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Autor Thema: Moderne Landwirtschaft - ein Interview  (Gelesen 3548 mal)

Typee

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Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« am: 12. November 2013, 18:23:53 »
Dieses Zitat ist so schön, dass es nicht übersehen werden sollte:

Zitat
Oder hat sich mal einer Gedanken gemacht, wie eine Kuh das findet, mit einer Glocke um den Hals rumzulaufen, die den ganzen Tag pong, pong macht?

http://www.welt.de/wirtschaft/article121720454/Sarah-Wiener-kann-Landwirtschaft-nicht-beurteilen.html
Heilige Bücher sind wie Eintöpfe. Man holt nur das heraus, was man hineingetan hat.

uran

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #1 am: 14. November 2013, 21:51:35 »
Ich radel jeden Tag an so einer schnuggeligen bimmelherde aus Kühen und Schafen vorbei.
Platz haben die, auch können sie zur Abwechslung ein Paar Obstbäume auf der Ausgleichsfläche abmurksen.
Die Tierquälerei eines Fabrikleiters müssen sie sich nicht gefallen lassen, dafür gibts hald ordentliche Elektroschocks. Im Sommer kommen dann noch Zecken, Mücken, Bremsen und Gnitzen dazu, als wie wenn die ganzjährige Verwurmung nicht ausreichen würde.
Vor 20 Jahren hab ich als kleiner Junge mit meiner Oma, auf ihrem kleinen Bauernhof, Gänse geschlachtet, ach war das romantisch.  :schreck
Die deutschen Wohlstandsmaden träumen von einer Landwirtschaft die nur in ihrer Traumwelt existiert hat und auch nur dort existieren kann.
http://www.animal-health-online.de/gross/2001/11/21/erfahrungsbericht-aus-tierschutzgruenden-nicht-meh/3159/

Harald12321

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #2 am: 21. November 2013, 13:59:51 »
Zitat
Bartmer: Nein, man muss die Lebensmittelknappheit gemeinsam bekämpfen. Unsere Kinder werden uns 2050 fragen: Was habt ihr getan, damit alle Menschen genug zu essen haben?
Dabei könnte jeder seinen Teil zur Lösung des Welternährungsproblems beitragen, wenn er nur wollte:
http://files.myopera.com/blowned/blog/popel9fc.jpg

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #3 am: 21. November 2013, 14:25:16 »
Ich bin in den 70ern und 80ern auf einem Bauernhof aufgewachsen... diese wildromantischen Vorstellungen die so manch einer von der Landwirtschaft "früher" hat sind ein Hirngespinst. Das war grausam und hart, sehr gut ist mir in Erinnerung geblieben, wie mein Bruder beim Schlachten die Schweinaugen auf dem Hof zertreten hat  :blank:

uran

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #4 am: 22. November 2013, 01:25:12 »
Das war grausam und hart, sehr gut ist mir in Erinnerung geblieben, wie mein Bruder beim Schlachten die Schweinaugen auf dem Hof zertreten hat  :blank:
Habt ihr denn keinen Pressack gemacht?

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #5 am: 22. November 2013, 01:29:44 »
Das war grausam und hart, sehr gut ist mir in Erinnerung geblieben, wie mein Bruder beim Schlachten die Schweinaugen auf dem Hof zertreten hat  :blank:
Habt ihr denn keinen Pressack gemacht?
Pressack? Ne, aber das Gehirn von der Sau wurde abends in der Pfanne gebraten  #) #)

Groucho

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #6 am: 22. November 2013, 03:41:17 »
Das war grausam und hart, sehr gut ist mir in Erinnerung geblieben, wie mein Bruder beim Schlachten die Schweinaugen auf dem Hof zertreten hat  :blank:
Habt ihr denn keinen Pressack gemacht?
Pressack? Ne, aber das Gehirn von der Sau wurde abends in der Pfanne gebraten  #) #)

Naja, in feinen Scheiben gut paniert ist das vermutlich lecker. Aber ich hab da auch kein Bedürfnis, obwohl es irrational ist, wenn man Sonstiges vom Tier isst.
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #7 am: 22. November 2013, 10:21:39 »
Scheiben? Das war eine gräuliche Masse, so wie ich sie in Erinnerung habe, welche gebraten von der Konsistenz her Ähnlichkeit mit Hackfleisch hatte. Es roch nach meinem empfinden aber widerlich.

Nu, ich kann auch keine Innereien, die hingen immer zwischen den Schweine- und Rinderhälften rum, wenn das Fleisch abhing

Typee

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #8 am: 22. November 2013, 11:58:32 »
Das war grausam und hart, sehr gut ist mir in Erinnerung geblieben, wie mein Bruder beim Schlachten die Schweinaugen auf dem Hof zertreten hat  :blank:
Habt ihr denn keinen Pressack gemacht?
Pressack? Ne, aber das Gehirn von der Sau wurde abends in der Pfanne gebraten  #) #)

Naja, in feinen Scheiben gut paniert ist das vermutlich lecker. Aber ich hab da auch kein Bedürfnis, obwohl es irrational ist, wenn man Sonstiges vom Tier isst.

Wie sagte der Metzgerbursche, als er die Leberwurst sah? ? OhOh, Meister, wenn das rauskommt, was da reinkommt, dann kommen wir rein und nie mehr raus.
Heilige Bücher sind wie Eintöpfe. Man holt nur das heraus, was man hineingetan hat.

uran

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #9 am: 02. Dezember 2013, 00:05:57 »
In Deutschland kann man als Bauer aber auch garnix richtig machen:
http://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/190295
Zitat
Ein 59-jähriger Mann aus Riedenburg teilte bei der Polizeiinspektion Kelheim telefonisch mit, dass im Bereich Gleislhof auf einer Wiese mehrere Kühe auf einer Weide stehen und frieren würden. Der Mann bekräftigte seine Mitteilung noch mit der Aussage, dass die Kühe wegen der Kälte bereits furchtbar schreien würden.
Was mich dabei ein wenig beruhigt:
Zitat
Am Dienstag, um 14.45 Uhr, ging eine kuriose Mitteilung bei der Polizeiinspektion Kelheim ein.
Scheinbar ist so viel Tierliebe doch noch nicht alltäglich.

Wolleren

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Re: Moderne Landwirtschaft - ein Interview
« Antwort #10 am: 02. Dezember 2013, 00:15:09 »
In Deutschland kann man als Bauer aber auch garnix richtig machen:
http://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/190295
Zitat
Ein 59-jähriger Mann aus Riedenburg teilte bei der Polizeiinspektion Kelheim telefonisch mit, dass im Bereich Gleislhof auf einer Wiese mehrere Kühe auf einer Weide stehen und frieren würden. Der Mann bekräftigte seine Mitteilung noch mit der Aussage, dass die Kühe wegen der Kälte bereits furchtbar schreien würden.

Die SZ hat das Vorkommnis am Wochenende prominent im "Streiflicht" aufgegriffen und mit F.K. Waechter kommentiert: "He Bauer, Dein Huhn hat Fieber!"