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Autor Thema: Das Produkt der Woche  (Gelesen 167740 mal)

Tezcatlipoca

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #930 am: 04. September 2019, 13:25:17 »
Wenn da Quecksilbersulfid drin ist, dann ist das ungiftig. Es hat ein Löslichkeitsprodukt in Wasser von 10-54 mol2/l2 und wird nicht von konzentrierten Säuren, Laugen oder körpereigene Enzyme aufgelöst. Das Zeugs "geht so durch".

Und was passiert dann mit den Ausscheidungen in den Kläranlagen oder in den Gewässern? Reichet sich das Hg irgendwo an oder wird das in die Umwelt freigesetzt? Das ist zwar von der Menge her nicht viel, aber irgendwie wird das doch umgesetzt und taucht dann wieder auf - als Schadstoff. Ich weiß von einem Mitarbeiter eines Kraftwerksbetreibers, die kommunalen Klärschlamm mit verheizt haben, dass die erhöhte Quecksilberwerte in der Asche hatten. Nach intensiven Recherchen kam man dann darauf, dass die Ursache Abwässer aus Zahnarztpraxen waren, die durch Amalgam das Hg in das Abwasser und am Ende in den Klärschlamm brachten. Das ist jetzt zwar nur eine Anekdote, zeigt aber, dass auch vermeintlich geringe Menge irgendwo als Problem wieder auftauchen können.
Tja, und was passiert, wenn der Ayurveda-Fan ablebt? Sondermüllverbrennung?

Welchen Sinn hätte es denn Quecksilberionen zu verbrennen? Und ist Hg+ genauso schädlich wie Hg?
Man fängt das Quecksilber auf und füllt es in ein Thermometer. Dann hat der Verblichene noch eine sinnvolle Verwendung.
Gruß, T.


Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Belbo

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #931 am: 04. September 2019, 14:11:01 »
Wenn da Quecksilbersulfid drin ist, dann ist das ungiftig. Es hat ein Löslichkeitsprodukt in Wasser von 10-54 mol2/l2 und wird nicht von konzentrierten Säuren, Laugen oder körpereigene Enzyme aufgelöst. Das Zeugs "geht so durch".

Und was passiert dann mit den Ausscheidungen in den Kläranlagen oder in den Gewässern? Reichet sich das Hg irgendwo an oder wird das in die Umwelt freigesetzt? Das ist zwar von der Menge her nicht viel, aber irgendwie wird das doch umgesetzt und taucht dann wieder auf - als Schadstoff. Ich weiß von einem Mitarbeiter eines Kraftwerksbetreibers, die kommunalen Klärschlamm mit verheizt haben, dass die erhöhte Quecksilberwerte in der Asche hatten. Nach intensiven Recherchen kam man dann darauf, dass die Ursache Abwässer aus Zahnarztpraxen waren, die durch Amalgam das Hg in das Abwasser und am Ende in den Klärschlamm brachten. Das ist jetzt zwar nur eine Anekdote, zeigt aber, dass auch vermeintlich geringe Menge irgendwo als Problem wieder auftauchen können.
Tja, und was passiert, wenn der Ayurveda-Fan ablebt? Sondermüllverbrennung?

Welchen Sinn hätte es denn Quecksilberionen zu verbrennen? Und ist Hg+ genauso schädlich wie Hg?
Man fängt das Quecksilber auf und füllt es in ein Thermometer. Dann hat der Verblichene noch eine sinnvolle Verwendung.

Indem ich Quecksilberverbindungen verbrenne erhalte ich elementares Quecksilber? Kann ich dann Speisesalz verbrennen um reines Natrium zu gewinnen?
What Skyway promises is not realizable, what Skyway can realize is not saleable.

Belbo

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #932 am: 04. September 2019, 14:36:03 »
Wofür gibt es Wikipedia, auch die Ionen können giftig sein. Mein Fehler, sorry.

Zitat
Extrem giftig sind dagegen Quecksilber-Ionen (Hg2+-Ionen) und organische Verbindungen von Quecksilber. Diese werden zu nahezu 100 Prozent resorbiert und erst nach Monaten und Jahren wieder ausgeschieden. Weiterhin macht diese Verbindungen gefährlich, dass sie problemlos die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Am bekanntesten sind Mono-Methylquecksilber und Di-Methylquecksilber mit einer mittleren letalen Dosis von 30 mg/kg und 1 mg/kg.

In die Blutlaufbahn gelangt, können diese Ionen dann auf verschiedene Art toxische Wirkung entfalten. Hierzu zählt zum Beispiel die Methylierung von Quecksilber durch Methyltransferasen. Hierdurch schädigt sich der Organismus selbst, indem er ein starkes Gift aufbaut (Dimethylquecksilber), das zudem besser durch Membranen transportiert werden kann als Quecksilber selbst. Dadurch ist eine schnelle Ausbreitung im Körper möglich.

Zudem besitzen Quecksilber-Ionen eine hohe Affinität zu Schwefel, der vor allem in Proteinen vorkommt. Quecksilber zerstört Proteine durch Wechselwirkungen mit deren Schwefelatomen, so spaltet es Disulfidbrücken auf, die für den komplexen Bau und damit die Funktion der Proteine unverzichtbar sind. Besonders Nervengewebe ist von letzterer Interaktion stark betroffen, woraus sich die unten genannten Symptome (Störung der ZNS-Funktion) ergeben.
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Tezcatlipoca

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #933 am: 04. September 2019, 15:03:29 »
Wenn da Quecksilbersulfid drin ist, dann ist das ungiftig. Es hat ein Löslichkeitsprodukt in Wasser von 10-54 mol2/l2 und wird nicht von konzentrierten Säuren, Laugen oder körpereigene Enzyme aufgelöst. Das Zeugs "geht so durch".

Und was passiert dann mit den Ausscheidungen in den Kläranlagen oder in den Gewässern? Reichet sich das Hg irgendwo an oder wird das in die Umwelt freigesetzt? Das ist zwar von der Menge her nicht viel, aber irgendwie wird das doch umgesetzt und taucht dann wieder auf - als Schadstoff. Ich weiß von einem Mitarbeiter eines Kraftwerksbetreibers, die kommunalen Klärschlamm mit verheizt haben, dass die erhöhte Quecksilberwerte in der Asche hatten. Nach intensiven Recherchen kam man dann darauf, dass die Ursache Abwässer aus Zahnarztpraxen waren, die durch Amalgam das Hg in das Abwasser und am Ende in den Klärschlamm brachten. Das ist jetzt zwar nur eine Anekdote, zeigt aber, dass auch vermeintlich geringe Menge irgendwo als Problem wieder auftauchen können.
Tja, und was passiert, wenn der Ayurveda-Fan ablebt? Sondermüllverbrennung?

Welchen Sinn hätte es denn Quecksilberionen zu verbrennen? Und ist Hg+ genauso schädlich wie Hg?
Man fängt das Quecksilber auf und füllt es in ein Thermometer. Dann hat der Verblichene noch eine sinnvolle Verwendung.

Indem ich Quecksilberverbindungen verbrenne erhalte ich elementares Quecksilber? Kann ich dann Speisesalz verbrennen um reines Natrium zu gewinnen?
In Gegenwart organischer Substanz werden Quecksilberverbindungen bei starkem Erhitzen in das Metall umgewandelt. Mit Kochsalz klappt das nicht.
Gruß, T.


Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

drpsy

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #934 am: 04. September 2019, 16:05:13 »
Wofür gibt es Wikipedia, auch die Ionen können giftig sein. Mein Fehler, sorry.

Zitat
Extrem giftig sind dagegen Quecksilber-Ionen (Hg2+-Ionen) und organische Verbindungen von Quecksilber. Diese werden zu nahezu 100 Prozent resorbiert und erst nach Monaten und Jahren wieder ausgeschieden. Weiterhin macht diese Verbindungen gefährlich, dass sie problemlos die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Am bekanntesten sind Mono-Methylquecksilber und Di-Methylquecksilber mit einer mittleren letalen Dosis von 30 mg/kg und 1 mg/kg.

In die Blutlaufbahn gelangt, können diese Ionen dann auf verschiedene Art toxische Wirkung entfalten. Hierzu zählt zum Beispiel die Methylierung von Quecksilber durch Methyltransferasen. Hierdurch schädigt sich der Organismus selbst, indem er ein starkes Gift aufbaut (Dimethylquecksilber), das zudem besser durch Membranen transportiert werden kann als Quecksilber selbst. Dadurch ist eine schnelle Ausbreitung im Körper möglich.

Zudem besitzen Quecksilber-Ionen eine hohe Affinität zu Schwefel, der vor allem in Proteinen vorkommt. Quecksilber zerstört Proteine durch Wechselwirkungen mit deren Schwefelatomen, so spaltet es Disulfidbrücken auf, die für den komplexen Bau und damit die Funktion der Proteine unverzichtbar sind. Besonders Nervengewebe ist von letzterer Interaktion stark betroffen, woraus sich die unten genannten Symptome (Störung der ZNS-Funktion) ergeben.
apropos Dimethylquecksilber, kennt Ihr die Geschichte von https://en.wikipedia.org/wiki/Karen_Wetterhahn <- worth reading

Belbo

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #935 am: 04. September 2019, 16:26:16 »
Wenn da Quecksilbersulfid drin ist, dann ist das ungiftig. Es hat ein Löslichkeitsprodukt in Wasser von 10-54 mol2/l2 und wird nicht von konzentrierten Säuren, Laugen oder körpereigene Enzyme aufgelöst. Das Zeugs "geht so durch".

Und was passiert dann mit den Ausscheidungen in den Kläranlagen oder in den Gewässern? Reichet sich das Hg irgendwo an oder wird das in die Umwelt freigesetzt? Das ist zwar von der Menge her nicht viel, aber irgendwie wird das doch umgesetzt und taucht dann wieder auf - als Schadstoff. Ich weiß von einem Mitarbeiter eines Kraftwerksbetreibers, die kommunalen Klärschlamm mit verheizt haben, dass die erhöhte Quecksilberwerte in der Asche hatten. Nach intensiven Recherchen kam man dann darauf, dass die Ursache Abwässer aus Zahnarztpraxen waren, die durch Amalgam das Hg in das Abwasser und am Ende in den Klärschlamm brachten. Das ist jetzt zwar nur eine Anekdote, zeigt aber, dass auch vermeintlich geringe Menge irgendwo als Problem wieder auftauchen können.
Tja, und was passiert, wenn der Ayurveda-Fan ablebt? Sondermüllverbrennung?

Welchen Sinn hätte es denn Quecksilberionen zu verbrennen? Und ist Hg+ genauso schädlich wie Hg?
Man fängt das Quecksilber auf und füllt es in ein Thermometer. Dann hat der Verblichene noch eine sinnvolle Verwendung.

Indem ich Quecksilberverbindungen verbrenne erhalte ich elementares Quecksilber? Kann ich dann Speisesalz verbrennen um reines Natrium zu gewinnen?
In Gegenwart organischer Substanz werden Quecksilberverbindungen bei starkem Erhitzen in das Metall umgewandelt. Mit Kochsalz klappt das nicht.



Tut mir Leid, da war ich wohl über die Amalganhysterie  unserer Esofreunde, umgekehrt getriggert. Amalgan ist also doch gesundheitsgefährdend?
What Skyway promises is not realizable, what Skyway can realize is not saleable.

Sauropode

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #936 am: 04. September 2019, 17:15:09 »
Wenn Deine Körpertemperatur auf mehrere 100°C steigt, ja. Oder wenn Dein pH-Wert im Mund stark sauer wird.
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

Peiresc

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #937 am: 04. September 2019, 17:19:00 »
Tut mir Leid, da war ich wohl über die Amalganhysterie  unserer Esofreunde, umgekehrt getriggert. Amalgan ist also doch gesundheitsgefährdend?

Amalgam ist kein Methylquecksilber, das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Habra

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #938 am: 04. September 2019, 20:22:14 »
Wenn da Quecksilbersulfid drin ist, dann ist das ungiftig. Es hat ein Löslichkeitsprodukt in Wasser von 10-54 mol2/l2 und wird nicht von konzentrierten Säuren, Laugen oder körpereigene Enzyme aufgelöst. Das Zeugs "geht so durch".

Und was passiert dann mit den Ausscheidungen in den Kläranlagen oder in den Gewässern? Reichet sich das Hg irgendwo an oder wird das in die Umwelt freigesetzt? Das ist zwar von der Menge her nicht viel, aber irgendwie wird das doch umgesetzt und taucht dann wieder auf - als Schadstoff. Ich weiß von einem Mitarbeiter eines Kraftwerksbetreibers, die kommunalen Klärschlamm mit verheizt haben, dass die erhöhte Quecksilberwerte in der Asche hatten. Nach intensiven Recherchen kam man dann darauf, dass die Ursache Abwässer aus Zahnarztpraxen waren, die durch Amalgam das Hg in das Abwasser und am Ende in den Klärschlamm brachten. Das ist jetzt zwar nur eine Anekdote, zeigt aber, dass auch vermeintlich geringe Menge irgendwo als Problem wieder auftauchen können.

Zuerst einmal an Alle Danke für die Informationen über das Produkt. Ich schaue mir regelmäßig das RASFF-Portal an, um mich über irgendwelche Schweinereien (oder auch nur Fahrlässigkeiten) zu Lebensmitteln oder zu Bedarfsgegenständen zu informieren. Dabei fiel mr natürlich auch dieses Quecksilberpräparat auf. Die Vertriebswege über eBay oder AMAZON wundern mich nicht, dort werden wirklich haarsträubende Dinge vermittelt. (Zur Ehrenrettung von AMAZON muss ich allerdings sagen, dass manche Produkte, die mit bestimmten Gefahrensymbolen nach REACH oder ADR versehen sind, nicht vertrieben werden.)
Und zum Quecksilbersulfid muss man sagen, dass es tatsächlich kein Gefahrgut darstellt, aber dennoch unerwünscht in Verbrennungsanlagen ist, weil es durch die Verbrennungstemperatur elementaren Quecksilberdampf freisetzt, der durch die Rauchgasreinigung nur sehr schwer zu entfernen ist. Auch im Klärschlamm mag man kein HgS, die Quecksilberwerte sind sehr streng und man kann diese Klärschlämme dann auf keinen Fall als Dünger für die Landwirtschaft verwenden - und zur Mitverbrennung in Kraftwerken oder Zementwerken kann es dann auch Schwierigkeiten geben. Falls die Quecksilberbelastung im Klärschlamm zu hoch sein sollte, ist man mit höchster Wahrscheinlichkeit immer auf der Verursachersuche. Zahnarztpraxen müssen allerdings einen Amalgamabscheider haben - dessen Entsorgung aber dummerweise Geld kostet, mindestens eine Tankfüllung für den Porsche. :teufel
Und zur Verbrennung von abgelebten Anhängern der indischen Heilkunst: Es gibt eine eigene Abfallschlüsselnummer für Krematorien: die 101401, quecksilberhaltige Abfälle aus der Rauchgasreinigung. Verpackung im 200-ltr-Stahlfass und endgelagert in der Untertagedeponie. :teufel

Schwuppdiwupp

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #939 am: 05. September 2019, 08:33:02 »
Amalgam ist kein Methylquecksilber, das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Genau!

Quecksilber ist als reines Metall und in der Mehrzahl seiner Verbindungen giftig. Wie giftig hängt vor allem von der konkreten Verbindung ab.

Die Giftigkeit des reinen Metalls ist überschaubar. Es gab früher "Kuren", wo die Leute das Zeugs zum Beispiel wegen eines Darmverschlusses getrunken haben. Wenn sie den Darmverschluss überlebt haben, hat sie das flüssige Quecksilber nicht umgebracht.

Wie viele andere (Schwer-)Metallsulfide kann man auch Quecksilbersulfid "rösten" (heißt wirklich so).

2 HgS + 3 O2 ---> 2 HgO + 2 SO2

Auch das ist möglich:

HgS + O2 ---> Hg + SO2

Das Quecksilber(oxid) kann dann auf verschiedenen Wegen zu Umwelt- und Gesundheitsproblemen führen. Deswegen muss es wie andere, weniger berüchtigte Schwermetalle auch, gesondert entsorgt werden.

Ich selbst habe mir bei meinem Zahnarzt Amalgamfüllungen wenn möglich und sinnvoll stets verpassen lassen. Es gibt nämlich kaum was haltbareres in der Futterluke.
Die Hysterikerinnen hatten dagegen ja erst sooo große Probleme, als bekannt wurde, dass Amalgam Quecksilber enthält. Die verschwanden natürlich sofort, als der Zahnarzt die Füllung wieder herausgeprockelt hat.
Dumm nur, dass die Quecksilberbelastung der betreffenden Person mit Sicherheit nie größer war, als kurz nach der Entfernung der Plombe ... ::)

Trotzdem sind Quecksilber und seine Verbindungen natürlich keine Grundnahrungsmittel oder Wellnessprodukte, mit denen man leichtfertig umgehen sollte.
Ach, was weiß denn ich ...

celsus

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #940 am: 13. Oktober 2019, 02:31:09 »
Zitat
Company sells out of $1,425 'Jesus shoes' that feature holy water so you can 'walk on water'

https://thehill.com/blogs/blog-briefing-room/news/465450-company-sells-out-of-1425-jesus-shoes-that-feature-holy-water

Zitat
While the company decided on the holy water and crucifix concepts, other pitches included a holy nail and fake blood, as well as a modern take on the "Jesus sandal" trend, Yahoo Lifestyle reports. In the end, the idea to be able to “walk on water” was selected.

 $)
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Schwuppdiwupp

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #941 am: 13. Oktober 2019, 12:20:30 »
Ich find die cool! 8)
Ach, was weiß denn ich ...

duester

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #942 am: 13. Oktober 2019, 13:25:00 »
Das lässt mich an die Quelle meines Atheismus denken. In religiösen Kinderbüchern gibt es ja immer noch die Darstellung eines Himmels, in dem die verstorbenen auf Wolken rumlaufen.

Keine zehn Minuten nach dem Start meiner ersten Flugreise "debunked". Damals muss ich so etwa drei oder vier Jahre alt gewesen sein. Und das ist das Gute an solchen Proddukten: Nichts wirkt besser, um biblische Behauptungen und Dogmen in die heiße Luft aufzulösen, die sie sind. 

Schwuppdiwupp

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Re: Das Produkt der Woche
« Antwort #943 am: 13. Oktober 2019, 16:41:58 »
Ach, das siehst du viel zu düster. :angel:
Ach, was weiß denn ich ...