Postings reflect the private opinion of posters and are not official positions of Psiram
Foreneinträge sind private Meinungen der Forenmitglieder und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung von Psiram

Autor Thema: Liegt es an mir?  (Gelesen 8696 mal)

Homeboy

  • Gast
Liegt es an mir?
« am: 29. Mai 2013, 19:15:42 »
Hallo Zusammen,
nachdem der Thread "Verzweiflung und Niedergeschlagenheit wegen Unmengen Irrer und Vollidioten?" schon etwas älter ist ein Versuch meinerseits.

In meinem sozialen Umfeld (inkl. Partnerschaft) befinden sich viele nette Menschen, die leider absurdeste Weltanschauungen pflegen und praktizieren:
1. Pseudomedizinische Vorstellungen: Homöopathie, Schüßler-Salze, R. Dahlke, TCM, Impfgegner etc.
2. Horoskope, Traumdeutung,
3. Veganer, PETA und Vegetarier in so großer Zahl, dass ich meinen Fleischkonsum als Randgruppenphänomen erlebe,
4. Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
5. Buddhisten, Christen,
und einiges mehr.

Einige missionieren offensiv, andere eher subversiv.
Ich kann dazu nicht schweigen, ich fühle mich herausgefordert, Gegenposition zu beziehen - sozusagen der Wahrheitsfindung verpflichtet. Ich argumentiere, bemühe die Logik, frage nach, versuche im Detail und schrittweise zu klären. Sie weichen konkreten Detaildiskussionen aus, ich hacke nach. Sie sagen dann Sätze wie "Dieses Gespräch führt zu nichts." - wahrscheinlich haben sie recht - mein Blutdruck steigt, ich werde LAUT.

Frau sagte mir, mein Verhalten sei unangemessen und empfahl mir wegen meines Eifers einen "guten Psychotherapeuten" (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie).
Der Therapeut verweist auf mein dominantes Über-Ich, vergleicht meinen Eifer wahlweise mit der hl. Inquisition, Stalin oder Fidel Castro, unterstellt mir eine abnorme Fixiertheit auf Logik und Ratio, Regeln, Positivismus aka naturwissenschaftliches Denken usw. und sagt dann so etwas wie:

er: "Auch wenn Sie nicht an ... glauben, heißt das nicht, dass es für andere vielleicht funktioniert."
ich: - es funktioniert nicht, jedenfalls gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, eher das Gegenteil
er: "Das sehen Sie viel zu positivistisch/zu rational/etc. Warum sind Sie so überkritisch/intolerant? Sie können das doch gar nicht wissen, dass das nicht funktioniert."
ich: - ich WEISS das durchaus.
er: "Das Gespräch bringt uns nicht weiter."

Ich denke mal, diese Therapie bringt mich nicht weiter. Vermeintlich liegt es an mir. Es heißt, ich würde mich zuviel darüber aufregen, sozusagen ein verbaler Berserker, wenn ich mich mit diesem Unsinn konfrontiert sehe. Dazu Schweigen kann ich nicht und will ich nicht, sonst breitet sich dieser Unsinn auch noch unwidersprochen aus. Ich würde diesen Unsinn gerne diskutieren, ohne es auf einen frühen Herzinfarkt anzulegen oder Leute im Wald zu verscharren.

An guten Tagen meine ich eine fragwürdige Pathologisierung meines Unglaubens und meiner Abwehrreaktion auf Unsinn zu erkennen, an schlechten Tagen bin ich verunsichert, verwirrt, auch mal verzweifelt.

Liegt es an mir? Habe ich mich da in etwas verrannt? Wie schätzt ihr meine Situation ein?

sweeper

  • Forum Member
  • Beiträge: 3455
  • Genen ist seliger als Memen
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #1 am: 29. Mai 2013, 19:29:45 »
Hallo Homeboy!

Das klingt ja ziemlich ätzend...  :(
Zitat
Frau sagte mir, mein Verhalten sei unangemessen und empfahl mir wegen meines Eifers einen "guten Psychotherapeuten" (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie).
Der Therapeut verweist auf mein dominantes Über-Ich, vergleicht meinen Eifer wahlweise mit der hl. Inquisition, Stalin oder Fidel Castro, unterstellt mir eine abnorme Fixiertheit auf Logik und Ratio, Regeln, Positivismus aka naturwissenschaftliches Denken usw.
Ob das die richtige Sorte Therapeut ist?
Der will dir offenbar dein Urteilsvermögen und deine Empfindungen absprechen - nicht so professionell...

Vielleicht würde es dir helfen, eine gelassenere Art der Gesprächsführung zu lernen und in fruchtlosen Diskussionen schneller zu merken, wann deine innere Grenze überschritten ist - damit du gar nicht erst in einen explosiven Zustand gerätst?
Meine Erfahrung: verbissene Diskussionen helfen dem anderen nicht zur Einsicht, sondern lösen meistens Trotzreaktionen aus.
Manchmal hilft es, zu ergründen, was die persönlichen Hintergründe sind, die den anderen bewogen haben, an seiner irrationalen Weltsicht festzuhalten.
Jedenfalls hast du das Recht, dich gegen Missionierungsversuche auch ohne weitere Begründung freundlich, aber deutlich abzugrenzen.
Zitat
Es heißt, ich würde mich zuviel darüber aufregen, sozusagen ein verbaler Berserker, wenn ich mich mit diesem Unsinn konfrontiert sehe. Dazu Schweigen kann ich nicht und will ich nicht, sonst breitet sich dieser Unsinn auch noch unwidersprochen aus
Den Eindruck kann man manchmal haben; allerdings denken Leute schon auch mal über ein in Ruhe und mit Wertschätzung vorgebrachtes gutes Argument nach - wenn sie es vielleicht auch nicht zugeben können.
Etwas in diesem Sinne erst mal geduldig sacken zu lassen, damit das Gegenüber es verdauen kann, könnte fruchtbarer sein als sofort nachzusetzen.
With magic, you start with a frog and end up with a prince.
With science, you start with a frog, get a PhD and are still left with the frog you started with...


Terry Pratchett

KranzFonz

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #2 am: 29. Mai 2013, 19:49:18 »
Ja, es liegt tatsächlich an Dir. Wobei ich nicht behaupten möchte, dass Du in der Sache Unrecht hast. Aber eine sachliche Diskussion hat bei bestimmten Menschen einfach keinen Sinn.

Ich kann Dir folgendes Buch empfehlen:

http://www.amazon.de/Fundamentalisten-diskutiert-ohne-Verstand-verlieren/dp/3406583784/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1369841848&sr=8-4&keywords=fundamentalist

Daraus könntest Du beispielsweise folgende Gesprächstaktik ableiten: Wenn Dir jemand mit abstrusen Argumenten kommt, versuche nicht, diesen zu widersprechen. Nehme stattdessen Deinen Gegenüber bierernst und exakt beim Wort und ziehe die ganze Sache ins Lächerliche. Das Schöne daran ist, dass es richtig Spaß macht.  ;D

Solche Gesprächstaktiken können funktionieren, müssen aber nicht. Ich würde mich nicht der Illusion hingeben, dass jeder irgendwann einmal bekehrt werden kann. Deswegen: Reg Dich nicht auf. Es lohnt nicht.

hostelhostel

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #3 am: 29. Mai 2013, 20:42:14 »
Das Problem kann ich mir schon vorstellen.

So wie es sich für mich anhört, scheinst du dir ebenfalls sicher zu sein, dass deine Meinung die einzig richtige ist, genau wie die Menschen in deiner Umgebung, so kann das sicherlich zu nichts führen.

Deine Meinung muss aber nicht richtig sein, du könntest ebenfalls falsch liegen.

Ich Persönlich meide im richtigen Leben Menschen wie dich, du wirst laut wenn andere nicht deiner Meinung sind, wenn ich lese das du ein Über-ICH besitzt kann ich mir gut vorstellen wie du drauf bist, das ist überhaupt nicht böse gemeint.

Aber vielleicht solltest du dich ein wenig anpassen und auch die anderen zu Wort kommen lassen und dann nicht gleich "dagegenreden".

Auch du missionierst in gewisser Weise, nicht nur die anderen. Deine Aufzählung z. B, du kannst nicht beweisen das du richtig liegst. Weder beim Glauben an Gott, noch bei Veganern ( Veganer sind viele nicht nur aufgrund der Ernährung sondern auch weil sie mit der Tierhaltung nicht einverstanden sind), du kannst auch nicht sagen das das Grundeinkommen auf jedenfall falsch ist, bis jetzt gibt es das nicht, also gibt es auch keine Erfahrungen.
Im Grunde kannst du dir bis auf die Homöopathie und die Wahrsagerei bei nichts sicher sein.


Um es kurz zu machen du bist genau wie die anderen, nur schlimmer und merkst es nicht, obwohl es dir schon viele Menschen gesagt haben. Du solltest wirklich umdenken, ich kenne einen Menschen der ist genauso wie du und der wird ehr gemieden.

Das heißt übrigens nicht, das ich die Themen von 1 -5 für richtig halte, ich glaube nicht wirklich dran, aber wirklich sicher sein kann ich mir nicht, daher höre ich mir auch jeden Menschen und seine Argumente an und urteile nicht sofort.

Gefährliche Bohnen

  • Forum Member
  • Beiträge: 461
  • Psiratte
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #4 am: 29. Mai 2013, 22:08:53 »
In meinem sozialen Umfeld (inkl. Partnerschaft) befinden sich viele nette Menschen, die leider absurdeste Weltanschauungen pflegen und praktizieren:
1. Pseudomedizinische Vorstellungen: Homöopathie, Schüßler-Salze, R. Dahlke, TCM, Impfgegner etc.
2. Horoskope, Traumdeutung,
3. Veganer, PETA und Vegetarier in so großer Zahl, dass ich meinen Fleischkonsum als Randgruppenphänomen erlebe,
4. Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)
5. Buddhisten, Christen,
und einiges mehr.

Da hat dein Bekanntenkreis ja nichts ausgelassen, mein Beileid. Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig ist, damit umzugehen, besonders, wenn von der anderen Seite offensiv missioniert wird.
 
Ein wirklich innovativer Ratschlag fällt mir nicht ein, außer dem Üblichen: Versuchen, so gelassen wie möglich zu bleiben und seinen Humor zu behalten. Wenn man überhaupt eine Chance hat, Überzeugungsarbeit zu leisten, dann mit ruhig vorgebrachten Argumenten, wenn das nicht klappt, dann ist es eben so. Darüber hinaus kann man einfach nichts machen und es hilft weder deinem Seelenfrieden, noch rettet es die Welt, sich zur Weißglut treiben zu lassen. Bei hoffnungslosen Fällen würde ich die entsprechenden Themen so gut es geht einfach komplett meiden.
Wie ausgerechnet ein Tiefenpsychologe bei diesem Problem hilfreich sein soll, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen... deiner scheint mir jedenfalls keine besonders große Hilfe zu sein.


@ hostelhostel

So wie es sich für mich anhört, scheinst du dir ebenfalls sicher zu sein, dass deine Meinung die einzig richtige ist, genau wie die Menschen in deiner Umgebung, so kann das sicherlich zu nichts führen.

Deine Meinung muss aber nicht richtig sein, du könntest ebenfalls falsch liegen.

Bei solchen Aussagen rollen sich mir immer die Zehnägel ein. Es gibt einen Unterschied zwischen Fakten und Meinungen, auch wenn das vielen Menschen nicht bewusst zu sein scheint. Fakten sind sehr wohl falsch oder richtig, Meinungen sind weder falsch noch richtig. Besagter Therapeut scheint das ja auch nicht so genau zu nehmen.

Zitat
...wenn ich lese das du ein Über-ICH besitzt kann ich mir gut vorstellen wie du drauf bist, das ist überhaupt nicht böse gemeint.

 :rofl2

Sorry, aber das ist echt putzig.

- Was ist?
- Du hast da was.
- Wo denn?
- Na da, direkt über deinem Kopf.
- Iiih! Ein Über-ICH! Mach das weg, schnell!!!


"Ich muss an dieser Stelle gestehen: Ich mag Karpfen gar nicht." - Groucho
RIP

bayle

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #5 am: 29. Mai 2013, 22:13:45 »
Das Problem kann ich mir schon vorstellen.
Das genau nun kann ich mir nicht vorstellen.

Zitat
Ich Persönlich meide im richtigen Leben Menschen wie dich
Dann solltest Du konsequent sein und hier keine Ausnahme machen.

Zitat
wenn ich lese das du ein Über-ICH besitzt kann ich mir gut vorstellen wie du drauf bist
Wenn ich das lese, kann ich mir nicht nur gut vorstellen, sondern ich bin mir sicher: Du hast keine blasse Vorstellung, wovon eigentlich die Rede ist.

edit: Ich rieche Cosmisches.

Landratte

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #6 am: 29. Mai 2013, 22:56:35 »
Wenn schon Therapie, dann tatsächlich wie sweeper schon geschrieben hat, in Richtung Gesprächsführung.  Was da die Freud`sche Tiefenpsychologie bewirken sollte ist mir auch nicht ganz klar.

Höchstens in der Hinsicht, auf die eigenen Motive zu schauen.

- Worum geht es mir in der Diskussion tatsächlich?
- Inwieweit kann ich anderen Menschen auch eine andere Weltsicht zubilligen?
- Kann ich es ertragen, wenn jemand anderer Meinung bleibt als ich?
- Kann ich es ertragen, dass nicht jeder Mensch von mir gerettet/aufgeklärt werden möchte?

Das sind so Fragen, die sich für mich stellen.

Ich selbst kann auch leidenschaftliche Diskussionen führen, richtig wegreissen tut es mich persönlich aber nur bei dem Thema "Neue und Alte Rechte" , da muss ich aufpassen - für mich hat das eine enorme politische und gesellschaftliche Dimension. Natürlich liegen mir auch andere Themen am Herzen, aber nicht so.
Bei den meisten Themen gelingt es mir durch eine akzeptierende und wertschätzende Haltung bei dem Gesprächspartner Offenheit auch meinen Argumenten gegenüber zu erreichen. Manchmal gelingt es dadurch tatsächlich, eine andere Sichtweise auf die Dinge zu ermöglichen. Bloße Logik und Rationalität ist meiner Erfahrung nach oft nicht hilfreich, weil sich mein Gegenüber dadurch abgestoßen und nicht akzeptiert fühlt. Das ist immer eine schlechte Voraussetzung für Überzeugungsarbeit - zumal wenn ich nicht explizit um meine Meinung gebeten werde.
Wenn ich jemandem meine Sichtweise der Dinge zeigen möchte und damit die Realität - dann muss ich ihn freundlich und ohne Verpflichtung einladen.
Aggressivität ist da in jeder Hinsicht kontraproduktiv.

hostelhostel

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #7 am: 29. Mai 2013, 22:57:06 »
Nun ja, dann sagt mir einen Grund warum der Therapeut falsch liegen sollte und ihr richtig, das wird schon stimmen was er sagt, da kann er diesen auch wechseln, das bringt nichts. Im Bekanntenkreis hat er das doch auch schon gesagt bekommen.

Der Therapeut weiß schon was er sagt und so wie er der Threadstarter das geschrieben hat, stimme ich mit diesem überein.

Der Therapeut ist neutral ( und höchstwahrscheinlich kein Vtler ), es bringt nichts wenn er in dieses Forum kommt, hier sind alle der Meinung das oben aufgeführte Sachen Quatsch sind und haben dementsprechend sicherlich eine ähnliche Meinung gegenüber Menschen die solche Meinungen vertreten.

Das ist genau wie die Menschen die Suizidgefährdet sind und dann nach Dignitas gehen.

Wenn ich mit jemandem diskutiere, dann höre ich mir seine Argumente an und versuche die gegebenenfalls zu wiederlegen, aber laut werden bringt überhaupt nichts und ist auch die falsche Herangehensweise.

@bayle
Du kannst dich mit deinen dämlichen Andeutungen zurück halten

@Bohnen
Fakten? Ist es ein Fakt das es keinen Gott gibt? Oder das das Grundeinkommen falsch wäre? Oder auch das Veganer/Vegetarier falsch liegen? Ich denke nicht, das sind Dinge die wir nicht wissen können, somit habe ich zwar eine Position die ich aber nicht auf Tod komm raus verteidigen würde.


"hier sind alle der Meinung das oben aufgeführte Sachen Quatsch "
Ein bisschen blöd formuliert, die sind auch Quatsch, ich hätte ehr schreiben sollen, hier haben alle eine ähnliche Meinung und er wird deswegen wahrscheinlich hören was er auch hören will.  Er hätte ehr in ein ein Forum wie Hilferuf gehen sollen.

Landratte

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #8 am: 29. Mai 2013, 23:14:25 »
Nun ja, dann sagt mir einen Grund warum der Therapeut falsch liegen sollte und ihr richtig, das wird schon stimmen was er sagt, da kann er diesen auch wechseln, das bringt nichts. Im Bekanntenkreis hat er das doch auch schon gesagt bekommen.

Der Therapeut weiß schon was er sagt und so wie er der Threadstarter das geschrieben hat, stimme ich mit diesem überein.

Der Therapeut ist neutral ( und höchstwahrscheinlich kein Vtler ), es bringt nichts wenn er in dieses Forum kommt, hier sind alle der Meinung das oben aufgeführte Sachen Quatsch sind und haben dementsprechend sicherlich eine ähnliche Meinung gegenüber Menschen die solche Meinungen vertreten.

Das ist genau wie die Menschen die Suizidgefährdet sind und dann nach Dignitas gehen.

Wenn ich mit jemandem diskutiere, dann höre ich mir seine Argumente an und versuche die gegebenenfalls zu wiederlegen, aber laut werden bringt überhaupt nichts und ist auch die falsche Herangehensweise.

@bayle
Du kannst dich mit deinen dämlichen Andeutungen zurück halten

@Bohnen
Fakten? Ist es ein Fakt das es keinen Gott gibt? Oder das das Grundeinkommen falsch wäre? Oder auch das Veganer/Vegetarier falsch liegen? Ich denke nicht, das sind Dinge die wir nicht wissen können, somit habe ich zwar eine Position die ich aber nicht auf Tod komm raus verteidigen würde.


Easy boy, easy.

Therapeuten sind auch nur Menschen, selbstverständlich können die sich in jeder Hinsicht auch irren.

Mal in ganz kurzer Kurzform in die Tüte gesprochen (heißt nicht vollendet ausformuliert):
Nach dem Modell in der Psychoanalyse hat jeder Mensch ein Über-Ich (quasi die Kontrollinstanz), ein Es (Triebe und so) und ein Ich (wo Kontrolle und Triebe in Einklang gebracht werden sollten)

Diese Deine Aussage hier:
Ich Persönlich meide im richtigen Leben Menschen wie dich, du wirst laut wenn andere nicht deiner Meinung sind, wenn ich lese das du ein Über-ICH besitzt kann ich mir gut vorstellen wie du drauf bist, das ist überhaupt nicht böse gemeint.
legt nahe, dass Du Dich mit der Materie Psychologie/Tiefenpsychologie nicht besonders auskennst.

Desweiteren ist bei den meisten Punkten in der Aufzählung von Homeboy tatsächlich sehr wohl bewiesen, dass sie Quatsch sind. Schau Dich hier einfach mal ein wenig im Wiki um, da wirst Du staunen.

Daher die Antworten von bayle und Bohnen.

Aber was nun Suizidgefährdung und Dignitas hier zu suchen haben, erschließt sich mir nicht.

bayle

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #9 am: 29. Mai 2013, 23:19:13 »
Du kannst dich mit deinen dämlichen Andeutungen zurück halten
Ja, ich könnte mich zurückhalten, aber Du wirst es nicht können. Warum bist Du denn so gereizt? Lass‘ mich nachdenken … ah, ja.

Bloedmann

  • Forum Member
  • Beiträge: 2339
  • Moment...
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #10 am: 30. Mai 2013, 00:20:01 »
edit: Ich rieche Cosmisches.
Und es Kramert ganz schön hier. ::)
Es gibt so viele Dinge im Leben, die wichtiger sind als Geld… aber sie kosten so viel! Groucho Marx

Homeboy

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #11 am: 30. Mai 2013, 00:36:58 »
Vielen Dank für die Ratschläge, muss ich setzten lassen und ganz langsam durchdenken. Wenn ich mit Absurditäten (z.B. Veganer, die ihre Hauskatze ebenfalls vegan ernähren)konfrontiert werde erfasst mich das Gefühl von Ohnmacht, das dann durch Zorn abgelöst wird, mit Sicherheit keine Grundlage für konstruktive Gespräche - in dem Moment ist das dann einfach zuviel Unverstandenes auf einmal.


@hostelhostel
Möglicherweise hast du mich missverstanden, macht aber nichts, mein Beitrag war auch reichlich kurz und ließ Vieles unausgesprochen.

Bloedmann

  • Forum Member
  • Beiträge: 2339
  • Moment...
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #12 am: 30. Mai 2013, 01:04:38 »
Du mußt ruhiger werden Homeboy. Dann kann man "es" aushalten. :taetschel:
Es gibt so viele Dinge im Leben, die wichtiger sind als Geld… aber sie kosten so viel! Groucho Marx

Robert

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #13 am: 30. Mai 2013, 01:10:13 »
@Blödmann,

Neulinge hier treffen ein, weil sie sich über solche Sachen aufregen. Den routinierten User hier erkennt man an seiner Abgebrühtheit und einem gewissen Zynismus dem Irrsinn gegenüber. Lass ihnen Zeit....

Robert

  • Gast
Re: Liegt es an mir?
« Antwort #14 am: 30. Mai 2013, 01:37:24 »
edit: Ich rieche Cosmisches.
Und es Kramert ganz schön hier. ::)

 :grins