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Autor Thema: Das hochbrisante Thema Borreliose usw. usf  (Gelesen 1682 mal)

deus ex machina

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Das hochbrisante Thema Borreliose usw. usf
« am: 01. Juni 2016, 19:56:49 »
Zitat
Betreff: Schwarmintelligenz des Psiramnetzwerks

Datum Heute 11:27

Hallo xxx,

 es wäre schön, wenn Ihr Euren hoch-kritischen Verstand gepaart mit konstruktivem Teamgeist einmal auf das international brisante Thema der Lyme Borreliose richten würdet.

 In einem Artikel über Wolf-Dieter Storl erwähnt Ihr ja auch die Hyperthermie, wobei es sich bei seinen proklamierten Schwitzhüttengängen, vergleichbar mit Saunieren, um keine echte medizinisch kontrollierte Hyperthermie handelt, die auch in der Krebstherapie Anwendung findet - siehe die spezifische Körpertemepratur, welche jeweils erreicht wird und die max. Temperaturverträglichkeit von Borrelien und anderen Pathogenen.

 Auch könntet Ihr Eure kritische Schwarmintelligenz dafür nutzen, die Defizite in der Analytik und das Dilemma in der Beweisführung für eine korrekte Diagnosestellung diverser Infektionskrankheiten aufzeigen.

 Allem Anschein nach gibt es nämlich Zusammenhänge bzw. Korrelationen zwischen diversen Hirnstoffwechselkrankheiten und einem chronisch infektiösen Einfluss, siehe Alzheimererkrankungen, MS, Parkinson, ALS, CFS, ADHS, etc...diverse andere Syndrome (mit ungeklärten Ursachen).

 Wobei hier nicht zwingend immer Borrelien allein, sondern auch Co-Infektionen mit Viren, z.B. EBV, HSV1/2 und auch diversen Bakterien, auch in Verbindung mit Zoonosen erschwerend hinzukommen. Zudem die aktuellen Leitlinien der Schulmedzin immer dem aktuellen Entwicklungsstand hinterherhinken, entsprechende Überforderung bei den oft unerfahrenen Medizinern auftritt und Fehlbehandlungen daraus resultieren. Welche in der Regel auch allein symptomatisch erfolgen, weil die erwähnte defizitäre Analytik keine reele Ursachenforschung ermöglicht bzw. nur unter enormem Kostenaufwand, ohne Unterstützung der Krankenkassen. Und die Betroffenen eine lange Odyssee bis zu einem zufälligen Direktnachweis bei einem erfahrenen Mediziner beschreiten müssen....

 In diesem Zusammenhang spielt die aufstrebende Mikrobiomforschung natürlich eine tragende Rolle, auch was das wissenschaftliche Verständnis komplizierter Wirkungsvorgänge zwischen Gehirn und enterischem Nervensystem, bis hin zu physikalisch messbaren physiologischen Kohärenszuständen (Flow) mit entsprechender Herzbeteiligung, nährt. Auf die kommenden neuen Erkenntnisse der Mikrobiomforschung wird schliesslich auch die schon jetzt sehr innovative Ernährungsmedizin aufsetzen. Und wird langfristig hoffentlich auch in Krankenhäusern und Altersheimen Anwendung finden und damit den innovativen Bestrebungen in der ethisch sinnvollen innovativen Patientenorientierung Zuarbeit leisten.

Zum Mikrobiom:

 Arte Dokus: Planet Mensch; Der Bauch, unser zweites Gehirn
 3sat Doku: Das Ur-Mikrobiom der Hadza
 Die Inuit, epigenetische Anpassung an fette Nahrung: http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/8024193/An-fette-Nahrung-angepasst/.
 Julia Enders - Darm mit Charme

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Zur Komplexität: "...in biologischen Systemen liegen sehr häufig Netzwerke von Interaktionen vor, bei denen nur eingeschränkte Kausalität vorliegt."
 Quelle: Ordnung und Chaos als Elemente von Gesundheit und Krankheit, Wolfgang Gerok, Uni Freiburg 1987/88

 All diese Erkenntnisse sind weitere Bausteine zum Verständnis einer möglichst umfassenden ganzheitlichen Systembetrachtung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Baruch_de_Spinoza#Ethik
 Entspricht dem: https://de.wikipedia.org/wiki/Holismus
 Ableitung in Richtung: https://de.wikipedia.org/wiki/Ganzheitliche_Medizin

In welchen konkreten Alltagsbereichen setzt Ihr Eure Netzwerkpower denn auch kreativ und aktiv für Problemlösungen zum Wohle der Menschheit ein?

 Evtl. könnte man eine interdiziplinäre Datenbank aufbauen, die echten Informationsaustausch bietet und statistische Erhebungen zu bestimmten Krankheitsbildern mit einbezieht. Um Kausalitäten und Korrelationen, sowie Trends und HotSpots schneller erkennen zu können. Um die Suche nach Erkenntnis zu beschleunigen und die "Re-Search", also das Wiederfinden bekannter Fakten und Zusammenhänge, weiter optimiert.

 Researchgate ist ja hierbei schon ein schöner Versuch, dem Hang zur Fachidiotie entgegenzuwirken und verschiedene Fachkompetenzen zu bündeln. Was ebenso einem wachsenden holistischen Weltbild dient.

 Nicht zuletzt sollten auch die Basics, die Fundamente der Menschwerdung, grössere Beachtung finden: http://www.erziehungskunst.de/nachrichten/ausland/eine-schule-im-silicon-valley-ohne-computer/.
 Damit nicht nur der Nachwuchs der Spitze der Pyramide in den Genuss der Anwendung elitärer ursprünglicher anthroposophischer Erkenntnisse kommt.
 Herzlicher Gruss,

Groucho

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Re: Das hochbrisante Thema Borreliose usw. usf
« Antwort #1 am: 01. Juni 2016, 21:32:29 »
Mal so nebenbei als dem lameng soll unser kleines Trüppchen freizeitmäßig das leisten, was medizinische Fakultäten weltweit nicht schaffen?

Da fühle ich mich schon als Komparse geehrt.
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

eLender

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Re: Das hochbrisante Thema Borreliose usw. usf
« Antwort #2 am: 01. Juni 2016, 21:54:21 »
Ich empfehle in solchen Fällen immer ein Bad in kaltem (Zimmertemperatur) Tausendgüldenkraut-Tee. Man achte darauf, dabei nackt zu sein. Hab ich mal auf Arte gesehen, oder sonstwo gelesen. Hilft gegen - ähm - Langeweile.
Wollte ich nur mal gesagt haben!