Neuigkeiten:

Wiki * German blog * Problems? Please contact info at psiram dot com

Main Menu

Akademische Esoterik: Der Fall Viadrina T.1

Postings reflect the private opinion of posters and are not official positions of Psiram - Foreneinträge sind private Meinungen der Forenmitglieder und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung von Psiram

Begonnen von P.Stibbons, 12. Dezember 2010, 20:54:47

« vorheriges - nächstes »

Wirsing

Danke Conni!
Ich möchte aber nochmal darauf hinweisen, daß ein Problembewußtsein bei entsprechenden Personen durchaus vorhanden ist, wenn man diese dafür sensibilisiert.
Allerdings herrschen an dieser Uni andere "Gesetzmäßigkeiten" als an den anderen, weswegen man mit den Nutznießern wohl nur bedingt in einen kritischen Diskurs treten kann (wie halt überall).

Wiesodenn1

Im Pressespiegel AStA- August, September 2010 wird auf Seite 4 die Süddeutsche Zeitung vom  31.08.2010 zitiert
Viadrina: "Komplementäre Medizin- Immer mehr Spinner"
Von Sebastian Herrmann

und im Pressespiegel AStA- Oktober, November 2010 auf Seite 23 Spiegel Online vom 22.11.2010
Rückfall ins Mittelalter
Von Markus Grill und Veronika Hackenbroch
Bernhard Hoëcker: "Homöophatie ist, wenn Du über ein Feld läufst, furzt und sagst es ist gedüngt."

Tränchen

Zitat07.05.2012

Esoterische Masterarbeit Ich sehe was, was du nicht siehst

Von Bernd Kramer

Zeitreisen, Telepathie und Kontakt zu Außerirdischen? Eine Masterarbeit der Viadrina-Uni will Belege fürs Hellsehen gefunden haben. Die Uni will die Ergebnisse jetzt sogar publizieren - und erntet damit Spott im Internet.

Dem Esoteriker Marcus Schmieke zufolge lassen sich im Inneren eines sogenannten Kozyrev-Spiegels außergewöhnliche Erfahrungen machen: 85,1 Prozent der Versuchspersonen berichten davon, ins Weltall ausgetreten zu sein. 75,4 Prozent wollen Ufos beobachtet haben. 55,7 Prozent hatten telepathische Kontakte. Bei 30 Prozent kam es zu Persönlichkeitsveränderungen. Dabei ist der Kozyrev-Spiegel nichts weiter als eine simple Aluminiumröhre. Die Fachliteratur ist begeistert über die Wunder, die sich so vollbringen lassen. Zumindest die parawissenschaftliche Fachliteratur.

Neuerdings beteiligt sich auch die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder an der Erforschung übersinnlicher Phänomene. Ein Berliner Orthopäde hat im Weiterbildungsstudiengang "Kulturwissenschaften - Komplementäre Medizin" eine Masterarbeit zum Kozyrev-Spiegel vorgelegt, die im Internet für Verwunderung sorgt.

"Erfahrungen im Inneren dieser Konstruktion wurden von mir selbst und mehreren Bekannten gemacht. Diese entsprachen teilweise den von M. Schmieke beschriebenen", schreibt der Autor in seiner Abschlussarbeit. "Darüber hinaus erleichterte und verschnellerte das Innere des Spiegels die Induktion einer Selbsttrance bis hin zur Kontaktaufnahme mit verstorbenen Angehörigen." Ein Freund, berichtet der Masterstudent, soll im Rahmen eines Vorexperimentes mithilfe des wundersamen Alu-Dings sogar alte Konflikte Toten gelöst haben.
weiterlesen: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/kozyrev-spiegel-masterarbeit-an-der-viadrina-uni-belegt-hellsehen-a-831305.html

Ratiomania

Zitat von: Tränchen am 07. Mai 2012, 06:05:01
Zitat07.05.2012

Esoterische Masterarbeit Ich sehe was, was du nicht siehst

Von Bernd Kramer

Zeitreisen, Telepathie und Kontakt zu Außerirdischen? Eine Masterarbeit der Viadrina-Uni will Belege fürs Hellsehen gefunden haben. Die Uni will die Ergebnisse jetzt sogar publizieren - und erntet damit Spott im Internet.

Dem Esoteriker Marcus Schmieke zufolge lassen sich im Inneren eines sogenannten Kozyrev-Spiegels außergewöhnliche Erfahrungen machen: 85,1 Prozent der Versuchspersonen berichten davon, ins Weltall ausgetreten zu sein. 75,4 Prozent wollen Ufos beobachtet haben. 55,7 Prozent hatten telepathische Kontakte. Bei 30 Prozent kam es zu Persönlichkeitsveränderungen. Dabei ist der Kozyrev-Spiegel nichts weiter als eine simple Aluminiumröhre. Die Fachliteratur ist begeistert über die Wunder, die sich so vollbringen lassen. Zumindest die parawissenschaftliche Fachliteratur.

Neuerdings beteiligt sich auch die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder an der Erforschung übersinnlicher Phänomene. Ein Berliner Orthopäde hat im Weiterbildungsstudiengang "Kulturwissenschaften - Komplementäre Medizin" eine Masterarbeit zum Kozyrev-Spiegel vorgelegt, die im Internet für Verwunderung sorgt.

"Erfahrungen im Inneren dieser Konstruktion wurden von mir selbst und mehreren Bekannten gemacht. Diese entsprachen teilweise den von M. Schmieke beschriebenen", schreibt der Autor in seiner Abschlussarbeit. "Darüber hinaus erleichterte und verschnellerte das Innere des Spiegels die Induktion einer Selbsttrance bis hin zur Kontaktaufnahme mit verstorbenen Angehörigen." Ein Freund, berichtet der Masterstudent, soll im Rahmen eines Vorexperimentes mithilfe des wundersamen Alu-Dings sogar alte Konflikte Toten gelöst haben.
weiterlesen: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/kozyrev-spiegel-masterarbeit-an-der-viadrina-uni-belegt-hellsehen-a-831305.html

Die Kommentare, die Kommentare ... die Masterarbeit war doch schon zuviel des Guten! Nicht auch noch Kommentare!  ::)

P.Stibbons

ZitatDie Kommentare, die Kommentare ... die Masterarbeit war doch schon zuviel des Guten! Nicht auch noch Kommentare!   ::)

Dochdoch, die Kommentare müssen sein!!
Am besten finde ich solche, die ungefähr so lauten:

"Ich habe die Arbeit nicht gelesen, aber..."
(Schade, dass Bernd Kramer zwar auf Gesundheitscheck, nicht aber auf die Original-Arbeit verlinkt.)

Und diese sind auch schön:

Zitat7.
Randgucker heute, 07:52 Uhr
Was mich in letzter Zeit wirklich nervt ist die Nähe deutscher Zeitungsredaktionen zu radikalen Skeptikern und das Übernehmen von Themen aus diesem Bereich. Da wird Extremisten eine Beachtung zuteil, die Extremisten einfach nicht verdienen. Drüber lachen und gut ists.

Zitat38.
Muddern heute, 10:25 Uhr
Dem schließe ich mich voll und ganz an. Einfach ignorieren, gut ist's. Oder ist hier neuerdings Esowatch II?

Zitat46. Skeptiker
rl1972 heute, 12:50 Uhr
[Zitat von Randguckeranzeigen...]
Das ist wahr. Besonders die sogenannte 'Skeptikerszene' tut sich hier hervor, obwohl sie den Begriff Skeptizimus ad absurdum führt weil es sich hier eher um schon wahnhafte Leugner handelt. Bezeichnend ist das diese sich auch noch eine pseudeowissenschaftlichen Anstrich geben und ihnen in Massenmedien Platz eingeräumt wird ihren Unsinn unter das Volk zu bringen. Jeder kennt doch das Bildnis der drei Affen, der eine hält sich die Hand vor den Mund, der andere vor die Augen und der dritte vor die Ohren. Lässt man den weg der die Hand vor den Mund hält passt das Bildnis zur Skeptikerszene.




P.Stibbons

Hier gibts den Artikel noch mal - mit viieelen Kommentaren  ;D

Ratiomania

Zitat von: P.Stibbons am 07. Mai 2012, 12:34:41
Hier gibts den Artikel noch mal - mit viieelen Kommentaren  ;D

Du Schuft! Gut das du anonymisiert bist, das grenzt an Körperverletzung!

>:(:rotekarte: :protest:  >:(

Und ich will die garnicht lesen, aber die Neugierde ist zu groß!  :kotz:

Ratiomania

Zitat von: P.Stibbons am 07. Mai 2012, 12:10:43
[...]
(Schade, dass Bernd Kramer zwar auf Gesundheitscheck, nicht aber auf die Original-Arbeit verlinkt.)

[...]

Richtig. Ansonsten würden nämlich viele eher begreifen, das "statistische Probs" wie Signifikanz wohl zu den geringeren Problemchen bei dieser hervorragenden Masterarbeit zählen... vielleicht wirds ja noch innem Kommi gepostet.

P.Stibbons

Neues von Walach

ZitatMai
07
Wissenschaft als Religion – Religion und Wissenschaft 

von Prof. Dr. Dr. Harald Walach

Die aktuellen Debatten in Blogs und Internetmedien wegen einer vermeintlich ,,unwissenschaftlichen" Masterarbeit, die von mir und meinem Kollegen Prof. Stefan Schmidt betreut wurde, geben mir zu denken. Ein paar Gedanken will ich hier mitteilen.

Die Sprache und die Argumentationsstruktur mancher Leute, die sich in diesem Zusammenhang in E-Mails oder in Blogs geäussert haben, erinnert mich an Zeiten, als jeder Verstoss gegen die reine Lehre der Kirche geahndet wurde...

...Wissenschaft ist für manche die neue Religion geworden.

Solche Religionen, neue zumal, haben es an sich, dass sie über bestimmte Inhalte definiert sind. Was diesen Inhalten widerspricht, wird ausgegrenzt und verfolgt. Dann müssen Worthülsen herhalten, deren mächtigste, weil am wenigsten reflektierte der Begriff ,,unwissenschaftlich" ist, gleich danach kommt ,,esoterisch".
Das Problem ist – das hat die wissenschaftshistorische und wissenschaftstheoretische Diskussion der letzten 50 Jahre klar gezeigt – man kann Wissenschaft nicht inhaltlich definieren. Wer das tut, hängt einem veralteten und damit ,,unwissenschaftlichen" Begriff von Wissenschaft an. Wäre das die Substanz von Wissenschaft, so hätten wir keinen Fortschritt...

und Schmidt

Zitat...Um zu verstehen was hier für ein Diskurs geführt wird lohnt es sich einen Schritt zurückzutreten und die Dinge aus einer Distanz zu betrachten. Im 17. Jahrhundert stellte Galilei das neu erfundene Fernrohr in Pisa auf und bat die Mitglieder seiner Philosophischen Fakultät hindurchzuschauen, um die Jupitermonde mit einen Augen sehen zu können. Die Antwort der Professoren war eindeutig: Da es theoretisch völlig unmöglich sei, dass es Jupitermonde gebe, sei es unnötig durch das seltsame Rohr zu schauen. Sprachen so und verschwanden wieder in ihren Studierzimmern.

In diesem Fall wurde die experimentelle Methode abgelehnt, weil man glaubte es besser zu wissen. Die Moderne Wissenschaft verdankt ihren Siegeszug dem umgekehrten Prinzip: der experimentellen-empirischen Methode wie sie von Galilei praktiziert wurde. Die Qualität der Wissenschaft wird durch die Qualität ihrer Methoden bestimmt. Letztendlich ist es sogar so, dass es die Methode ist, die darüber entscheidet, ob ein Vorgehen wissenschaftlich ist und eben nicht der zu untersuchende Inhalt...


    Die Qualität der Wissenschaft wird durch die Qualität ihrer Methoden bestimmt

Nimmt man dieses Prinzip ernst, dann kann man damit letztendlich jede Theorie (solange sie überprüfbare Vorhersagen macht) auf ihren Gehalt durch ein Experiment abklopfen. Das ist gute Wissenschaft. Im Vorhinein festzulegen, dass eine Theorie, weil Sie ungewöhnliche Annahmen vertritt, nicht wissenschaftlich untersucht werden sollte, wie im Falle Galilei, ist jedoch ein Vorurteil. Wird dieses durch Machtstrukturen in ein Diktum für die Wissenschaft umgesetzt, ist es Zensur...

zur öffentlichen Rezeption der Masterarbeit.

Mir scheint, es muss den beiden Herren noch mal deutlich dargelegt werden, dass - unabhängig von dem bizarren Inhalt - die Arbeit aus ganz anderen Gründen grottig ist!

Die entscheidenden Kritikpunkte werden hier gut zusammengefasst:
Zitat
Kommentar-Direktlink G.W.· 07.05.12 · 11:19 Uhr

@Joseph Kuhn 06.06 21:31

Man muss vermutlich zwei Aspekte unterscheiden.

Zum einen die Arbeit, die haltlos ist.

Die zugrundeliegenden Vorstellungen genügen nicht den Anforderungen einer wissenschaftlichen Hypothese oder gar Theorie; sie sind im Lichte des gegenwärtigen, von allen relevanten Forschern vertretenen erfahrungsbasierten und theoriegestützten Wissens der Physik geradezu an den Haaren herbeigezogen und semantische Spielerei, halt typische Esoterik.

Die Durchführung ist zwar durchaus bemüht, jedoch naiv. Die Darstellung der Daten und Auswertung sind definitiv insuffizient. Die Diskussion mäandriert ebenso wie die Einleitung durch Literatur, die nicht den elementaren wissenschaftlichen Anforderungen genügt. Das alles ist im besten Fall spekulativ wie die romantische Naturphilosophie, nur dass sich beispielsweise Schelling sprachlich und gedanklich auf anderem Niveau bewegte...


RächerDerVerderbten

Wenn ich mit meiner Glaskugel an der Viadrina vorbeischaue is bestimmt ne Dozentenstelle für mich drin  ;D
If the only thing keeping a person decent is the expectation of divine reward, brother, that person is a piece of shit. Rusty Cohle

P.Stibbons

Noch ein SPon-Kommentar:

Zitat61. Forum für fundamentalistische Skeptiker?
passepastous heute, 15:17 Uhr
Liebe SPON Redaktion, bitte schaut Sie sich doch mal das Schlamassel an. Da wird einem bekannten Autor aus der pseudowissenschaftlichen Skeptikeszene (der nachweislich bereits öffentlich für eine krimminelle Seite wie psiram.com geworben hat) das Forum gegeben einen völlig einseitigen Artikel zu schreiben und schon melden sich fast ausschlieslich Claqueure hier im Forum, deren Beiträge aus fundamentalistischen Skeptikerkreisen zu kommen scheinen. Was verantstaltete SPON hier? Eine Hexenjagd auf alles Unerklärliche und jene, die sich trotz aller Häme trotzdem trauen es zu untersuchen? Welchem Geist wird hier ein Forum gegeben? Der pluralistischen Meinungsvielfalt bestimmt nicht! Ich komme mir langsam vor wie bei der Bildzeitung ...

Sollen wir uns mal hellseherisch betätigen, welcher Ghostwriter hier kommentiert hat?

Dr. Ici Wenn

Zitat von: P.Stibbons am 07. Mai 2012, 14:41:49
Sollen wir uns mal hellseherisch betätigen, welcher Ghostwriter hier kommentiert hat?

Nicht nötig  ;D


P.Stibbons

Hier gibt es ein Gesülz über "Pseudomaschinen" von Walter von Lucadou (der sollte mal ins Wiki).

Darauf bezieht sich unser "Master of Desaster" Peter Conrad:

http://www.metavital.eu/Artikel_Conrad.pdf

Dieses Konstrukt dient offenbar dazu, den ganzen Quanten-Hightech-Quatsch zu vermarkten, denn es kommt das Wort "Maschine" drin vor  ::)

P.Stibbons

Florian Freistetter hat diesen Aspekt (Erschaffung neuer Worthülsen zur Pseudo-Legitimation abstruser unwissenschaftlicher Vorstellungen) nun auch noch mal ausführlich bearbeitet:

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/pseudowissenschaft-an-der-europauniversitat-viadrina-frankfurt-harald-walch-und-der-kozyrevspiegel.php

Ich bin ihm dafür besonders dankbar, denn Walach und Co raffen offenbar nicht, dass es - selbst bei allergrößtem Wohlwollen für bizarre Themen - eine erdrückende Menge von anderen Kritikpunkten an dieser Arbeit gibt, insbesondere ein mehr als "eigentümliches" Wissenschaftsverständnis, welches speziell den Gutachtern in ihrer Funktion als Betreuer dieser Arbeit anzulasten ist:

Zitat
...Die Leute, die immer darauf pochen, dass man alles "offen" erforschen müsse, dass man sich auch mit "ungewöhnlichen" Themen beschäftigen solle, vergessen oft eines:

Sinn und Zweck der Wissenschaft ist es, zu objektiven Erkenntnissen über unsere Welt zu kommen. Deswegen wird ja immer so sehr auf dem Wechselspiel von Theorie und Experiment, von Vorhersage und Überprüfung beharrt. Eine Theorie sollte idealerweise Vorhersagen machen, die sich überprüfen lassen. Dann kann man sie falsifizieren oder verifizieren. Und wenn eine Theorie falsifiziert ist, dann verwirft man sie.
Es hat nichts mit "Offenheit" zu tun, weiter einer widerlegten Theorie anzuhängen. Ganz im Gegenteil. Und viele "Theorien" wie zum Beispiel das Global Scaling sind widerlegt. Wer solche "Theorien" weiter verwendet und darauf neue "Theorien" aufbaut, der arbeitet nicht wissenschaftlich...


Zitat...Außerdem sei der Kozyrev-Spiegel eine "nichtklassischer Pseudomaschine". Der Begriff stammt aus der Arbeit von Herrn Walach. So eine "nichtklassischer Pseudomaschine" erkennt man an folgenden Eigenschaften:

    "- Experimentelle Daten sind meist nicht replizierbar

    - Die Effekte oszillieren

    - Bei Verblindung verschwinden die Effekte !"

DAS hat nun wirklich nichts mehr mit Wissenschaft zu tun. Wenn ein Effekt nicht reproduzierbar ist, wenn die Ergebnisse unklar sind, wenn bessere (verblindete) Experimente dazu führen, dass die Effekte verschwinden: Dann kann man sich nicht einfach ein neues Wort ausdenken und behaupten, der Effekt existiere trotzdem!

Das alles erinnert an die Homöopathie. Wird man nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels gesund, dann hat die Homöopathie gewirkt. Wird man nicht gesund, dann war es die sogenannte "Erstverschlechterung" und die Homöopathie hat trotzdem gewirkt. Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun! Wenn der Kozyrev-Spiegel tolle Visionen liefert, dann funktioniert er. Wenn der Kozyrev-Spiegel bei einem seriösen, verblindeten Experiment auf einmal keine Effekte mehr zeigt, dann funktioniert er trotzdem, weil er eine "nichtklassische Pseudomaschine" ist...