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Ich esse lieber Hunde als Katzen!

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Begonnen von rincewind, 19. Juni 2011, 18:02:40

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Max P


eLender

Weil grad BonusSommer-Loch ist, versuche ich das mit höchst niveauvollen sinnvollen Beiträgen zu füllen. Streunende Katzen könnten bald Mangelware werden, was die ärmere Bevölkerung zu Fleischverzicht nötigen dürfte:

ZitatIn einer Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, haben Forschende jetzt eine Technik vorgestellt, mit der die Katzen ihrer Ansicht nach in Zukunft schneller und kostengünstiger sterilisiert werden könnten.

Denn in der Studie funktionierte die Verhütung mit nur einer einzigen Injektion. Darin enthalten war ein Genvektor, also eine Art Transportmittel für Gene. In diesem Fall wurde so die Bauanleitung für das Geschlechtshormon AMH in die Muskeln der Katze gebracht, sodass sie selbst das Hormon herstellten. Die Forscherinnen und Forscher konnten bereits bei Mäusen zeigen, dass bei einem unnatürlich hohen AMH-Spiegel die Reifung der Eizelle des Weibchens verhindert wird.
https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/streunende-katzen-sterilisieren-gentherapie-100.html

Erst hamse uns die Genspritze vom Gates in den Arm gejagt, jetzt sind halt mal die Katzen dran ::)  Es gibt - wie immer bei dem Genzeugs - unbekannte und unvorhersagbare Risiken und Nebenwirkungen. Die Hormone könnten dazu führen, dass die Katzen zwar steril werden, aber auch enorm(!) an Leibesfülle zunehmen.

Das bringt mich zu meinem Verdacht: es wurde wahrscheinlich schon heimlich in Berlin eingesetzt. Der Löwe war gar keiner, er war nur eine Hauskatze in Wildschweingröße. Ggf. geht es gar nicht darum, die Katzen zu sterilisieren und damit auszurotten, sondern um eine besser Fleischversorgung der gammelnden Bevölkerung (Katzen lassen sich leichter locken und einfangen als Wildschweine).

Es spricht noch mehr für meine Vermutung: immer werden solche Sichtungen gemeldet, aber trotz intensivster Suche nie bestätigt. Ich gehe fest davon aus, dass auch die berliner Großkatze mittlerweile in der Bratpfanne gelandet ist. Bernd Harder weiß mehr:

ZitatSowohl Phantom-Löwen/Pumas/Löwinnen etc. als auch echte entlaufene Löwen werden (auch in und um Berlin oder in Augsburg oder in Lausanne oder in der Normandie oder bei Paris) immer wieder gesichtet, erklärten wir schon 2019 dem Newsportal nordbayern.de.

Nur werden leibhaftige Tiere sehr schnell wieder eingefangen oder erschossen:
https://blog.gwup.net/2023/07/20/sommerloch-alarm-der-loewe-ist-los-endlich-wieder-mal/

Zum Glück gibts bei uns keine streunenden Hunde (so wie am Mittelmeer), die würden ja (mit Genspritze) zu Bärengröße mutieren. Ich habe allerdings letztens ein Nashorn im Wald gesehen. Es könnte auch ein Nilpferd gewesen sein, die sehen sich ja ziemlich ähnlich. Mein verwackeltes Händivideo hat die herbeigerufenen Ordnungswächter allerdings nicht davon überzeugt, dass wir sowas im Zuge des Klimawandels gar nicht mehr als etwas Ungewöhnliches abtun sollten. Dafür wolltense mich mitnehmen :wut
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Max P

Zitat(Katzen lassen sich leichter locken und einfangen als Wildschweine).

Nö.


eLender

Zitat von: Max P am 22. Juli 2023, 10:00:42
Das sind keine Wildschweine, das sind Löwen. Bzw. mutierte Katzen. Man kann das sowieso von außen nicht beurteilen, man müßte das Tier nach seiner Identität fragen. Auch ein "Wildschwein" gelesenes Tier kann sich bspw. als Löwe oder Katze identifizieren. Das Tier in dem Video war ja auf der Jagd nach dem Laptop. Ich vermute, dort war massenhaft Katzencontent gespeichert. Es war eine aktionistische Handlung gegen den enormen alten weißen Mann.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Max P


eLender

Hunde schmecken eh besser. Weil die auch viel mehr nerven als Katzen. Die Kotpumpen könnte man ruhig alle nach Nordkorea schicken, dann müssen die hier nicht mehr alles zukacken. Mein ja nur.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Max P

Da muss ich dir glatt mal zustimmen. ;D

eLender

Das wird ja der Hund in der Pfanne verrückt. Selbst wenn er schon gut abgehangen hat.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Nogro

Es genügt nicht, keine Ahnung zu haben. Man muss auch dagegen sein (Hermann Hinsch)

zimtspinne

hat die Werbeagentur von Alf geklaut (uncool):

Reality is transphobic.

eLender

Zitat von: Nogro am 27. Juli 2023, 09:36:15Hatten wir das schon?
Hm, kommt mir bekannt vor ::)

Zitat von: zimtspinne am 27. Juli 2023, 17:36:22hat die Werbeagentur von Alf geklaut (uncool):
Alf sieht aus wie eine Kreuzung von Löwe und Wildsau. Ist Melmac ein Bezirk von Berlin?
Wollte ich nur mal gesagt haben!

zimtspinne

Ergänzung
und das Mad-Magazin war auch wirklich kreativ mit der angenagten Hello Kitty:



und Garfields Gesichtsausdruck:

Reality is transphobic.

eLender

Das mit dem Katzen- und Hundeessen könnte eh bald der Vergangenheit angehören. Man wird nur noch gebratene Affenhände verspeisen können, aber Fisch und Geflügel gehen zur Not auch noch:

ZitatBeim sogenannten Alpha-Gal-Snydrom handelt es sich um eine Nahrungsmittelallergie. Ausgelöst wird die allergische Reaktion beim Verzehr von Lebensmitteln, die das Zuckermolekül Alpha-Gal (kurz für Galactose-a-1,3-Galactose) enthalten.

Dazu zählen vor allem rotes Fleisch (Schwein, Rind, Lamm, Wild), in seltenen Fällen auch Milchprodukte oder Süßigkeiten mit Gelatine.

Hintergrund ist, dass die meisten Säugetiere, mit Ausnahme von Menschen und einigen Affenarten, Alpha-Gal auf natürliche Weise im Körper herstellen. In Geflügel oder Fisch ist dagegen kein Alpha-Gal enthalten.

Alpha-Gal ist auch im Speichel bestimmter Zeckenarten enthalten. Die US-Forscher bringen die Allergie vor allem mit der Lone-Star-Zecke in Verbindung.

Konkret passiert Folgendes: Nach einem Zeckenstich entwickelt der Mensch Antikörper gegen Alpha-Gal. Ab diesem Moment ist der Körper darauf ausgerichtet, die Alpha-Gal-Zuckermoleküle zu bekämpfen. Wird nun zum Beispiel rotes Fleisch gegessen, löst der Körper eine Immunreaktion aus, um dagegen anzukämpfen und es kommt zu Allergie-Symptomen.
https://www.focus.de/gesundheit/news/dunkelziffer-weit-hoeher-mehr-als-100-000-us-amerikaner-nach-zeckenbiss-allergisch-gegen-fleisch_id_200273743.html

Das sieht mir wie eine Aktion militanter Veganer aus, so 12Monkeys-mäßg. Man setzt einen Virus in die Welt, der die Weltretter-Apokalypse initiiert. Nuja, so ganz ohne tierische Proteine wirds halt eng, nur noch Erbsen-Schnitzel ist auf Dauer ja auch schon eine apokalyptische Vorstellung. Werde ab jetzt nur noch im Vollschutz durch Wald und Wiese streifen. Besser im eigen Saft kochen als zum Veganer Fisch und Geflügel-Spezialisten zu werden. Aber vll. hat ja Biontech schon was in der Pipeline...
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Es stellt sich noch die Frage, was Katzen lieber essen: Hunde oder Karotten? Auch hier kann die Wissenschaft behilflich sein. Schon die Bibel wusste, dass Katzen Wiederkäuer sind...

ZitatJenseits von Routineuntersuchungen berichteten Besitzer von Katzen mit veganer Kost etwas seltener davon, dass sie mit ihrem Tier zwei Mal oder öfter innerhalb eines Jahres beim Tierarzt waren. Bei fleischfressenden Katzen mussten die Besitzer nach eigenen Angaben etwas häufiger (in acht Prozent der Fälle) zu einer therapeutischen Diät übergehen als bei vegan gefütterten Katzen (vier Prozent der Fälle). Zudem gaben Besitzer vegan ernährter Katzen seltener an, ihrem Tier Medikamente verabreicht zu haben.
https://www.n-tv.de/wissen/Koennen-Katzen-vegan-ernaehrt-werden-article24398411.html

Ich hatte es schon länger vermutet: Bevor das Patriarchat die Herrschaft über den Planeten übernommen hatte, waren Katzen und Mäuse die besten Freunde. Man knabberte vergnügt gemeinsam an der Möhre und leckte sich gegenseitig das Fell. Dann aber zog das Böse in die Welt...

Momentchen mal, kann das wirklich sein, oder ist das wieder so eine "sieht nach Wissenschaft aus, ist aber Aktivismus"-Geschichte? Man findet ad hoc methodische Fehler. Etwa die Basis der Untersuchung: man hat Katzenhalter befragt, die ihre Katzen vegan ernähren. Ggf. hat es auch damit zu tun, dass ein Provegan-Laden die Knete für die "Studie" bereit gestellt hat.

ZitatFür ihre nun erschienene Studie haben Andrew Knight von der University of Winchester (Großbritannien) und sein Team 1369 Herrchen und Frauchen befragt. Deren Katzen mussten mindestens ein Jahr lang fleischhaltig oder fleischlos ernährt worden sein. Neun Prozent der erfassten Katzen erhielten vegane Kost, die übrigen fleischhaltige. Wichtig zu erwähnen: Die Studie wurde finanziert von der Organisation ProVeg International, die sich für eine pflanzenbasierte Ernährung starkmacht. Der Geldgeber habe beim Design, bei der Durchführung und Analyse der Umfrage aber keine Rolle gespielt, schreiben die Studienautoren.

Türlich, es war sicher eine ergebnisoffene Studie. Man musste nur die richtige Kohorte auswählen und die Statistik für eine Schauspielkunst halten, dann passt das Ergebnis auch ohne Interessenkonflikt.

ZitatEllen Kienzle, Professorin für Tierernährung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, hält die Methode einer Online-Befragung von Katzenbesitzern für wenig geeignet, um Erkenntnisse über die vegane Ernährung von Katzen zu gewinnen. Denn viele Angaben könnten durch die Haltung der Besitzer, etwa zur Tiermedizin oder zur fleischlosen Ernährung, eingefärbt sein. Es gebe zwar keine bekannten Fakten, die grundsätzlich gegen eine vegane Ernährung von Katzen spreche. "Aber solange es keine gesicherten Erkenntnisse über die vegane Ernährung von Katzen gibt, ist die fleischlose Diät ein Tierversuch, für den ich als Wissenschaftlerin eine Genehmigung bräuchte", sagt Kienzle.

Mist, ich dachte schon, ich könnte die Kartoffelschalen an den Streuner verfüttern. Jetzt, wo die Fleischpreise durch die Decke gehen. ::)
Wollte ich nur mal gesagt haben!

zimtspinne

ZitatEllen Kienzle, Professorin für Tierernährung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, hält die Methode einer Online-Befragung von Katzenbesitzern für wenig geeignet, um Erkenntnisse über die vegane Ernährung von Katzen zu gewinnen. Denn viele Angaben könnten durch die Haltung der Besitzer, etwa zur Tiermedizin oder zur fleischlosen Ernährung, eingefärbt sein. Es gebe zwar keine bekannten Fakten, die grundsätzlich gegen eine vegane Ernährung von Katzen spreche. "Aber solange es keine gesicherten Erkenntnisse über die vegane Ernährung von Katzen gibt, ist die fleischlose Diät ein Tierversuch, für den ich als Wissenschaftlerin eine Genehmigung bräuchte", sagt Kienzle.

Professorin für Tierernährung?
Für welche Tiere? Giraffen, Kellerasseln, Pudel?
Für die Katzenernährung jedenfalls hat sie kein gutes Näschen.

Mir fallen gleich ein paar bekannte Fakten ein, die gegen vegane Ernährung von Karnivoren spricht:

- Katzengebissen fehlen die Mahlzähne zum Zerkleinern pflanzlicher Fasern. Das Katzengebiss ist zum Fassen, Töten und Verschlingen süßer Vögelchen da, nicht zum Mümmeln von Salatblättern.
Sagt auch schon der Begriff: von lateinisch carnivorus entlehnt, das sich aus caro [Genitiv carnis]  ,,Fleisch" und vorare ,,verschlingen" zusammensetzt.

- Verdauungstrakt unterscheidet sich deutlich von dem eines Pflanzenfressers. Kleinkatzen haben sich im Lauf ihrer Entwicklungsgeschichte auf viele kleine Mahlzeiten spezialisiert und ihr Magen ist daher sehr einfach aufgebaut und ihr Darm sehr kurz, optimiert für leicht verdauliches tierisches Protein. Für faserige, schwer verdauliche Pflanzenkost ist der Katzendarm einfach zu mickrig. Auch viele Körnerbrei-Menschen mit deutlich mehr Darmlänge haben ihre liebe Mühe und Not mit ihrer rohen Pflanzenkost.

- Fehlende Enzyme zur Verstoffwechselung/Verwertung vieler Nährstoffe aus Pflanzenkost

- Essentielle Aminosäuren wie Taurin kommen nur in tierischen Nahrungsquellen vor, optimal wird der (sehr hohe feline) Taurinbedarf mit Mäusen gedeckt.
Gilt auch für Arginin, Methionin, Cobalamin (Vit B 12), Arachidosäure und Vitamin A.

Der gesamte Organismus einer Katze hat sich im Laufe der Evolution auf tierisches Protein oder genaugenommen auf die Verwertung von Aminosäuren spezialisiert.
Im Vergleich ist der Protein-Erhaltungsbedarf einer erwachsenen Katze doppelt so hoch wie der eines erwachsenen Hundes. Dieser hohe Bedarf ergibt sich aus der besonders hohen Aktivität bestimmter Leberenzyme.
Anders als bei Allesfressern und Pflanzenfressen kommt es bei Fleischfressern (wie der Katze) nicht zu einem Absinken der Enzymaktivität, wenn proteinarme Nahrung gefüttert wird. Die Enzymsysteme der Katze sind ständig in Aktion, um eine bestimmte Menge Nahrungsprotein zur Energiegewinnung zu verstoffwechseln und können sich nicht auf proteinarmes Futter einstellen. Da Katzen keine Proteinreserven im Körper anlegen können, müssen die Tiere Proteine ständig in hohen Mengen mit dem Futter aufnehmen, um nicht in eine Unterversorgung zu geraten.

Eine Katze vegan zu ernähren, ist an sich strafbar, d.h. verstößt gegen das Tierschutzgesetz.

Paragraph 2 des Tierschutzgesetzes sagt: "Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, ...

    ... muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
    ... darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
    ... muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Wie eine Professorin für Tierernährung so einen Mumpitz von sich geben kann, ist mir schleierhaft.
Womöglich gehört sie zu Royal Canins PR-Abteilung.

Zu der STudie äußere ich mich erst gar nicht, die ist mir zu dubios.
Wurden ja offenbar nicht mal Blutuntersuchungen oder überhaupt irgend eine Art von tiermedizinischer Überwachung und Kontrolluntersuchungen gemacht.
Mangelerscheinungen können somit gar nicht festgestellt werden.
Das traue ich mir ja nicht mal bei mir selbst zu - und ich kenne meinen Körper und hab oft Eisenmangel, müsste diesen also langsam selbst erkennen können. Kann ich aber nicht, lag da schon arg daneben mit Vermutungen. Bei Katzen, die Meister im Verschleiern sind, geht das noch viel weniger. Und Veganern, die ihre Katzen und Kinder vegan ernähren, haben eh einen zu gewaltigen Dachschaden für obejektive Bewertungen. 
Reality is transphobic.