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Deutsch => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 15:56:01

Titel: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 15:56:01
Hallo zusammen.
Guten Tag an die Leute in diesem Forum.

Mir stellen sich mehr so grundsätzliche Fragen. Sollte der Beitrag hier Fehl am Platz sein bitte ich um Nachsicht und die Moderatoren darum, ihn an einen besseren Platz zu stellen.

Als Einstieg erstmal, unser Sonnensystem hat jenseits aller astrologischen Deutungen eine bemerkenswerte Ordnung, wenn ich mir nur z.B. die Abstände Planeten - Sonne ansehe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Titius-Bode-Reihe (http://de.wikipedia.org/wiki/Titius-Bode-Reihe)

R_n   =   4 + (3×2)^n

und man kann bisher noch nicht erklären, wiso diese Regel mit max. +/- 5% Abweichung zutrifft. Das finde ich schon faszinierend. Aber das nur so nebenbei.

Jetzt will ich die Planeten und den Mond und Sonne und Sternzeichen beiseite lassen. Und diese ganze Astrologie. Ich hoffe das wird dann nicht zu Off-topic.
Die Frage ist, ob der Zeitpunkt einen Unterschied macht oder nicht.
Ist es egal, ob ein Staat(enbund) am 4. Juli 1776 seine Unabhängigkeit proklamiert oder am 23.Juli?
Ist es egal, ab man ein Geschäft heute oder morgen tätigt?
Ist es egal für die Ehe, ob man im Mai heiratet oder einen Monat später?
Macht es einen Unterschied für ein Menschenleben ob man am 10. Januar geboren wird oder am 10. Februar, oder ist das egal?

Gibt es einen qualitativen Unterschied zwischen heute und morgen? Oder sogar zwischen jetzt und gleich?
Gibt es einen "richtigen" Zeitpunkt?

Das beschäftigt mich.

Grüße
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: celsus am 06. Dezember 2012, 16:06:26
Guten Tag Geordi La Forge.

Zitat von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 15:56:01
Gibt es einen qualitativen Unterschied zwischen heute und morgen? Oder sogar zwischen jetzt und gleich?
Gibt es einen "richtigen" Zeitpunkt?

Für wen oder was? Aus welcher Perspektive?

Dem Universum ist das egal. Dir vermutlich nicht.

BTW: Wieso steht das in einem Astrologie-Thread?
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Belbo zwei am 06. Dezember 2012, 16:21:09
Willkommen erstmal. Das klingt jetzt vielleicht etwas blöd, aber es macht natürlich einen Unterschied ob Du jetzt das nächste mal einatmest oder erst in einer Stunde. Du bekommst aus dem Zeitpunkt der Handlung eine sehr starke Korrelation auf Dein zukünftiges Leben.

Zitat
Ist es egal, ob ein Staat(enbund) am 4. Juli 1776 seine Unabhängigkeit proklamiert oder am 23.Juli?
Ist es egal, ab man ein Geschäft heute oder morgen tätigt?
Ist es egal für die Ehe, ob man im Mai heiratet oder einen Monat später?
Macht es einen Unterschied für ein Menschenleben ob man am 10. Januar geboren wird oder am 10. Februar, oder ist das egal?

Das ist bei einzigartigen Ereignissen unentscheidbar weil Du keine  Kontrollgruppe hast.
Soweit ich weiss gibt es keine statistischen Erkenntnisse dass das Datum der Geburt bzw. der Hochzeit eien Auswirkung haben.
Die Mondphasen sind wohl statistisch seht gut untersucht und da wurden keine Abhängigkeiten auf das tägliche Leben gefunden.

Anders sieht das natürlich bei der Verquickung zweier Ereignissse aus, wenn Du 1945 in Hiroshima geboren wurdest hatte das natürlich andere Auswirkungen als 1965...., da besteht aber so weit ich weiss keine Korrelation.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: The Doctrix am 06. Dezember 2012, 16:23:47
@ Geordi:

Hast Du den von Dir verlinkten Wikipedia-Artikel eigentlich gelesen?

Wohl eher nicht, sonst wüsstest Du, dass die Titus-Bode-Reihe leider falsch ist.

Nebenbei: wenn Du vorhast, hier für Astrolügie zu werben, verschwendest Du keine Zeit. Wir wissen nämlich, dass das alles nur Scharlatanerie ist.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 17:09:49
Hallo, ihr seid aber schnell  8)

@Doctor Meinst du wegen der Ungenauigkeiten und weil der Neptun da rausfällt? Falsch ist sie ja wohl nicht, sonst ständs ja überhaupt nicht drin in Wikipedia. Sie ist halt nur nicht exakt. Ich will für überhaupt nichts werben.

@Belbo, danke fürs Willkommen  :grins2:
Das mit Hiroshima und 1965 ist klar, sowas meine ich auch nicht.
ZitatDas ist bei einzigartigen Ereignissen unentscheidbar weil Du keine  Kontrollgruppe hast.
Dann ist es also eine Glaubensfrage ob es egal ist oder nicht?

Wenn ich fragen darf, was bedeutet der Schriftzug in deinem Avatar?

@celsus
Zitat
   
ZitatGibt es einen qualitativen Unterschied zwischen heute und morgen? Oder sogar zwischen jetzt und gleich?
    Gibt es einen "richtigen" Zeitpunkt?

Für wen oder was? Aus welcher Perspektive?

Dem Universum ist das egal. Dir vermutlich nicht.

Das ist gut, ja natürlich kommts drauf an wer die Frage stellt. Und was "richtig" ist, ist natürlich individuell. Also es ist der "richtige Zeitpunkt" gemeint für eine individuell günstige weitere Entwicklung (des Projekts, der Ehe, des Geschäfts, ...). Wobei man sicher auch noch streiten kann, was "günstig" ist. Dem Universum ist das egal, dem stimme ich zu. Der Erde ists auch egal, ob der Apfel runterfällt.

Es stellt sich weiter die Frage ob es qualitative Unterschiede gibt zwischen zwei Zeitpunkten oder Zeitabschnitten.

Grüße
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Truhe am 06. Dezember 2012, 17:10:17
Zitat von: The Doctor am 06. Dezember 2012, 16:23:47
Wohl eher nicht, sonst wüsstest Du, dass die Titus-Bode-Reihe leider falsch ist.

Naja falsch nicht wirklich, aber wohl mehr wilkürliche Zahlenspielerei als ernsthaftes Prinzip. Das fängt schon mit den 5% Abweichung an. Hätte die Rechnerei 8% oder nur 3% ergeben, wäre das auch ok gewesen. Mich erinnert es an das Herumrechnen an Pyramiden und Damenfahrrädern. ;)
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Truhe am 06. Dezember 2012, 17:13:22
Zitat von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 17:09:49
Und was "richtig" ist, ist natürlich individuell. Also es ist der "richtige Zeitpunkt" gemeint für eine individuell günstige weitere Entwicklung (des Projekts, der Ehe, des Geschäfts, ...). Wobei man sicher auch noch streiten kann, was "günstig" ist.

Darüber solltest Du nicht streiten, sondern Dir überlegen, welche Kriterien und Ziele Du hast. Danach kannst Du einen Zeitpunkt nach diesen auswählen, der gut passt.

Im Anschluss kannst Du zuschauen, wie die Zufälle des Lebens alles geplante wieder durcheinanderwirbeln. Aber Du hast es dann wenigstens versucht.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Belbo zwei am 06. Dezember 2012, 17:23:18
Zitat

@Belbo, danke fürs Willkommen  :grins2:
Das mit Hiroshima und 1965 ist klar, sowas meine ich auch nicht.
ZitatDas ist bei einzigartigen Ereignissen unentscheidbar weil Du keine  Kontrollgruppe hast.
Dann ist es also eine Glaubensfrage ob es egal ist oder nicht?

Wenn ich fragen darf, was bedeutet der Schriftzug in deinem Avatar?

Gute Frage, ich glaube "Berg der Bilder" auf Hebräisch um unseren Verschwörungsfreunden etwas Material zu liefern.

Ja es ist eine Ableitung der Aussage: Ich glaube dass in meiner Garage ein Drache wohnt den nur ich sehen kann. Für wie wahrscheinlich man einen "Glaubenssatz" hält muss jeder für sich selbst entscheiden.


ZitatEs stellt sich weiter die Frage ob es qualitative Unterschiede gibt zwischen zwei Zeitpunkten oder Zeitabschnitten.

Der Zeitsbschnitt an sich ist wohl neutral (Zumal sich ja die Frage stellt wo er gut ist, Strasse, Stadt Land, Planet, Galaxie), es ist ja nur messbar wenn man die Bewertung dafür benutzt um etwas zu tun oder zu lassen und die Bewertung richtet sich dann nach dem Ergebnis der Handlung. Ich würde z.B. meinen Weizen im Zeichen der Fische aussähen und nicht in dem der Waage, zumindest so lange wie ich auf der Norhalbkugel wohne.



Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Dr. Ici Wenn am 06. Dezember 2012, 17:28:18
Zitat von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 17:09:49
Es stellt sich weiter die Frage ob es qualitative Unterschiede gibt zwischen zwei Zeitpunkten oder Zeitabschnitten.

Gibt es. Wenn ich z.B. VOR Ladenschließung einkaufen gehe, ist das i.A. besser als danach.

Oder: In der Früh erst Hose, dann die Schuhe, abends umgekehrt.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: heterodyne am 06. Dezember 2012, 17:35:42
Zitat von: Dr. Ici Wenn am 06. Dezember 2012, 17:28:18

Oder: In der Früh erst Hose, dann die Schuhe, abends umgekehrt.
Bitte, das kommt auf den Dienst an. Und damit wieder auf den Zeitpunkt. :police:
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Bloedmann am 06. Dezember 2012, 17:40:36
Wenn man mittwochs vögelt Liebe macht wirds ein Mädchen! ::)
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Dr. Ici Wenn am 06. Dezember 2012, 17:42:17
Zitat von: heterodyne am 06. Dezember 2012, 17:35:42
Zitat von: Dr. Ici Wenn am 06. Dezember 2012, 17:28:18

Oder: In der Früh erst Hose, dann die Schuhe, abends umgekehrt.
Bitte, das kommt auf den Dienst an. Und damit wieder auf den Zeitpunkt. :police:

Ein komplexes Thema.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Belbo zwei am 06. Dezember 2012, 17:42:40
Zitat von: Bloedmann am 06. Dezember 2012, 17:40:36
Wenn man mittwochs vögelt Liebe macht wirds ein Mädchen! ::)


....nicht unbedingt, kommt darauf an wer!
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Truhe am 06. Dezember 2012, 17:43:19
Zitat von: Dr. Ici Wenn am 06. Dezember 2012, 17:28:18
Zitat von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 17:09:49
Es stellt sich weiter die Frage ob es qualitative Unterschiede gibt zwischen zwei Zeitpunkten oder Zeitabschnitten.

Gibt es. Wenn ich z.B. VOR Ladenschließung einkaufen gehe, ist das i.A. besser als danach.

Oder: In der Früh erst Hose, dann die Schuhe, abends umgekehrt.

Ein erstaunlich schwierig zu erfassendes Konzept. ;D Ich bin dafür, dass das zu einer Glaubensfrage umdefiniert wird. ::)
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: celsus am 06. Dezember 2012, 17:53:57
Zitat von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 17:09:49
Es stellt sich weiter die Frage ob es qualitative Unterschiede gibt zwischen zwei Zeitpunkten oder Zeitabschnitten.

Da fängst du jetzt wieder von vorne an. Die Frage ist so sinnvoll wie "Was ist der Unterschied zwischen einer Amsel?"

Es fehlen Definition und Bezugspunkt. Das ist, sorry, Hirnwichserei.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Wiesodenn1 am 06. Dezember 2012, 18:00:39
Zitat von: celsus am 06. Dezember 2012, 17:53:57
Die Frage ist so sinnvoll wie "Was ist der Unterschied zwischen einer Amsel?"

Ich kenne nur den Unterschied zwischen einem Krokodil: Je grüner desto schwimmt es.

Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: celsus am 06. Dezember 2012, 18:05:14
Zitat von: Wiesodenn1 am 06. Dezember 2012, 18:00:39
Ich kenne nur den Unterschied zwischen einem Krokodil

Unterschiedliche Sozialisation, schätze ich. Bei uns gab es damals einfach mehr Amseln als Krokodile.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 20:28:15
Zitat von: Dr. Ici Wenn am 06. Dezember 2012, 17:28:18

Gibt es. Wenn ich z.B. VOR Ladenschließung einkaufen gehe, ist das i.A. besser als danach.

Oder: In der Früh erst Hose, dann die Schuhe, abends umgekehrt.

lol   :D
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: bayle am 06. Dezember 2012, 20:33:07
Geordi, ich finde das von Ici auch lustig, aber es ist doch noch mehr als das. Es ist die Antwort auf Deine Frage. Über wen lachst Du da?
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Omikronn am 06. Dezember 2012, 21:43:07
ZitatEs stellt sich weiter die Frage ob es qualitative Unterschiede gibt zwischen zwei Zeitpunkten oder Zeitabschnitten.

Hallo Geordi:

Das hängt davon ab was du als Qualität definierst und aus welcher Sicht du Zeitpunkte betrachtest. Wenn ich als Qualitätsmasstab das Erreichen des Bodens am einen Ende und das Springen aus einem 30. Stockwerk ohne Fallschirm am anderen Ende definiere, kann ich durchaus sagen ob und welche qualitativen Unterschiede zwischen den beiden Zeitpunkten liegen.  ;)

Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Omikronn am 06. Dezember 2012, 21:48:23
@Geordi La Forge: Als Nachtrag noch eine kleine neugierige Frage an dich:

Wenn in den menschenleeren Weiten eines Waldes in Alaska ein Baum umfällt, gibt es dann für dich ein Geräusch?
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: gesine2 am 06. Dezember 2012, 21:55:21
ZitatÜber wen ..?
Grandios gefragt, bayle (http://forum.psiram.com/index.php?topic=8134.msg119233#msg119233), chapeau^^ Für so Pragmatiker wie mich bleibt nur der lange Weg.

Willkommen auch von mir, Geordi La Forge (http://forum.psiram.com/index.php?action=profile;u=22733), may you live long and prosper. Erlaube mir bitte, den guten alten Kamm auszupacken:
Zitatman kann bisher noch nicht erklären, wiso diese Regel mit max. +/- 5% Abweichung zutrifft.
Aber sicher doch: Weil die Formel genau dafür ausgesucht wurde.
Es gibt auch überhaupt keinen richtigen Grund (á la 'weil Fritz rote Socken trägt') dafür, daß die Formelfür n=0..79 sagenhafte 80 aufeinanderfolgende Primzahlen ergibt. Selbstverständlich wurde auch diese Formel extra und zielorientiert ausgeguckt, nach Eulerschem Rezept.
Oder warum damals im Jänner '88 genau die 222 [zwei Schnapszahlen!] Menschen 6 Richtige im Lotto hatten, die auch gewonnen haben (Das war übrigens der 23.Januar, ichsachjezznur Illuminaten). Oder, oder, oder etc pp ad nauseam

btw: De Regel trifft nicht "mit max. +/- 5% Abweichung" zu (=>Mars)
ZitatDie Frage ist, ob der Zeitpunkt einen Unterschied macht oder nicht.
Um auf eines der Themen von eben zurückzugreifen: Bin ich mittwochs um 17:50 im Kiosk, kann ich noch den Lottoschein für die abendliche Ziehung abgeben, um 18:10 dagegen nicht.
Andererseits ist es völlig wurst, wann genau sich jemand mit seinen Äußerungen zum Vollhorst macht.
ZitatIst es egal, ob ein Staat(enbund) am 4. Juli 1776 seine Unabhängigkeit proklamiert oder am 23.Juli?
Falls es, wie in Deinem Beispiel, mitten in durch Drittmächte von Europa nach Amerika exportiertem Krieg entstandenem Aufbegehren gegen die Kolonialmacht geschieht, kann das sehr wohl entscheidend sein. Immerhin konnte so F offiziell Militärhilfe anbieten, ohne die GB höchstwahrscheinlich die Rebellen niedergemacht hätte. Im Krieg kann es auf 5 Sekunden ankommen, selbstverständlich können da auch zweieinhalb Wochen entscheidend sein. Ob dies allerdings zutrifft oder nur ein erklärendes Phantasiegebilde ist - völlig egal und daher ist jede weitere Beschäftigung damit müßig.
ZitatIst es egal, ab man ein Geschäft heute oder morgen tätigt?
Wenn ich mit dem Geschäft von eben bis morgen gewartet hätte, wären dann meine Hosen aber derart was von voll...
ZitatIst es egal für die Ehe, ob man im Mai heiratet oder einen Monat später?
Ja, die Institution Ehe wird davon nicht berührt. Auch falls Du eine bestimmte, in diesen Monaten geschlosse Ehe meinst: Ja.
ZitatMacht es einen Unterschied für ein Menschenleben ob man am 10. Januar geboren wird oder am 10. Februar, oder ist das egal?
Das ist auf keinen Fall egal - nur bei letzterem Geburtsdatum wirst Du die Chance erhalten, auf Karneval Geburtstag zu feiern!
ZitatGibt es einen qualitativen Unterschied zwischen heute und morgen? Oder sogar zwischen jetzt und gleich?
Nach Ansicht diverser Philosophen ja. 'Nur das Jetzt ist real, Vergangenheit bloße Erinnerung, Zukunft reine Phantasie'.
Um 'Was bin ich?' zu mißbrauchen: Gehe ich recht in der Annahme, daß Dir garnicht klar ist, was Qualia sind?
ZitatGibt es einen "richtigen" Zeitpunkt?
Klar doch. Allerdings ist der in seltenst (bitte morgen genau 17 Uhr auf diesen Knopf drücken!) in der Form Datum-Uhrzeit formulierbar, sondern eher 'so schnell wie möglich' oder 'frühestens morgen ab 9'.

Und weil Omikronn (http://forum.psiram.com/index.php?topic=8134.msg119240#msg119240) sich jetzt schon zum zweiten Mal dazwischengedrängt hat:
ZitatWenn in den menschenleeren Weiten eines Waldes in Alaska ein Baum umfällt, gibt es dann für dich ein Geräusch?
Wenn ich eine Elchkuh bin und just neben diesem Baum das oben angesprochene Geschäft erledigen will, warum nicht? :-p
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Omikronn am 06. Dezember 2012, 22:06:15
ZitatUnd weil Omikronn sich jetzt schon zum zweiten Mal dazwischengedrängt hat:
T'schuldigung, das ist Zufall, ich schwörs.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: The Doctrix am 06. Dezember 2012, 23:24:32
Zitat von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 17:09:49
@Doctor Meinst du wegen der Ungenauigkeiten und weil der Neptun da rausfällt? Falsch ist sie ja wohl nicht, sonst ständs ja überhaupt nicht drin in Wikipedia. Sie ist halt nur nicht exakt. Ich will für überhaupt nichts werben.

Es gibt sehr viele Ungereimtheiten. Und im Wikipedia-Artikel steht auch, dass man vergleichbare Zahlenreihen problemlos auch mit anderen Planetenentfernungen erstellen kann. Also alles nur Zahlenmagie.

Mit dem "Werben" wollte ich Dir nicht zu nahe treten. Ich habe nur schon etliche Kommentarschlachten zur Astrolügie hinter mir, und darunter waren nicht wenige, bei denen jemand mit dem Verweis auf die T-B-Reihe und die daraus resultierende "kosmische Harmonie" einstieg. Erlaube mir also bitte, dass ich weiterhin Dir gegenüber skeptisch bleibe.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: The Doctrix am 06. Dezember 2012, 23:26:13
Zitat von: celsus am 06. Dezember 2012, 17:53:57
Was ist der Unterschied zwischen einer Amsel?

Je schwärzer, desto "Piep"?
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: gesine2 am 07. Dezember 2012, 01:51:07
ZitatZufall
Selbstverständlich, Omikronn (http://forum.psiram.com/index.php?topic=10162.msg119242#msg119242), der nur durch die besondere relative zeitliche Konstellation unserer Aktionen mir zweimal als roter Text angezeigt wurde. (Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)
Zitatich schwörs
Gut, daß Du das noch gesagt hast, sonst wäre der Rest völlig unglaubwürdig gewesen ;-) btw: Heißt das nicht mittlerweile nicht offiziell "schwör'ch, alda!"?
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Geordi La Forge am 07. Dezember 2012, 02:42:41
Hallo

@doctor
Zitat... Erlaube mir also bitte, dass ich weiterhin Dir gegenüber skeptisch bleibe.
Erlaubnis erteilt  :P Ich möchte keine Schlachten schlagen. Und Harmonie... naja, es ist halt ne mathematische Formel, und mich hat fasziniert, dass sie eine Ordnung beschreibt die sich auch im Sonnensystem (in etwa) findet. Das wollte ich teilen. Ich wusste nicht, dass die Formal schon als bekannt vorausgesetzt werden kann  :-[

@Omikronn
ZitatDas hängt davon ab was du als Qualität definierst und aus welcher Sicht du Zeitpunkte betrachtest
Genau das ist die Schwierigkeit wo ich nicht so recht weiterkomme. Die Definition dieser Qualität. Am ehesten kommt vielleicht die individuelle (oder nationale wenn man größer denkt) "Stimmungslage" dem Nahe. Aber das ist ziemlich schwammig. Diese offensichtlichen Sachen wie Ladenschluss usw. lasse ich jetzt weg.


ZitatWenn in den menschenleeren Weiten eines Waldes in Alaska ein Baum umfällt, gibt es dann für dich ein Geräusch?
OK. "für dich ein Geräusch" heisst das ein Geräusch, das ich in Europa hören kann, oder ob es meiner Meinung nach überhaupt ein Geräusch gäbe? Es gibt sicherlich Schallwellen, die durch das Umfallen verursacht werden. Wenn ich Geräusch mit Schallwellen gleichsetzen darf, dann JA, dann gibt es ein Geräusch in dem Umkreis in dem die Schallwelle eine Amplitude oberhalb des Rauschniveaus hat.
Ich in Europa kann von dem Umfallen direkt natürlich nichts hören, aber vielleicht wird durch eine irrsinnige Kausalkette irgendetwas verursacht, das ein anderes Geräusch in meiner Nähe verursacht.

@gesine2
Vielen Dank für den Gruß. Und ein Bisschen Humor lockert alles auf.
Zitat
   
ZitatGibt es einen qualitativen Unterschied zwischen heute und morgen? Oder sogar zwischen jetzt und gleich?

Nach Ansicht diverser Philosophen ja. 'Nur das Jetzt ist real, Vergangenheit bloße Erinnerung, Zukunft reine Phantasie'.
Um 'Was bin ich?' zu mißbrauchen: Gehe ich recht in der Annahme, daß Dir garnicht klar ist, was Qualia sind?
Ja die Annahme war richtig. Jetzt weiss ich dank dir und WP sogar, wie man das nennt, dass man anderen Leuten nicht erklären kann, wie Erbeeren schmecken oder was man sieht, wenn man auf die Farbe Blau schaut. Nur was hat das mit dem Zeitpunkt zu tun?
ZitatAber sicher doch: Weil die Formel genau dafür ausgesucht wurde. ...
Dass aber eine solch relativ einfache Formel dafür überhaupt existiert fasziniert mich immer noch  :grins2:

Gruß
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: celsus am 07. Dezember 2012, 03:22:01
Zitat von: Geordi La Forge am 07. Dezember 2012, 02:42:41
Dass aber eine solch relativ einfache Formel dafür überhaupt existiert fasziniert mich immer noch  :grins2:

Wenn dich das fasziniert sollst du gerne mehr davon bekommen:
http://scienceblogs.de/mathlog/2008/11/11/radosophie/

... und das führt zu http://www.hars.de/misz/rado.html
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: bayle am 07. Dezember 2012, 07:26:04
Ach, einen hatt' ich noch vergessen:

Zitat von: Geordi La Forge am 06. Dezember 2012, 17:09:49
Falsch ist sie ja wohl nicht, sonst ständs ja überhaupt nicht drin in Wikipedia.
Weil "Atlantis" in der Wikipedia steht, hat es Atlantis gegeben?
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Belbo zwei am 07. Dezember 2012, 08:17:54
ZitatDiese offensichtlichen Sachen wie Ladenschluss usw. lasse ich jetzt weg.

Du willst also lieber frei im Raum herumspekulieren? Wenn du deine Gedanken nicht in irgendeiner Weise an der Realiät messen lassen möchtest, bin ich hier raus.

Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Onkel Heinz am 07. Dezember 2012, 09:15:41
ZitatGibt es einen qualitativen Unterschied zwischen heute und morgen? Oder sogar zwischen jetzt und gleich?
Nehmen wir mal an, ich sitze meditierend über die Jahre unter einem Baum. Das einzige "wirklich" wahrnehmbare ist die Gegenwart – das "Jetzt".

In meinen Gedanken existiert keine Zukunft, keine Vergangenheit, keine Sterne, nur ich und der Baum.
Exakt jetzt liegt Schnee, das tut es im Sommer nicht – das ist ein qualitativer Unterschied, für mich, hier an diesem Ort. Wäre ich in Guatemala, wäre das aber ganz anders.
Nun bin ich aber hier und denke zufällig an heißen Grünkohl mit Pinkel. Ich folgere: das liegt am fehlen Blattwerk, weil ich immer an Grünkohl denke, wenn es Winter ist. Würde ich jetzt in Guatemala auch an Grünkohl denken? Oder eher an Papaya? Was hätte das zu bedeuten?
Da ich meditiere, fliegt der Gedanke dahin und wird bedeutungslos.

Das einzig relevante ist doch dein Wille, da einem Unterschied eine Bedeutung beizumessen. Verzwickte Singularitität...

Oder, um es frei mit William von Baskerville zu sagen: "Der einzige Teufel hier ist der, den jedermann am Werke zu sehen glaubt". (Ich glaube, der passt nicht, aber das wollte ich schon immer mal sagen)

PS: Ich meditiere nie!
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: P.Stibbons am 07. Dezember 2012, 09:17:32
@ Belbo zwei:
Zitat...frei im Raum herumspekulieren? ...Gedanken nicht in irgendeiner Weise an der Realiät messen lassen...bin ich hier raus.

Was bist du doch für ein flachwurzelnder, oberflächlicher Banause!!  *professorensmiley*
Dir fehlt es ja sogar an der primitivsten philosophischen Allgemeinbildung.

"Realität" - was ist das überhaupt?
Und den Unterschied zwischen Chronos und Kairos kennst du offenbar auch nicht:

http://www.abenteuer-philosophie.com/artikel/102_artikel1_zeit.pdf

:grins
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: The Doctrix am 07. Dezember 2012, 09:31:48
Zitat von: Noddy am 07. Dezember 2012, 09:15:41
Ich glaube, der passt nicht, aber das wollte ich schon immer mal sagen
PS: Ich meditiere nie!

;D
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Belbo zwei am 07. Dezember 2012, 09:55:57
Zitat von: P.Stibbons am 07. Dezember 2012, 09:17:32
@ Belbo zwei:
Zitat...frei im Raum herumspekulieren? ...Gedanken nicht in irgendeiner Weise an der Realiät messen lassen...bin ich hier raus.

Was bist du doch für ein flachwurzelnder, oberflächlicher Banause!!  *professorensmiley*
Dir fehlt es ja sogar an der primitivsten philosophischen Allgemeinbildung.

"Realität" - was ist das überhaupt?
Und den Unterschied zwischen Chronos und Kairos kennst du offenbar auch nicht:

http://www.abenteuer-philosophie.com/artikel/102_artikel1_zeit.pdf

:grins


....nett dass Du das "Belbo Du bist zu doof für sowas" so fein verpackst  :umarm:
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: P.Stibbons am 07. Dezember 2012, 10:03:36
Ich kann dafür nicht so gut rechnen.... :umarm:
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Nogro am 07. Dezember 2012, 11:21:43
Zitat von: celsus am 06. Dezember 2012, 17:53:57
Was ist der Unterschied zwischen einer Amsel?
Beide Beine sind gleich lang, besonders das Linke.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: P.Stibbons am 07. Dezember 2012, 11:23:26
Ach übrigens, Belbo... : 

http://www.eaglemanlab.net/time

http://www.eaglemanlab.net/time/essay-brain-time

Zitat...More subtle illusions can be teased out in the laboratory. Perceived durations are distorted during rapid eye movements, after watching a flickering light, or simply when an "oddball" is seen in a stream of repeated images. If we inject a slight delay between your motor acts and their sensory feedback, we can later make the temporal order of your actions and sensations appear to reverse. Simultaneity judgments can be shifted by repeated exposure to nonsimultaneous stimuli...
.

:kaffee
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: gesine2 am 07. Dezember 2012, 11:37:32
Ein nicht zu unterschätzender Teil der Zeit-, insbesondere der Ablauf-Wahrnehmung ist die im Brägen stattfindende Realitätsgenese (http://www.youtube.com/watch?v=nNBTLbw1_2Q%23t=21). Dazu noch eine leichte aktuelle Instabilität bei der bewußten Weiterverarbeitung und ruckzuck sind die erstaunlichsten Phänomene erlebt.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Geordi La Forge am 07. Dezember 2012, 13:19:03
Zitat von: celsus am 07. Dezember 2012, 03:22:01

Wenn dich das fasziniert sollst du gerne mehr davon bekommen:
http://scienceblogs.de/mathlog/2008/11/11/radosophie/

... und das führt zu http://www.hars.de/misz/rado.html

Hm  :o  :o   :o    Danke für den link.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Geordi La Forge am 08. Dezember 2012, 01:01:53
Zitat von: P.Stibbons am 07. Dezember 2012, 09:17:32

"Realität" - was ist das überhaupt?
Und den Unterschied zwischen Chronos und Kairos kennst du offenbar auch nicht:

http://www.abenteuer-philosophie.com/artikel/102_artikel1_zeit.pdf

Hallo.
Dieser Aufsatz gefällt mir sehr gut, er passt genau zum Thema und erwähnt wörtlich die "Qualität der Zeit".
ZitatKairos enthüllt eine neue Dimension der Zeit, die wir weitgehend außer Acht lassen, die Qualität der Zeit, den richtigen Zeitpunkt.
...
Kairos hilft zur rechten Zeit das Rechte zu tun.

Wäre nun interessant zu wissen, ob der Aufsatz hier Zustimmung findet.

Gruß
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Geordi La Forge am 08. Dezember 2012, 01:08:45
Hallo Noddy,

Zitat von: Noddy am 07. Dezember 2012, 09:15:41
Das einzig relevante ist doch dein Wille, da einem Unterschied eine Bedeutung beizumessen. Verzwickte Singularitität...
Aber das will doch eigentlich jeder. Dass sich die Dinge günstig für ihn entwickeln statt ungünstig. Bedeutung hat das schon. Ist die erste Gelegenheit wirklich die Beste oder sollte man noch warten?

Zitat von: Noddy am 07. Dezember 2012, 09:15:41
PS: Ich meditiere nie!
Dann fehlt dir ja diese Qualia!  ;D

Gruß
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Leguan999 am 08. Dezember 2012, 10:08:56
Ob die erste oder zweite Gelegenheit die bessere ist, kannst du jederzeit selber entscheiden. Manchmal gibt es objektive Gründe für deine Wahl, manchmal nicht. Deine Wahl wird mit Erfahrungen verbessert, aber du wirst nie wissen können, ob eine andere Wahl besser gewesen wäre. Kurz: Entscheide nach bestem Wissen und Gewissen und es kommt meistens gut.

Mit 99.99% Wahrscheinlichkeit ist nichts dran am Horoskop. Jedenfalls ist dein Leben nicht schlechter wenn du am 31. Dezember geboren bist als wenn es den 29. Februar trifft.

Mein Motto: Keep it simple.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Onkel Heinz am 08. Dezember 2012, 10:51:58
ZitatDass sich die Dinge günstig für ihn entwickeln statt ungünstig.
Das ist eine Standpunktfrage, was ist denn "ungünstig entwickeln"? Ich hatte einige Situationen in meinem Leben, da hätte ich und alle anderen drumrum gedacht, dass wird ziemlich ungünstig. Nur dann wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Und ich bin eher glücklich, wo ich jetzt bin.
Apropos Glück – Ich finde Glück ist vielleicht, wenn ich früh aufstehe und 'Ja' sage. Das kann auch mal unangenehm sein.
Ich halte mich an die simple Weisheit: Life's what you make it!

ZitatIst die erste Gelegenheit wirklich die Beste oder sollte man noch warten?
Man muss auch mal irrational und unvernünftig sein.  :rock

ZitatOb die erste oder zweite Gelegenheit die bessere ist, kannst du jederzeit selber entscheiden.
Das bezweifle ich. Außer wenn es darum geht, wann man die Winterreifen aufziehen soll. Aber so grundsätzlich?
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Dr. Ici Wenn am 08. Dezember 2012, 11:41:40
Zitat von: Geordi La Forge am 08. Dezember 2012, 01:08:45
Aber das will doch eigentlich jeder. Dass sich die Dinge günstig für ihn entwickeln statt ungünstig. Bedeutung hat das schon. Ist die erste Gelegenheit wirklich die Beste oder sollte man noch warten?

Etwas zu wollen bedeutet noch lange nicht, es auch zu bekommen oder zu können.

Zitat
Ist die erste Gelegenheit wirklich die Beste oder sollte man noch warten?

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung gibt es auch tatsächlich dumme Fragen. Dumm insofern, dass sie keine Möglichkeit einer Antwort beinhalten, oder die Antwort nur ein ebensolcher Allgemeinplatz sein kann. In dem Fall würde die Antwort lauten: Kommt darauf an.

Tipp: Mit den richtigen Fragen braucht man oft gar keine Antwort mehr.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: gesine2 am 08. Dezember 2012, 12:10:15
ZitatMan muss auch mal irrational und unvernünftig sein.
Sehr vernünftige Einstellung, Noddy (http://forum.psiram.com/index.php?topic=10162.msg119513#msg119513)
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Leguan999 am 08. Dezember 2012, 14:30:21
Zitat von: Noddy am 08. Dezember 2012, 10:51:58
ZitatOb die erste oder zweite Gelegenheit die bessere ist, kannst du jederzeit selber entscheiden.
Das bezweifle ich. Außer wenn es darum geht, wann man die Winterreifen aufziehen soll. Aber so grundsätzlich?

Bleiben wir beim Beispiel: Kurz vor dem statistisch ersten Schneefall im Spätherbst wird geraten, die Winterreifen aufzusetzen. Ich bin vorsichtig und würs tun, weil es tatsächlich schneien kann. Ich weiss es nicht. Ich kann aber auch sagen: Die Wahrscheinlichkeit für Schneefall ist momentan unwahrscheinlich, ich warte 2 Wochen. Vorher lohnt es sich nicht. Beide Zeitpunkte können richtig sein. Welchen ich wähle, hängt im Idealfall mit meinen Erfahrungen zusammen. Häufig kommt jedoch Selbstüberschätzung oder Leichtsinn dazu -> die Entscheidung ist oft falsch.

Persönliches Beispiel zu einer Entscheidung: Ich habe eine... noch nicht gestartete Beziehung beendet. Der Typ wollte mich nur ausnutzen. Anzeichen dafür gabs eigentlich bereits kurz vor dem 2. Date. Ich wusste es ganz genau. Und ich hab es trotzdem weitergeführt. Aus vielen Gründen eine falsche Entscheidung, wenn ich auch ohne Schaden wieder rausgekommen bin. Es führte jedoch dazu, dass ich eine Sache in Angriff nahm, die längst überfällig war. Und ohne ihn (keineswegs jedoch für ihn) hätte ich es aufgeschoben.

Kurz, die Antwort, ob jetzt der Zeitpunkt für X günstig sei, liegt weder im Kaffeesatz noch in den Sternen. Sie ergibt sich aus den Erfahrungen, der Einschätzung der Situation und den vorliegenden Informationen. Und dem Bauchgefühl. Je nach Vorhaben überwiegt das eine oder andere, die Erfahrung kann wichtig sein oder die vorhandenen Fakten.



Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Onkel Heinz am 08. Dezember 2012, 15:25:55
Zitat von: Leguan999 am 08. Dezember 2012, 14:30:21
Bleiben wir beim Beispiel: Kurz vor dem statistisch ersten Schneefall im Spätherbst wird geraten, die Winterreifen aufzusetzen. Ich bin vorsichtig und würs tun, weil es tatsächlich schneien kann. Ich weiss es nicht. Ich kann aber auch sagen: Die Wahrscheinlichkeit für Schneefall ist momentan unwahrscheinlich, ich warte 2 Wochen. Vorher lohnt es sich nicht. Beide Zeitpunkte können richtig sein. Welchen ich wähle, hängt im Idealfall mit meinen Erfahrungen zusammen. Häufig kommt jedoch Selbstüberschätzung oder Leichtsinn dazu -> die Entscheidung ist oft falsch.
Das stimmt nur zur Hälfte, weil Winterreifen vor allem auch bei niedrigen Temperaturen (ab ca. +6°) ihre Eigenschaften behalten – was sich auf Grip, damit Bremsweg etc. und somit auf die Sicherheit auswirkt. Das höhere Profil für den Schnee spielt natürlich auch eine Rolle.
Ergo machen die Dinger bereits dann Sinn, wenn es unter ca. +6° geht. Da gibt es also nur einen günstigen Zeitpunkt!

ZitatPersönliches Beispiel zu einer Entscheidung: Ich habe eine... noch nicht gestartete Beziehung beendet. Der Typ wollte mich nur ausnutzen. Anzeichen dafür gabs eigentlich bereits kurz vor dem 2. Date. Ich wusste es ganz genau. Und ich hab es trotzdem weitergeführt. Aus vielen Gründen eine falsche Entscheidung, wenn ich auch ohne Schaden wieder rausgekommen bin. Es führte jedoch dazu, dass ich eine Sache in Angriff nahm, die längst überfällig war. Und ohne ihn (keineswegs jedoch für ihn) hätte ich es aufgeschoben.
Manchmal braucht man eben solche Situationen, offensichtlich, um wichtige Erfahrungen zu machen. Etwas zu wissen und auch danach zu handeln sind zwei verschiedene Sachen. Dein Hirn fällt Entscheidungen, noch bevor du davon weißt... Also mit dem Wissen ist das so ne Sache...

ZitatKurz, die Antwort, ob jetzt der Zeitpunkt für X günstig sei, liegt weder im Kaffeesatz noch in den Sternen. Sie ergibt sich aus den Erfahrungen, der Einschätzung der Situation und den vorliegenden Informationen. Und dem Bauchgefühl. Je nach Vorhaben überwiegt das eine oder andere, die Erfahrung kann wichtig sein oder die vorhandenen Fakten.
Genau.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Belbo zwei am 08. Dezember 2012, 15:34:07
"Jetzt langt es alle Gemeinheiten sind ausgtauscht das Porzellan zerschlagen, bevor Du jetzt dem Scheisstyp auch noch irgendwas über den Kopf ziehst....der richtige Augenblick um zu verschwinden, raus rein ins Auto und nichts wie weg.........im Orbit kreist der google maps Satelit und knipst  den Treffpunkt des Autos und des Zuges......irgendie blöd das mit der defekten Schranke....."
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Leguan999 am 08. Dezember 2012, 15:41:51
Naja, wenn Merkur im 5. Haus sein Unwesen treibt, muss es ja so kommen...

Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Geordi La Forge am 09. Dezember 2012, 00:07:06
Hallo,

Zitat von: Belbo zwei am 08. Dezember 2012, 15:34:07
"Jetzt langt es alle Gemeinheiten sind ausgtauscht das Porzellan zerschlagen, ..."
Belbo, es zwingt dich ja niemand, der Diskussion beizuwohnen (du hattest bereits angekündigt "raus" zu sein), wenn du meinst es sei bereits alles gesagt. Oder wie soll ich dieses Zitat (von was?) deuten?

Im Gegenteil fängt es jetzt an, interessant zu werden. Einige Leute haben sich wirklich Gedanken gemacht und dafür bin ich dankbar.

Zitat von: Leguan999 am 08. Dezember 2012, 14:30:21
Kurz, die Antwort, ob jetzt der Zeitpunkt für X günstig sei, liegt weder im Kaffeesatz noch in den Sternen. Sie ergibt sich aus den Erfahrungen, der Einschätzung der Situation und den vorliegenden Informationen. Und dem Bauchgefühl. Je nach Vorhaben überwiegt das eine oder andere, die Erfahrung kann wichtig sein oder die vorhandenen Fakten.
Leguan, du hast das kurz und knackig zusammengefasst. Wir entscheiden und urteilen aufgrund von eigenen und fremden Erfahrungen, Berichten und Abwägungen auf der einen Seite, und etwas, das ich Intuition nennen will (du hast das Bauchgefühl genannt) auf der anderen Seite. In variablen Gewichtungen je nach Situation. Wenn ich die Diskussionsbeiträge bis hierhin betrachte, scheinen manche das auch so zu sehen. Du hast zwei schöne Beispiele gebracht, wo die Gewichtung jeweils unterschiedlich ausfiel. Man kann viele Beispiele konstruieren, wo man mehr die Ratio entscheiden lassen kann und auch Beispiele, wo die Inuition alles ist, was man hat.

Ich möchte ein Beispiel konstruieren:
Du hast am nächsten Dienstag einen OP-Termin im Krankenhaus. Kleine Sache normalerweise, ein kleiner Eingriff. Mit Narkose zwar, aber am Mittwoch bist du schon wieder draußen. So sagt man dir. Am Montag hast du ein ganz starkes ungutes "Bauchgefühl" betreffs der OP am Dienstag. Verlässt du dich auf die Ratio und tust das ungute "Bauchgefühl" ab als diffuse Angst, die man halt vor einer OP hat, dann wirst du am Dienstag ins Krankenhaus gehen. Hörst du auf deine Intuition, wirst du den OP-Termin absagen. Tatsächlich hat der Chirurg am Montag schlechtes Sushi gegessen und verletzt dir am Dienstag versehentlich eine wichtige Nervenbahn (wenn du zur OP gehst). Wie gesagt, das ist ein konstruiertes Beispiel, aber solche Sachen sind denkbar und man  hat sicher schon von solchen Fällen gehört - was natürlich nicht den Schluss zulässt, dass die Intuition immer oder auch nur meistens Recht hätte. Ich denke, diese Erfahrung muss jeder selbst machen. Es soll hier auch lediglich illustriert werden, dass Menschen ihre Entscheidungen zum Teil basiert auf ihre Intuition treffen. Es könnte sogar andersrum laufen: Am Dienstag liefe die OP gut, am Ersatztermin schlecht. In dem Falle wäre das Bauchgefühl ein schlechter Ratgeber gewesen.

Diejenigen Entscheidungen, die man aufgrund einer breiten Informations- und Erfahrungsbasis relativ einfach treffen kann, wie das Beispiel mit den Winterreifen, oder dass man erst die Hose und dann Schuhe anzieht, oder vor Ladenschluss einkaufen geht, bedürfen "nur" den Willen, diese auch umzusetzen. Anders sieht es aus, wenn diese Basis fehlt. Oder noch schwieriger, wenn die eigene Intuition im Widerspruch steht zu bisherigen (eigenen oder fremden) Erfahrungen.

Zitat von: Dr. Ici Wenn am 08. Dezember 2012, 11:41:40
Etwas zu wollen bedeutet noch lange nicht, es auch zu bekommen oder zu können.
Richtig. Man kann jedoch seine Bemühungen in die richtige Richtung lenken.

Zitat von: Dr. Ici Wenn am 08. Dezember 2012, 11:41:40
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung gibt es auch tatsächlich dumme Fragen. Dumm insofern, dass sie keine Möglichkeit einer Antwort beinhalten, oder die Antwort nur ein ebensolcher Allgemeinplatz sein kann. In dem Fall würde die Antwort lauten: Kommt darauf an.
Ganz recht. Kommt drauf an. Manche Fragen sind nicht so einfach zu beantworten, ohne dass sie deshalb dumm sein müssten. Wenn man an mein Beispiel mit der OP denkt: Kommt drauf an - ob man auf die Intuition hört oder nicht.

Zitat von: Noddy am 08. Dezember 2012, 10:51:58
Das ist eine Standpunktfrage, was ist denn "ungünstig entwickeln"?
Bei dem Beispiel mit der Operation wird wohl die Mehrheit der Patienten eine missglückte Operation als "ungünstige Entwicklung" betrachten. Aber es gibt sicher viele Fälle, wo eine "ungünstige Entwicklung" aus der Distanz betrachtet gut waren für die Persönlichkeitsentwicklung - ich denke das meinst du damit:
Zitat von: Noddy am 08. Dezember 2012, 10:51:58
Ich hatte einige Situationen in meinem Leben, da hätte ich und alle anderen drumrum gedacht, dass wird ziemlich ungünstig. Nur dann wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Und ich bin eher glücklich, wo ich jetzt bin.
Das freut mich!
Zitat von: Noddy am 08. Dezember 2012, 10:51:58
Apropos Glück – Ich finde Glück ist vielleicht, wenn ich früh aufstehe und 'Ja' sage. Das kann auch mal unangenehm sein.
Ich halte mich an die simple Weisheit: Life's what you make it!
Das hast du schön gesagt.  :grins2:

Falls Omikronn noch mitliest:
Was sollte die Frage mit dem Baum?

schönen Sonntag
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Belbo zwei am 09. Dezember 2012, 11:14:07
Zitat
Zitat von: Geordi La Forge am 09. Dezember 2012, 00:07:06
Hallo,
Zitat von: Belbo zwei am 08. Dezember 2012, 15:34:07
"Jetzt langt es alle Gemeinheiten sind ausgtauscht das Porzellan zerschlagen, ..."
Zitat
Belbo, es zwingt dich ja niemand, der Diskussion beizuwohnen (du hattest bereits angekündigt "raus" zu sein), wenn du meinst es sei bereits alles gesagt. Oder wie soll ich dieses Zitat (von was?) deuten?

Ich muss mir von Dir bestimmt nicht meine Beiträge hier genehmigen lassen, warum Du Dich bei einer kleinen Geschichte über richtige Teitpunkte gleich angegriffen fühlst weiss ich nicht.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Maxi am 09. Dezember 2012, 12:09:20
Georgi La Forge: Ich versuche verzweifelt, einen Sinn in deinen Aussagen zu finden. Was willst du eigentlich sagen? Oder was willst du wissen? Werd doch mal konkret! Oder ist dir einfach nur langweilig? Dann hör auf, den Leuten hier die Zeit zu stehlen.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Leguan999 am 09. Dezember 2012, 15:10:41
Ich vermute, es geht um eine Bestätigung der tollen Intuition und dass es den richtigen Zeitpunkt gibt. @Georgi La Forge: Heute gibt es keinen Beleg dafür, dass der richtige Zeitpunkt (abgsehen von Wetter- und bereits fixen Terminen abgesehen) berechnet und belegt werden kann. Vermutlich wird es auch künftig nie eine Möglichkeit dazu geben. Wenn du glaubst, irgendein System tue es: Gut für dich, nutze es. Aber suche keinen Beweis für das Funktionieren und versuche nie, andere davon zu überzeugen.


Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Hildegard am 09. Dezember 2012, 19:28:34
Zitat von: Geordi La Forge am 09. Dezember 2012, 00:07:06
Am Montag hast du ein ganz starkes ungutes "Bauchgefühl" betreffs der OP am Dienstag. Verlässt du dich auf die Ratio und tust das ungute "Bauchgefühl" ab als diffuse Angst, die man halt vor einer OP hat, dann wirst du am Dienstag ins Krankenhaus gehen. Hörst du auf deine Intuition, wirst du den OP-Termin absagen. Tatsächlich hat der Chirurg am Montag schlechtes Sushi gegessen und verletzt dir am Dienstag versehentlich eine wichtige Nervenbahn (wenn du zur OP gehst).
Nein, von solchen Sachen hat man noch nicht gehört. Wovon man gehört hat, das sind Zufälle. Sofern du nicht im selben Sushiladen warst wie der Operateur, gibt es keinen Zusammenhang zwischen deinem Bauchgefühl und seinem Unwohlsein. Es gibt nämlich keinen Übertragungsweg, das sein Unwohlsein in deinen Kopf übertragen könnte.
Wenn schon einmal in deinem Leben dein Bauchgefühl bei so einer Sache recht hatte, dann war das ein Zufall. In der großen Mehrheit der Fälle wird es aber so sein, dass du dadurch einen sinnvollen Eingriff versäumst und dir eher schadest als nützt. Vielleicht fällst du sogar genau an diesem Tag, an dem du eigentlich im Krankenhaus sein solltest, völlig überraschend in ein Loch: http://www.derwesten.de/region/ehepaar-stuerzt-in-sechs-meter-grosses-loch-im-rheindeich-id7366168.html (http://www.derwesten.de/region/ehepaar-stuerzt-in-sechs-meter-grosses-loch-im-rheindeich-id7366168.html)
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: The Doctrix am 11. Dezember 2012, 15:40:56
Zitat von: Dr. Ici Wenn am 08. Dezember 2012, 11:41:40
Etwas zu wollen bedeutet noch lange nicht, es auch zu bekommen oder zu können.

Wichtigste Redewendung im Sprachschatz von Eltern.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: The Doctrix am 11. Dezember 2012, 15:43:25
Zitat von: Leguan999 am 08. Dezember 2012, 14:30:21
Bleiben wir beim Beispiel: Kurz vor dem statistisch ersten Schneefall im Spätherbst wird geraten, die Winterreifen aufzusetzen. Ich bin vorsichtig und würs tun, weil es tatsächlich schneien kann. Ich weiss es nicht. Ich kann aber auch sagen: Die Wahrscheinlichkeit für Schneefall ist momentan unwahrscheinlich, ich warte 2 Wochen. Vorher lohnt es sich nicht. Beide Zeitpunkte können richtig sein. Welchen ich wähle, hängt im Idealfall mit meinen Erfahrungen zusammen.

Naja, der Wintereinbruch in diesem Jahr am 27. Oktober hat wohl so manchen Autofahrer im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischt.

Ich habe mal eine Zeitlang in den Bergen auf über 1500m Höhe gewohnt - da hat es manchmal sogar im August geschneit. Da habe ich die Winterreifen oft das ganze Jahr aufgezogen gelassen.
Titel: Re: Geordi und die Qualität des Zeitpunktes
Beitrag von: Leguan999 am 11. Dezember 2012, 20:41:27
Ich weiss nicht... Ich wundere mich jedes Jahr, wenn Winterpneus empfohlen werden und keine Woche später entweder alle verunfallen oder wegen 5 mm Schnee steckenbleiben.

Aber ich fahr sowieso nicht mit dem Auto.  :angel: