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Autor Thema: Grundlagenforschung Esotherischer Modelle  (Gelesen 2468 mal)

Chris224

  • Gast
Grundlagenforschung Esotherischer Modelle
« am: 22. April 2012, 03:52:25 »
Weiß irgendjemand, wann z.b. turtur zum ersten mal seine Theorie von der Raumenergie veröffentlicht hat, oder ob das Prinzip bzw. Energieerzeugungsmaschinen die mechanisch/physikalisch auf die gleiche Weise funktionieren wie die von Turtur verwendeten sich auf physikalische Theorien berufen, die wesentlich älter sind als die Quantenfluktuationstheorie die er als Erklärungsmodell verwendet?

Gleiche o. identische Maschine /= Physikal. Erklärungen?

Passen andere Erfinder von Perpetuum Mobiles,Hydrostatischer/
Mechanischer Systeme oder die Erfinder "Neuer Energieformen" ihre Thesen, und ihre Theoretischen Grundlagen eigentlich dem allgemeinen Wissenschaftlichen Fortschritt an?

Am Rande Diskutiert  wurde das einmal bei der Homoöpathie, bei der man sich angeblich bezüglich des Wassergedächtnisses zuerst auf Neutrino-Wirkungen, dann auf Tachyonen-Wirkungen, und schließlich auf Quantenmechanische Prinzipien beruft. (habe aber nicht alles überprüft)

Habe jetzt  gerade hier ein PDF vom Turtur liegen, die Raumenergie, hier beruft er sich bei der Erklärung des Phänomens auf Deutungen aus der Kosmologie (die Ausdehnung des Universums verlangsamt sich nicht wie die Kosmologischen Modelle vor einiger Zeit noch prognostizierten, sondern nehme  aufgrund der Wirkung der besagten Energieform weiter zu) weiterhin behauptet er, die Wirkung dieser Energie lasse sich mit Hilfe der Quantenfluktuationen durch den ja weithin bekannten Casimir Effekt, der auf einem Unterschied in der Wellenlänge der Teilchen außer bzw.innerhalb der beiden Platten entstehen, erklären. Die entstehenden Teilchen und Antiteilchen borgen sich die Energie für ihre Existens aus dem Quantenvakuum, allerdings nur für eine unvorstellbar kurze Zeit, und zerstrahlen dann wieder durch gegenseitige Vernichtung.(Teilchen-Antiteilchen=Bumm).
Turtur behauptet dann:
Zitat
Man spricht davon, dass diese „Energie aus dem Nichts“ innerhalb der Heisenberg’schen Unschärferelation wieder verschwinden muß, und zwar aus Gründen der Energieerhaltung. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Energie vorhanden ist – namentlich als Raumenergie.
Und er könne mit seinen Maschinen diese Energie irgendwie abgreifen.

Zur Chronik von seinem Verein habe ich nur das hier gefunden:

Zitat
".....Er gab daraufhin einen Überblick über ein Vierteljahrhundert DVR-Geschichte. 1980 fand in Hannoverdie erste Konferenz der Vereinigung  statt, die damals noch Deutsche Vereinigung
für Schwerkraftfeldenergie DVS hiess. Als einzige “Überlebende”
aus dieser Aera waren Dr. Harms und Adolf Schneider......"
Der Casimir Effekt wurde zu diesem Zeitpunkt entdeckt:
Zitat
nd allgemein in der Physik anerkannten Casimir-Effekts des niederländischen Physikers Hendrik Casimir aus dem Jahr 1948. Laut
Read more: http://www.psiram.com/ge/index.php?title=Claus_Wilhelm_Turtur#Erweiterung_des_Casimir-Effekts#ixzz1sijIcjvZ

Da die Jungs sich  bei der Erklärung ihrer Maschinen meist auf bekannte Prinzipien berufen, danach aber meistens ihre Thesen ohne große Überprüfung einfach "weiterkopieren" könnte es doch sein, dass ihnen dabei auch einige Fehler unterlaufen, beispielsweise bei der für die Erklärung herangezogenen Physikal. Theorien, oder sie benutzen zuerst eine ältere, und anschließend eine aktuelle Theorie zur Erklärung desselben Phänomens um eine größere Öffentlichkeitswirkung zu erziehlen.
Dort könnte man doch ansetzen, vorausgesetzt ihnen unterläuft solch ein Fehler und man kann ihn beweisen, um ihre Thesen zu entkräften.
Hört sich ein bischen abstrus an, vielleicht hat das auch schon mal jemand gemacht?
http://wbabin.net/weuro/turtur2.pdf

Arno

  • Gast
Re: Grundlagenforschung Esotherischer Modelle
« Antwort #1 am: 18. Mai 2012, 01:51:36 »
Falls das Thema für dich noch aktuell ist: Herr Turtur ist morgen (Freitag) abend Interviewpartner bei cropfm.at .

Chris224

  • Gast
Re: Grundlagenforschung Esotherischer Modelle
« Antwort #2 am: 19. Mai 2012, 04:34:57 »
Danke für den Tip, Arno, bin zwar zu spät gekommen, versuche aber mal, ob ich das nicht irgendwo noch streamen kann.

Arno

  • Gast
Re: Grundlagenforschung Esotherischer Modelle
« Antwort #3 am: 19. Mai 2012, 12:58:06 »
Gern. Das kann man immer problemlos nachhören. Oben auf der Seite unter "Past Shows" gibt´s hunderte alte CropFM-Sendungen mit ganz viel Szeneprominenz^^.

Bloedmann

  • Forum Member
  • Beiträge: 2338
  • Moment...
Re: Grundlagenforschung Esotherischer Modelle
« Antwort #4 am: 19. Mai 2012, 17:44:13 »
Crop FM ist doch quasi das Hoaxilla der Eso-Szene. Comedy vom feinsten. ;D
Es gibt so viele Dinge im Leben, die wichtiger sind als Geld… aber sie kosten so viel! Groucho Marx

Arno

  • Gast
Re: Grundlagenforschung Esotherischer Modelle
« Antwort #5 am: 20. Mai 2012, 04:21:31 »
Ohne den Hoaxillas zu nahe treten zu wollen, ich find den Podcast nämlich top... CropFM ist da derzeit noch ne andere Hausnummer. Gibts viel länger und Tarek hat sich inzwischen mit unzähligen Freaks im deutschsprachigen Raum - ausm englischsprachigen Raum gabs auch schon echte Leckerbissen - unterhalten. Sein Sendungsarchiv ist ein bisher unerreichtes "Ich stell mich mal vor" der Pseudowissenschaften.  ;)

Chris224

  • Gast
Re: Grundlagenforschung Esotherischer Modelle
« Antwort #6 am: 20. Mai 2012, 06:55:31 »
@Arno:
Gern. Das kann man immer problemlos nachhören. Oben auf der Seite unter "Past Shows" gibt´s hunderte alte CropFM-Sendungen mit ganz viel Szeneprominenz^^.

Das wäre echt cool von dir Arno, denn ich kann da mir meiner Netzanbindung nicht wirklich anfangen zu suchen, dafür ist es zu langsam, da bräuchte ich einige Tage bis das alles gestreamt ist.

Bald krieg ich LTE, dauert abe noch ein bissl, muss das mit jemand anderem teilen, ist sauteuer das Gezeugs.

Wenn du vor mir darauf stößt (was sehr wahrscheinlich ist) sagst du mir bitte Bescheid, Ja?