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Identitätspolitik - Allgemeiner Thementhread

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Begonnen von RPGNo1, 25. Januar 2023, 13:52:20

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Ich glaube, das hatten wir schon. Aber es ist jetzt der richtige Moment, das nochmal zu erwähnen. Arday ist nicht alleine ::)

ZitatA "queer-trans-feminist river scientist" discussed research grounded in a "queer and trans focus on love and grief for rivers and fish" at a recent Princeton University-hosted event titled "Underflows: Queer and Trans Among Rivers."

The featured speaker, Cleo Wölfle Hazard (pictured), is a "queer-trans-feminist river scientist" and assistant professor of equity and environmental justice at University of Washington, Seattle, whose work focuses on "how queer trans feminist thought can transfigure ecological science as it's used by Indigenous and non-Native practitioners in river management," according to Wölfle Hazard's university page.

Princeton students enrolled in the environmental studies course "Field Seminar in Regional Environmental Politics" were required to attend, according to Jerry Zee, the professor, who introduced the talk.

https://www.thecollegefix.com/gender-confirmation-surgeries-are-like-ecological-restoration-princeton-hosts-queer-trans-feminist-river-scientist/

Wir sollten ihn einfliegen lassen (wie damals beim Wal), damit er die Niedrigstände der Flüsse hier dekonstruiert. Das ist alles so lebensnah und praktisch.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Der Unterstützungsbrief für Arday ist immer noch auf der Homepage des "Good Law Projects" zu finden.. Inzwischen hat er 17700 Unterschriften. "Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen", so ist wohl das offizielle Motto der NGO und der Unterzeichnenden.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

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Der, der den Stein ins Rollen gebracht hat, ist ein Elefant Enfant terrible - so wie ich :angel:

Man lese!:

ZitatDer unerwartete Held dieser ansonsten trostlosen Geschichte ist der US-amerikanische Wissenschaftler Nathan Cofnas. Er bezeichnet sich selbst als ,,Philosoph der Biologie", verfügt über einen Doktortitel von Oxford sowie einen MPhil aus Cambridge und forscht an der Universität Gent. Cofnas ist für seine konservativen, teilweise sogar reaktionären Ansichten und seinen, für akademische Verhältnisse unverblümten Schreibstil bekannt. Im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der Wissenschaftler schert er sich keinen Deut um akademische Tabus. Dementsprechend hat er viele Feinde, die ihn als Rassisten brandmarken.

 Es war ein Eintrag vom 21. Juli 2026 auf Cofnas' Substack-Blog, der die Arday-Affäre auslöste. Während andere Wissenschaftler die ,,neuen Kleider des Kaisers" lobten oder verlegen den Mund hielten, beschloss Cofnas, den Gerüchten über Ardays akademischen Betrug nachzugehen. Dazu ließ er Ardays Dissertation durch den Online-Plagiatsprüfer Copyleaks prüfen.

Diese Aufgabe, die nur fünf Minuten in Anspruch nahm, schien nicht nur Ardays Doktorvater, sondern auch die Wissenschaftler, die seit 2015 mit ihm zusammengearbeitet, ihn unterstützt, ihn empfohlen oder ihm akademische Grade und Auszeichnungen verliehen haben, zu überfordern. Vielleicht sind einigen von ihnen das Deppenapostroph und das eklatante Plagiat tatsächlich aufgefallen, doch ihnen fehlte der Mut, sich zu Wort zu melden. So viel zur akademischen Integrität als Nonplusultra der Hochschulbildung.

Cofnas' Vorgehen erforderte beträchtlichen Mut. Er widersetzte sich nicht nur dem gesamten britischen Bildungsestablishment, sondern zog sich auch die feindselige Aufmerksamkeit von Londoner Medienanwälten und vielleicht sogar der Polizei zu. Seine Entscheidung, Arday den Stecker zu ziehen, hat Hunderte seiner akademischen Kollegen gedemütigt. Regel 12 des Internet-Memes ,,100 Regeln für böse Weltherrscher" lautet: ,,Einer meiner Berater wird ein durchschnittlicher Fünfjähriger sein. Jeder Fehler, den er in meinen Plänen entdeckt, wird vor der Ausführung korrigiert."

Die akademische Version des Fünfjährigen ist ein Querdenker wie Cofnas. Er hat keine Geduld mit den Nebelwolken aus Euphemismen, die die meisten Akademiker versprühen, wenn sie sich kontroversen Themen nähern. Deshalb braucht die Wissenschaft mehr Menschen wie ihn. Früher dachten wir, dass Wissen durch Skeptiker vorangebracht wird, die in gutem Glauben argumentieren und veraltete Annahmen sowie Tabus ablehnen – auch wenn sie dabei manchmal unhöflich werden. Vor allem, wenn sie unhöflich sind.
Der ganze Text: https://archive.is/nBlbx (Ostdeutsche Allgemeine)

Ich bin ja auch nur so böse, weil man sonst gegen den Irrsinn nicht ankommt. Die netten und braven schlucken jeden Quack, nur um gemocht zu werden. Brauchschnet.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

ZitatWhatever the truth of the claims, days of reporting describing sociologist Arday as a "diversity poster boy" have had a chilling effect on the UK's Black academics, already demoralised by the impact of cuts on Black scholarship. Many compared the response to the academic criticism with accusations against white academics that have passed with little fanfare.

While views among Arday's peers vary on the gravity of the accusations about his academic work – no formal investigation to date has found him guilty of plagiarism – opinion is united that Arday's story has provoked a rightwing backlash against Black progress in academia and public life.
https://www.theguardian.com/uk-news/2026/aug/08/black-academics-respond-to-jason-arday-affair

Black Scientist: The emperor has no clothes. We are now holding the child and all the other subjects accountable because they dared to speak the truth and expose the emperor, thereby depriving us, the sycophantic courtiers, of our livelihood.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

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Ein ganz hörenswertes Interview von Cornelius Courts (::) )) mit Cofnas (der terrible Elefant), in dem er erklärt, was er generell an der Wokeness problematisch findet. Es ist die Annahme, dass alle Gruppenunterschiede ausschließlich durch Unterdrückung und Machtkämpfe seitens der "dominanten" Gruppe erklärt werden, und dass man das nur mit entsprechenden Gegenmaßnahmen beheben könnte. Er meint, man berücksichtige dabei inhärente (dazu zählen auch biologische) Unterschiede zu wenig. Kontrovers, aber diskussionswürdig.

ZitatIn dieser Folge der Winston Marshall Show spreche ich mit dem Philosophen Nathan Cofnas über den Jason-Arday-Skandal, Diversität, Gleichstellung und Inklusion (DEI), Rassismus und Leistungsgesellschaft. Wir erörtern, wie Cofnas Plagiatsvorwürfe an der Universität Cambridge aufdeckte, was der Skandal über die moderne Wissenschaft aussagt und diskutieren seine kontroversen Ansichten zu Rasse und Intelligenzquotient, Vererbung, positiver Diskriminierung und der Frage, ob eine wirklich farbenblinde Gesellschaft möglich ist.


(ich hatte mal kurz die automatische Übersetzung von YT gehört. Ist mittlerweile echt gut, nicht mehr so merkwürdige monoton und hölzern. Habe aber trotzdem die originale Tonspur gelauscht - wer weiß, was die woke Übersetzungsmaschine daraus macht ::) )


Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Lesenswert!

ZitatJohn H. McWhorter

Jason Arday and Academia's Self-Seeking Pursuit of Virtue

On both sides of the Atlantic, white professors think that suspending judgment when it comes to black scholars makes them good people.

https://www.city-journal.org/article/cambridge-professor-jason-arday-plagiarism
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
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Karlach: You and me both, pal.

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Zitat von: RPGNo1 am Gestern um 16:37:22Jason Arday and Academia's Self-Seeking Pursuit of Virtue
Das wollte ich auch schon servieren, mit einer der besten Texte zu der Münchhausen-Geschichte. Man möge dem Autor Rassismus vorwerfen, aber überlege kurz vorher, ob er tatsächlich unter dem "Stockholm-Syndrom" leiden könnte (oder einfach nur ausspricht, was er tatsächlich denkt - anhand seiner Weisheit und Lebenserfahrung). Ich puste nur ein paar Fetzen aus dem Text hier rein, weil es einfach zu gut zu dem ganzen Unsinn, der sich unter der Spitze des Arday-Eisbergs auftürmt, passt.

ZitatWithin this mental universe, Arday's academic focus was not on learning new things and fashioning new ways of processing existence but on criticizing others' morals. This is not intellection but advocacy, and that is frankly much easier than thinking. The term "scholar-activist" tries to finesse this by making the two appear to be alternate forms of the same endeavor. But the scholar-activist is often more activist than scholar, and Arday was an extreme example of the type.

ZitatWhen eager young black students gravitate to people like Arday, they learn that, for black academics, their race is more important than having anything to say. Sadly, white colleagues reinforce this by treating black academics this way at conferences and in hiring.

ZitatThey get praised to the skies for their advocacy couched in academic language. They come to think of the advocacy as equally sophisticated to learning, and even morally superior—Edward Said argued that scholarship alone was of little worth unless enlisted in a commitment to social justice—and white colleagues encourage them in this.

ZitatThe kindly, antiracist white academics think suspending their judgment when it comes to a black man makes them good people. We don't even need to speculate whether sometime in the near future, Arday will use critical race theory to justify his inventions, on the premise that his anecdotes represent a "common black narrative." In this, he will be backed by people devoted to that school of thought who say that we need to understand him "on a certain level."

Wem wird eigentlich regelmäßig "Bigotterie" vorgeworfen? Und von wem?
Wollte ich nur mal gesagt haben!