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Waldorfschule statt Tigermutter

Begonnen von Averell, 20. März 2012, 13:38:38

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Averell

Vielleicht sollte mal einer hinfahren und denen sagen was sie sich da eingefangen haben... Aber so ein Namenstanz auf chinesisch stelle ich mir zumindest interessant vor...

http://www.morgenpost.de/printarchiv/panorama/article1932198/Waldorfschule-statt-Tigermutter.html

ZitatChina
Waldorfschule statt Tigermutter
Dienstag, 20. März 2012 03:08

Chinas harter Erziehungsstil ist spätestens seit Amy Chua weltweit bekannt: In ihrem Buch "Die Mutter des Erfolgs" ("Battle Hymn of the Tiger Mother") erzählt die US-chinesische Professorin, wie sie ihre Kinder mit Verboten und Drill zu Spitzennoten trieb.

Statt Fernsehen, Spielen mit Freunden oder der Teilnahme am Schultheater standen Pauken am Schreibtisch und Musikstunden auf dem Programm. Was für heftige Kontroversen zwischen den Eltern im Westen sorgte, ist in China gang und gäbe. Doch inzwischen stellen auch dort immer mehr Eltern und Politiker diese Bildungsmethoden infrage.

"Das Tigermutter-Modell passt nicht zu unserem System", sagte der chinesische Abgeordnete und Professor Zhu Yongxin am Rande der zehntägigen Jahrestagung des Parlaments Mitte März, bei der auch Änderungen im Erziehungssystem beraten wurden. "Ich bin überzeugt, dass chinesische Erziehung lockerer sein kann. Bildung sollte Spaß machen." Seit der kulturellen, bildungspolitischen und wirtschaftlichen Öffnung der Volksrepublik seien die Schulen bereiter, "eine innovative Denkkultur einzuführen", sagte er.

Medien im Land berichteten in den vergangenen Monaten immer wieder über schockierende Beispiele extremer Erziehungsstile. Für einen Entrüstungssturm sorgte ein Internetvideo über einen Vierjährigen, der von seinem Vater gezwungen wurde, nur in Schuhen und Unterhose durch das verschneite New York zu laufen. "Eagle Dad" (Adlervater) He Liesheng erklärte ungerührt, die Tortur solle seinen kleinen Sohn nur abhärten. Zu trauriger Berühmtheit schaffte es auch der chinesische "Wolf Dad" (Wolfvater), der stolz erzählte, er habe seine Kinder regelrecht in die Spitzenuniversitäten des Landes geprügelt.

Seit einigen Jahren wächst in der Volksrepublik das Interesse an alternativen Institutionen wie etwa den Waldorfschulen. Diese beginnen viel später mit Lesen, Schreiben und Mathematik als die traditionellen Schulen und legen größeren Wert auf Fähigkeiten wie Musik und Zeichnen. Die erste Waldorfschule wurde 2004 in China gegründet, weitere sechs öffneten im vergangenen Jahr. Zwölf Stunden Unterricht, gefolgt von zwei bis vier Stunden Hausaufgaben, wie sie bei chinesischen Schülern durchaus üblich sind, sind dort verpönt.

Nach Angaben der Pekinger Erziehungsexpertin und Autorin Yanhong Wheeler wandelt sich der Erziehungsstil in China in dem Maße, wie sich auch die Rolle des Riesenlands in der Welt verändert. "Chinas Gewicht wächst seit Jahren, entsprechend braucht das Land eine buntere Palette an Talenten als bisher - Talente mit einem unabhängigen und kreativen Geist", sagt sie. Zudem könnten es sich immer mehr Eltern leisten, ihren Kindern größere Unabhängigkeit bei der Berufsauswahl zuzugestehen: "Immer weniger Eltern sind im Alter auf die Fürsorge ihrer Kinder angewiesen. Deshalb können sie ihnen mehr Freiheit geben."

Yu Shufen entschloss sich, ihre Tochter Duo Duo (7) auf eine Waldorfschule in einem Außenbezirk von Peking zu schicken, weil sie den Druck im staatlichen System für zu groß hält. "Zu viel Unterricht und Prüfungen kann die Kinder überfordern", sagt sie. "Ihre körperliche und geistige Entwicklung leidet in solch einer Umgebung." Deshalb kam es für Yu "nie infrage, meine Tochter auf eine staatliche Schule zu schicken".AFP

heterodyne

Wird nichts helfen, Pendel schlagen nun mal sehr heftig aus, wenn sie zuerst sehr stark in eine Richtung gezogen werden...

Averell

Na wenigstens schmälert es ein wenig die Angst vor der "gelben Gefahr". Sind halt auch nur Menschen. :grins2:

Ratiomania

Zitat von: Averell am 20. März 2012, 23:56:12
Na wenigstens schmälert es ein wenig die Angst vor der "gelben Gefahr". Sind halt auch nur Menschen. :grins2:

Keine Ahnung was deine Amygdala dazu meint aber "1,4 Milliarden marktmachthungrige Chinesen" klingen weniger gefährlich als "1,4 Milliarden impfkritische mit-Nymphen-tanzenden und an-Atlantis-glaubende Steiner-Jünger"... meine Amygdala zieht ersteres vor...

Wo war nochmal die Graphik mit dem Herdenschutz...?

Averell

Ohne Wikipedia ist Otto Normalverbraucher hier echt aufgeschmissen. :-\ http://de.wikipedia.org/wiki/Amygdala

Ratio, ich wollte doch nur scherzen. Hab aber die Ironie-Tags vergessen. Fands nur lustig daß die Chinesen offenbar auch jeden Schwachsinn aus'm "Westen" importieren. /Ironie:ON Diese Schwäche macht sie irgendwie menschlicher. /Ironie:OFF

Fürs Protokoll: Nein ich habe nichts gegen Chinesen.

man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten... man soll im Halbschlaf nicht posten...

Janus

Der Mist wird eben überall hin exportiert aber das ist schon ein Problem in China mit dem Schulsystem. Es ist Drill und Nachdenken wird nicht gefördert. Es gibt keine richtigen aufgaben zu lösen sondern Fragen bei denen es immer exakt eine Standardantwort gibt, die richtig ist. Aber in dem Artikel kann man auch etwas gutes sehen. Die Kenntniss dieser Probleme scheint auch schon in der Regierung angekommen zu sein...endlich. Allerdings erstmal nur in den unteren Rängen aber, da es dort größtenteils nach Alter geht werden die vielleicht in ein paar Dekaden auch was zu sagen haben.

Zitat von: Averell am 21. März 2012, 09:38:32


Fürs Protokoll: Nein ich habe nichts gegen Chinesen.



Ich schon: ein R