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Autor Thema: Dr. Bertelsen bei Ulrich Bergers "Kritisch gedacht"  (Gelesen 960 mal)

zwingenberger

  • Gast
Dr. Bertelsen bei Ulrich Bergers "Kritisch gedacht"
« am: 29. August 2012, 12:18:30 »
Ein längeres Interview:
Dr. Michael Gleau, KZVB-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, sprach mit dem Bremer Zahnarzt Dr. Hans-Werner Bertelsen. Ursprünglich veröffentlicht ist der Text im Magazin der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns, kzvb TRANSPARENT.

Und was uns besonders freut:

Zitat
Die Frage nach der der Trennung von seriöser und unseriöser ganzheitlicher Zahnheilkunde kann jeder leicht beantworten. Unseriöse Verfahren finden Sie auf www.psiram.com unter „Alternativmedizinische Zahnheilkunde".

So isses.

Dr. Ici Wenn

  • Gast
Re: Dr. Bertelsen bei Ulrich Bergers "Kritisch gedacht"
« Antwort #1 am: 29. August 2012, 12:35:54 »
Hier noch der Direktlink:
http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/08/ganzheitliche-zahnheilkunde.php

... und der direkte zum Wiki:
http://www.psiram.com/ge/index.php/Alternativmedizinische_Zahnheilkunde

Edit: Das ist zudem herrlich lustig. Unbedingt lesen!
Zitat
Gleau: Sollte man Behandlungen, die nicht im Geringsten evidenzbasiert sind, nicht einfach verbieten? Dann hätte der Spuk doch ein schnelles Ende.

Bertelsen: Nein. Niemals! Ich lasse mir zu gerne aus der Hand lesen. Ein Verbot schränkte das unterhaltsame zwischenmenschliche Miteinander zu sehr ein. Meine Forderungen sind viel bescheidener. Drei kleine Dinge würden für den Anfang schon ausreichen, die Kundschaft gegen ungewollte Esoterikattacken zu schützen:

1. Man sollte die Kundschaft aufklären, sobald der wirksamkeitsgeprüfte Bereich verlassen wird und sie somit keinen Anspruch auf faire gerichtliche Klärung haben, weil im Bereich der MUMPITZ keine Standards definiert sind. Die geneigte Kundschaft sollte dieses durch eine Unterschrift verbindlich erklären. In der Implantologie ist dieses Procedere längst Alltag. Wer unterschreibt, braucht sich hinterher nicht beklagen und vor allem nicht zu schämen. Jeder darf schließlich sein Geld Hütchenspielern geben oder auch anonym verschenken. Das steht
mündigen Bürgern frei.

2. Man sollte eine standardisierte Begrüßungsformel einführen. Statt „Guten Tag! Wie geht es Ihnen heute?" sollte es klar verständlich heißen: „Heeeereinspaziert!" Damit ist jedem klar: Esotime! Jetzt gibt es Jahrmarktsmedizin!

3. Die weiße Berufskleidung sollte getauscht werden gegen Frack und Zylinder. Sonst ist die Gefahr der Verwechslung für unsere Patienten einfach zu groß.

Lync

  • Gast
Re: Dr. Bertelsen bei Ulrich Bergers "Kritisch gedacht"
« Antwort #2 am: 29. August 2012, 13:31:32 »
genial *Daumen hoch*