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Der Untergang der islamischen Welt: "Der Islam ist nicht reformierbar"

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Begonnen von rincewind, 11. Oktober 2010, 12:00:07

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rincewind

Ein vermutlich spannendes Buch von Hamed Abdel-Samad.

ZitatHamed Abdel-Samad sieht schwarz für die islamische Welt. "In spätestens 30 Jahren, wenn die Ölquellen versiegen, werden sich die Konflikte verschärfen, die schon jetzt vorhanden sind", sagt er. "Dann wird die größte Völkerwanderung der Geschichte einsetzen - aus der islamischen Welt in Richtung Europa." Er hat nur eine minimale Hoffnung: Die islamische Welt muss sich radikal der Moderne zuwenden. Sein Buch "Der Untergang der islamischen Welt. Eine Prognose" ist gerade sowohl in Deutschland als auch  in Ägypten erschienen.

http://www.n-tv.de/politik/Der-Islam-ist-nicht-reformierbar-article1636341.html

NuEM

Religionen neigen dazu, sich wenn nötig anzupassen und zu überleben. Das scheint mir jedenfalls ein Fazit der Geschichte. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich ein Bauwerk errichtet von den Anhängern des Mystizismus gewisser bronzezeitlicher Eselzüchter. Deren Aberglaube scheint die Jahrtausende dramatischer Veränderungen gut überstanden zu haben.

71hAhmed

Zitat von: NuEM am 11. Oktober 2010, 13:44:07
Religionen neigen dazu, sich wenn nötig anzupassen und zu überleben. Das scheint mir jedenfalls ein Fazit der Geschichte. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich ein Bauwerk errichtet von den Anhängern des Mystizismus gewisser bronzezeitlicher Eselzüchter. Deren Aberglaube scheint die Jahrtausende dramatischer Veränderungen gut überstanden zu haben.

Naja, ob die ihren Mystizismus noch wiedererkennnen würden, wage ich zu bezweifeln. Ausserdem gibt eine grosse Anzahl von Konkurrenzunternehmen eben NICHT mehr, wie z.B. die ganzen Veranstaltungen mit vielen Göttern(auch wenn manche von denen in irgendeiner Form bei der neuen Firma untergekommen sind).

Toiletman

Irgendwie verstehe ich den Titel nicht. Warum geht die islamische Welt unter? Wenn die Massen nach Europa auswandern, was sie übrigens schon lange tun aus den ärmeren Ländern des islamischen Raumes, wird Europa untergehen und nicht die islamische Welt. Die Golfländer werden ihren Reichtum verlieren aber was hat das mit dem Islam zu tun? Man sieht doch im Yemen, Sudan und Afghanistan, dass die islamische Welt wunderbar funktioniert. Sie ist auf Niveau des Mittelalters aber sie existiert weiter. Das kann man von den Europäern in 200 Jahren nichtmehr behaupten. Europa wird Vergangenheit sein und auch dieser Landstrich islamisch. Naja, vielleicht gibt es ja ein paar Reservate, da viele Araber auf Blondinen stehen aber Europa wie wir es kennen wird untergehen. Ironischerweise ist der Hauptgrund eben unsere Haltung. Wir tolerieren uns zu Tode. Demokratie ist eine sehr gute Idee. Aber sie ist eine luxoriöse Idee, die mit ernsthaften Problemen nicht fertig werden kann. Situationen erfordern manchmal eben Diktaturen um zu überleben als Volk und Kultur. Sicher, all diese politischen Errungenschaften des modernen Europas lassen sich wunderbar an den ethischen Standards der meisten rechtfertigen aber die Ideale hochzuhalten bringt  nicht viel wenn man gleichzeitig nicht überlebt. So ein Tod mag für ein Individuum heroisch sein aber für ein Volk ist es dies nicht,da es ja keinen regulären Kampf gibt sondern das eine das andere langsam verdrängt. Es ist eben nicht das überleben des Stärksten, wie es Sozialdarwinisten so schön behaupten sondern das Überleben des angepasteren und in Sachen Reproduktion sind das nunmal die anderen und nicht unsere Völker bzw. im memetischen Raum unsere Kultur. Die einzige Hoffnung für Weiterbestehen moderner Zivilisation sehe ich leider in China und auch nur, wenn man die 1Kind Politik aufgibt und diese sollten vielleicht auch mal an einen Neubau ihrer Mauer nachdenken. Naja, alles irgendwie traurig. Aber ich bin mittlerweile zu nihilistisch geworden um mir noch ernsthaft sorgen darum zu machen. Letztendlich ist alles vergänglich. Die Römer oder Azteken hätten auch nie an ihren Untergang gedacht.