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Lese- und Schreib-Lern-Programme - Quacksalber auch hier etabliert

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Begonnen von Quantenengel, 30. November 2010, 00:41:21

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Federvieh

gern auch als "kutschieren" ... Kinder erfinden alle naselang neue wörter. sind übrigens keine soziolekte sondern idiolekte. Pattern Recognition ist übrigens ein ganz normaler Prozeß. Wir nutzen übrigens alle eher Wortaussehen zur Erkennung bekannter Wörter, das phonetische Prinzip wird nur dann verwendet, wenn wir Wörter nicht kennen, bzw. erkennen. Ist auch ok. Ist ökonomischer.



Federvieh

Zitat von: nachteule am 01. Dezember 2010, 12:13:54
gern auch als "kutschieren" ... Kinder erfinden alle naselang neue wörter. sind übrigens keine soziolekte sondern idiolekte. Pattern Recognition ist übrigens ein ganz normaler Prozeß. Wir nutzen übrigens alle eher Wortaussehen zur Erkennung bekannter Wörter, das phonetische Prinzip wird nur dann verwendet, wenn wir Wörter nicht kennen, bzw. erkennen. Ist auch ok. Ist ökonomischer.



vergebt mir die vielen "übrigens" ... sprachökonomie ist offensichtlich meine stärke

Quantenengel

Zitat von: nachteule am 01. Dezember 2010, 13:03:12
vergebt mir die vielen "übrigens" ... sprachökonomie ist offensichtlich meine stärke

Kein Problem. Ich kann dir für nur 149,- € meinen hervorragenden, energetisierten Quantenengel(TM)-Tautologie-Sauger auf Biophotonen-Basis verkaufen. Einfach einschalten und in die Hosentasche stecken. Der Tautologie-Sauger verbessert nicht nur deine Ausdrucksweise - er kann noch viel mehr! Der Quantenengel(TM)-Tautologie-Sauger wandelt nämlich die eingesammelten Tautologien in positive Orgon-Energien um. Diese strahlen direkt von der Hosentasche in umliegende Körperregionen und Chakren ab, fördern dein Wohlbefinden und wirken vorbeugend gegen Krebs, Knochenbrüche und fiese Schwiegermütter. Von Jürgen Fliege empfohlen!

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andy

Zitat von: nachteule am 01. Dezember 2010, 12:13:54
gern auch als "kutschieren" ... Kinder erfinden alle naselang neue wörter. sind übrigens keine soziolekte sondern idiolekte. Pattern Recognition ist übrigens ein ganz normaler Prozeß. Wir nutzen übrigens alle eher Wortaussehen zur Erkennung bekannter Wörter, das phonetische Prinzip wird nur dann verwendet, wenn wir Wörter nicht kennen, bzw. erkennen. Ist auch ok. Ist ökonomischer.
Idiolekte habe ich gar nicht gemeint, ich hatte die sogenannte "Jugendsprache" und deren Unverständlichkeit für Erwachsene im Hinterkopf. Aber ich glaube, darüber zu diskutieren führt zu weit vom Thema weg. Wir waren doch ursprünglich beim Schreiben lernen.

"Quetschephon" find ich übrigens sehr schön, Enkidu. Es haben schon genügend andere gesagt. Das ist normal.

Krieg ich jetzt auch einen Quanten-Dingens-Sauger nachteule, für das übrigens, zum Sonderpreis?

andy

Und schon geht's los mit der Sprachverwirrung. Quantenengel, nicht nachteule.

Enkidu

Also, einen Quantenpuster fänd ich besser, den kann man wenigstens wirklich gebrauchen, wenn die Quanten mal wieder rauchen.

de Bunker

Zitat von: andy am 01. Dezember 2010, 14:29:31
Und schon geht's los mit der Sprachverwirrung. Quantenengel, nicht nachteule.

Ebent! Quanteneule und Nachtengel kann man doch nun wirklich nicht verwechseln.


;D    ;D    ;D

Wiesodenn1

Quantenengel(TM)-Tautologie-Sauger auf Biophotonen-Basis

Den muss ich mir merken. ;D
Bernhard Hoëcker: "Homöophatie ist, wenn Du über ein Feld läufst, furzt und sagst es ist gedüngt."

J9126

Zitat von: Quantenengel am 01. Dezember 2010, 02:16:29
...Und jetzt lern das mehrtausendfache dieser Wörter, um wenigstens die BILD-Zeitung verstehen zu können. Du wirst merken, selbst mit einer noch so bekloppten Rechtschreibung kommt man trotzdem viel weiter als indem man Wortbilder lernt. ... 

Wie machen das die Asiaten? Bei denen sind doch alle Wörter sozusagen Einzelbilder. Kennt sich da jemand aus?

heterodyne

Welche der zumindestens zig asiatischen Schriften meinst du da (tw mehrere für ein und dieselbe Sprache)? Es gibt laut-, Silben- und Wortschriften. Letzere müssen sich halt wirklich, wirklich viele Zeichen merken.

Quantenengel

Ja, letztere haben ein großes Problem. Die meiste packen's nicht, mehr als 5000 Wörter selbst schreiben zu können. Die absoluten, wenigen Cracks packen 20.000. (In normalen Tageszeitungen beträgt das Vokabular 50.000 Wörter).  Und die Schulzeit besteht ziemlichenteils aus zigjahrelangem Einpauken dieser Wortbilder.

Ist übrigens eine der Schwierigkeiten, wenn ein Chinese z. B. Englisch lernt, man muss anfangs höllisch aufpassen, dass er sich die englischen Wörter nicht als Wortbilder einprägt, sondern das Alphabet "knackt".

heterodyne


Quantenengel

Chinesische Schreibmaschinen: http://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_typewriter  :o

Ich muss allerdings dazusagen, um z. B. 3000 chinesische Wörter zu lesen, braucht man keine 3000 Zeichen zu lernen. Ein paar Vereinfachungen und etwas Systematik haben die Chinesen da schon eingebaut, so dass man sich bei vielen Wörtern die Bedeutung einigermaßen aus den Fingern saugen kann: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Schriftzeichen#Einteilung_der_Schriftzeichen

Dann ist die chinesische Sprache außerdem ziemlich analytisch, d. h. baukastenartig aufgebaut, also nix mit zig Konjugationen und Deklinationen wie etwa das Deutsche. Auch deshalb kriegen die Chinesen trotz der super-schwierigen Schrift noch einigermaßen die Kurve beim Lesen und Schreiben.

Ferner werden die chinesischen Schriftzeichen auch kaum abgewandelt, so dass man sie wesentlich leichter wiedererkennen kann als Wörter aus lateinischen Buchstaben in exotischen Schriftarten.

Das ist insgesamt nicht so krass und hoffnungslos, wie sich eine lateinisch verschriftete Sprache als Wortbilder einpauken zu wollen, besonders wenn die auch noch durchkonjugiert und -dekliniert ist. Deshalb war die Ganzwortmethode für's Deutsche in den 60er/70er Jahren so ziemlich die blödeste Idee, von der ich je gehört habe.