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TGI für @urs

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Begonnen von Eratosthenes, 25. September 2025, 11:46:40

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Eratosthenes

Es bleibt spannend welche der berühmten TGI-Bomben als nächstes hochgeht, womöglich gibt es einen echten Urknall.
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

Wir singen dem Helmut ein Lied ein Lied, wir singen dem Helmut ein Lied!

https://youtu.be/zKdxd718WXg?si=Hxve0jGFQGYGBxAG

Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Stefan312

Aja

Hinweis: Der Inhalt dieser Website richtet sich nicht an Personen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein sowie in den Ländern AFG, BLR, CAF, CHN, COD, CUB, ETH, HKG, IRN, IRQ, LBN, LBY, MLI, MMR, NIC, PRK, RUS, SDN, SOM, SSD, SYR, UAE, UKR, USA, VEN und YEM. TGI International L.L.C-FZ ist in diesen Ländern nicht tätig und vertreibt dort keine Produkte.

Eratosthenes

Und es geht lustig weiter, die Wirtschaftswoche wieder. Die Berliner Härting Anwälte kommen bestimmt aus dem Antworten und Verklagen gar nicht mehr raus! Wahrscheinlich haben die auch schon einen eigenen Geldspeicher.



Goldhändler
Wie sicher ist das Gold der TGI-Kunden im Kosovo?
Neuer Ärger für den Goldhändler aus Österreich: Die Bafin warnt vor einem kosovarischen Partner der Firma. Der bunkert mehr als zwei Tonnen Gold.
Leonard Frick
22.05.2026 - 17:34 Uhr

Eine Tonne Gold nimmt überraschend wenig Platz ein. Ein Würfel mit diesem Gewicht würde ganz einfach auf den Wohnzimmertisch passen.

Besser aufgehoben ist eine Tonne Gold jedoch im Tresor. Das weiß auch Helmut Kaltenegger, ein 60-jähriger Goldhändler aus Österreich. Nach eigenen Angaben haben Kalteneggers Firmen mittlerweile über 50.000 internationale Kunden angeworben – viele davon in Deutschland.

Über zwei Tonnen des Goldes sollen bei einem Partner im Kosovo liegen. Ein Unternehmen mit dem klanghaften Namen BOSS.BSS L.L.C. Und zu diesem Partner sprach die Bafin am Freitag eine Warnung aus.

Die TGI schreibt, sie lege ,,größten Wert auf Sicherheit und ordnungsgemäße Abläufe" und fügt hinzu: ,,Die Verwahrung der Goldbestände erfolgt nach höchsten Sicherheitsstandards, was auch durch einen entsprechenden Prüfbericht bestätigt wurde." Weiter möchte sich das Unternehmen jedoch nicht äußern. Mit den zuständigen Behörden befindet sich die TGI in einem ,,engen und kooperativen Austausch".

Die dubiosen Deals zweier Goldhändler
Günstiges Gold, ein Krypto-Skandal, Ärger mit der Bafin. Und mittendrin: zwei Unternehmer aus Österreich, deren Wege sich verdächtig häufig kreuzen.

Das TGI-Geschäftsmodell
Wer die TGI nicht kennt: Das in Liechtenstein ansässige Unternehmen lockte Kunden mit außergewöhnlich hohen Renditeversprechen. Käufer von Gold sollten monatlich bis zu vier Prozent des Kaufpreises als ,,Rabatt" zurückerhalten – hochgerechnet 48 Prozent im Jahr. Nach Ablauf von drei Jahren sollte zusätzlich die ursprünglich erworbene Goldmenge ausgeliefert werden. Damit lagen die zugesagten Erträge um ein Vielfaches über dem Niveau klassischer Anlageformen.

Die Geschäftspraktiken Kalteneggers werfen allerdings Fragen auf. Kalteneggers österreichische Firmen waren über Jahre hinweg stark überschuldet – jedenfalls bis sämtliche ,,Rechte und Pflichten" – darunter vermutlich auch ein millionenschweres negatives Eigenkapital – auf eine liechtensteinische Aktiengesellschaft übertragen wurden: die TGI.

In Liechtenstein hat die TGI es versäumt, einen aktuellen Jahresabschluss vorzulegen. Das bestätigt das dortige Amt für Justiz: ,,Die Jahresrechnung 2024 hätte bei uns spätestens Ende 2025 eingereicht werden müssen." Man habe die TGI deshalb zur Einreichung der Bilanz aufgefordert.

Die TGI selbst teilt mit, der Abschluss sei ,,seit mehreren Monaten fertig". Die Verzögerung ergebe sich zum einen aus ,,Meldungen von Finanzaufsichtsbehörden", zum anderen aus ,,Rückfragen seitens der Banken".



Gold

Wie Anleger auf dem Goldmarkt ihr Geld verlieren
50 Prozent Gewinne im Jahr, sicher und flexibel – Goldhändler winken mit märchenhaften Angeboten. Anleger verlieren schnell ihr Geld.
von Leonard Frick und Michelle Jura
Schon in einem TGI-Youtube-Video vom Januar 2026 hatte Kaltenegger angekündigt, die Bilanz werde ,,in Kürze" einsehbar sein. Offensichtlich scheint es der TGI binnen vier Monaten nicht gelungen sein, die offenen Fragen der Banken zu beantworten.

Ärger mit der Bafin
Und auch mit der Bafin hat die TGI Ärger. Die veröffentlichte Ende April 2026 eine Warnmeldung. Teile des TGI-Angebots dürfe das Unternehmen ,,nicht zum Erwerb in Deutschland anbieten", da ein ,,Verstoß gegen das Vermögensanlagengesetz" vorliege.

Die TGI sprach daraufhin von einer ,,Fehlinterpretation". In einer Pressemitteilung heißt es: ,,Die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Geschäftsmodells der TGI AG wird dadurch nicht infrage gestellt."

Für die TGI war die Meldung der Bafin aber wohl Grund genug, ihr Geschäftsmodell umzustellen. Nun bietet der Goldhändler einen Rabatt von zwei bis drei Prozent beim Goldkauf. Die Website erklärt auch nach eingehender Suche nicht, wie der günstige Einkaufspreis zustande kommt. Die TGI liefert auch auf Nachfrage keine Erklärung, sondern schreibt lediglich: ,,Kundinnen und Kunden haben jederzeit die Möglichkeit, der TGI AG Feingoldbarren/Münzen/etc. zum Ankauf anzubieten."

Finanzaufsicht gibt neue Warnung heraus
Am Freitag veröffentlichte die Bafin eine weitere Meldung, die für die TGI zum Problem werden könnte. Die BOSS.BSS soll in Deutschland Aktien ,,ohne den erforderlichen Prospekt" angeboten haben. Bei Verstoß droht eine ,,Geldbuße von bis zu fünf Millionen Euro" oder drei Prozent des Jahresumsatzes.

TGI-Kunden sollten bei diesem Namen aufhorchen. Denn bei der BOSS.BSS dürften mehrere Tonnen TGI-Gold liegen.

Das erklärte zumindest Kaltenegger selbst. Laut dem Österreicher hat die TGI einen ,,Safe Keeping Record" (SKR) abgeschlossen. Also ein Nachweis, dass das Gold sicher von einem Partner verwahrt wird. Der WirtschaftsWoche liegt das Dokument vor. 2182 Kilogramm Gold mit einer Reinheit von 96 Prozent sollen demnach bei der BOSS.BSS im Kosovo lagern. Die TGI wird in dem Dokument nicht erwähnt. Aber es trägt die Unterschrift des Mannes hinter der BOSS.BSS: Baki Wahsh.

Ebenfalls im Goldgeschäft, hat Wahsh hehre Ziele. Auf seiner Website kündigt er eine ,,Bewegung" an, ,,die die Finanzwelt revolutioniert". Vor der Revolution dürfte sich Wahsh zunächst mit einer empfindlichen Strafe auseinandersetzen müssen. Wahsh und die BOSS.BSS haben auf eine Anfrage nicht reagiert.

Wer Goldbestände bei der TGI hält, sollte spätestens jetzt prüfen: Wie genau ist das Eigentum am eingelagerten Gold dokumentiert?
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Stefan312

Zitat von: Eratosthenes am Heute um 18:17:33Wer Goldbestände bei der TGI hält, sollte spätestens jetzt prüfen: Wie genau ist das Eigentum am eingelagerten Gold dokumentiert?

Wer Gold bei der TGI hält, sollte vor allem eines prüfen und zwar seinen eigenen Geisteszustand.