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Autor Thema: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP  (Gelesen 18233 mal)

Lanfeust

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Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« am: 11. Oktober 2012, 11:00:09 »
Zitat
Vorbemerkung

Ich bin eines von 19 Gründungsmitgliedern der im Oktober 1987 gegründeten „Skeptiker“-Organisation „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.“ (GWUP), war von 1992 bis Dezember 1998 deren „Fachbereichsleiter“ für das Thema Astrologie, von 1996 bis Juli 1998 Mitglied des Verwaltungsrats der GWUP, von 1994 bis Dezember 1998 Mitglied der Redaktion der von der GWUP herausgegebenen Zeitschrift Skeptiker und – last not least – von September 1996 bis Dezember 1998 der verantwortliche Redaktionsleiter des Skeptiker.

Vor diesem Hintergrund kenne ich die GWUP aus der Innenperspektive so gut wie sicher nur sehr wenige andere. Laut Satzung ist es das selbsterklärte Ziel der GWUP, „behauptete paranormale Phänomene ohne Voreingenommenheit mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen, sowie solche Untersuchungen zu fördern und über deren Ergebnisse zu berichten“, „kritisches Denken zu fördern“, eine entsprechende „Aufklärung der Öffentlichkeit“ zu betreiben und „mit gleichgesinnten Personen, Organisationen und Institutionen zusammenzuarbeiten“. Nach Aussagen des ehem. GWUP-Vorstandsmitglieds Rainer Rosenzweig in einem Editorial der Zeitschrift Skeptiker (Heft 4/97) bedeute dies, „eine echte neutrale Mitte einzunehmen“, d.h. „Urteile, positive wie negative, erst nach einer sorgfältigen Überprüfung, und dann mit der gebotenen Umsicht zu treffen.“

Hier gehts weiter zum Artikel:

http://www.psychophysik.con/de/glaubenssysteme/skeptiker/896-das-skeptiker-syndrom-zur-mentalitat-der-gwup

EDIT: Link kaputtgemacht. Keine Links auf psychophysik!

Conina

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #1 am: 11. Oktober 2012, 11:06:30 »
Und?

P.Stibbons

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #2 am: 11. Oktober 2012, 11:20:14 »
Das scheint grad so ne Welle zu sein... wie die Grippe...

Bloedmann

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Es gibt so viele Dinge im Leben, die wichtiger sind als Geld… aber sie kosten so viel! Groucho Marx

Belbo zwei

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #4 am: 11. Oktober 2012, 12:06:26 »
Lass mich mal rechnen 2012-1998= 14 Jahre
...der gute alte Fritzsche immer topaktuell....

und die Sicht der GWUP:
http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/306-zum-rauswurf-von-edgar-wunder-aus-der-gwup?catid=113:skeptikerorganisationen


Conina

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #5 am: 11. Oktober 2012, 12:09:59 »

Belbo zwei

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #6 am: 11. Oktober 2012, 12:17:52 »
...ich sags ja immer unser smiley kotzt zu wenig und nicht weit genug für Claus Fritzsche..... #)

Binky

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #7 am: 11. Oktober 2012, 12:23:41 »
...ich sags ja immer unser smiley kotzt zu wenig und nicht weit genug für Claus Fritzsche..... #)

Da diese Dreckschleuder ein treuer Begleiter von Projekten wie psiram und der GWUP ist, lohnt sich der ständige Brechreiz nicht.

P.Stibbons

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #8 am: 11. Oktober 2012, 12:24:10 »
@ Conina:

Ach ja... und das liegt jetzt auch schon mehr als zwei Jahre zurück...und Psiram/Esowatch ist immer noch online  :stricken

Fritzsche ist ein kleiner Kläffer.
Der verdient nich mal nen besseren Kotz-Smiley, eher ein Pupskissen.

Belbo zwei

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #9 am: 11. Oktober 2012, 12:30:11 »
@ Conina:

Ach ja... und das liegt jetzt auch schon mehr als zwei Jahre zurück...und Psiram/Esowatch ist immer noch online  :stricken

Fritzsche ist ein kleiner Kläffer.
Der verdient nich mal nen besseren Kotz-Smiley, eher ein Pupskissen.

http://tinctura-vitae.designblog.de/images/kunde/smilies/furzkissen.gif

Bloedmann

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #10 am: 11. Oktober 2012, 14:28:58 »
Der verdient nich mal nen besseren Kotz-Smiley, eher ein Pupskissen.
http://tinctura-vitae.designblog.de/images/kunde/smilies/furzkissen.gif
Man könnte den doch mit aufnehmen, gibt ja öfter hier mal Anlaß dafür.

Codename: Fritzsche
Es gibt so viele Dinge im Leben, die wichtiger sind als Geld… aber sie kosten so viel! Groucho Marx

celsus

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #11 am: 11. Oktober 2012, 14:50:26 »
Man könnte den doch mit aufnehmen, gibt ja öfter hier mal Anlaß dafür.

Codename: Fritzsche

Vielleicht könnte man das auf das Notwendigste reduzieren und Smilie, Stuhl und Kissen entfernen.
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Ratiomania

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #12 am: 11. Oktober 2012, 17:42:59 »
Zitat
Vorbemerkung

Ich bin eines von 19 Gründungsmitgliedern der im Oktober 1987 gegründeten „Skeptiker“-Organisation „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.“ (GWUP), war von 1992 bis Dezember 1998 deren „Fachbereichsleiter“ für das Thema Astrologie, von 1996 bis Juli 1998 Mitglied des Verwaltungsrats der GWUP, von 1994 bis Dezember 1998 Mitglied der Redaktion der von der GWUP herausgegebenen Zeitschrift Skeptiker und – last not least – von September 1996 bis Dezember 1998 der verantwortliche Redaktionsleiter des Skeptiker.

Vor diesem Hintergrund kenne ich die GWUP aus der Innenperspektive so gut wie sicher nur sehr wenige andere. Laut Satzung ist es das selbsterklärte Ziel der GWUP, „behauptete paranormale Phänomene ohne Voreingenommenheit mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen, sowie solche Untersuchungen zu fördern und über deren Ergebnisse zu berichten“, „kritisches Denken zu fördern“, eine entsprechende „Aufklärung der Öffentlichkeit“ zu betreiben und „mit gleichgesinnten Personen, Organisationen und Institutionen zusammenzuarbeiten“. Nach Aussagen des ehem. GWUP-Vorstandsmitglieds Rainer Rosenzweig in einem Editorial der Zeitschrift Skeptiker (Heft 4/97) bedeute dies, „eine echte neutrale Mitte einzunehmen“, d.h. „Urteile, positive wie negative, erst nach einer sorgfältigen Überprüfung, und dann mit der gebotenen Umsicht zu treffen.“

Hier gehts weiter zum Artikel:

http://www.psychophysik.com/de/glaubenssysteme/skeptiker/896-das-skeptiker-syndrom-zur-mentalitat-der-gwup

Ja und jetzt ist man bei nem hochseriösen Verein. Total unvoreingenommen noch dazu!

http://www.anomalistik.de/ueber-gfa/hintergrund/entstehungsgeschichte.html

celsus

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #13 am: 11. Oktober 2012, 22:17:24 »
Ein Artikel aus der Anomalistik-Zeitschrift:
http://www.anomalistik.de/images/stories/pdf/zfa/zfa2007_3_236_ertel.pdf

Es geht um ein Experiment mit Tischtennisbällen. Die Teilnehmerin will voraussagen, welchen numerierten Ball sie aus einem Beutel ziehen wird. Mit diesem Test war sie auch in Würzburg bei der GWUP.

Interessant ist der Schriftwechsel zwischen Ertel und der GWUP. Ertel versucht offenbar mit viel Aufwand, irgendwelche Hintertürchen offen zu lassen. Rainer Wolf dagegen will einen wasserdichten Test ohne die geringste Möglichkeit der Manipulation.

Ertel hätte auch gerne etwas von dem Preisgeld abbekommen, im GWUP-Vertrag ist aber nur vorgesehen, dass die Probandin das Geld erhält. Ertels Vermutung:
Zitat
Dadurch entstand eine von uns völlig unerwartete, potentiell dissonanz-trächtige Situation. Diese war von der Gegenseite vielleicht mit einkalkuliert worden.

Die notwendige Punktzahl wurde zwar letztendlich nicht erreicht, aber Ertel rechtfertigt das mit "psi-hemmende Einfluss-Faktoren". Irgendwas ist ja immer.

Ein interessanter Einblick in die Denkweise der Anomalistiker.
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Ratiomania

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Re: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP
« Antwort #14 am: 11. Oktober 2012, 22:34:14 »
[...]

Die notwendige Punktzahl wurde zwar letztendlich nicht erreicht, aber Ertel rechtfertigt das mit "psi-hemmende Einfluss-Faktoren". Irgendwas ist ja immer.

Ein interessanter Einblick in die Denkweise der Anomalistiker.

Ja und da rollen sich bei mir die Zehennägel auf. Ich versteh nicht wie das ein Standard-Gegenargument in der Parapsychologie wurde.

Erinnert dann irgendwie an Menschenopfer-Befürworter.

Wenns "hilft" und das Wetter/Ernte wird besser dann habe ich recht.
Und wenns nicht hilft, dann wurden eben nicht genug (quantitativ) oder nicht die richtigen (qualitativ) Menschen geopfert und habe auch recht.


Aber das lustigste kommt ja noch:

Wenn es psi-hemmende Einflüsse gibt, gibts auch psy-fördernde?

Und wenn ja wie testet man das?

Wieso nicht einfach (mit Video und Audio Aufzeichnungen) einfach ma die Ergebnise unter "skeptischen" und "anomalistischer" Experimentatoren/Aufsicht unter sonst gleichen Bedingungen testen? (Natürlich extra scharfe Kontrollen und höchste Standards)

Damit könnte man dann von Dritten (1:1 Mischung aus GWUP und Anomalistiker?) Die verblindeten Ergebnisse auswerten lassen und dann sieht man ja....

Oder noch besser, auch die Ergebnisse in zwei homogenen Gruppen auswerten lassen und nachsehen ob.

Hach, die Möglichkeiten....  ;D

Oder trauen sich die Anomalisten nicht zu? Was halten die GWUP-Leutze von meinem Vorschlag?

Ich denke die GWUP-Untersuchungen können auch die Anomalisten durchführen.

Und die Welt werden die auch nicht kosten. Und ich denke auch nicht die Auswertung derselben.

Ca. 10-50 "Kanidaten" pro Seite (jew. für Anos und GWUPs) wird man wohl locker finden können.  ;)

PS: Natürlich muss der Konsens von "begrenzten konstanten Variablen bei den Tests" entstehen.

Wo ich zugeben muss, dass mir schon wieder ein paar paranormale Einwände einfallen.

Tageszeit, gleicher Ort, und wenn wasn mit "psy-fördende/hemmende Kräfte" die lokal festhaften, Schwankungen der Tagesform des Getesteten, Stichprobengröße, Reichweite der "psy-fördende/hemmende Kräfte" (ein 2 Quantenobjekte können auch vom Universum getrennt sein und bleiben ja trotzdem verschränkt!!!!!!!!!!einseinself), falsches Essen...etc.etc.etc....