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Begonnen von fenkt, 16. Januar 2012, 21:34:03

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Ladislav Pelc

ZitatStatt Wasser und Kohlendioxid zu produzieren, produzieren die Zellen dann Wasserstoffperoxid und Kohlenmonoxid.

Aua! Unter anearoben Bedingungen bilden Zellen also H2O2 und CO statt H2O und CO2? Biochemie konnte ich nie wirklich ausstehen und muss gestehen, mich drum gedrückt zu haben wo es nur ging, aber ich bin mir doch recht sicher, das sowas weder in der Schule noch in der Uni gelehrt wurde ... Und es wäre auch alles andere als logisch.

Nogro

Zitat von: Harpo am 11. Oktober 2013, 09:11:14
Der Kommentar mit der "Hömopathie" war ein Jux (wer von euch hier war das? :grins), auch zu erkennen an

ZitatSie verschrieb mir nachdem sie mich über eine Stunde lang befragt hatte, ein einziges hömopathisches Globulikügelchen.. ByroniaC10000!
Für einen Jux hat sie sich aber dann noch mächtig ins Zeug gelegt! ("Antworten zu dieser Lesermeinung anzeigen" anklicken) :grins2:
Zitat"Wer von der Quantenphysik nicht schockiert ist,
der hat sie nicht verstanden!" -Niels Boehr- Quantenphysiker und Nobelpreisträger
Die Quantenphysik beschäftigt sich mit der Welt der kleinsten Dinge, also mit dem atomaren und subatomaren Bereich. Quanten sind vereinfacht gesagt Wellen und Felder mit Informationsinhalten. Materie im eigentlichen Sinne gibt es nicht!
Auf dieser Basis funktioniert auch Hömopathie, ihre Informationen werden über das morphische Feld weitergegeben!
Es genügt nicht, keine Ahnung zu haben. Man muss auch dagegen sein (Hermann Hinsch)

sumo

möööööglicherweise ist die genannte HÖMOPATHIE ja was ganz, ganz Neuartiges, was wir hier noch nicht verstehen....

Harpo

Zitat von: sumo am 11. Oktober 2013, 15:19:31
möööööglicherweise ist die genannte HÖMOPATHIE ja was ganz, ganz Neuartiges, was wir hier noch nicht verstehen....

Ich verstehe noch nicht mal die normale Hommöpathie.  :-\

celsus

Schöner Artikel im Blog "Irish Weather Online"

http://irishweatheronline.wordpress.com/2013/09/08/contrails-v-chemtrails-the-science-that-debunks-the-conspiracy/

Zitat
Contrails v Chemtrails: The Science That Debunks The Conspiracy

There are those who claim that the trails we see behind aircraft high in the sky are not the normal condensation of water vapour from the hot exhaust gases but are in fact chemicals that are being deliberately sprayed upon us by government agencies for some dark and sinister reasons. When asked to prove their claims, however, their response is invariably either just a video or blog of someone else making the same unsubstantiated claim, or a simple "Well why don't you prove that they're NOT chemtrails!". Proof has been given time and time again but ok, here it is one more time, using only sound scientific methods and no political mumbo-jumbo.

The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Nogro

Es genügt nicht, keine Ahnung zu haben. Man muss auch dagegen sein (Hermann Hinsch)

Groucho

Und, womit überlebt ihr so den Tag? Kaffee, Zucker, Alk, Nikotin, Opium, Amphetamine, sonstige Drogen, Schnecken züchten, Onanie oder eine feste Zeiteinteilung?

http://www.spiegel.de/panorama/von-fitzgerald-bis-sigmund-freud-rituale-beruehmter-leute-a-927985.html

71hAhmed

Zitat von: Groucho am 20. Oktober 2013, 13:19:36
Und, womit überlebt ihr so den Tag? Kaffee, Zucker, Alk, Nikotin, Opium, Amphetamine, sonstige Drogen, Schnecken züchten, Onanie oder eine feste Zeiteinteilung?
Mäßig Kaffee, ausreichend Nikotin und für den Spaß - Untergebene quälen ;).

Omikronn

Zitat von: Groucho am 20. Oktober 2013, 13:19:36
Und, womit überlebt ihr so den Tag? Kaffee, Zucker, Alk, Nikotin, Opium, Amphetamine, sonstige Drogen, Schnecken züchten, Onanie oder eine feste Zeiteinteilung?

http://www.spiegel.de/panorama/von-fitzgerald-bis-sigmund-freud-rituale-beruehmter-leute-a-927985.html
Ich halte es zumindest schon für auffällig, dass das Bild von naheliegendem Genie und Wahnsinn in den Köpfen so populär ist. Man hat das Gefühl, dass jeder kreativ tätige Mensch offenbar so ein "Ritual" braucht. Wobei, wie mir scheint, diese eine Gemeinsamkeit aufweisen: Von der einfachen Handlungsweise bis hin zum sichtbar wahnhaftem Verhalten, scheinen diese Rituale für die Schaffenskraft zwingend zu sein. Ob eine Beziehung zwischen Kreativität und psychischer Störung liegt find ich eine spannende Fragestellung; ich frage mich gerade ob bestimmte Störungen die Fähigkeit, speziell assoziativ und unkonventionell zu denken, hervorbringen und/oder verstärken könnten...
Don't try to argue with idiots, first they tear you down to their level, then they beat you with their experience.

MrSpock

Zitat von: Groucho am 20. Oktober 2013, 13:19:36
Und, womit überlebt ihr so den Tag? Kaffee, Zucker, Alk, Nikotin, Opium, Amphetamine, sonstige Drogen, Schnecken züchten, Onanie oder eine feste Zeiteinteilung?

http://www.spiegel.de/panorama/von-fitzgerald-bis-sigmund-freud-rituale-beruehmter-leute-a-927985.html

Mein Ritual: Aufstehen, Pinkeln, Duschen, Frühstücken, Kaffee trinken, ins Büro fahren. Der Rest unterliegt starken Varianzen, in denen ein Ritual kaum machbar ist.
Von allen Seelen, die mir begegnet sind auf meinen Reisen, war seine die menschlichste. (In Memoriam Groucho)

Zitat aus Star Trek II.

Groucho

Zitat von: Omikronn am 21. Oktober 2013, 13:59:20
Ob eine Beziehung zwischen Kreativität und psychischer Störung liegt find ich eine spannende Fragestellung;

Die gibt es freilich. Irgendwie. Irgendwo. Wird halt mit den Definitionen etwas schwierig  8)

Zitat
ich frage mich gerade ob bestimmte Störungen die Fähigkeit, speziell assoziativ und unkonventionell zu denken, hervorbringen und/oder verstärken könnten...

Da findet man beim Oliver Sacks gute Beispiele.  Zwingend für Kreativität ist das aber bestimmt nicht. Und dann wieder die Frage, ab wann man von Störung" sprechen kann, ist ein Synästhetiker z.B. gestört?

71hAhmed

Zitat von: Omikronn am 21. Oktober 2013, 13:59:20
Ich halte es zumindest schon für auffällig, dass das Bild von naheliegendem Genie und Wahnsinn in den Köpfen so populär ist. Man hat das Gefühl, dass jeder kreativ tätige Mensch offenbar so ein "Ritual" braucht.
Wobei, wie mir scheint, diese eine Gemeinsamkeit aufweisen: Von der einfachen Handlungsweise bis hin zum sichtbar wahnhaftem Verhalten, scheinen diese Rituale für die Schaffenskraft zwingend zu sein. Ob eine Beziehung zwischen Kreativität und psychischer Störung liegt find ich eine spannende Fragestellung; ich frage mich gerade ob bestimmte Störungen die Fähigkeit, speziell assoziativ und unkonventionell zu denken, hervorbringen und/oder verstärken könnten...
Ich denke mal, daß die meisten Menschen zumindest Teile ihres Lebens durch (mehr oder weniger bewusste ) Rituale organisieren. Ritualisierte Abläufe können durchaus hilfreich sein, indem sie Sicherheit geben, Übergänge im Tages/Wochen/Jahresablauf (Arbeit/Freizeit) deutlich markieren. Das mag gerade, wenn man sich ohne (mehr oder weniger) äußeren Druck regelmässig zu bestimmten Tätigkeiten motivieren will/muss, durchaus hilfreich sein.
Insofern halte ich das nicht für ein Alleinstellungsmerkmal kreativ tätiger Menschen. Es fällt möglicherweise nur bei bekannten Persönlichkeiten mehr auf, vor allem, wenn es etwas "exotischere" Verhaltensweisen sind.

gesine2

ZitatIrgendwie. Irgendwo.
Das letzte, was ich zu Kreativitäts-Erklärung gelesen habe, Groucho, war ein weit aufgedrehter Mustererkennungs-Filter. Zusammenhänge sehen, die sonst keiner sieht - auf die Gefahr hin, daß sie auch tatsächlich nicht real sind. Da liegt die erwähnte Dualität offen zu Tage - gibt ja durchaus Menschen, die auf der Grenzlinie tänzeln.
Ja ja, es sind nur Anekdoten, doch in meinem Bekanntenkreis finden sich diverse Menschen, deren Käse schon ein Stück weit vom Cräcker gerutscht ist, bzw deren Denken zum Teil in der Surrealität stattfindet (ob nun VT, CAM, Religion, wirres Reden, egal). Macht sie schlimmstenfalls anstrengender, nicht jedoch richtig gaga, stört im allgemeinen nicht bei ihrem Wirken. Allerdings scheint bei einigen manchmal der in der Realität steckende Anker ziemlich zu wackeln...

Das Kreative an sich ist allerdings nicht ausreichend für 'Genie': Um so richtig wesentlich kreativ zu sein, braucht es auf dem zu beackernden Gebiet ja auch noch eine angemessen große Wissens-, Erfahrungs- oder Methoden-Basis.

Zu den Ritualen: Die geben dem Tag Struktur, bieten Bezug zur Vergangenheit und Stabilität in die Zukunft. Doch selbst dabei bleiben bei mir nur Grobstrukturen längerfristig konstant, einzelne Prozesse ändern sich laufend, nicht alles findet täglich statt. Und alle paar Jahre kann auch mal der Tagesablauf an neue Wünsche bzw Bedürfnisse angepasst werden.
_____________________
ne schöne jrooß, gesine2

Hildegard

Zu den Ritualen:
Wer hauptberuflich kreativ ist, kann ja nicht warten, bis ihn vielleicht in einem Monat mal wieder die Muse küsst. Da sind Rituale extrem hilfreich, um die passende Stimmung zu induzieren. Ich weiß nicht mehr, welcher bekannte Schriftsteller es so formulierte: ,,Ich kann nur schreiben, wenn ich in Stimmung bin. Deshalb sorge ich dafür, dass ich jeden Morgen um Neun in Stimmung bin."

Zur Kreativität:
Aus Asendorpf, ,,Persönlichkeitspsychologie":
,,Kreativität hängt mit Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen und Nonkonformismus zusammen. Letzteres trägt zu dem Glauben bei, dass Genie und Wahnsinn nicht weit voneinander entfernt sind. Extremer Nonkonformismus hat aber eher mit ... Verschrobenheit und Kauzigkeit zu tun; dass etwa psychotische Menschen besonders kreativ seien, ist ein Mythos."
,,Kreativität korreliert negativ mit der Fähigkeit zur Verdrängung.
Kreativität korreliert positiv mit Ambiguitätstoleranz"

Zu den Störungen:
Ich glaube nicht, dass es eine psychische Störung gibt, die besonders viele Genies hervorgebracht hat. Vielmehr vermute ich, dass Künstler anfälliger für psychische Störungen sind.
Kreative sind sensibler und phantasievoller als der Durchschnitt. Und wer mehr wahrnimmt, kann auch leichter gestört werden. Außerdem kommt ihr Output direkt aus ihrem Innersten. Zusammen mit der Sensibilität wird Kritik dann schnell zum Drama. Da nimmt man gern Koks fürs Selbstbewusstsein oder Alkohol zum Vergessen.

Gerade im Moment lese ich Stephen King, ,,On Writing". Seine Bücher mag ich zwar nicht, aber vom Schreiben versteht er weiß FSM was. Der sieht das auch so. auch seine eigene ziemlich miese Kindheit scheint keine größeren Macken zurückgelassen zu haben. Vielmehr ist er mit bemerkenswerter Resilienz da durch gegangen. Er hat schon als Schüler begonnen zu schreiben, d.h. das Schreiben war im besten Fall eine Art Verarbeitung und hat Schäden sogar verhindert. Er hatte zwar später Koks- und Alkoholismus-Phasen, aber heute sagt er, dass man zum Schreiben keine Drogen braucht. Ganz im Gegenteil.