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Wenn das rauskommt...

Begonnen von Sandrine, 19. Mai 2009, 22:06:51

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Sandrine

www.communicationdesign.net/NVK_Konzept_temp7.pdf

Zitat
Expose
für ein zukunftsweisendes Studienangebot im Gesundheitsbereich in Vorarlberg –
vorzugsweise in Schloss Hofen in Kooperation mit der Fachhochschule Vorarlberg –
unter Anwendung der Kristall-Farblicht-Therapie für Gesundheit und Ausgeglichen-
heit von Körper, Seele und Geist, zur Stärkung der Lebensenergie und zur
Bewusstseinsentwicklung der Menschen durch Erkennen der selbst erzeugten
Ursachen von Krankheit und Leid.
Mit der Förderung der Vitalität bzw. der Vitalkraft einher geht damit eine Rückbe-
sinnung auf die Natur und naturverbundene Therapieverfahren und Lebensge-
staltungsmöglichkeiten, die zusammen in ein neues Bewusstsein über sich selbst
und das Umfeld münden.
   •   Berufsbegleitender EU-Fernlehrgang (*) „NaturVitalKunde“ (2 Jahre)
       zuzüglich EU-Masterprogramm (+ 1 Jahr)
   •   FHV Masterprogramm „Ganzheitliche Energietherapie“ (2 Jahre)
   •   Transdisziplinäre Lehrveranstaltungen an der FH Vorarlberg zur
       Bewusstseinsbildung (4 Stk.)
      * in Kooperation mit oder in Anlehnung an den EU-Master-Fernlehrgang
        „Integrated Health Sciences“, http://www.inter-uni.net/index_de.html
Expose NaturVitalKunde              Clemens Peter                                 1
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Marktanalyse
      Marktindizien
Bedarf
Ziel
      Grundlagen & Wissenschaftlicher Ansatz
Interessensgruppen
Wirkung und Einfluss auf Bildung, Gesellschaft und Wirtschaft
      Direkt – auf Gesundheit und Bewusstheit der Menschen
      Allgemein
      Beispiele
Personal
Finanzierung
Weitere Schritte
Literaturverzeichnis
Anhang
      Beschreibung der Heilmethoden
      Wissenschaftliche Belege
      Beilagen allgemeiner Natur
Expose NaturVitalKunde            Clemens Peter               2
Zusammenfassung
Einer längerfristigen, in den Medien bislang kaum wahrgenommenen, weltweiten
Entwicklung im Gesundheitswesen folgend zielt dieses Konzept auf die Etablierung
eines holistischen Weiterbildungsangebots für alle im Gesundheitsbereich tätigen
Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker, Hilfesteller und auch naheliegenden FH Bachelor-
Absolventen in Österreich und Umgebung ab.
Die Grundlage dieser Arbeit bilden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der nam-
haftesten Vertreter aus der ganzen Welt von der grundlegensten der Wissenschaf-
ten, der Quantenphysik, über die Biologie-, Chemie-, Wasser-, Biophotonen-
forschung, der Medizin, Psychotherapie, Hirnforschung bis hin zur BewusstSEINs-
(er)forschung und darüber hinausgehende Erfahrungen über die Vitalkräfte lebender
Systeme und die den physischen Bereich der Wirklichkeit transzendierenden
BewusstSEINsebenen und alles verbindenden (morphischen) Felder.
Im Gegensatz zu vielen bislang vertretenen wissenschaftlichen Theorien, die auf
menschlichen Vereinbarungen von im Bewusstsein der entscheidenden Aspekte des
Lebens meist begrenzten Forschern mit dem Blickwinkel eines Weltbildes aus dem
16. Jahrhundert beruhen, stützen sich viele Ansätze in dieser Arbeit auf Messgrößen
und Erscheinungsformen der Natur und stehen im Einklang mit fast allen Erkenntnis-
sen und Erfahrungen aller früheren Kulturen und Religionen und deren Vordenkern.
Der grundlegende Ansatz für eine umfassende Gesundheit formt sich daher aus der
Erkenntnis der Einheit von Körper, Seele und Geist (in eigener Begriffsdeutung) im
Menschen, die als Körper neben dem physischen auch einen energetischen,
emotionalen, mentalen und höhere, auf den Glauben bezogene Körper wahr-nimmt,
und die Seele als Bindeglied zu einem das eigene BewusstSEIN transzendierenden
Geist versteht.
Die Ausgestaltung dieses Ansatzes zur Gesundheitsfindung beruht in ihrem Kern auf
einer drei-teiligen Kristall-Farb-Licht-Therapie, die in Form einer Hilfestellung zur
Erweckung der Selbstheilungskräfte im Menschen neueste Quantenmedizin und die
selbst-verantwortliche BewusstSEINS-ent-wicklung in sich vereint und anwendet:
(1) die Austestung bzw. Feststellung der wahren, selbst erzeugten Ursachen von
Krankheit und Leid durch im BewusstSEIN ent-wickelte, vom eigenen Ego unbelas-
tete, im Verstand und Gefühl geklärte, reinen Gewissens und in Liebe handelnde
Therapeuten, die unter Einsatz eines Einhand-Tensors als grobstoffliches
Ausdrucksmittel der übertragenen, feinstofflichen Energien das Krankheitsbild des
Klienten aus dessen Hologramm (Speicherabbild) in den nicht-materiellen
(morphogenetischen) Feldern abrufen und den energetischen Strukturen des
vielschichtigen Körpers zu-ordnen
(2) ein Gespräch mit dem Klienten zur (Er-)Klärung der Ursachen der Krankheit und
Vermittlung gesundheitserhaltender und der individuellen Entwicklung förderlicher
Lebenseinstellungs- und -ausgestaltungsmöglichkeiten
(3) eine sogenannte „Bewellung“ bzw. Übertragung von – den Selbstheilungskräften
des Körpers förderlichen – Strukturinformationen aus den ausgetesteten Hilfsmitteln
mittels Lichtwellen eines Therapiegeräts mit patentierter Lichtquanten-Technologie
Expose NaturVitalKunde               Clemens Peter                               3
Als Resultat etabliert sich eine bislang einzigartige, annähernd vollständige Form der
Gesundheitsfindung, die nicht auf menschlichem Vermögen (oder auch Unvermö-
gen) in der Bestimmung der wahren Ursachen (im Gegensatz zu Symptomen) einer
Krankheit beruht, sondern sich der wesentlich weitreichenderen Hilfe tranzendenter
Bereiche des eigenen SEINS (des Therapeuten) bedient. Es erfolgt auch eine allge-
meine Stärkung der Lebensenergie jedes Menschen und ermöglicht zudem jedem
Klienten eine Entfaltung des eigenen Potentials seines BewusstSEINs. Dies verhilft
allen Menschen (insbesondere Leistungsträgern und Führungspersonen aus Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft), die entsprechend offen daran teilnehmen und daraufhin
sich ihrer selbst bewusst, verantwortend agieren, auch unter schwierigen Umständen
zu einem ausgeglichenen, in sich selbst ruhenden Denken, Fühlen und Handeln.
Dieser innere Frieden führt zu wahrer innerer und äußerer Freiheit in den eigenen
Entscheidungen, womit das eigene, bewusste Leben erst richtig beginnt.
Expose NaturVitalKunde                Clemens Peter                               4
Marktanalyse
                                          „Alles, was ich denke, haben schon andere gedacht,
                                   alles, was ich schreibe, haben schon andere geschrieben,
                                                       doch alles ist neu: durch die Verbindung.“
                                                                                      Karl-Josef Durwen
Globale Situation
Aus globaler Sicht ist die Situation im Gesundheitswesen, in der Bewusstheitsent-
wicklung und ähnlichen hier relevanten Bereichen nur schwer zu erfassen, da alle
Kontinente und Länder diesbezüglich sehr unterschiedlich agieren. Wie Nikolai
Kondratieff schon 1926 herausfand ist es allerdings möglich, global betrachtet lang-
fristige Zyklen wirtschaftlichen Aufschwungs – die nach ihm benannten Kondratieff-
Zyklen – ausfindig zu machen und daran über die Dauer von ca. 45-60 Jahren die
jeweils maßgebliche ökonomische Entwicklung basierend auf einem bestimmten
Wirtschaftszweig abzulesen.
Zur aktuellen Situation schreibt der dafür inzwischen bekannt gewordene Autor Leo
A. Nefiodow in seinem Buch „Der sechste Kondratieff“ wie nun der zur Neige
gehende fünfte Kondratieff der Informationstechnik langsam durch den sechsten
Kondratieff abgelöst wird. Er prognostiziert den nächsten wirtschaftlichen
Aufschwung im Bereich der psychosozialen Dienste, der Spiritualität und der
Bewusstseinsentwicklung.
Eine zunehmende Fokussierung auf diese Bereiche wird auch notwendig sein, denn:
„Das menschliche Gehirn ist dem zunehmenden Streß der modernen Zivilisations-
gesellschaften nicht gewachsen", schlägt der dänische Neurologe Jes Olesen Alarm.
Die Belastungen in Beruf, Familie und Ängste vor Arbeitslosigkeit und Perspektiv-
losigkeit machen immer mehr Bürger in der EU psychisch krank. Rund 127 Millionen
EU-Bürger (mit 27% mehr als ein Viertel der Bevölkerung der 25er-Union sowie
Islands, Norwegens und der Schweiz – Anm.d.Verf.) leiden in der erweiterten EU an
psychischen und psychosomatischen Krankheiten. (...)
'Die jährlichen Kosten betragen 386 Milliarden Euro allein für die EU', erklärt EBC-
Präsident Olesen. 'Und dies ist eher eine konservative Schätzung', sagt der Leiter
der Neurologischen Universitätsklinik von Kopenhagen. Rechne man die Aufwen-
dungen für Pflege und medizinische Nachsorge von 30 oder 40 Lebensjahren der
Patienten hinzu, erscheine die Schätzung von über 600 Milliarden Euro jährlich
realistisch.
Jüngste Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schreiben den
neurologischen Krankheiten in Europa gar einen Anteil von 35 Prozent der
menschlichen Krankheiten zu. 'Demnach stiegen die jährlichen Belastungen der
Gesundheitssysteme in diesem Bereich in den letzten 20 Jahren um 20 Prozent',
unterstreicht Olesen.“1
1
 Friedrich, Thomas A. (2005): Europa der Angst und Depression - Studie offenbart hohe Zahl von psychischen
Erkrankungen in EU und Nachbarländern, online Magazin DIE Welt.de,
http://www.welt.de/data/2005/04/27/710266.html, 27.4.2005.
Expose NaturVitalKunde                       Clemens Peter                                              5
Paradigmenwechsel
„Ein epistemologischer Paradigmenwechsel wird, nach dem Erkenntnistheoretiker
Thomas S. Kuhn, eine wissenschaftliche Revolution genannt.
Diese wissenschaftliche Revolution tritt, entsprechend Thomas S. Kuhn, dann auf,
wenn in einer Wissenschaft Abweichungen auftreten, welche nicht mehr durch das
allgemein geltende Paradigma erklärt werden können, innerhalb dessen der
bisherige wissenschaftliche Fortschritt stattfand. Sobald neue Entdeckungen
gemacht werden, welche mit dem vorherrschenden Paradigma nicht erklärt werden
können, und die Ereignisse von anderen unabhängigen Wissenschaftlern bestätigt
werden, dann ist man in der Wissenschaft gezwungen, ein neues Paradigma, mit
den Ergebnissen konform gehend, zu erklären und anzunehmen“.2
Die folgenden einleitenden Worte bzw. Absätze zu dem sich abzeichnenden
Paradigmenwechsel entstammen mehrheitlich einer Einladung vom „Netzwerk
Gesundheit“ – erstellt von Dr. med. Michael Ehrenberger, u.a. Initiator und
Koordinator des Netzwerkes:
„Es handelt sich dabei um eine nachhaltige und unumkehrbare Änderung des
Bewusstseins großer Bevölkerungsgruppen dieser Erde. Bei jenen, die die
Notwendigkeit des Wandels erkannt haben, handelt es sich dabei nicht etwa um
kleine Randgruppen, sondern um Menschen, die in der Mitte des wirtschaftlichen,
politischen und kulturellen Geschehens stehen.“3
„Aus unserer Schulzeit wissen wir, dass jeder Anfang schwer ist, daher setzen sich
die neuen Erkenntnisse zu Beginn nur langsam durch. Da die Natur sich aber nie
linear, sondern immer exponential entwickelt, wird sich das Tempo des Wandels
rasch beschleunigen.
Wirtschaftsforscher wie Leo A. Nefiodow (Der sechste Kondratieff) und Matthias Horx
(http://www.zukunftsinstitut.de) sehen in den Themen Gesundheit, Umweltschutz,
Information und Individualität die großen Themen der nächsten Jahrzehnte. Der
Wirtschaftsfaktor Gesundheit wird, laut Matthias Horx, die Produktivität der
Telekommunikation in den nächsten Jahren in den Schatten stellen.“4
Erste Anzeichen des Wandels:
Wirtschaft
„Vordenker eines neuen Wirtschaftssystems sehen ihre Aufgabe nicht mehr darin,
immer mehr nutzlose Konsumgüter zu produzieren, die danach mit hohem
werblichem Aufwand an den Mann gebracht werden müssen, sondern orientieren
sich an den Bedürfnissen der Konsumenten. Neue Verfahren, entwickelt durch
biologische Grundlagenforschung und Nanotechnologie, werden bereits technisch
umgesetzt. So ist es etwa gelungen, ein Verfahren zu entwickeln mit dessen Hilfe
man Meerwasser zur Herstellung von Beton verwenden kann.“5
2
 Wikipedia (2005): Paradigmenwechsel, freie online Enzyklopädie, http://de.wikipedia.org, 8.9.2005.
3
 Ehrenberger, Dr. med. Michael (2005): Der Paradigmenwechsel: Von der Vision zur Realität, Einladung zum
Therapeutentreffen, Mogersdorf, 29. August 2005, S. 1.
4
 Ebd., S. 1f.
5
 Ebd., S. 2.
Expose NaturVitalKunde                       Clemens Peter                                              6
Landwirtschaft
„’Bio’ ist längst nicht mehr nur ein Schlagwort. Man kann bereits die bessere Qualität
von Produkten aus der Biolandwirtschaft nachweisen (z. B. durch Messung der
Biophotonen) und sogar in den Supermärkten steigt das Angebot an biologischen
Lebensmitteln (was auf gesteigertes Kaufinteresse schließen lässt). Weiters wurden
natürliche Verfahren entwickelt die Böden zu regenerieren, die Pflanzen dadurch
widerstandsfähiger zu machen und die Erträge zu steigern. Große
Lebensmittelhersteller setzen bereits auf Gentechnikfreiheit.“6
Gesundheitsbranche
Die Gesundheitsbranche ist weltweit in einem ernormen Wachstum inbegriffen.7 Für
die Pharmaindustrie ist es bereits bisher ein Multi-Milliarden-Euro Geschäft und die
Umsätze und Gewinne in der Gesundheitsbranche steigen weiterhin weltweit stark
an. Allerdings verlagert sich die Nachfrage langsam aber deutlich hin zu natürlichen,
biologischen und immer öfter heimischen Produkten. Dieser Trend lässt sich auch im
Bereich der Ernährung, welche auch entscheidend zur Gesundheit des Menschen
beiträgt8, erkennen.

Sandrine

Zitat
Wellness
„Wellness, eines der Schlagworte des letzten Jahrzehntes, wurde durch die Begriffe
Mindness, Selfness und Autonomie ersetzt. Nicht das passive Konsumieren diverser
Angebote in Hotels und Thermen ist gefragt, sondern die aktive und selbständige
Arbeit am Erhalt der eigenen Gesundheit. Dennoch sind gerade Hotels, Thermen
und diverse andere Einrichtungen bestens als Orte des Informationsaustausches
geeignet.“9
Medizin
„Immer mehr Ärzte sind nicht mehr bereit, sich weiter willenlos den Dogmen der
chemischen Industrie zu beugen. Unumstritten sind und bleiben die Leistungen der
modernen Medizin bei akuten Erkrankungen. Anders verhält es sich jedoch bei
chronischen Leiden (Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen, Allergien, Krebs). Hier
wird bereits das Augenmerk verstärkt auf natürliche Heilmethoden, beziehungsweise
vorbeugende Maßnahmen gelegt. Die moderne Sichtweise der Physik macht es
außerdem möglich, neue Zweige in der Medizin zu entwickeln, so zum Beispiel die
Quantenmedizin.“10
6
 Ebd.
7
 z.B. hat der Absatz von Aloe Vera Gesundheitsprodukten des Marktführers Forever Living Products FLP in den
letzten 10 Jahren jedes Jahr ein Wachstum zwischen 30 und 300% erreicht und liegt derzeit bei einem
Jahresumsatz von 2 Mrd. US Dollar – alleine in diesem Marktsegment! (Angaben vom Hersteller, Stand 2004).
8
 Vgl. auch Ehrenberger, Dr. med. Michael (2005): Lebe! Lebendigkeit - Ernährung - Bewegung - Entspannung,
Orac Verlag, Wien, S. 87ff.
9
 Ehrenberger, Dr. med. Michael (2005): Der Paradigmenwechsel: Von der Vision zur Realität, Newsletter -
Einladung zum Therapeutentreffen, Mogersdorf, 29. August 2005, S. 2.
10
  Ebd.
Expose NaturVitalKunde                        Clemens Peter                                             7
Gesellschaft
Laut der amerikanischen Studie "The Cultural Creatives“ entsteht in der westlichen
Gesellschaft eine neue Bewußtseinskultur. Eine dritte Gruppe der "Kulturell Krea-
tiven" entsteht neben den "Traditionalisten" und den "Modernisten". Kulturell Kreative
schätzen Selbstverwirklichung, legen Wert auf eine ökologische Lebensweise und
eine engagierte Anteilnahme an der Welt und lehnen die skrupellose Umweltzer-
störung im Namen des Big Business ab. Der Anteil der kulturell Kreativen wird auf
29% bemessen, wobei die Tendenz stark zunehmend ist.11 Prof. Dr. Dr. h. c. mult.
Ervin Laszlo, u.a. Präsident des Club of Budapest12, beschreibt diesen Trend
detailiert in seinem 2003 erschienenen Buch „Macroshift“. Aktuelle Beispiele dieses
Trends stellen u.a. die Initiativen „The Simple Living Network“, „Mediengruppe
Kulturell Kreative“ und die Aktionen „We are what we do“ im englischen Sprachraum
bzw. übertragen auf den deutschen Sprachraum „Einfach die Welt verändern“ dar.13
„Auch wenn man derzeit den „Wind of Change“ schon spüren kann, so handelt es
sich noch um einen sanften Maiwind, ausgelöst von Vor- und Querdenkern, die sich
nicht in ein Denken einfügen wollen, das von Partikularinteressen, Gewinnmaximier-
ung und Unterwerfung geprägt ist. Die Quantenphysik lehrt uns jedoch, dass der
Flügelschlag eines Schmetterlings in China oder in London einen Sturm auslösen
kann (Chaostheorie), wenn die Zeit reif dafür ist. Und die Zeit für einen Paradigmen-
wechsel ist mehr als reif und der Wandel notwendig.
Die erforderliche wissenschaftliche Basis für Innovationen in verschiedenen
Bereichen (Biologie, Energiegewinnung, Landwirtschaft) ist unter anderen durch die
Arbeiten von Ilya Prigogine (Nobelpreisträger für Chemie), David Bohm (Schüler von
Albert Einstein, Mitarbeiter von Oppenheimer) und N.A. Kosyrev (Träger des
silbernen Ehrenringes der russischen Akademie der Wissenschaften) längst gelegt,
nun gilt es diese in die Praxis umzusetzen.“14
Lokale Situation (in Österreich)
Folgende Grundgedanken zum österreichischen Gesundheitswesen wurden
erarbeitet und zur Verfügung gestellt von Dr. med. Michael Ehrenberger, ehemaliger
Leiter des Europäischen Zentrums für Umweltmedizin, Natur- und Wasserforscher
aus Österreich, Praktischer Arzt mit Erfahrung in der Informations- und Quanten-
medizin, Geschäftsführer der SYN-THESE - Gesellschaft für holistische Medizin
11
  Vgl. Ray, Paul H. Phd und Anderson, Sherry Ruth (2001): The Cultural Creatives: How 50 Million People Are
Changing the World, Three Rivers Press, 2.10.2001.
12
  Prof. Dr. Dr. Ervin Laszlo, 1932 in Budapest geboren. Dr. Dr. h. c. mult. Promotion in Naturwissenschaften an
der Pariser Sorbonne, Professor für Philosophie, Systemwissenschaft und Zukunftsforschung an den Universi-
täten Yale und Princeton. Wissenschaftlicher Berater des Generaldirektors der UNESCO, ehem. Mitglied des
Club of Rome – nun Präsident des Club of Budapest, Rektor der Wiener Akademie für Zukunftsfragen, Grün-
dungsrektor der Frankfurter Akademie für Evolutionäres Management. Laszlo ist Autor zahlreicher Sachbücher.
13
  Siehe auch http://www.simpleliving.net, http://www.kulturkreativ.net, http://www.wearewhatwedo.org (UK) und
http://www.wearewhatwedo.de (D)
14
  Ehrenberger, Dr. med. Michael (2005): Der Paradigmenwechsel: Von der Vision zur Realität, Newsletter -
Einladung zum Therapeutentreffen, Mogersdorf, 29. August 2005, S. 3.
Expose NaturVitalKunde                           Clemens Peter                                              8
GmbH und Initiator und Koordinator vom „Netzwerk Gesundheit“ mit über 120 Ärzten
und Therapeuten aus Österreich und Deutschland.
„Das österreichische Gesundheitssystem gehört zu einem der besten der Welt.
Täglich werden tausende Menschen bei niedergelassenen Ärzten und in Spitälern
versorgt und dabei Leistungen vollbracht, die vor einigen Jahren noch undenkbar
waren. Oberflächlich betrachtet können wir also mit der Medizin in unserem Land
zufrieden sein.
Macht man sich jedoch die Mühe und dringt mit geschultem Blick etwas tiefer in das
System ein, dann erkennt man rasch, dass es neben den positiven Seiten auch
erhebliche Mängel gibt. So erleben wir in manchen Bereichen eine gravierende
Zunahme von chronischen Krankheiten (zum Beispiel Krebs und Diabetes Mellitus),
denen das anerkannte System der Schulmedizin nahezu machtlos gegenüber steht.
Es gibt aber auch noch andere Probleme, die derzeit noch wenig oder gar keine
Beachtung finden:
   •   Wirtschaftsfaktor Krankheit
       Der chronisch kranke Mensch ist zu einem nicht unbedeutenden Wirtschafts-
       faktor geworden. Die pharmazeutische Industrie, Apotheken und so mancher
       Primararzt feiern immer noch Hochkonjunktur. Während dessen erleben wir
       regelmäßige Erhöhungen der Krankenkassenbeiträge, die den drohenden
       finanziellen Kollaps nur hinaus zögern.
   •   Chemie statt Natur
       Das moderne, vom Staat anerkannte schulmedizinische System, basiert
       hauptsächlich auf chemischen (allopathischen) Medikamenten, die noch dazu
       erhebliche Nebenwirkungen haben. Erfolge, die durch Naturheilmittel oder
       moderne Technologie (z.B. Bioresonanz, Quantenmedizin) erzielt werden,
       werden seit Jahren von offizieller Seite einfach negiert.
   •   Nicht anerkannte, daher nicht finanzierte Heilmethoden
       Laut Umfrage sind über 50 % von ganzheitlicher Medizin überzeugt. Viele
       Menschen suchen – und finden – Hilfe bei ganzheitlich denkenden Thera-
       peuten und Ärzten. Diese Leistungen sind privat zu bezahlen, somit wird das
       Budget der Krankenkassen entlastet. Obwohl es dokumentierte Heilungen
       gibt, weigern sich die offiziellen Stellen die Kosten zu übernehmen, da es sich
       um keine anerkannten Heilmethoden handelt, die mit Studien belegt werden
       können. Beharrlich verschwiegen wird jedoch, dass es nahezu unmöglich ist,
       objektive Studien zu erstellen, da es keine zwei gleichen Menschen gibt und
       gerade bei chronischen Erkrankungen multifaktorielle, individuelle Ursachen
       vorliegen, die in die Therapie mit einfließen müssen. Es besteht also ein
       System, das von den Beitragzahlern finanziert wird, wobei kein Recht darauf
       besteht, mit zu entscheiden, welche Leistungen bezahlt werden und welche
       nicht. Der leidende Mensch wird gezwungen, falls er natürliche Heilmittel
       bevorzugt, diese privat zu finanzieren. So steuert er einerseits durch die
Expose NaturVitalKunde                Clemens Peter                                9
          Beitragszahlungen zum Budget der Krankenkassen bei, entlastet dieses aber
          wiederum durch die private Bezahlung medizinischer Leistungen.
     •    Unkritisch gegenüber Lehrmeinung
          Anerkannt ist (nur), was gelehrt wird. Den Universitäten wird ein „Allwissen“
          zugeschrieben obwohl sie oft fern jeder Realität Inhalte vermitteln, die jeder
          logischen Grundlage entbehren.
     •    Kontrollierte Forschung
          Wie jede Naturwissenschaft basiert die Medizin auf der Physik. 2005 wurde
          zum Jahr der Physik ernannt, weil Albert Einstein vor 100 Jahren seine
          allgemeine Relativitätstheorie veröffentlicht hat. Der Wandel, den die Physik
          im darauf folgenden Jahrhundert (!) durchgemacht hat, ist an der anerkannten
          Schulmedizin jedoch ohne sichtbare Spuren einer Veränderung vorüberge-
          gangen. Immer noch wird an einem physikalischen Weltbild festgehalten, das
          ausschließlich auf geschlossene Systeme anwendbar ist. Lebende Systeme
          sind jedoch offene Systeme. Somit können die angewendeten physikalischen
          Theorien für lebende Systeme als unzureichend bezeichnet werden.
          Forschungsprojekte, die einen erweiterten physikalischen Hintergrund haben,
          werden einfach nicht gefördert.
     •    Fehlende Prävention
          In Österreich fehlt, wie in Deutschland auch, die Prävention fast gänzlich. Es
          gibt wohl in Schulen und Kindergärten Aktionen, Kinder das Zähneputzen zu
          lehren, über den Unsinn von gesüßten Getränken (als ein Beispiel) wird von
          offizieller Seite jedoch kein Wort verloren. Dabei sind gerade bei Diabetes die
          Zahlen erschreckend. Laut einer aktuellen Umfrage wünschen sich die
          Menschen vermehrt Präventionsmaßnahmen, sprechen jedoch den
          niedergelassenen Ärzten weitestgehend die Kompetenz dafür ab. Schon
          Christoph Wilhelm Hufeland, Arzt von Goethe und Schiller, tätigte den
          Ausspruch: „Vorbeugen ist besser als Heilen“, ein Satz, der leider in
          Vergessenheit geraten ist.

Sandrine

Zitat
     •    Fehlender psychotherapeutischer Ansatz15
          Eine Krankheit hat immer eine Symbol- bzw. Signalwirkung. Es ist dabei völlig
          unerheblich, ob es sich um eine akute oder chronische Erkrankung handelt.
          Krankheit hängt mit dem Bewusstsein des Menschen und seiner Lebensein-
          stellung zusammen. Dieser Umstand wird auch 100 Jahre nach Sigmund
15
  Diesen Aspekt hat Anna Bergmann in ihrem Buch „Der entseelte Patient – Die moderne Medizin und der Tod“
sehr weitreichend herausgearbeitet, worüber der Umschlagstext ein Überblick bietet:
„Darf der menschliche Körper zum bloßen Objekt wissenschaftlichen Interesses degradiert werden? Anhand von
einzigartigem Quellenmaterial aus 500 Jahren Medizingeschichte untersucht Anna Bergmann diese Grundfrage
der medizinischen Ethik. Von den öffentlichen Leichenzergliederungen in den »Anatomischen Theatern« im 14.
Jahrhundert über die medizinischen Menschenexperimente seit dem 18. Jahrhundert bis hin zur modernen
Transplantationspraxis analysiert sie die Strategien des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns, die unter der
Maxime der Heilung des Patienten zugleich auch zu einer Entseelung beitrugen, und plädiert auf eindringliche
Weise für ein neues Selbstverständnis der Medizin, das den Menschen nicht allein als kranken Körper, sondern in
seiner individuellen Gesamtheit auffaßt.“
Bergmann, Anna (2004): Der entseelte Patient – Die moderne Medizin und der Tod, Aufbau Verlag, Oktober
2004, Umschlagstext auf Buchrückseite.
Expose NaturVitalKunde                          Clemens Peter                                             10
          Freud beharrlich verschwiegen. Somit fehlt es den Ärzten auch an einer
          entsprechenden Ausbildung, den Patienten in einer psychischen Notsituation,
          und darum handelt es sich zum Beispiel bei der Krebserkrankung, zu helfen.
          Nach den Erkenntnissen und den Erfolgen von Dr. Grossath–Marticek müsste
          es jedem chronisch kranken Menschen ermöglicht werden können, ein spe-
          zielles Autonomietraining, das seine Genesung unterstützt, durchzuführen.
     •    Fehlender Informationsaustausch
          Viele niedergelassene Ärzte und Therapeuten arbeiten bereits jahrzehntelang
          sehr erfolgreich mit ganzheitlichen Heilmethoden. Es ist bereits ein
          Erfahrungsschatz entstanden, der den Vergleich mit den Erkenntnissen der
          Universitäten sicherlich nicht scheuen muss, es ist eher das Gegenteil der
          Fall. Wobei es jedoch noch gewisse Defizite gibt, ist der Erfahrungsaus-
          tausch.
Durch meine Erfahrung als praktischer Arzt und den vermehrten Kontakt zu
Kolleginnen und Kollegen sehe ich die Notwendigkeit, eine Entwicklung zu fördern,
die weg vom Krankenwesen, hin zu einem echten Gesundheitswesen führt. In vielen
Gesprächen habe ich bereits eine breite Akzeptanz erfahren, nun gilt es die Ideen
umzusetzen.“
                                                                        Dr. med. Michael Ehrenberger
Medizin im Wandel
Mit einer teilweise ähnlichen Sicht wie Dr. med. Ehrenberger nimmt auch Dr. med.
Leopold Drexler in seinem Vortrag über „Homöopathie für Kinder“ im Rahmen der
monatlichen Feldkircher Arztgespräche am 2. November 2005 mit den folgenden
genehmigten Auszügen vom Vortrag indirekt zum Thema Stellung.16 Dr. med. Drexler
ist Leiter der Abteilung Innere Medizin am Landeskrankenhaus Feldkirch, in der
Ärztekammer Vorarlberg zuständig für die Fortbildung und Mitglied des Landes-
sanitätsrates Vorarlberg:
    •    „Im Gesundheitssystem soll die Homöopathie an erster Stelle stehen, da die
         Regulation - also die Weckung der Selbstheilungskräfte - zu Beginn stehen
         sollte.“
    •    „In der Homöopathie ist das Symptom nicht so wichtig, denn Krankheiten sind
         individuell. Die herkömmliche Medizin abstrahiert, läßt individuelles weg. Die
         Homöopathie geht individuell auf den Menschen ein.“
    •    „Früher hat man bei einer Mittelohrentzündung sofort ein Antibiotikum gege-
         ben. Heute kann man - bis auf bestimmte Ausnahmen - mit der Homöopathie
         beginnen, abwarten und die Wirkung beobachten, und sollte es dennoch zu
         einer Verschlechterung kommen, immer noch mit der herkömmlichen Medizin,
         z.B. einem Antibiotikum behandeln.“
16
  Drexler, Dr. med. Leopold (2005): Homöopathie für Kinder, Vortrag in der Aula des LKH Feldkirch im Rahmen
der Feldkircher Arztgespräche, 2.11.2005.
Expose NaturVitalKunde                       Clemens Peter                                              11
   •   „Die Medizin ändert sich, kann auch lernen.“
   •   „Cortison (u.a.) sind eher blockierende Elemente, und für die Homöopathie
       nicht ideal. Das ist wie wenn man einen Kredit aufnimmt: Im Moment hat man
       ein gutes Ergebnis/Saldo, muss dann aber mehr zurückzahlen.“
   •   „Heute sterben 97% der erkrankten Menschen an chronischen Krankheiten,
       nur 3% an akuten Krankheiten.“
   •   Über Thorwald Detlefsen und sein Schüler Dr. med. Rüdiger Dahlke - bzgl.
       der psychischen Ursachen von Krankheit: „Alles, was da gesagt wird, kann
       stimmen, es aber auf jede Situation zu übertragen - das sehe ich nicht.“
   •   Die Feldkircher Arztgespräche stehen unter dem Motto:
       > Bürger mündig machen, sich selbst zu helfen. <
   •   „Zuerst schaue ich, was kann ich selber machen.“
   •   Der beste Arzt (fürs Kind):
       „Das Maß aller Dinge ist das Kind. Was sein Instinkt sagt, ist richtig.
       An zweiter Stelle kommt die Mutter: was sie spürt, was für’s Kind gut ist und
       das Kind nimmt es an, dann stimmt es.
       An dritter Stelle steht der Vater: Wenn er etwas beobachtet, und es stimmt mit
       der Mutter überein, und das Kind nimmt es an, dann stimmt es.
       Dann kommt lange nichts, dann erst die Ärzte, Gesundheitstipps etc...“
   •   „Angst dabei überträgt sich von der Mutter zum Kind.“
   •   bei Unsicherheit in der Eigenbehandlung:
       "Da muss man halt mit Ärzten und Homöopathen zusammenarbeiten."
Gesellschaft im Wandel
Dr. med. Ruediger Dahlke, Arzt, Psychotherapeut und Autor zahlreicher Bücher
beschreibt in seinem Newsletter vom November 2005 treffend, wie die Auswirkungen
der Globalisierung zunehmend in unserer Gesellschaft zu spüren sind und sich erste
Anzeichen eines Wandels zeigen:
„In einer sich rasch wandelnden Zeit erleben wir einen erstaunlichen Trend zum
Leben im Augenblick, eine Tendenz, die bisher noch kaum als Chance erkannt wird.
In der Berufswelt geht die Sicherheit der Lebensarbeitsstelle immer mehr verloren
zugunsten von kurzfristigeren Anstellungsverhältnissen bis hin zur Zeitarbeit. In der
Beziehungswelt erleben wir ähnliches. Von der Großfamilie ging es über die Klein-
zur Ein- und schließlich Keinkindfamilie und heute schon zunehmend zum Single-
Dasein. Hatten die Eltern früher vier Kinder, haben die Kinder heute eher vier Eltern,
und der Lebensabschnittspartner wird bei rasant steigenden Scheidungszahlen zum
höchsten der Gefühle.
Das schafft Unsicherheit und zunehmend werden Menschen zu Opfern dieses
Trends. Alles Negative muss aber – im Sinne des Polaritätsgesetzes – eine positive
Kehrseite haben. Und tatsächlich, wo die langen Perspektiven verschwinden, wird
der Moment, das Leben in der Gegenwart zur Chance. So avanciert ein Grundan-
liegen der spirituellen Philosophie zum Gesellschaftsthema.
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Anstatt Schuldige für obige Entwicklungen zu suchen, könnten wir die Chancen
dieser Zeit und ihrer Trends ergreifen und uns dem Leben im Hier und Jetzt im
positiven Sinne widmen: als bewusste Gestalter unseres Lebens.
(...) Vom Unglücksraben zum Glückspilz führt ein Weg über das Verständnis der
zugrunde liegenden Urprinzipien. Wer würde Fußball spielen, ohne die Regeln zu
kennen, warum also das Leben riskieren, ohne seine Gesetze zu verstehen?“17
17
  Dahlke, Dr. med. Ruediger (2005): DAHLKE-INFO, Email Newsletter, http://www.dahlke.at, Nov. 2005.
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Kosten- und Finanzierungsproblematik im Gesundheitswesen in Österreich
Die schon in den ersten Grundgedanken zum Gesundheitswesen in Österreich
angesprochene Kosten- und Finanzierungsproblematik hat speziell in den letzten
Monaten (August und September 2005) sehr an Brisanz zugelegt. Losgetreten durch
eine Veröffentlichung von Insider-Informationen über zu teure Medikamente, für die
Ärzten und Apothekern auf der anderen Seite bis zu 200% an so genannten Natural-
rabatten gewährt wird, hat Österreichs unabhängige Tageszeitung DerStandard eine
ganze Serie an Beiträgen zur Debatte über Kosten und Finanzierung im Gesund-
heitswesen gebracht, die in der Beilage entsprechend ihrem Erscheinungsdatum
angeführt werden und für sich selbst sprechen.
Datum, Titel und Autor bzw. Interviewpartner davon sind wie folgt:
10.08.2005: „Krebsbehandlung droht Finanzkollaps“, Interviewpartner Christoph
Zielinski, Vorstand der Wiener Uni-Klinik für Innere Medizin und Leiter der Klinischen
Abteilung für Onkologie am AKH
11.08.2005 (1): „Spitzenärzte verschärfen Kritik an Gesundheitspolitik“, mit Beiträgen
von Dietmar Gloger, Kardiologe und ehemalige Präsident der Kardiologischen
Gesellschaft (2): „Der Arzt wird zum Rationierer“, Redaktion (Conrad Seidl)
(3): „Herzpatienten werden bereits schlechter versorgt“, mit Beiträgen von Dietmar
Gloger, Kardiologe und ehemalige Präsident der Kardiologischen Gesellschaft
(4): „Medizin der zwei Klassen – nach und nach werden Gesundheitssysteme an
Feldlazarette angeglichen“, Redaktion (Conrad Seidl)
25.08.2005 (1): „Tabu Zweiklassenmedizin – Gesundheitswesen mit multiplen
Problemen: Medikamente, Spitäler und Ärztearbeitszeit“, Diskussionsbeiträge von
internationalen Referenten aus dem Forum Alpbach 2005
(2): „Bund schuldet Ärzten Millionen“, mit Beiträgen der Betriebsräte der
Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck gemeinsam mit der
Hochschullehrergewerkschaft und der Ärztekammer
27.08.2005: „Versorgung für alle steht auf Kippe“, Interviewpartnerin Gabi
Burgstaller, Salzburgs Landeshauptfrau (SP)
07.09.2005: „Leistung entzieht sich Kontrolle - Keine Kostenwahrheit im
Gesundheitssystem“, Redaktion (Andreas Feiertag) mit Beiträgen von Christoph
Zielinski, Vorstand der Wiener Uni-Klinik für Innere Medizin und Leiter der Klinischen
Abteilung für Onkologie am AKH18
Besonders interessant unter den obigen Artikeln sind folgende Aussagen in
DerStandard vom 11.08.2005 auf Seite 2:
„7,5 Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung werden für Gesundheit ausge-
geben – gut 17 Milliarden Euro. Die Ausgaben wachsen – aber die Ansprüche noch
stärker. Längst können nicht mehr alle Patienten optimal versorgt werden. 'Der Arzt
18
  Anstelle einer Beilage im Anhang wird hier auf die identische online Version des Artikels vom 14. Sept. 2005
hingewiesen: http://derstandard.at/?id=2166107
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wird zum Rationierer', gibt Erwin Rasinger, selber Arzt und Gesundheitssprecher der
ÖVP zu.“19
Dabei werden vor allem die besseren, aber teureren (chemischen) Medikamente vor
allem für die stark wachsende Gruppe der Senioren (demographische Entwicklung)
als Grund für den rasanten Kostenanstieg angegeben, was in dem dort angeführten
aktuellen Buch „Wirtschaftsfaktor Brustkrebs“ (Springer Verlag) genauer herausge-
arbeitet wurde.

Zum Kotzen.