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Neuer Ratgeber Alternativmedizin

Begonnen von Elfenstaub, 09. November 2011, 19:55:05

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Elfenstaub

Daniel Bouhafs hat einen Ratgeber geschrieben, soweit ich das sehe, ein Loblied auf verschiedene "Therapien"
ZitatAls Praxishandbuch stellt es die verschiedenen Ansätze vor, zeigt, woher die Behandlung kommt, wie sie funktioniert und angewendet wird und leitet so die NutzerInnen an, wie sie die für sie passende Heilmethode wählen und einen Therapeuten oder eine Naturheilärztin finden können, der oder die seriös arbeitet. Zu jeder Heilmethode sind weitergehende Informationsquellen wie Anlaufstellen und Adressen von Dach- und Berufsverbänden oder Kliniken angegeben.

Dabei nimmt der Autor durchaus eine Einschätzung und Gewichtung vor: Die Kapitel sind entsprechend gegliedert und reichen von «bes­ten Therapien» wie etwa der Homöopathie über «unkonventionelle Verfahren» (Neuraltherapie oder Blutegeltherapie) und «umstrittene Therapien» (Bioresonanz) bis hin zu Heilern, Lichtarbeiterinnen und andern Scharlatanen.


Und er stürzt sich auf die PEK-Studie, wie ein Ertrinkender auf einen Rettungsring. Das machen im Moment ja auch die Homöopathen gerne, um ein ARgument gegen Shang et al zu haben.

ZitatÜberhaupt der Schlussbericht: In seiner ursprünglichen Fassung hat er ausdrücklich empfohlen, drei der fünf alternativen Heilmethoden in der Grundversicherung zu belassen – Homöopathie, anthroposophische Medizin und Phytotherapie. Daraufhin intervenierte der damalige Bundesrat Pascal Couchepin und verfügte in Eigenregie, diese Empfehlung zu streichen. Weder die ExpertInnen im PEK-Leitungsausschuss noch das hochkarätig besetzte internationale Beratungs- und Begleitgremium der PEK-Studie durften sich dazu äussern. «Bei seinem Entscheid, die Komplementärmedizin aus der Grundversicherung zu kippen, hatte der Bundesrat gegen sämtliche – wissenschaftliche und demokratische – Regeln verstossen», zieht Bouhafs Bilanz

http://www.woz.ch/artikel/2011/nr45/sachbuch/21386.html

ZitatKein Mensch möchte die Errungenschaften der modernen Medizin missen. Wir alle suchen und finden Hilfe in dieser Hochleistungsmedizin, wenn wir sie brauchen. Was bringt die heutige Chirurgie nicht alles zustande, selbst mit minimalen Eingriffen. Unzählige Patientinnen und Patienten verdanken der Orthopädie eine um Jahrzehnte verbesserte Lebensqualität. Die meisten Infektionen haben ihren Schrecken verloren, dank potenter Medikamente. Mit dem Effekt, dass wir immer älter werden.

Trotz dieser Erfolge boomt daneben eine angeblich sanfte Medizin: Noch nie war hierzulande das Angebot an alternativen Heilmethoden so gross wie heute. Im Mai 2009 hat das Volk sogar dem Verfassungsartikel zur Wiederaufnahme der Komplementärmedizin in den Leistungskatalog der Krankenkassen mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.

Neuere Studien belegen die Wirksamkeit einiger Methoden, auch wenn deren Wirkmechanismen im Dunkeln bleiben. Geradezu bahnbrechend sind die jüngeren Erkenntnisse der Neurowissenschafter, die der Placebowirkung auf der Spur sind. Sie könnten die Kluft zwischen Schulmedizin und komplementärer Heilkunde überbrücken helfen.

Der Journalist Daniel Bouhafs hat dazu ein Sachbuch mit der nötigen Distanz und Kritik sowohl gegenüber der Komplementärmedizin als auch auch der Schulmedizin verfasst.
http://www.rueggerverlag.ch/page/verzeichnis/detail.cfm?id=730
2-3 Elfen, luftgetrocknet, mit dem Mörser zerstoßen bis die Konsistenz von Puderzucker erreicht ist: Elfenstaub!

Giftig wie Aspartam, süß wie Dihydroxymonoxid und nicht überdosierbar.