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PETA: "Ego-Shooter Sadismus an Tieren?"

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Begonnen von Dr. Zoidberg, 07. November 2011, 20:29:44

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Dr. Zoidberg

Hier bekommt man mal wieder einen sehr aufschlussreichen Einblick in das völlig krude und absolut menschenverachtende Weltbild von PETA:
ZitatEgo-Shooter ,,Battlefield 3": Sadismus an Tieren?
PETA kritisiert Tier-Gemetzel in Computerspiel

Stand: 7. November 2011
Gerlingen, 7. November 2011 – Für die einen ist es das Spiel des Jahres. Für die anderen ein brutaler Ego-Shooter. An ,,Battlefield 3", das seit vergangenem Donnerstag im Handel erhältlich ist, scheiden sich die Geister. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. kritisiert, dass man in dem überaus realistischen Computerspiel ,,Battlefield 3" Tiere auf sadistische Art und Weise töten kann. So erhalten Spieler die Möglichkeit, einer Ratte mit einem Kampfmesser in den Rücken zu stoßen, um sie anschließend am Schwanz hochzuheben und ihren toten Körper dann wie Abfall beiseite zu werfen.

PETA gibt zu bedenken, dass auch das Töten von virtuellen Tieren eine verrohende Wirkung auf das junge männliche Zielpublikum haben kann. Immer wieder kommt es auch in Deutschland zu Fällen von Tierquälerei, in denen Jugendliche Tiere auf grausame Weise töten. Inspiration für diese Taten erhielten sie in der Vergangenheit oft auch von gewalttätigen Filmen und Computerspielen. ,,Ist dieser erste Schritt der Verrohung – in Form von Tierquälerei – erst einmal getan, ist es bis zur Gewalt an anderen Menschen oft nicht mehr weit – das haben Wissenschaftler längst herausgefunden", sagt Nadja Kutscher, Kampagnenleiterin bei PETA.

PETA kritisiert dieses Konzept und bittet die Macher, künftig auf entsprechende Inhalte zu verzichten.
http://www.peta.de/web/ego-shooter.5065.html

Für alle, die sich mit Computerspielen nicht so gut auskennen, mal ein kurzer Trailer zu Battlefield 3:
http://www.youtube.com/watch?v=FlxX8DBMITE&feature=relmfu
Die arme Ratte!  ::)

Averell

Und ich hatte überlegt, mir wegen BF3 neue Hardware zuzulegen. Das geht jetzt natürlich nicht mehr. Arme Ratten.

Im Nachhinein möchte ich auch Buße tun, für alle Hühner die ich bei Counter Strike in der map Italy erschossen/erdolcht habe.
http://www.youtube.com/watch?v=gk0XThgjDRg

Bitte auch um Vergebung für die Sache mit den Mietzekatzen da bei Postal2...
http://www.youtube.com/watch?v=6Il-zbiclng
Die Tränen die ich da vergossen habe, waren Tränen der Reue, isch schwör...! ::)

Ich verspreche auch sofort meine Moorhuhn-Installation umgehend zu deinstallieren.

Tränchen

Hmmm...ich werde meiner Tochter sofort verbieten WoW zu spielen - da werden die Ratten nicht nur gejagt, da werden sie sogar zu einem Ragout oder einem Grillspieß verarbeitet.  ;D Das geht ja mal wirklich gar nicht.  ;D Von den ganzen anderen hübschen Tierchen, wie Bären, Rehe etc. die dort erschossen werden mal gar nicht zu reden.  ;D

Die Welt ist einfach grausam....  ::)


Eisentor

PETA sind einfach attention whores. Sie springen auf jeden noch so absurden Zug auf.
  • ignore user

mossmann

Einspruch.

PETA hin oder her:
Was ist an diesem Statement falsch?

ZitatPETA gibt zu bedenken, dass auch das Töten von virtuellen Tieren eine verrohende Wirkung auf das junge männliche Zielpublikum haben kann. Immer wieder kommt es auch in Deutschland zu Fällen von Tierquälerei, in denen Jugendliche Tiere auf grausame Weise töten. Inspiration für diese Taten erhielten sie in der Vergangenheit oft auch von gewalttätigen Filmen und Computerspielen. ,,Ist dieser erste Schritt der Verrohung – in Form von Tierquälerei – erst einmal getan, ist es bis zur Gewalt an anderen Menschen oft nicht mehr weit – das haben Wissenschaftler längst herausgefunden", sagt Nadja Kutscher, Kampagnenleiterin bei PETA.

Die Orga nimmt in diesem Fall zumindest klar Bezug zum Menschen.

Was ist an diesem Statement "krude und ABSOLUT menschenverachtend" ?

Denen gehts halt um Tiere.

Dass in dem debilen Spiel auch Menschen abgeknallt werden, kritisieren eben andere ...

Jeder, was er kritisieren möchte.

Bei jedem Furz den PETA loslässt drehen hier scheinbar alle durch und haben Schaum vor dem Mund ...



Offizieller Sprecher des gemäßigten Flügels der Psiram-Jugend

Mephisto

Zitat von: mossmann am 08. November 2011, 09:55:50
Einspruch.

PETA hin oder her:
Was ist an diesem Statement falsch?

ZitatPETA gibt zu bedenken, dass auch das Töten von virtuellen Tieren eine verrohende Wirkung auf das junge männliche Zielpublikum haben kann. Immer wieder kommt es auch in Deutschland zu Fällen von Tierquälerei, in denen Jugendliche Tiere auf grausame Weise töten. Inspiration für diese Taten erhielten sie in der Vergangenheit oft auch von gewalttätigen Filmen und Computerspielen. ,,Ist dieser erste Schritt der Verrohung – in Form von Tierquälerei – erst einmal getan, ist es bis zur Gewalt an anderen Menschen oft nicht mehr weit – das haben Wissenschaftler längst herausgefunden", sagt Nadja Kutscher, Kampagnenleiterin bei PETA.

Zum Beispiel, dass hier suggeriert wird, das beträfe nur männliche Menschen, auch wenn das so nicht dasteht und dass die verrohende Wirkung keineswegs erwiesen ist, siehe z.B.: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Computerspiele-fuehren-nicht-gleich-zu-Gewalt-129966.html

Darüber hinaus wird argumentiert, dass es dann "...bis zur Gewalt an anderen Menschen oft nicht mehr weit..." sei, was angesichts des eigentlichen Spielinhaltes die Frage aufwirft, warum dieser Effekt den Umweg über die Tiere nehmen soll.

mossmann

Zitat von: Mephisto am 08. November 2011, 10:08:15
Zitat von: mossmann am 08. November 2011, 09:55:50
Einspruch.

PETA hin oder her:
Was ist an diesem Statement falsch?

ZitatPETA gibt zu bedenken, dass auch das Töten von virtuellen Tieren eine verrohende Wirkung auf das junge männliche Zielpublikum haben kann. Immer wieder kommt es auch in Deutschland zu Fällen von Tierquälerei, in denen Jugendliche Tiere auf grausame Weise töten. Inspiration für diese Taten erhielten sie in der Vergangenheit oft auch von gewalttätigen Filmen und Computerspielen. ,,Ist dieser erste Schritt der Verrohung – in Form von Tierquälerei – erst einmal getan, ist es bis zur Gewalt an anderen Menschen oft nicht mehr weit – das haben Wissenschaftler längst herausgefunden", sagt Nadja Kutscher, Kampagnenleiterin bei PETA.

Zum Beispiel, dass hier suggeriert wird, das beträfe nur männliche Menschen, auch wenn das so nicht dasteht und dass die verrohende Wirkung keineswegs erwiesen ist, siehe z.B.: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Computerspiele-fuehren-nicht-gleich-zu-Gewalt-129966.html

Darüber hinaus wird argumentiert, dass es dann "...bis zur Gewalt an anderen Menschen oft nicht mehr weit..." sei, was angesichts des eigentlichen Spielinhaltes die Frage aufwirft, warum dieser Effekt den Umweg über die Tiere nehmen soll.


Ist leider ne Tatsache, dass Ballerspiele i. d. R. von Jungs geballert werden ("Zielpublikum").

Außerdem: klar führen Computerspeile nicht gleich zur Gewalt.

Aber definitiv zur Verrohung.

Darüber können wir gerne streiten.

Außerdem:

Zitat"In einer Befragung  des FBI in der 36 Serienmörder  vernommen wurden gaben beinahe die Hälfte an in ihrer Kindheit  Opfer sexueller Gewalt geworden zu sein (...)
Die meisten Serienmörder  haben schon in ihrer Kindheit sadistische Phantasien die sie zum Teil auch ausleben. Häufig fallen sie als Brandstifter ( Pyromanen ) auf quälen Tiere  oder misshandeln andere Kinder ."

(Extrembeispiel)
Offizieller Sprecher des gemäßigten Flügels der Psiram-Jugend

StarBurst

Es gibt keine besonders belastbaren oder gar gesicherten Beweise das Computerspiele zu "Verrohung" (was immer das auch sein soll) führen. Genau wie brutale Filme, Musikstücke oder Bücher.

Mal abgehen das dann wohl ~80% aller Männer unter 30 Jahre "verroht" wären.

Einen Link zwischen dem Zerquetschen einer Ratte die droht eine Special Force Mission zum Scheitern zu bringen und Gewalt an Menschen herzustellen ist dazu auch nochmal um den Faktor 10 abenteuerlicher.

rincewind


Antitainment

@mossmann
Also dir scheint die Rolle des Advocatus Diaboli einen Höllenspaß zu bereiten. ;)

Die Grundaussage der PETA ist völlig Banane und deine Kritik ist auch ein wenig einseitig, denn schließlich hat vor allem die PETA regelmäßig Schaum vor dem Mund, sogar wenn virtuell eine Ratte umgebracht wird...Teddymord im Laufstall.
Schon bei Super Mario hüpfte ein italienischer Schnauzbartträger auf hilflose Schildkröten, schoß deren harte Schale dann auf andere wehrlose Leidgenossen und in späteren Teilen watschte er seinem treuen Dinobegleiter gerne ein paar an die Löffel - Wo war da PETA?
Mein analoges Lieblingsspiel als Kind an Fasching war Cowboy und Indianer - Ein Fall für Amnesty International?
Zu allem Überfluss werden in keinem Videospiel, sei es noch so debil und brutal, Menschen umgebracht, sondern lediglich virtuelle Abbilder und entsprechende Spiele werden in Deutschland nicht an Minderjährige verkauft. (Das Kinder dennoch Zugriff auf entsprechende Medien haben, ist mir bewusst, aber das ist Aufgabe und Verantwortung der Eltern)

Meine Hypothese ist ja: Viele der einseitigen Kritiker haben wenig oder kaum Erfahrung mit Videospielen und der entsprechenden Community und ich fühle mich dann immer an Zeiten erinnert in denen der Rock'n Roll der Untergang des Abendlandes war, später dann die Filme, dann Marilyn Manson und heute eben Videospiele - Sehr monokausal, ohne Differenzierung und für meine Begriffe und Erfahrungen auch irgendwie falsch.
Zahlen, Statistiken ... das ist alles total Sarrazin! Ihr müsst richtig fühlen! FÜHLEN! Darum geht es.

rincewind

Zitat von: StarBurst am 08. November 2011, 10:23:56
Es gibt keine besonders belastbaren oder gar gesicherten Beweise das Computerspiele zur "Verrohung" (was immer das auch sein soll) führen.

Eben. Man kann da ganz schnell in die Koinzidenz-Falle tappen.

Binky

ZitatIst leider ne Tatsache, dass Ballerspiele i. d. R. von Jungs geballert werden ("Zielpublikum").

Außerdem: klar führen Computerspeile nicht gleich zur Gewalt.

Aber definitiv zur Verrohung.

Ich bitte um wissenschaftliche Belege dieser Behauptung.

Zitat"In einer Befragung  des FBI in der 36 Serienmörder  vernommen wurden gaben beinahe die Hälfte an in ihrer Kindheit  Opfer sexueller Gewalt geworden zu sein (...)
Die meisten Serienmörder  haben schon in ihrer Kindheit sadistische Phantasien die sie zum Teil auch ausleben. Häufig fallen sie als Brandstifter ( Pyromanen ) auf quälen Tiere  oder misshandeln andere Kinder ."

Ach, und wo steht da was zu Ego-Shootern?

mossmann

Zitat von: Antitainment am 08. November 2011, 10:27:02
@mossmann
Also dir scheint die Rolle des Advocatus Diaboli einen Höllenspaß zu bereiten. ;)



bißchen schon  ;)

Klar sind PETA Banane, aber das vom Thread-Opener rausgepickte Statement ist imo weder absolut menschenverachtend noch total verkehrt.

Mal nebenbei ne etwas provokante Frage:

Ihr findet es im Prinzip ok und null problemo, wenn eure Kinder ein paar Stunden am Tag Leute abschlachten, mit dem MP niedermähen, denen die Kehlen durchschlitzen usw usf ?

alles nur Rock n Roll ?

Offizieller Sprecher des gemäßigten Flügels der Psiram-Jugend

Binky

ZitatIhr findet es im Prinzip ok und null problemo, wenn eure Kinder ein paar Stunden am Tag Leute abschlachten, mit dem MP niedermähen, denen die Kehlen durchschlitzen usw usf ?

Lieber Mossmann, bitte keine Strohmänner aufbauen. Ich wäre zunächst einmal mit einem wissenschaftlich fundierten Nachweis einer "Verrohung" (deniniere diesen Begriff erst einmal) der Jungend durch Ego-Shooter zufrieden.


Antitainment

@mossmann
Zur provokanten Frage:
Definiere mir dein Verständnis von Kind. (Battlefield ist soweit ich weiß ab 18, somit fällt bei mir die Nummer mit dem Kind raus)

Das das Statement nicht unbedingt für die Menschenverachtung von PETA steht ist wohl richtig, aber verkehrt ist es immer noch.
(Alleine der Begriff Tier-Gemetzel zeigt doch an wie der Hase, respektive die Ratte läuft oder im Falle des Spiels, lief.)
Zahlen, Statistiken ... das ist alles total Sarrazin! Ihr müsst richtig fühlen! FÜHLEN! Darum geht es.