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Autor Thema: Telepolis „klärt auf“ - die schreckliche Wahrheit über Psiram und WP  (Gelesen 590 mal)

deus ex machina

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Ich habe ja eine Weile überlegt, ob ich die Nachricht hier einstelle, auf die wir via Facebook aufmerksam gemacht wurden. Aber dann dachte ich mir: adeln wir Telepolis halt durch Kenntnisnahme.

Zitat
Laut einer Recherche der beiden Dokumentarfilmautoren Dirk Pohlmann und Markus Fiedler existiert etwa der "Filter 248", der dafür sorgt, dass in diversen Artikeln Begriffe wie "rechtsextrem", "antiamerikanisch", "antisemitisch" oder "Verschwörungstheorie" vor Löschung durch unangemeldete Besucher geschützt sind. Ebenfalls geschützt sind demnach Links und Verweise auf den anonym betriebenen Online-Pranger Psiram.com, wo vom Mainstream abweichende Ansichten, insbesondere zu Geopolitik und Schulmedizin, häufig als unseriös dargestellt werden.
https://www.heise.de/tp/features/Politische-Filter-in-der-Wikipedia-4350795.html

celsus

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Diese geistige Armseligkeit, Fiedler zu zitieren, macht mich immer ein wenig traurig.

Noch armseliger ist, über Wikipedia zu schreiben und das Konzept Artikelsperre nach Editwar nicht zu kennen.
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celsus

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Ah, jetzt verstehe ich. Spät der Groschen fiel.

https://www.psiram.com/de/index.php/Paul_Schreyer
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kosh

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Lästert nicht über Telepolis- ohne die hätte die Kälte Fusion nie den Durchbruch geschafft.

Peiresc

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Wenn man so unsern Wiki-Artikel liest:
https://www.psiram.com/de/index.php/Paul_Schreyer#Paul_Schreyer_und_Wikipedia
da schreibt der Herr Schreyer bei Telepolis offenbar ganz in eigener Sache. Boah, voll der Journalist, ey.

celsus

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Beim Thema Armseligkeit habe ich die Kommentare unter dem Artikel noch gar nicht mit einbezogen.

Zitat
Sowohl Wikipedia als auch Anbieter wie Psiram müssen unter eine demokratisch legitimierte Kontrolle durch die Öffentlichkeit gestellt werden.

Mal ganz hypothetisch: Wenn ich, angenommen, in der Schweiz wohne, Lust auf eine neue Website habe und mir einen Server in, sagen wir, Island miete und die Hardware dann zum Beispiel in Rumänien steht, und wenn ich dann dort MediaWiki installiere und etwas hineinschreibe - und wenn dann vielleicht noch ein paar Leute aus anderen Ländern kommen und mir helfen, bei wem muss ich dann die demokratische Legitimation beantragen? Bei der deutschen Bundesregierung vielleicht, weil die sich gerade zuständig fühlt? Oder beim Europaparlament? Muss ich vorher alle Menschen auf der Welt fragen, ob sie mit dem Geschriebenen einverstanden sind? Oder nur die, die nicht einverstanden sind?

Ich weiß da jetzt echt keine Lösung, wie man das umsetzen könnte.
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sailor

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Demokratisch legitimierte Kontrolle durch die Öffentlichkeit? Ist das nicht die Definition von Volksgerichtshof?  :skeptisch:

celsus

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Demokratisch legitimierte Kontrolle durch die Öffentlichkeit? Ist das nicht die Definition von Volksgerichtshof?  :skeptisch:

Tja. Vielleicht hat der Poster auch einfach nicht nachgedacht, was er da geschrieben hat und meinte eigentlich: "Ich will bestimmen dürfen, was da steht."
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sailor

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Natürlich hat der Poster nicht nachgedacht... denn der Ruf nach "Kontrolle" ist schnell raus aber immer problematisch. Denn wer kontrolliert am Ende? Entweder Politiker, die keine Ahnung, aber eine Agenda haben oder "Beamte" (Exekutive), die kein Mandat, aber Ahnung haben und die zugrundeliegenden Vorschriften wortwörtlich anwenden... was die schlimmere Alternative für das Vorhaben "gerechtes Internet" ist kann ich grad nicht sagen. Und bevor jemand unkt, ich gehöre beruflich zur letzteren Gruppe und darf politisch beschlossene Vorgaben umsetzen... egal wie gut/schlecht diese sind.