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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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zimtspinne

Was zum Teufel ist denn ein Spiritus Rector? Müsste das hintere nicht klein geschrieben werden?

Ich überlegen noch, ob ich das als Diffamierung wahrnehmen sollte oder nicht 😌
Reality is transphobic.

RPGNo1

Zitat von: zimtspinne am Gestern um 14:13:16Was zum Teufel ist denn ein Spiritus Rector? Müsste das hintere nicht klein geschrieben werden?

Ich überlegen noch, ob ich das als Diffamierung wahrnehmen sollte oder nicht 😌

Ts ts ts. Keine lateinische Grundbildung, die jungen Leute.  ;)

Ein Spiritus Rector ist eine Person, die als treibende Kraft, Ideengeber oder strategischer Kopf hinter einem Projekt, Unternehmen oder einer Idee steht.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

zimtspinne

Da ich heute einen guten Tag und richtig gute Laune habe, ordne ich das mal nach Bauchgefühl als Nettigkeit ein  ;)

edit/

hab doch mal Faktencheck gemacht und das killt mich jetzt :grins
Reality is transphobic.

Juliette

Solang man nicht als Spriritus rectum bezeichnet wird...  8)
"Die Zukunft war früher auch besser." Karl Valentin

zimtspinne

Nochmal zu dem Interview. Hatte mir vorgenommen, auf eine Tätigkeit zu warten, wo ich nicht abgelenkt werde, hat nicht ganz geklappt.

Sagt sie irgendwo in der Mitte wirklich, es sind keine long-term schädlichen Effekte bekannt?

Bei ihrem engen Kontakt zur "Transcommunity" hat sie wohl Marci Bowers von WPATH verpasst, der sich sogar als Transaktivist und GAC-"Chirurg" ziemlich klar zu Fruchtbarkeit und Sexfunktion äußert.

Reality is transphobic.

zimtspinne

Wie auch immer, das Ende habe ich eben noch zu Ende gehört und dort plappert sie wieder voll drauflos in der kultigen Transsprache.
Die jungen Leute dürfen nicht hinterfragt werden.

Auch so ein Psycho-Trick der GAH-Gang wie Dr. Teetus Deletus, Kinder "junge Leute" zu nennen. Das klingt doch gleich so fast erwachsen und fit für Erwachsenenentscheidungen. 

Es wird bestimmt eine super Sache, bei Kindern Tanner Stage 2 die Ernsthaftigkeit ihrer Genderverwirrung zu bewerten, um ihnen rechtzeitig im Passing-Zeitfenster die Blocker zu verabreichen. Das kann nur gutgehen.

WArum sie Mädchen nicht ganz rausnimmt, da die schlicht nicht mal fürs "passing" profitieren (ich finds bei Jungs auch mehr als zweifelhaft - ein Eunuch ist keine Art von Frau sondern ein frühkastrierter Mann, das hört man und sieht man), bleibt auch offen. Ach, ich versau mir gerade die gute Laune damit, also Schluss für heute.

Reality is transphobic.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am Gestern um 10:33:20Viele Leute haben aufgrund von ihrer Rolle als Spiritus Rector des des nach ihr benannten Reports geschlussfolgert, dass sie vollständig gegen eine medikamentöse Behandlung von vorgeblich genderdysphoren/genderinkongruenten Kindern und Jugendlichen sei.
Sie hat dafür Evidenz gesucht und nicht gefunden. Warum ist das wohl so? Es ist ja nicht so, als gäbe es dazu keine Studien. Aber diese haben Mängel und erlauben keine Aussagen wie: "alles harmlos und im besten Falle hilfreich". Und auch hier gibt es Gründe, warum man aus solchen Studien keine wirklichen Empfehlungen aussprechen kann. Um das dennoch machen zu können, müsste man das machen, was man aus ethischen Gründen ablehnt. Angeblich gäbe es im Fall Tavistock Hunderte "Testkandidaten", die man quasi für ein langes Follow-up heranziehen könnte. Aber das will und kann man nicht machen, sie waren ja Teil eines Experimentes, von dem sie nichts wussten. Kann man hinterher schlecht anders darstellen.

(Ich wusste allerdings, was ein Spiritus Rector ist, was meiner vorzüglichen Schulbildung zuzuschreiben ist. Unser Schuldirektor war schon am frühen Nachmittag strack wie ein Zimmermann. Bildung, so wichtig heute ::) )

Break (nuja, es geht eigentlich nahtlos weiter)

Pflichtlektüre! Jesse Singal hatten wir hier schon sehr früh auf dem Schirm, er beobachten den Irrsinn schon seit der frühen Steinzeit. Ich haue mal ein paar Punkte raus, aber man sollte das ganz lesen. Er spricht auch etwas an, was uns hier gerade beschäftigt.

ZitatAfter expressing concerns about the evidence base in 2024, on Feb. 3, the American Society of Plastic Surgeons became the first major American medical group to publicly question youth gender medicine since its widespread adoption. The organization published a nine-page "position statement" advising its members against any gender-related surgeries before age 19 and noting that "there are currently no validated methods" for determining whether youth gender dysphoria will resolve without medical treatment. (The document also acknowledged a similar level of uncertainty surrounding blockers and hormones, though that's less directly relevant to the practice of plastic surgeons.)
The next day, the American Medical Association — which has long approved of such procedures — announced that "in the absence of clear evidence, the A.M.A. agrees with A.S.P.S. that surgical interventions in minors should be generally deferred to adulthood."
https://archive.vn/WeeDG (New York Times: Medical Associations Trusted Belief Over Science on Youth Gender Care)

Ich könnte noch ergänzen: SBM. Aber da stinkt der Fisch vom Kopf, fürchte ich.

ZitatThe science doesn't seem so settled after all, and it's important to understand what happened here. The approach of left-of-center Americans and our institutions — to assume that when a scientific organization releases a "policy statement" on a hot-button issue, that the policy statement must be accurate — is a deeply naïve understanding of science, human nature and politics, and how they intersect.
At a time when more and more Americans are turning away from expert authority in favor of YouTube quacks and their ilk — and when our own government is pushing scientifically baseless policies on childhood vaccination and climate change — it's vital that the organizations that represent mainstream science be open, honest and transparent about politically charged issues. If they aren't, there's simply no good reason to trust them.

The most striking finding of the Cass review, a 2024 British inquiry that found "remarkably weak" evidence to back up the practice of youth gender medicine, was the shoddy quality of the professional guidelines for this treatment.
Cass'Lektüre war und ist unheimlich wichtig, um die mangelhafte Evidenz aufzuzeigen. Sie verrät aber nicht, warum die Evidenz so mangelhaft ist. Und wer da dann nach mehr Studien ruft, um die Evidenz aufzuhübschen, der hat da prinzipiell was nicht verstanden (das machen die Homöopathen auch immer - irgendwann muss es doch klappen...).

ZitatI've been covering this controversy for about a decade from a left-of-center perspective, and I've found that anyone who questions these treatments, even mildly, is invariably accused of bigotry. It would be shocking if the professional organizations chiming in on these issues — which, like all such organizations, exist in part to increase the esteem of their members and to enhance their own influence — were immune from such influences. And now that the political winds have shifted radically, with the Trump administration launching an all-out assault on both the practice of and research into youth gender medicine, it seems some of them are realizing they would benefit from appearing a bit more moderate.
Es musste erst ein Wahnsinniger auftauchen, um den Wahnsinn zu stoppen. Das ist die Gegenwart, in der wir leben.

Wollte ich nur mal gesagt haben!