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Der große Schwindel mit der Solarenergie

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Begonnen von rincewind, 05. Juli 2011, 22:17:22

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Belbo zwei

...es geht nicht nur um den vergleich zur jetzigen Stromversorgung, sondern um den Vergleich mit Mitbewerbern auf den internationalen Exportmärkten. Einfach so zu tun als bestünde diese Problematik nicht erinnert mich an die "blühenden Landschaften" die versprochen wurden als es um die Finanzierung der deutschen einheit ging.

Binky

Solarenergie+Betrug

Solarenergie+Schwindel

Die "Guten" von der Sonne sind nicht an der Rettung der Welt interessiert, sondern genauso wie RWE und Co. am eigenen Geldbeutel.

Belbo zwei

...verrückt, gerade hier hätte ich gedacht dass sowas niemals vorkommt.

Ridcully

Zitat von: Belbo zwei am 25. Juli 2011, 13:34:34
...es geht nicht nur um den vergleich zur jetzigen Stromversorgung, sondern um den Vergleich mit Mitbewerbern auf den internationalen Exportmärkten.

Unter der Voraussetzung, dass sich anderswo nichts ändert, man also dort bei der günstigen jetzigen Stromversorgung bleibt und bleiben kann. Das Argument mit dem Exportstandort Deutschland ist doch eine Allzweckwaffe, damit kann man bei jeder politischen Frage immer die allergünstigste Lösung für die Wirtschaft fordern. Sehr praktisch für Lobbyisten, völlig wertlos als Maßstab für eine vernünftige Politik. Natürlich reduziert der tolle freie Welthandel die Möglichkeiten der einzelnen Staaten, eine eigenständige Wirtschaftspolitik zu verfolgen. Aber dank geographischen, kulturellen, strukturellen usw. Hindernissen funktioniert der Markt nicht wie im Ideal des VWL-Lehrbuchs und wir haben noch etwas, über das wir und demokratisch streiten dürfen.

Man kann jede Entscheidung über die Rahmenbedingungen für die verschiedenen Sorten von Energieerzeugung als Subventionierung ansehen - kommt ganz darauf an, welche externen Kosten man berücksichtigt. Ausserdem können Subventionen bei einer relativ neuen Technologie oder zumindest einem neuen Wirtschaftszweig als Anstoss nützlich sein. Wer grundsätzlich gegen Subventionen ist, hält den Status Quo für finanziell neutral, was er nie ist.

Im konkreten Fall der Solarzellen in Mitteleuropa vermute ich auch, dass da gerade zu viel Geld reingesteckt wird, dass besser bei anderen Energieformen und vor allem bei der Energieeinsparung aufgehoben wäre. Das Geld stattdessen an die armen Energieverbraucher auszuschütten, halte ich hingegen nicht für eine besonders weise Entscheidung.



PaulPanter

Zitat von: rincewind am 25. Juli 2011, 13:05:24
Sorry, nenn mich überheblichen Arsch, aber auf dem Level mag ich das Thema nicht mehr diskutieren.
Nö, in meinen Augen bist du halt schnell auf 180 Sachen, wenns um das Thema EE geht.
Ich kann doch auch nix dafür, das die sich SchmierenBezahlen lassen haben.
Und die Finger vom Thema kannst du eh nicht lassen.  :-*

Belbo zwei

Zitat von: Ridcully am 25. Juli 2011, 14:16:52
Zitat von: Belbo zwei am 25. Juli 2011, 13:34:34
...es geht nicht nur um den vergleich zur jetzigen Stromversorgung, sondern um den Vergleich mit Mitbewerbern auf den internationalen Exportmärkten.

Unter der Voraussetzung, dass sich anderswo nichts ändert, man also dort bei der günstigen jetzigen Stromversorgung bleibt und bleiben kann. Das Argument mit dem Exportstandort Deutschland ist doch eine Allzweckwaffe, damit kann man bei jeder politischen Frage immer die allergünstigste Lösung für die Wirtschaft fordern. Sehr praktisch für Lobbyisten, völlig wertlos als Maßstab für eine vernünftige Politik. Natürlich reduziert der tolle freie Welthandel die Möglichkeiten der einzelnen Staaten, eine eigenständige Wirtschaftspolitik zu verfolgen. Aber dank geographischen, kulturellen, strukturellen usw. Hindernissen funktioniert der Markt nicht wie im Ideal des VWL-Lehrbuchs und wir haben noch etwas, über das wir und demokratisch streiten dürfen.

Man kann jede Entscheidung über die Rahmenbedingungen für die verschiedenen Sorten von Energieerzeugung als Subventionierung ansehen - kommt ganz darauf an, welche externen Kosten man berücksichtigt. Ausserdem können Subventionen bei einer relativ neuen Technologie oder zumindest einem neuen Wirtschaftszweig als Anstoss nützlich sein. Wer grundsätzlich gegen Subventionen ist, hält den Status Quo für finanziell neutral, was er nie ist.

Im konkreten Fall der Solarzellen in Mitteleuropa vermute ich auch, dass da gerade zu viel Geld reingesteckt wird, dass besser bei anderen Energieformen und vor allem bei der Energieeinsparung aufgehoben wäre. Das Geld stattdessen an die armen Energieverbraucher auszuschütten, halte ich hingegen nicht für eine besonders weise Entscheidung.




Nur weil jeder Trottel immer gleich mit dem Wirtschaftsstandort argumentiert, kann doch nicht der Umkehrschluss sein, ist mir wurscht was das alles kostet, Hauptsache ich halte es für vernünftige Politik.  Es geht eben doch gerade darum diese Kosten möglichst realistisch zu ermitteln und daraus Handlungsmodelle abzuleiten, dass das auf beiden Seiten nicht gemacht wird befreit uns ja nicht von der Notwendigkeit. Es geht eben nicht darum immer die günstigste Lösung für die wirtschaft zu finden, sondern die vernünftigste für das Gesamtsystem, dabei die Rentabilität der Entscheidungen komplett auzublenden ist Wahnsinn.

PaulPanter

Aus warm mach kalt.

Das Potenzial dieser Technologie ist riesig: In Indien wird der Bedarf für die Kühlung von Büros und Geschäftsräumen bis zum Jahr 2015 auf rund 31.000 Megawatt geschätzt – die Leistung von etwa 30 großen Kohlekraftwerken.

http://www.siemens.com/innovation/de/news_events/ct_pressemitteilungen/index/research_news/2011/022_resnews_1117_1.htm