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Autor Thema: Der Fall Mollath  (Gelesen 218261 mal)

Belbo

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #435 am: 09. Juli 2013, 17:53:56 »
kommst du - wie jetzt - mit einer Textwand an, die mit deiner vorherigen Frage und meiner Antwort nichts zu tun hat.
Du wirst dich damit zufrieden geben müssen, dass deinen Eifer und deine Meinung hier offenbar niemand teilt.
Du wirst leicht erkennen können, dass die Textwand sich mit meiner Antwort an Dich gekreuzt hat.
Wenn meine Meinung nicht geteilt wird ,muss sie dann falsch sein?


Du hast inzwischen ein Meinung, oder willst Du nur weiter die juristisch- politischen Fragen weiter von einer Ecke in die andere kehren.
Diese Argumentationsart erinnert mich eben stark hier ran, http://www.zeit.de/2012/50/Truther-Verschwoerungstheorie/seite-3, und das wäre ja auch noch ok wenn es Dir Spass macht. Problematisch wird es allerdings dann wenn Du Dir nur einen Augenblick lang vorstellst abseits aller politischen und juristischen Spitzfindigkeiten Herr Mollath wäre wirklich wahnhaft erkrankt......

segeln141

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #436 am: 09. Juli 2013, 17:54:55 »

Warum psychiatrische Gutachter nun aus juristischer Sicht (!) auch noch in der Pflicht sein sollen, das Zustandekommen von Urteilen zu überprüfen, erschließt sich mir nicht.
Hätten die dann theoretisch das ärztliche Attest von Ex-Frau Mollath auch überprüfen müssen? -
Das ist albern und verstiegen.
Das musst du RA Strate fragen. Denn mein Text stammt von RA Strate.

Belbo

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #437 am: 09. Juli 2013, 17:55:18 »
Zitat
Zitat
Das kann weder Frau Lakotta erfunden haben, noch ihr Zeuge
Und ich habe dir begründet, warum es absurd ist, etwas anderes anzunehmen.
Das war aber eine sehr,sehr dünne und nicht überzeugende Begründung.

Tja, dann musst du wohl Frau Lakotta selbst fragen.

Am besten Dutriffst Dich mit Ihr und sagst Ihr ins Gesicht dass sie eine gekaufte Lügnerin ist.

Belbo

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #438 am: 09. Juli 2013, 17:55:49 »

Warum psychiatrische Gutachter nun aus juristischer Sicht (!) auch noch in der Pflicht sein sollen, das Zustandekommen von Urteilen zu überprüfen, erschließt sich mir nicht.
Hätten die dann theoretisch das ärztliche Attest von Ex-Frau Mollath auch überprüfen müssen? -
Das ist albern und verstiegen.
Das musst du RA Strate fragen. Denn mein Text stammt von RA Strate.

...war Herr Strate nicht Partei?....und was würde er wohl schreiben verträte er eine Nebenklage gegen Herrn Mollath, das Selbe?

sweeper

  • Forum Member
  • Beiträge: 3458
  • Genen ist seliger als Memen
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #439 am: 09. Juli 2013, 18:03:42 »

Warum psychiatrische Gutachter nun aus juristischer Sicht (!) auch noch in der Pflicht sein sollen, das Zustandekommen von Urteilen zu überprüfen, erschließt sich mir nicht.
Hätten die dann theoretisch das ärztliche Attest von Ex-Frau Mollath auch überprüfen müssen? -
Das ist albern und verstiegen.
Das musst du RA Strate fragen. Denn mein Text stammt von RA Strate.

Dann warten wirs doch einfach ab.

Die Wiederaufnahme; die Verhandlung Strate gegen Brixner und Leipziger...;
das wird doch die erhoffte Klarheit dann bringen.
Warum denkst du, dass sich durch Endlosdiskussionen bei Psiram für dich mehr Klarheit einstellt?

Zitat
Ich kann mir nicht vorstellen und bin auch nicht der Meinung, dass Mollath wahnhaft erkrankt ist.

Dass Mollath eine querulatorische Persönlichkeit mit wahnhaften Zügen hat, kann wohl kaum noch ausgeschlossen werden.
http://www.gustl-for-help.de/download/2003-2005-Mollath-Dokumente.pdf

Ob sich sein Realitätsverlust unter Stress (also nach Entlassung) wieder verschlimmert und an alte oder neue Themen heftet, kann vermutlich niemand beurteilen - so lange er sich nicht auf gezielte schrittweise Erprobung einlassen mag und zumindest erkennen lässt, dass es ihm gelingt, seine wahnhaften Fehldeutungen zu relativieren.
Hat er aber bisher alles nicht - so viel scheint sicher zu sein.

So what?
With magic, you start with a frog and end up with a prince.
With science, you start with a frog, get a PhD and are still left with the frog you started with...


Terry Pratchett

segeln141

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #440 am: 09. Juli 2013, 18:03:59 »

Diese Argumentationsart erinnert mich eben stark hier ran, http://www.zeit.de/2012/50/Truther-Verschwoerungstheorie/seite-3, ...Du Dir nur einen Augenblick lang vorstellst Herr Mollath wäre wirklich wahnhaft erkrankt......
Ich kann mir nicht vorstellen und bin auch nicht der Meinung, dass Mollath wahnhaft erkrankt ist.

Aus Deinem Link:
Zitat
Sobald man sich in dieser Sache äußert, ist man gebrandmarkt«, 
Ich bin als VT gebrandmarkt hier im Forum (ohne jegliche sachliche Begründung)
Zitat
»Wenn man zu gewissen Themen nicht einmal Fragen stellen darf, stimmt etwas nicht.«
Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Danke für den Link.
Den muss ich mir merken.

segeln141

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #441 am: 09. Juli 2013, 18:10:38 »
Am besten Dutriffst Dich mit Ihr und sagst Ihr ins Gesicht dass sie eine gekaufte Lügnerin ist.
Habe ich sie dafür gehalten?

Zitat von: Belbo
...war Herr Strate nicht Partei?....und was würde er wohl schreiben verträte er eine Nebenklage gegen Herrn Mollath, das Selbe?
Gelten bundesverfassungsrechtliche Grundsätze nicht für alle Parteien?

Belbo

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #442 am: 09. Juli 2013, 18:11:48 »

Diese Argumentationsart erinnert mich eben stark hier ran, http://www.zeit.de/2012/50/Truther-Verschwoerungstheorie/seite-3, ...Du Dir nur einen Augenblick lang vorstellst Herr Mollath wäre wirklich wahnhaft erkrankt......
Ich kann mir nicht vorstellen und bin auch nicht der Meinung, dass Mollath wahnhaft erkrankt ist.

Aus Deinem Link:
Zitat
Sobald man sich in dieser Sache äußert, ist man gebrandmarkt«, 
Ich bin als VT gebrandmarkt hier im Forum (ohne jegliche sachliche Begründung)
Zitat
»Wenn man zu gewissen Themen nicht einmal Fragen stellen darf, stimmt etwas nicht.«
Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Danke für den Link.
Den muss ich mir merken.

Zum einen sind rhetorische fragen keine Fragen und zum anderen kann Dir vorallem den Link empfehlen:
http://www.antifaschismus2.de/verschwoerungstheorien/ueber-verschwoerungsideologien/245-was-ist-eine-verschwoerungstheorie-und-was-nicht
Wo habe ich behauptet Mollath sei wahnhaft krank; Du bist es doch der sich absolut sicher ist dass er es nicht sein kann. Und das aus nicht nachvollziehbaren Gründen.

Belbo

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #443 am: 09. Juli 2013, 18:14:23 »
Am besten Dutriffst Dich mit Ihr und sagst Ihr ins Gesicht dass sie eine gekaufte Lügnerin ist.
Habe ich sie dafür gehalten?

Zitat von: Belbo
...war Herr Strate nicht Partei?....und was würde er wohl schreiben verträte er eine Nebenklage gegen Herrn Mollath, das Selbe?
Gelten bundesverfassungsrechtliche Grundsätze nicht für alle Parteien?

Nein das ist ja das schöne Du kannst immer nur Deine rhetorischen Fragen stellen, den Zeugen bzw. die journalistin unterschwellig der Lüge bezichtigen und wenn es dann darum geht die dahinter versteckten Unterstellungen beim Namen zu nennen feige den Schwanz einziehen......, wie gesagt VTLermasche.

P.G.

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Re: Der Fall Mollath
« Antwort #444 am: 09. Juli 2013, 18:24:38 »
Hier übrigens Sponsels Analyse von Teilen des Leipziger-Gutachtens - wohl in Vorbereitung auf eine Fachtagung:

http://www.sgipt.org/forpsy/Mollath/ipgipt/G050725M.htm#1.

Zitat
Manipulative Textmontage im Bayreuther Gutachten vom 25.7.2005
über Gustl F. Mollath und andere Fehler

Zur weiteren Klärung an die
BAYREUTHER FORENSIK-TAGUNG
Interdisziplinäre Tagung für Mitarbeiter aus Maßregelvollzugseinrichtungen und Juristen
vom 3.-4. Dezember 2012
empfohlen
Ehrlich gesagt, ich kann ihm nicht so recht folgen - kommt mir irgendwie weit hergeholt vor. Jedenfalls habe ich es nicht verstanden.
Zitat
"Im Weiteren finden sich Angaben des Angeklagten darüber, dass er Hilfe gebraucht hätte, dass er eine Blei- und Lösungsmittelvergiftung erlitten hätte, dass er seit Jahren Alpträume hätte und schweißgebadet aufwache."

Für mich ist das eine simple Reihung (Zusammenfassung aus mehreren Quellen), aus der Sponsel etwas Manipulatives herauszulesen glaubt.

Die "Induktion", also die Nahelegung eines (Vergiftungs-)Wahnthemas ergibt sich m.E. nicht aus diesem Textfragment, wohl aber aus Sponsels Hervorhebungen:
Zitat
   5. Ergebnis der forensisch- psychologischen  Textanalyse

Der Bayreuther Gutachter reißt drei Sachverhalte aus ihrem Zusammenhang und montiert sie so zusammen, dass bei der LeserIn der Eindruck induziert wird: er brauche Hilfe, weil sich ein Blei- und Lösemittelvergiftungswahn entwickelte mit Alpträumen und schweißgebadetem Aufwachen.


P.G., hilf mir mal bitte auf die Sprünge.
Du scheinst dich mit forensisch-psychiatrischen Gutachten doch gut auszukennen.
Ich versteh schon, was Sponsel da schreibt. Aber ich sach mal so.....Ähnliches könnte mir auch ein Patient in die Hand drücken. Das wirkt, ohne Kontext betrachtet, schon grenzwertig auf mich.

sweeper

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Re: Der Fall Mollath
« Antwort #445 am: 09. Juli 2013, 18:28:59 »
@P.G.
Zitat
Ähnliches könnte mir auch ein Patient in die Hand drücken. Das wirkt, alleinstehend, schon grenzwertig auf mich....

Na, gut dass nicht ich das gesagt habe.
Wie alt ist der Herr inzwischen?

Sponsels Gutachten -"Verriss" scheint aber den Mollathisten sehr viel Auftrieb zu geben.
Insofern recht aufschlussreich.

Ob das auf der Fachtagung so gehalten wurde?
Und ob Sponsel die Schreiben Mollaths alle selbst gelesen hat?
Fragen über Fragen...
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Terry Pratchett

segeln141

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #446 am: 09. Juli 2013, 18:35:01 »
Nein das ist ja das schöne Du kannst immer nur Deine rhetorischen Fragen stellen, den Zeugen bzw. die journalistin unterschwellig der Lüge bezichtigen und wenn es dann darum geht die dahinter versteckten Unterstellungen beim Namen zu nennen feige den Schwanz einziehen......, wie gesagt VTLermasche.
jetzt musst Du schon zu Begriffen, wie
Zitat
unterschwellig
und
Zitat
versteckte Unterstellungen
greifen um Dein faktenarmes und langweiliges VT -Bashing zu begründen.
Ich wiederhole:
Wer etwas behauptet, muss es belegen und kein anderer
Dieses
Zitat
wir -jagen -einen VTler ohne Rücksicht auf Fakten
kann man auch
Zitat
VTler-Jagd-Wahn
nennen.

sweeper

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Re: Der Fall Mollath
« Antwort #447 am: 09. Juli 2013, 18:39:43 »
Zitat
Wer etwas behauptet, muss es belegen und kein anderer
Sorry, segeln...

Ich versuch es mal andersherum:

Bist du persönlich der Auffassung, dass Frau Lakotta einen Zeugen mitsamt seiner Aussage erfunden hat?
Und - falls ja - was bringt dich zu dieser Annahme?

Und falls nein: Warum reitest du auf dieser Aussage rum?
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Terry Pratchett

sweeper

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Re: Der Fall Mollath
« Antwort #448 am: 09. Juli 2013, 18:58:59 »
Nur um mal etwas Abwechslung in den zähen und redundanten Faden zu bringen:

Zitat
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nurnberg/fall-mollath-wer-ist-die-allgemein-bekannte-kundin-1.3018676

...Mollaths Ex-Frau bezog 1,2 Millionen D-Mark von Bankkunden

Gustl Mollaths Ex-Frau geriet bei den bankinternen Überprüfungen auch wegen einer millionenschweren Erbschaft ins Gerede. Einer ihrer Kunden hatte seiner Frau lediglich den Pflichtteil seines Vermögens von 1,2 Millionen D-Mark hinterlassen, dafür aber die Bankangestellte als Haupterbin eingesetzt.
Was der Grund dafür war, dass er die Dame von der Bank so reich bedachte, wurde nie geklärt..
.
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Terry Pratchett

segeln141

  • Gast
Re: Der Fall Mollath
« Antwort #449 am: 09. Juli 2013, 19:59:17 »
Und falls nein: Warum reitest du auf dieser Aussage rum?
ich "reite" nur auf dieser Aussage rum:
Zitat
Das kann weder Frau Lakotta erfunden haben, noch ihr Zeuge
da sie mit einer Selbstherrlichkeit,  Selbstverständlichkeit,  Selbstgerechtigkeit und Gewissheit vorgetragen wurde ohne,nach Nachfrage von mir, faktengestützte Begründung..
Du siehst doch selber, keiner kann mir eine Antwort auf die Frage geben:
Zitat
Warum kann weder B. Lakotta noch der Zeuge das nicht erfunden haben?
Du hast versucht, eine Antwort für Lakotta zu geben, die zwar meiner Ansicht sehr ,sehr dünn und nicht überzeugend ist, dennoch bleibt  dann noch der zweite Teil der Frage übrig:
Zitat
Warum kann ...... der Zeuge das nicht erfunden haben?
Hast Du darauf eine nachvollziehbare und plausible Begründung?Ich bin gespannt.

Zu der "Brandmarkung" als VTler:
Ich habe bislang noch keine einzige ,wirklich konkrete Aussage erhalten, welcher VT ich angehöre.
Nur Geschwurbel und laberlaber.
Eine konkrete Aussage wäre z.B..
Zitat
Es gibt eine VT, die meint, die politischen "Großkopferten" versuchen mit der Justiz und den Psychiatern einen ihnen gefährlichen und unliebsamen Menschen wegzusperren.
Ich habe noch nichts so konkretes in Bezug auf mich hier gelesen.
Das und die Nichtbeantwortung meiner Frage sprechen für sich.
Laberlaberlaber schwurbelschwurbelschwurbel