Postings reflect the private opinion of posters and are not official positions of Psiram
Foreneinträge sind private Meinungen der Forenmitglieder und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung von Psiram

Autor Thema: Kritik am Konzept der 'psychischen Krankheit' 'psychischen Störung'.  (Gelesen 18410 mal)

Warze

  • Forum Member
  • Beiträge: 1058
  • "Mein Name ist Bond. HEINZ Bond."
"One thing's sure: Inspector Clay is dead- murdered- and somebody's responsible!"

BasementBoi

  • Forum Member
  • Beiträge: 516
    • http://www.twitter.com/BasementBoi

Zitat
Bei 90% der Suizidopfer bestand eine psychiatrisch Erkrankung, am häufigsten Depression (40-70%) aber auch schizophrene und Suchterkrankungen. Weitere Risikofaktoren sind männliches Geschlecht und höheres Alter, Suizidversuche in der Vorgeschichte und Suizide in der Famiengeschichte.
Da Suizide meist im Zuge psychischer Störungen auftreten, stellt die erfolgreiche Behandlung der Grunderkrankung die beste Prävention dar. Depressionen lassen sich zwar heute wirksam behandeln, werden aber häufig übersehen oder nicht ernst genommen.

Depressionen sind die häufigste Diagnose bei Menschen die Selbstmord begehen, aber die Anzahl der Selbstmorde unter Menschen die an Depressionen leiden, ist genauso hoch wie bei Personen die unter anderen 'psychischen Krankheiten' wie Schizophrenie leiden.

sweeper

  • Forum Member
  • Beiträge: 3455
  • Genen ist seliger als Memen
@BasementBoi:
Geh mal für dich selbst der Frage nach, wie solche statistischen Daten zustande kommen:

was nötig ist, um verlässliche Zahlen zu kriegen
und woran es liegen könnte, dass die "Daten" deines Buchautors offenbar eine deutliche Diskrepanz aufweisen im Vergleich zu denen, die ich dir verlinkt habe.

Dabei berücksichtige, dass wieder zwei unterschiedliche Gesundheitssysteme verglichen werden und dass der Begriff "suizidgefährdet" etwas anderes meint als ein vollendeter Suizid...

Denk da mal ne Weile drüber nach, und dann komm wieder...
With magic, you start with a frog and end up with a prince.
With science, you start with a frog, get a PhD and are still left with the frog you started with...


Terry Pratchett

BasementBoi

  • Forum Member
  • Beiträge: 516
    • http://www.twitter.com/BasementBoi
@BasementBoi:
Geh mal für dich selbst der Frage nach, wie solche statistischen Daten zustande kommen:

was nötig ist, um verlässliche Zahlen zu kriegen
und woran es liegen könnte, dass die "Daten" deines Buchautors offenbar eine deutliche Diskrepanz aufweisen im Vergleich zu denen, die ich dir verlinkt habe.

Dabei berücksichtige, dass wieder zwei unterschiedliche Gesundheitssysteme verglichen werden und dass der Begriff "suizidgefährdet" etwas anderes meint als ein vollendeter Suizid...

Denk da mal ne Weile drüber nach, und dann komm wieder...

Nein, erklär Du mir mal, wie man bei einem Toten festellen kann, das er unter Depressionen litt.

Belbo

  • Gast
Eine abgebrochene Depressionsbehandlung ist z.B. ein gutes Indiz. Womöglich hat derjenige den Unsinn gelesen den Du verbreitest?

BasementBoi

  • Forum Member
  • Beiträge: 516
    • http://www.twitter.com/BasementBoi
Eine abgebrochene Depressionsbehandlung ist z.B. ein gutes Indiz. Womöglich hat derjenige den Unsinn gelesen den Du verbreitest?

Was nicht für die Behandlung spricht.

Belbo

  • Gast
Eine abgebrochene Depressionsbehandlung ist z.B. ein gutes Indiz. Womöglich hat derjenige den Unsinn gelesen den Du verbreitest?

Was nicht für die Behandlung spricht.

Wenn er während der Behandlung lebt und ohne sie (dank Deiner Hilfe) stirbt? Doch, hätte er mal weiter gemacht, aber vielleicht schickst Du ja einen Kranz.

sweeper

  • Forum Member
  • Beiträge: 3455
  • Genen ist seliger als Memen
@BasementBoi:
Zitat
Nein, erklär Du mir mal, wie man bei einem Toten festellen kann, das er unter Depressionen litt.
Das kann man nur sicher, wenn man die Gefährdeten VORHER als Patienten erfasst hat.
Das wiederum bedeutet, dass sie überhaupt zum Arzt gehen mit ihren Beschwerden - und dass dieser in der Lage ist, eine Depression zu erkennen, die sich gerade bei Männern oft nicht "klassisch" präsentiert.
In den USA ist die Gesundheitsvorsorge bekanntermaßen schlecht, da für viele unbezahlbar.
Zum Arzt geht man nur im Notfall.

Es werden also viele Depressionen nicht entdeckt.

Andersherum wird in D jeder Hausarzt hellhörig, wenn ihm ein Patient etwas von dauerhafter Niedergeschlagenheit und Suizidgedanken erzählt.
Das sind beides Symptome einer mittelgradigen oder gar schweren depressiven Episode.

Und nun Schluss mit der Fortbildung!
Du betreibst hier Cherrypicking und bist nicht bereit, dazuzulernen.
Außerdem generalisierst du von deiner Erfahrung auf alle anderen Menschen und bagatellisierst schwere seelische Leiden in zynischer Weise.

Das an sich zeigt schon eine gewisse Psychopathologie, die überdies beratungsresistent ist.
Du überschätzt also deine Fähigkeit, dir selbst zu helfen.

Genug also!
With magic, you start with a frog and end up with a prince.
With science, you start with a frog, get a PhD and are still left with the frog you started with...


Terry Pratchett

Warze

  • Forum Member
  • Beiträge: 1058
  • "Mein Name ist Bond. HEINZ Bond."
*stöhn*

Er liest ein Buch, versteht es nicht und meint dann, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Diskutieren sinnlos. Er will nicht den Austausch, sondern Recht behalten.

"One thing's sure: Inspector Clay is dead- murdered- and somebody's responsible!"

BasementBoi

  • Forum Member
  • Beiträge: 516
    • http://www.twitter.com/BasementBoi
Eine abgebrochene Depressionsbehandlung ist z.B. ein gutes Indiz. Womöglich hat derjenige den Unsinn gelesen den Du verbreitest?

Was nicht für die Behandlung spricht.

Wenn er während der Behandlung lebt und ohne sie (dank Deiner Hilfe) stirbt? Doch, hätte er mal weiter gemacht, aber vielleicht schickst Du ja einen Kranz.

Das Problem besteht hier das man nicht sagen kann, ob bei einer längeren Therapiedauer ein Selbstmord verhindert werden kann.
Auch nach einer Therapie kann sich ein Patient immer noch umbringen. Es ist einfach Unsinn, und das steht auch in der entsprechenden Literatur, das man einen Selbstmord vorher sagen kann.

Warze

  • Forum Member
  • Beiträge: 1058
  • "Mein Name ist Bond. HEINZ Bond."
Re: Kritik am Konzept der 'psychischen Krankheit' 'psychischen Störung'.
« Antwort #100 am: 15. Juni 2014, 18:51:03 »
Wenn der Knabe weiterhin so einen Stuss rauslässt, dann brauche ich mich nicht zu suizidieren, weil mein Hirn von alleine abstirbt.
"One thing's sure: Inspector Clay is dead- murdered- and somebody's responsible!"

sweeper

  • Forum Member
  • Beiträge: 3455
  • Genen ist seliger als Memen
Re: Kritik am Konzept der 'psychischen Krankheit' 'psychischen Störung'.
« Antwort #101 am: 15. Juni 2014, 18:52:50 »
*stöhn*

Er liest ein Buch, versteht es nicht und meint dann, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Diskutieren sinnlos. Er will nicht den Austausch, sondern Recht behalten.
Deshalb bin ich dafür, hier jetzt dicht zu machen.
Es ist alles gesagt, manches bereits mehrfach.

Wenn Kellerkind nur einsam ist und Unterhaltung sucht, kann dies besser über seinen Twitter-Account geschehen.
With magic, you start with a frog and end up with a prince.
With science, you start with a frog, get a PhD and are still left with the frog you started with...


Terry Pratchett

Belbo

  • Gast
Re: Kritik am Konzept der 'psychischen Krankheit' 'psychischen Störung'.
« Antwort #102 am: 15. Juni 2014, 18:55:04 »
*stöhn*

Er liest ein Buch, versteht es nicht und meint dann, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Diskutieren sinnlos. Er will nicht den Austausch, sondern Recht behalten.
Deshalb bin ich dafür, hier jetzt dicht zu machen.
Es ist alles gesagt, manches bereits mehrfach.

Wenn Kellerkind nur einsam ist und Unterhaltung sucht, kann dies besser über seinen Twitter-Account geschehen.

+1, der Typ ist gefährlich wie ein AIDSleugner.....womöglich nimmt noch jemand den Unsinn ernst den er erzählt und sich daraufhin das Leben.

Gefährliche Bohnen

  • Forum Member
  • Beiträge: 459
  • Psiratte
Re: Kritik am Konzept der 'psychischen Krankheit' 'psychischen Störung'.
« Antwort #103 am: 15. Juni 2014, 18:55:30 »
Wenn der Knabe weiterhin so einen Stuss rauslässt, dann brauche ich mich nicht zu suizidieren, weil mein Hirn von alleine abstirbt.

Vielleicht gibt's ja ein Selbsthilfebuch zum Umgang mit Dunning-Kruger-Betroffenen?
"Ich muss an dieser Stelle gestehen: Ich mag Karpfen gar nicht." - Groucho
RIP