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Autor Thema: Wie der Kampf gegen Rechts einmal scheiterte  (Gelesen 427 mal)

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Wie der Kampf gegen Rechts einmal scheiterte
« am: 08. September 2019, 21:26:17 »
In der Wetterau, keine 50 km von Frankfurt am Main entfernt, wählt ein Ortsbeirat einstimmig eine NPD-Nase zum ihrem Vorsteher. Und hier die Begründung:

Zitat
Wie es zur Wahl des Rechtsextremen in dem Ortsbeirat kommen konnte, dazu gab es am Samstag verschiedene Erklärungen. Auch CDU-Vertreter Norbert Szielasko hatte Jagsch gewählt. "Wir sind völlig parteiunabhängig im Ortsbeirat", sagte er am Samstag dem hr. Man habe schon seit zehn Wochen keinen Vorsitzenden mehr, weil dieser sein Mandat niedergelegt habe.

Warum dann Jagsch? "Da wir keinen anderen haben - vor allem keinen Jüngeren, der sich mit Computer auskennt, der Mails verschicken kann", sagte Szielasko.

https://www.hessenschau.de/politik/npd-politiker-von-cdu-spd-und-fdp-zum-ortsvorsteher-gewaehlt,npd-ortsvorsteher-jagsch-100.html

 :facepalm
Damals starben die Menschen früher, aber gesünder.

Scipio 2.0

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Re: Wie der Kampf gegen Rechts einmal scheiterte
« Antwort #1 am: 08. September 2019, 21:46:44 »
Das habe ich heute schon mehrmals gelesen. Das klinkt so bescheuert, dass ich kaum glauben kann, dass das tatsächlich der Grund gewesen sein kann.

Belbo

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Re: Wie der Kampf gegen Rechts einmal scheiterte
« Antwort #2 am: 08. September 2019, 22:41:36 »
Das habe ich heute schon mehrmals gelesen. Das klinkt so bescheuert, dass ich kaum glauben kann, dass das tatsächlich der Grund gewesen sein kann.

Es ist der stete Tropfen, der inzwischen die Torpfosten verschiebt.....

https://www.spiegel.de/plus/internet-expertin-infiltrierte-rechte-foren-aus-dem-innenleben-einer-trollarmee-a-00000000-0002-0001-0000-000165813286
https://www.welt.de/politik/deutschland/article182215910/Kubitschek-Rechter-Verleger-verbreitet-Fake-News-in-eigener-Sache.html

Die Methode scheint weltweit erfolgreich, keine Ahnung  ob dahinter jemals eine Verschwörung aufgedeckt werden wird.

Vielleicht ist Blödheit auch nur energetisch vorteilhaft, oder zumindest in so einer Art Eingenerationenevolution, da muss man dann auch keine Eiben pflanzen.

Sauropode

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Re: Wie der Kampf gegen Rechts einmal scheiterte
« Antwort #3 am: 08. September 2019, 23:18:00 »
Irre, das hört sich sehr abenteuerlich an.
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

sailor

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Re: Wie der Kampf gegen Rechts einmal scheiterte
« Antwort #4 am: 09. September 2019, 12:57:28 »
In der Wetterau, keine 50 km von Frankfurt am Main entfernt, wählt ein Ortsbeirat einstimmig eine NPD-Nase zum ihrem Vorsteher. Und hier die Begründung:

Zitat
Wie es zur Wahl des Rechtsextremen in dem Ortsbeirat kommen konnte, dazu gab es am Samstag verschiedene Erklärungen. Auch CDU-Vertreter Norbert Szielasko hatte Jagsch gewählt. "Wir sind völlig parteiunabhängig im Ortsbeirat", sagte er am Samstag dem hr. Man habe schon seit zehn Wochen keinen Vorsitzenden mehr, weil dieser sein Mandat niedergelegt habe.

Warum dann Jagsch? "Da wir keinen anderen haben - vor allem keinen Jüngeren, der sich mit Computer auskennt, der Mails verschicken kann", sagte Szielasko.

https://www.hessenschau.de/politik/npd-politiker-von-cdu-spd-und-fdp-zum-ortsvorsteher-gewaehlt,npd-ortsvorsteher-jagsch-100.html

 :facepalm

Die brauchten einen Mail-Nazi?

Die Methode ist erfolgreich, weil viel zu viele Menschen nur hören/lesen/sehen wollen, was sie bestätigt. Das macht die Konsumenten von den rechten Lügen aus. Den Erzeugern geht es darum, dass sie mit fake-news Macht haben... und sei es nur ganz kleine. Sie können sich kurz groß fühlen und haben Deutungshoheit für einen kurzen Moment. Das sind keine Menschen, die langfristige klare Pläne haben, dazu taugen fake news nicht. Zumindest bei den Rechten in Demokratien nicht, in China sieht das anders aus, aber da ist der Staat ja der größte Verbrecher.

Scipio 2.0

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Re: Wie der Kampf gegen Rechts einmal scheiterte
« Antwort #5 am: 09. September 2019, 17:10:25 »
Zitat
Zumindest bei den Rechten in Demokratien nicht, in China sieht das anders aus, aber da ist der Staat ja der größte Verbrecher.

Wie kommst du jetzt auf China?

sailor

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Re: Wie der Kampf gegen Rechts einmal scheiterte
« Antwort #6 am: 11. September 2019, 15:58:22 »
Ich komme auf China, weil dort die öffentlichen Medien NUR die Linie der Partei vertreten, also staatliche Fake news sind. Dort dienen Fakenews nicht zur Machtergreifung, sondern zum Machterhalt...