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Unterrichtsfach Medizin/Gesundheit/"gute Wissenschaft"?

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Begonnen von Volvox, 10. November 2013, 15:30:55

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Volvox

Zitat von: schnüffelchen am 12. November 2013, 12:10:19
Also, um mal sanft auf das eigentliche Thema zurückzulenken
Danke :anbeten:

Zitat von: schnüffelchen am 12. November 2013, 12:10:19
Ich denke, es müssten sich zunächst einige Freiwillige finden, die ein gutes Programm für ein Seminar ausarbeiten, und die Durchführung von solchen Seminaren anbieten könnten. Das wäre schon mal jede Menge (Vor-)Arbeit, die pro bono zu leisten wäre.    (*meld*)
Also bei deinem Hintergrund "Sozialen Arbeit" fällt mir ja prompt die Vorbeugung von Glücksspielsucht als Zweck ein. Da gäbe es ja schon so einiges, was man bringen könnte. Sei es nun zu beleuchten, wie die Formulierung einer Wette eine Entscheidung beeinflussen kann oder wie schlecht wir beim Abschätzen von Wahrscheinlichkeiten sind.
Wenn ich mal ein kleines Beispiel bringen darf:

Welche der drei Abolgen einer Reihe von Münzwürfen ist am wahrscheinlichsten:
K (Kopf)    Z (Zahl)
1. KKKKKK
2. KKKZZZ
3. KZZKKZ

Lösung:

˙ǝɹǝpuɐ ǝᴉp slɐ ʇsᴉ ɹǝɥɔᴉluᴉǝɥɔsɹɥɐʍ ǝƃloɟq∀ ǝuᴉǝ ǝᴉp ssɐp 'sun uǝɹǝᴉɹǝƃƃns ǝɟɹüM ɹǝp "ƃunupɹou∩,, ǝᴉp ˙ʍzq "ƃunupɹO,, ǝᴉp ɥɔᴉlƃᴉpǝ˥ ˙ʇlǝpuɐɥ ǝƃloɟq∀ ǝɥɔsᴉɟᴉzǝds ǝuᴉǝ ɯn uǝɟɹüM ᴉǝɹp uǝllɐ ᴉǝq ɥɔᴉs sǝ ɐp 'ɥɔᴉluᴉǝɥɔsɹɥɐʍ uǝßɐɯɹǝɥɔᴉǝlƃ ǝɟɹüM ᴉǝɹp ǝllɐ puᴉs 'uǝʇsɥɔᴉluᴉǝɥɔsɹɥɐʍ ɯɐ ,,ᴉǝɹp,, ǝᴉp pun ʇuᴉǝɥɔsɹǝ uǝʇsɥɔᴉluᴉǝɥɔsɹɥɐʍun ɯɐ ,,suᴉǝ,, ǝᴉp ǝlǝᴉΛ lɥoʍqO

Aber auch bei Selbstverteidigungsvereinen gäbe es in Sachen "Ausnahmesituationen" sicher interessantes zu erzählen. Der "bystander effect" wäre sicher für viele interessant.

Zitat von: Homeboy am 12. November 2013, 14:57:27
all ich dann später zeuge und nicht-teilnehmender beobachter der lehrerausbildung wurde, erhielt ich von uni-personal und lehramts-studierenden uni sono, dass deren studium das vermitteln von wissen vermittelt und wissenschaftliches arbeiten definitiv zuviel verlangt sei ... "es geht doch um die kinder" usw.
Dabei sind die Grundlagen und Grundüberlegungen wissenschaftlichen Arbeitens auch im Alltag doch durchaus hilfreich. Wenn man versteht, warum wir Wissenschaft zur Gewinnung von Erkenntnissen brauchen, erfährt man auch viel über die menschliche Psyche. Ich verstehe nicht, warum diese Form von Menschenkenntnis nicht vermittelt wird. Von meiner Perspektive aus kann ich nur sagen, dass ich, seitdem ich mich hobbymäßig mit Psychologie beschäfftige, die Menschen (und auch die Menschen hier im Wiki) in gewisser Weise besser verstehen kann.

Zitat von: schnüffelchen am 12. November 2013, 12:10:19Dann müsste man versuchen, mit diesem Programm die Unterstützung möglichst vieler, möglichst angesehener Institutionen (z.B. gwup) oder Einzelpersonen (aus dem Wissenschaftsbetrieb - Prof. XY hat vielleicht ja auch ein Interesse daran, dass seine künftigen Studenten zumindest ahnen, wie Wissenschaft aussehen sollte) zu gewinnen. Damit meine ich die ideelle Unterstützung, nicht die finanzielle. Zum Beispiel in Form von Empfehlungsschreiben an die Institutionen der Lehreraus- und Fortbildung und die Kultusministerien und dergleichen (das ist ja in jedem Bundesland anders geregelt).

Und dann muss man sehen, ob die Honorare, die für Dozenten von so einem (Wochenend-?) Seminar gezahlt werden, ausreichen, um immer Leute zu finden, die das Ganze auch kompetent (und, ganz wichtig: unterhaltsam) vermitteln. Ansonsten müsste man sich noch nach Sponsoren und Fördergeldern umsehen.
Öhm, okay. Das übersteigt gewiss meine Kompetenzen. Aber schön zu sehen, dass hier einige Leute mehr Ahnung haben als ich :)

Homeboy

Zitat von: Volvox am 12. November 2013, 21:05:29

Zitat von: Homeboy am 12. November 2013, 14:57:27
all ich dann später zeuge und nicht-teilnehmender beobachter der lehrerausbildung wurde, erhielt ich von uni-personal und lehramts-studierenden uni sono, dass deren studium das vermitteln von wissen vermittelt und wissenschaftliches arbeiten definitiv zuviel verlangt sei ... "es geht doch um die kinder" usw.
Dabei sind die Grundlagen und Grundüberlegungen wissenschaftlichen Arbeitens auch im Alltag doch durchaus hilfreich. Wenn man versteht, warum wir Wissenschaft zur Gewinnung von Erkenntnissen brauchen, erfährt man auch viel über die menschliche Psyche. Ich verstehe nicht, warum diese Form von Menschenkenntnis nicht vermittelt wird. Von meiner Perspektive aus kann ich nur sagen, dass ich, seitdem ich mich hobbymäßig mit Psychologie beschäfftige, die Menschen (und auch die Menschen hier im Wiki) in gewisser Weise besser verstehen kann.

in wie weit deine hobby-beschäftigung mit psychologie belastbar ist: keine ahnung, für hier unerheblich. leider halten sich diverse lehrerInnen für geeignet diagnostische aussagen zu ihren schülerInnen zu treffen, sei es, wer ad(h)s hat oder hochbegabt ist, oder die schlussfolgerung der begabung/intelligenz des kindes aus den berufen und geschätzem einkommen der eltern etc. eltern wissen das natürlich erstrecht besser. als soziologe bemerke ich dann einen wunsch in mir, in form einer kleinen fee mit einem kleid in den farben des regenbogens, die auf einem einhorn reitet. die kleine fee lächelt mich an, ihr mund bewegt sich, sie spricht zu mir und unvermittelt finde ich eine axt in meiner hand...

zum eigentlichen punkt:
nach meiner anschauung, ist die position, dass wissenschaft wissen schafft als heretisch einzuschätzen. hegemonial hingegen ist die notwendigkeit für das talent und die begabung lehrer zu sein, jedenfalls, abseits aller lippenbekenntnisse zu konzepten, theorien etc. entweder man hat das gespühr für die klasse oder eben nicht...
... privat geben die sogar selbst zu, dass es eben ums menschsein geht, um persönlichkeit, charisma und intuition sowie das psychologische wissen, dass sie in der vorlesung [sic! - kein seminar] zu Freuds Psychoanalyse gehört [sic! - lesen ist was für luschen] haben.
und wieder lacht mich die kleine süsse fee auf dem einhorn an...

und ja, ich finde wissenschaftlichkeit auch im alltag ausgesprochen praktisch, eben weil die ergebnisse sinnigerweise so belastbar sind, aber ich huldige ja dem männlichen logos...

Belbo

http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie-Visible-Learning


...ist ja nicht so neu, und klar ist es fein ein Charismatiker zu sein, man kann aber auch lernen und sich ändern........

generalerror

Zitat von: Homeboy am 12. November 2013, 18:16:03
zum thema:
mittlerweile teile ich die ansicht meines vaters (des isch des ma sach :kaffee), dass schule nur dafür da ist, interesse an den einzelnen fächern zu wecken und ein bisschen lesen, schreiben, rechnen und zeichnen (Geometrie) beizubringen... und wer mehr will, der studiert es dann oder zieht es sich anderweitig drauf
Na wenn das so ist, dann verfehlt aber unser Schulsystem dieses Ziel. Es kommt halt doch oft vor, dass ein Schüler nach kurzer Zeit feststellt, dass ein bestimmtes Fach für ihn/sie eine Sackgasse ist, aber trotzdem noch jahrelang dieses Fach als unnötigen Ballast mitlernen muss.

Wenn Schule wirklich Interesse wecken soll, dann sollte man ein Fach bei Nichtinteresse auch abwählen können.

Auch besteht ja die Welt nicht nur aus klassischen Schulfächern. Solche Dinge wie kritisches Denken, oder allgemein die Förderung kognitiver Leistungen wird in unserem Schulsystem meiner Meinung nach nicht, oder nur ungenügend abgedeckt. Dabei sollte gerade das in der heutigen Zeit eine größere Rolle spielen, weil Faktenwissen kann man problemlos bei Wikipedia nachschlagen. Was häufig fehlt, ist die Weisheit um mit dem Faktenwissen richtig umzugehen.

Gefährliche Bohnen

Zitat von: Homeboy am 12. November 2013, 18:16:03
zum thema:
mittlerweile teile ich die ansicht meines vaters (des isch des ma sach :kaffee), dass schule nur dafür da ist, interesse an den einzelnen fächern zu wecken und ein bisschen lesen, schreiben, rechnen und zeichnen (Geometrie) beizubringen... und wer mehr will, der studiert es dann oder zieht es sich anderweitig drauf

Hmnaja. Etwas mehr sollte Schule dann vielleicht schon machen. So'n bisschen Allgemeinbildung?

Zitat von: generalerror am 13. November 2013, 00:01:30
Wenn Schule wirklich Interesse wecken soll, dann sollte man ein Fach bei Nichtinteresse auch abwählen können.

Kann man doch. In einem gewissen Rahmen.

Zitat von: generalerror am 13. November 2013, 00:01:30
Auch besteht ja die Welt nicht nur aus klassischen Schulfächern. Solche Dinge wie kritisches Denken, oder allgemein die Förderung kognitiver Leistungen wird in unserem Schulsystem meiner Meinung nach nicht, oder nur ungenügend abgedeckt. Dabei sollte gerade das in der heutigen Zeit eine größere Rolle spielen, weil Faktenwissen kann man problemlos bei Wikipedia nachschlagen. Was häufig fehlt, ist die Weisheit um mit dem Faktenwissen richtig umzugehen.

Kritisches Denken - klar, kommt oft zu kurz, sollte man mehr lernen. Aber der Vorteil von ein paar im Kopf befindlichen Fakten wird m.E. gelegentlich auch unterschätzt. Wenn ich einen Text lese und die Zusammenhänge überblicken willl, ist es mitunter eher hinderlich, wenn ich jeden Popel erstmal bei Wikipedia nachschlagen muss.
"Ich muss an dieser Stelle gestehen: Ich mag Karpfen gar nicht." - Groucho
RIP

Belbo

Es sind ja nicht nur die Naturwissenschaften die zun kritischen Denken anregen, sondern sobald die Literatur ins Spiel kommt auch der Deutschunterricht.

Wer baute noch gleich das siebentorige Theben?

Da haben wir von Geschichte und Erdkunde noch gar nicht gesprochen.

Wichtig ist doch in möglichst viel Bereichen genug Schnur geliefert zu bekommen und angeleitet zu werden daraus ein möglichst dichtes und grosses Netz zu spinnen.

Homeboy

... ich weiß wohl, dass ich da etwas resigniere. Kritisches Denken, Allgemeinbildung etc. wäre in dieser Position Aufgabe der Eltern.

Für die Rubrik "Frage der Woche":
Welcher König Spartas kämpfte an den Thermophylen? - Beliebte Antwort: Spartacus.  :facepalm

... eine kleine süsse Fee auf einem Einhorn ....

Volvox

Da es wohl ohnehin dauern würde, bis sich etwas in der Richtung tun sollte, wenn sich denn etwas tun sollte, möchte ich noch eine andere Idee in den Raum werfen:
Wie wäre es, wenn wir ein paar Schulexperimente entwerfen, die Lehrern helfen sollen, Schüler zu skeptischen Überlegungen zu bringen?

Wir sind hier schließlich aus verschiedenen Fachgebieten zusammengewürfelte Menschen. Zu dem einen oder anderen Fach sollte uns doch etwas einfallen.
Ich dachte da an Experimente, wie Zum Beispiel:
- Kann ein Glas Cola wirklich einen Zahn komplett auflösen?
-> Experiment: Zahn für einen gewissen Zeitraum in einem Glas Cola belassen
  -> Moral von der Geschichte: Angsteinflösende Geschichten müssen nicht immer stimmen.

- Laut Umfragen in der 90ern glaubten 65% der US-Amerikaner, dass nicht-transgene Tomaten keine Gene enthalten. Hat diese Mehrheit recht?
-> Experiment: DNA-Extraktion mit Tomaten + Mikroskopie von gefärbten Pflanzenzellen
  -> Moral von der Geschichte: Auch die Mehrheit kann sich irren bzw. wissen nicht immer, was wissenschaftlich korrekt ist. (+ DNA ist kein unheimliches immaterielles theoretisches Konstrukt)

- Eine im Internet verbreitete Behauptung (siehe hier) im Zusammenhang mit Mikrowellen ist, dass Wasser, das mit einer Mikrowelle aufgekocht wurde, nach dem Abkühlen für Pflanzen tödlich ist. Stimmt's?
-> Experiment: Eine Reihe von Pflanzen wird entweder mit konventionell erhitztem Wasser gegoßen oder mit Wasser, das mit einer Mikrowelle erhitzt wurde. Idealerweise sollte auf Verblindung und Randomisierung geachtet werden, aber auch auf gleiche Gefäße zum Erhitzen.
  -> Moral von der Geschichte: Warum eine größere Anzahl von Proben wichtig sein kann und warum korrekt durchgeführte Kontrollexperimente unglaublich wichtig sind.

Vielleicht kennt ja jemand auch ein paar tolle "Perpetuum Mobile" Beispiele, anhand derer man eine kritische Überprüfung demonstrieren könnte?

Was meint ihr? Würde das Sinn machen?

RächerDerVerderbten

Zitat von: Volvox
Warum gibt es eigentlich kein Unterrichtsfach, das Homöopathie, GNM, Lichtnahrung und sonstigen pseudowissenschaftlich gestützten Humbug wirksam vorbeugt?

Du Traumtänzer ;D

ZitatIn Baden-Württemberg, Land der Tüftler und Denker, will die grün-rote Regierung unter dem ehemaligen Biologielehrer Winfried Kretschmann den Biologieunterricht und weitere naturwissenschaftliche Fächer als eigenständige Schulfächer abschaffen. Was außerdem stutzig macht: Ethisch umstrittene und gesellschaftlich bedeutsame Themen wie Klonen und Pränataldiagnostik sollen aus dem Lehrplan verschwinden.

Zitat von: VolvoxUnd wäre es in diesem Zusammenhang nicht vielleicht auch cleverer Wissenschaft als Sammelfach zu unterrichten, anstatt es auf verschiedene Fächer aufzuteilen?

ZitatDie Bildungsplanreform von Kultusminister Andreas Stoch (SPD), die im Jahr 2015 wirksam werden soll, sieht vor, dass die Lebenswissenschaften am Gymnasium in den Klassen 5 und 6 zukünftig in einem sogenannten Fachverbund namens "Naturphänomene und Technik" vermittelt werden. Eingehen in diese fachliche Chimäre sollen Elemente aus Biologie, Chemie, Physik und Technik. Dabei solle der Biologie-Unterricht von zwei auf eineinhalb Schulstunden pro Woche reduziert werden, sagen Kritiker. Hinzu kommt, dass das Fach künftig auch fachfremd unterrichtet werden kann, sofern den Schulen nicht genügend geeignete Lehrer zur Verfügung stehen. Die Zahl von Naturphänomene-Lehrern, die über ein abgeschlossenes Studium in Biologie, Chemie, Physik und Technik verfügen, dürfte indes begrenzt sein.

http://www.welt.de/kultur/article124938515/In-Schwaben-sind-jetzt-sogar-die-Gruenen-gegen-Bio.html

Heut zum ersten Mal gelesen, mal sehn, was noch an Dementis und Richtigstellungen kommt ;)
If the only thing keeping a person decent is the expectation of divine reward, brother, that person is a piece of shit. Rusty Cohle

F. A. Mesmer

Volvox, ich bin dabei, schlage vor, dass die experimente geeignet sein sollten auch das kritische denken von lehrern zu beflügeln. da harpert es bekanntlich auch... und der fisch stinkt vom kopf her, auch wenn er kein fischkop ist.

experimentidee:
bewertung eines aufsatzes - egal ob in deutsch, religion, politik&wirtschaft
zusatzinfo zum aufsatz einerseits: autor ist kind von arbeitslosen migranten usw.
zusatzinfo zum aufsatz andererseits: autor ist kind eines redakteurs bei der zeit/faz/süddeutsche

ergebnis: wunder wunder, die wahrnehmung/konstruktion von sozioökonomischem status durch den bewerter beeinflusst massgeblich das bewertungsergebnis. verstetigt diskriminierung und ungleichbehandlung. die gesellschaftlichen folgen sind bekannt - spare ich mir jetzt hier.

problem: das experiment könnte lehrpersonal in seiner objektivitätswahrnehmung irritieren, autorität untergraben und schüler die weltherrschaft an sich reißen lassen...
moral: gesellschaftliche verhältnisse sind nicht objektiv. sie sind immer konstruiert und resultat von macht- und gewaltverhältnissen.

MrSpock

Oh ja, Lehrerbashing macht Spaß!  8)

Jetzt eine wahre Geschichte:

Eine Grundschule in Deutschland. Ich habe erfahren, dass eine Klassenlehrerin wegen Körperverletzung im Amt angezeigt wurde. Laut Aussage mehrere Schüler(innen) hat sie das mind. zum zweiten Mal gemacht. Gespräch zwischen der Direktorin und mir:

Ich: "Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus? Darf die Lehrerin auch nächstes Jahr wieder eine erste Klasse als Klassenlehrerin unterrichten?"
Direktorin: " Ich habe keine andere Wahl. Außerdem ist sie noch nicht rechtskräftig verurteilt. Da gilt die Unschuldsvermutung."
Ich: "Sie verstehen schon, dass ich deswegen Bedenken habe. Zwischen der Klassenlehrerin und den Eltern muss ein gewisses Vertrauen vorhanden sein. Das sehe ich schon per se zerstört."
Direktorin: "Man muss die ganze Sache relativieren. Es gibt eine Geschichte zu dem Vorfall."
Ich: " Mir fällt es schwer, bei Körperverletzung gegenüber schutzbefohlenen Kindern auch nur irgend etwas zu relativieren."
Direktorin: Schweigen.

Nun ja, mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben und die Verhandlung ist terminiert. Warten wir es ab.
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

F. A. Mesmer

Spock, eine erinnerung meinerseits,
aus einer anderen zeit und einer ganz weit entfernten welt, ein kindergarten:
erzieherin gibt mir einen klaps auf den po. nachdem ich das meinen eltern voller entrüstung mitgeteilt habe führt ein elternteil das gespräch mit der erzieherin:

mutter: wenn sie wissen wollen, wie sich das anfühlt, wenn ein stärkerer einen schwächeren schlägt, machen sie das nochmal, dann kommt mein mann und verhilft ihnen zu neuen perspektiven.
erzieherin (hat mich gehasst) und niemals wieder angefasst.

MrSpock

Zitat von: F. A. Mesmer am 18. Februar 2014, 10:02:32
Spock, eine erinnerung meinerseits,
aus einer anderen zeit und einer ganz weit entfernten welt, ein kindergarten:
erzieherin gibt mir einen klaps auf den po. nachdem ich das meinen eltern voller entrüstung mitgeteilt habe führt ein elternteil das gespräch mit der erzieherin:

mutter: wenn sie wissen wollen, wie sich das anfühlt, wenn ein stärkerer einen schwächeren schlägt, machen sie das nochmal, dann kommt mein mann und verhilft ihnen zu neuen perspektiven.
erzieherin (hat mich gehasst) und niemals wieder angefasst.
:teufel
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

MrSpock

Zurück zum Thema. Hier einige interessante Kommentare dazu:

ZitatNaturwissenschaften abschaffen, dafür politisch indoktrinieren - so stellen sich die Grünen also Schule in Deutschland vor. Unglaublich. Deutschland braucht mehr Natur- und weniger Sozialwissenschaftler, nicht umgekehrt.

ZitatAdieu, Land der Forscher & Entwickler - hurra Doofmenschentum die zwar alle 50 GENDER klassifizieren können, aber in Sachen Genetic oder Molekularbiologie keinen blassen Schimmer haben.

GRÜNE Indoktrination at it´s best.

ZitatWas ein Tsunami alles ausösen kann. Aber Glückwunsch an die Wähler in BW. Fein gemacht!

ZitatTja, bei so viel Indoktrination der lieben Kleinen mit quietschbunter Regenbogen-Toleranz-Ideologie bleibt halt keine Zeit mehr für so nutzlosen Kram wie Naturwissenschaften.

ZitatEs zeigt sich mal wieder eindrucksvoll wer die wahren Faschisten und Demokratiefeinde im Land sind....

ZitatWenn man sich so anguckt was die Grünen in der letzten Zeit so alles "verbrochen" haben dann ist so eine Entscheidung nur konsequent. Gebildete und mündige Bürger sind Gift für die Gehirnwäsche unserer links-grün dominierten Politik- und Medienlandschaft. Man stelle sich nur vor die Schüler würden im Biologieunterricht zu gut aufpassen und lernen, das Männlein und Weiblein doch nicht so gleich sind wie uns unsere grünen Freunde immer versuchen Einzureden und damit alle "Erfolge" die durch das Gender-Mainstreaming erreicht wurden, zunichte machen. Oder das Menschen mit "pigmentierter Haut" besser gegen starke Sonneneinstrahlung gerüstet sind und sich damit doch ein klein wenig von blassen Menschen unterscheiden - nicht auszudenken, dass wäre ja fast schon Autobahn!

ZitatWenigstens einige Schüler sollten noch etwas lernen, wissen und können. Es können ja nicht alle Politiker werden.

And the winner is:
ZitatMir könnet fascht alles(ausser richtig zu wähle)

http://www.welt.de/kultur/article124938515/In-Schwaben-sind-jetzt-sogar-die-Gruenen-gegen-Bio.html#disqus_thread
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

Hildegard

Über Barnum-Aussagen und somit Astrologie etc. könnte man die Kinder auch leicht zum Nachenken bringen.
Der Lehrer kommt wichtig rein und erzählt, dass er aufgrund der Geburtsdaten der Kinder Horoskope erstellen ließ. Dann teilt er an alle den gleichen Bogen aus, angelehnt an das klassische Experiment.
Die Kinder sollen dann beurteilen, inwieweit die Aussagen zutreffen.
Sollte recht klein gedruckt sein, damit sich der Bogen des Nachbarn nicht erkennen lässt.