerkrankungen-beim-Tier.pdf
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

Krebskandidat

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Re: Es fällt leicht, Heilpraktiker nicht zu mögen.
« Antwort #14 am: 15. August 2015, 20:09:04 »
Statt die Tätigkeit des Heilpraktikers zu verbieten, sollte dem Gesetzgeber vielleicht empfohlen werden, andere Praktiker in bestimmten Berufen zuzulassen (mit gewissen Einschränkungen natürlich, wir wollen ja nicht alles fordern): z.B. den Rechtspraktiker, der komplementär zum Rechtsanwalt arbeitet, den Steuerpraktiker, den Wirtschaftsprüfpraktiker, den Baupraktiker usw.  Vielleicht zeigt dieses Verlangen dem Gesetzgeber die Sinnlosigkeit der HP-Regelung und dass der HP eigentlich eine Tätigkeit ist, ohne die das Gesundheitswesen auch nicht zu Grunde geht. Im schlimmsten Fall - wenn dieses Ansinnen beim Gesetzgeber Anklang finden würde - hätten wir es allerdings dann  mit einer Flut anderer "Praktiker" zu tun, dann hülfe nur noch Auswandern. :teufel

Bin stark dafür. Dann könnten wir mit Alternativphysikern und Komplementäringenieuren endlich ein Perpetuum mobile bauen!  :rock
"wenn gott nicht das universum und unsere physik gesetze geschaffen hat dann wie kann es sein dass wasser bei genau 0 Grad friert und bei genau 100 Grad kocht? Zufällig 2 runde zahlen, was wäre die wahrscheinlichkeit?"