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TGI für @urs

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Begonnen von Eratosthenes, 25. September 2025, 11:46:40

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Urs Reggeli

Vielleicht meldet er sich demnächst aus einem Studio aus Russland, zusammen mit Jan Marsalek...

Urs Reggeli

Es kann mich natürlich trügen, aber ich habe das Gefühl, allmählich schnürt sich's zu und es kommt nicht mehr genug frisches Geld rein.

Eratosthenes

Zitat von: Urs Reggeli am Heute um 14:07:01Es kann mich natürlich trügen, aber ich habe das Gefühl, allmählich schnürt sich's zu und es kommt nicht mehr genug frisches Geld rein.

Und auf der anderen Seite wird das Geld mit vollen Händen zum Fenster rausgeschmissen, den Eindruck habe ich auch.
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Urs Reggeli

Vielleicht um den Eindruck zu vermeiden, es käme nicht genug Geld rein....

Wir wollen ja nicht unterstellen, dass sie jetzt noch alles, was da ist, auf den Kopf hauen, weil sie nächste Woche eh schon in Russland sind.... 😁

Eratosthenes

Zitat von: Urs Reggeli am Heute um 12:25:42Das "neue Modell" klingt ja noch unglaubhafter als das bisherige.

Also, die Ghanaer verkaufen Goldbarren zum normalen Marktpreis, und aus Dankbarkeit darüber, dass ihnen einer ihr Gold abkauft, geben sie dem Käufer 50% ihres Gewinns, den sie aus späteren Investitionen in die Fördertechnik erzielen. Wenn ich das richtig verstehe.

Da haben sie beim Kurier was durcheinander gebracht, das sind nicht die Ghanesen sondern die Sambier.
Übrigens haben es die TGI, Pocher und die Kalteneggers jetzt ins ARD Hauptabendprogramm geschafft! Glückwunsch!  :2thumbs:  Report Mainz hat berichtet.

Gold-Boom in Krisenzeiten – Zocken dubiose Anbieter ab?

https://www.ardmediathek.de/video/report-mainz/gold-boom-in-krisenzeiten-zocken-dubiose-anbieter-ab/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMDc5MDg?




Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

Hier der Manuskriptausschnitt der Sendung:


ZitatKauf von Goldbarren als Rabattmodel?
Das Geschäft boomt. Sogar Prominente wie Oliver Pocher werben für Gold zum Schnäppchenpreis. In einem Video spricht er die Emotionen vieler Menschen an. Er inszeniert sich als Goldinteressent, der sich von einem Rabattmodell der TGI AG mit Sitz in Liechtenstein überzeugen lässt. Hochkant gedreht für Social Media Plattformen.

,,Wisst ihr eigentlich, was 50 Gramm Gold mittlerweile kosten? Ich sage es euch: 7.000 Euro. Circa. Helmut, was kosten die 50 Gramm denn bei dir?"

Oliver Pocher
,,Lieber Oliver, statt 7.000 Euro, circa 2.000 Euro."

Helmut Kaltenegger
Wie soll das möglich sein? Wir recherchieren. Neben dem klassischen Sofortkauf von Gold bietet die TGI AG Rabattmodelle von zwei bis vier Prozent pro Monat an. Damit wirbt das Unternehmen im Internet. Können so tausende Euro beim Goldkauf gespart werden? Auf REPORT MAINZ Nachfrage heißt es:

,,Die TGI AG verfügt über einen privilegierten Zugang zu Rohgoldquellen sowie über etablierte Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette [...]."

Den Finanzexperten der Verbraucherzentrale Bayern, Sascha Straub, überzeugt das nicht. Er hat noch viele Fragen:

Sascha Straub, Verbraucherzentrale München
SWR
,,Wo bleiben die Belege. Kann es der Anleger nachvollziehen? Was sind das für Rohstoffquellen? Welche rechtlichen Gegebenheiten liegen da vor? Sind die Eigentümer, haben sie besondere Zugriffsrechte? Wie stark sind diese Rechte? Was hat das dann für positive Auswirkungen auf die Konditionen? Alles Punkte, die der einzelne Anleger so gar nicht nachvollziehen oder verifizieren kann."

Sascha Straub, Verbraucherzentrale München
Das Unternehmen schreibt uns:
,,Die TGI AG ist bestrebt, ihren Kundinnen und Kunden einen möglichst vollständigen Überblick über die Produktion, Lieferketten und Produzenten zu vermitteln."

Uns gegenüber verweist das Unternehmen auf Vertraulichkeit und übliche Geheimhaltungsvereinbarungen.

Kunden müssen der TGI AG erst einmal Vertrauen entgegenbringen. So können sie zum Beispiel Feingoldbarren zum Tagespreis erwerben. Sie sind damit Eigentümer, das Gold aber wird zunächst vom Unternehmen verwahrt. Das Versprechen der TGI AG: Kunden bekommen monatliche Rabatte, ihr Gold aber erst, wie bei diesem Angebot, nach 36 Monaten.

Ein großes Risiko, findet Renate Daum von der Stiftung Warentest.

Renate Daum, Stiftung Warentest
SWR
,,Wir haben die TGI AG auf unsere Warnliste Geldanlage gesetzt, weil ein Goldkauf mit verzögerter Lieferung immer ein Risiko für die Kunden bedeutet. In drei Jahren kann viel passieren. Der Goldpreis kann stark schwanken, aber auch die Kosten für die Produktion können stark schwanken. Und dass die Rechnung für das Modell dann aufgeht, ist mitnichten sicher. Es ist nicht zwangsläufig sicher, dass man diese Rabatte auch wirklich darstellen kann."

Renate Daum, Stiftung Warentest
Die TGI AG räumt ein, dass bei Geschäften mit zeitversetzter Lieferung und Auslandsbezug typische Risiken bestünden, die den Kunden bekannt seien.

Und Oliver Pocher? Im Video inszeniert er sich locker, aber seriös. Es scheint so, als priese er die Goldrabatte mit voller Überzeugung an.

,,Für mich hört es sich gut an. Für euch auch?"

Oliver Pocher
Auf Nachfrage lässt er uns mitteilen:
,,Herr Pocher ist weder Gesellschafter noch operativ in das Unternehmen TGI eingebunden. Eine Investition liegt nicht vor".

Er selbst also hat das Rabatt-Gold gar nicht gekauft.

,,Gerade in Krisenzeiten und bei einem hohen Goldpreis ist Achtsamkeit im Kauf und Verkauf auf jeden Fall geboten. Man ist da auf die Expertise anderer angewiesen, deswegen sollte man sich hier durchaus auf zertifizierte, langjährig tätige Geschäfte, Händler einlassen."

Sascha Straub, Verbraucherzentrale München

Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Urs Reggeli

Zitat von: Eratosthenes am Heute um 15:48:35
Zitat von: Urs Reggeli am Heute um 12:25:42Das "neue Modell" klingt ja noch unglaubhafter als das bisherige.

Also, die Ghanaer verkaufen Goldbarren zum normalen Marktpreis, und aus Dankbarkeit darüber, dass ihnen einer ihr Gold abkauft, geben sie dem Käufer 50% ihres Gewinns, den sie aus späteren Investitionen in die Fördertechnik erzielen. Wenn ich das richtig verstehe.

Da haben sie beim Kurier was durcheinander gebracht, das sind nicht die Ghanesen sondern die Sambier.

Oder ich hab' das verwechselt. Nein - ist ja ein Zitat.

Vermutlich schenken  ja weder die einen noch die anderen Geld her.

Eratosthenes

Zitat von: Eratosthenes am Heute um 15:54:08,,Die TGI AG ist bestrebt, ihren Kundinnen und Kunden einen möglichst vollständigen Überblick über die Produktion, Lieferketten und Produzenten zu vermitteln."

Uns gegenüber verweist das Unternehmen auf Vertraulichkeit und übliche Geheimhaltungsvereinbarungen.

Informationen schaden nur dem der sie nicht hat.
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Urs Reggeli

Zitat von: Urs Reggeli am Heute um 12:25:42Das "neue Modell" klingt ja noch unglaubhafter als das bisherige.

Also, die Ghanaer verkaufen Goldbarren zum normalen Marktpreis, und aus Dankbarkeit darüber, dass ihnen einer ihr Gold abkauft, geben sie dem Käufer 50% ihres Gewinns, den sie aus späteren Investitionen in die Fördertechnik erzielen. Wenn ich das richtig verstehe.

Vor allem, wie begründet man dann, dass die Barren erst noch drei Jahre lang rumliegen müssen?

Bisher war ja die Begründung: Die liegen bei einer Bank als Sicherheit für die marktüblichen Kredite, die die Goldcrest aufnimmt.

Aber so, wenn die die Zaubermaschinen bereits aus dem Golderlös finanzieren können, brauchen sie ja keine Bankkredite, da könnten sie sich ja die Lagerkosten sparen und gleich liefern.

Eratosthenes

Zitat von: Urs Reggeli am Heute um 17:17:48
Zitat von: Urs Reggeli am Heute um 12:25:42Das "neue Modell" klingt ja noch unglaubhafter als das bisherige.

Also, die Ghanaer verkaufen Goldbarren zum normalen Marktpreis, und aus Dankbarkeit darüber, dass ihnen einer ihr Gold abkauft, geben sie dem Käufer 50% ihres Gewinns, den sie aus späteren Investitionen in die Fördertechnik erzielen. Wenn ich das richtig verstehe.

Vor allem, wie begründet man dann, dass die Barren erst noch drei Jahre lang rumliegen müssen?

Bisher war ja die Begründung: Die liegen bei einer Bank als Sicherheit für die marktüblichen Kredite, die die Goldcrest aufnimmt.

Aber so, wenn die die Zaubermaschinen bereits aus dem Golderlös finanzieren können, brauchen sie ja keine Bankkredite, da könnten sie sich ja die Lagerkosten sparen und gleich liefern.

Über die Motivationen von Michel Gschendtner könnte man sich wirklich sehr viele Gedanken machen. Hoffentlich passiert ihm nichts oder werden in Sambia im Gegensatz zu Sierra Leonie die Lizenzen vererbt?
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

"Michel Mwamba Gschwendtner", muss das natürlich heissen.

Übrigens:

ZitatAuch ,,auf sambisch" bedeutet Mwamba einfach ,,Fels" oder ,,großer Stein".
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

Lustig die Golden Empire, der andere Goldesel der nach der Goldcrest der jährlich 70% Zinsen an die Kalteneggers überwiesen haben soll um die Fatasierabatte für die Aanleger zu ermöglichen, hat offensichtlich ähnliche Probleme mit den Aufsichtsbehörden in Ghana wie die TGI in Deutschland. Goldhandel ist ok, das Angebot von Investmentmodellen untersagt.

Nachdem sich die CEOs der Goldcrest Amardeep Singh Hari und Niharika Handa schon gegenseitig des Diebstahles der Geldwäsche und des Betruges bezichtigt haben scheint da das zweite Standbein des TGI- Konstruktes der letzten Jahre wegzubrechen.

Kein Wunder versucht Helmut auf irgendwelche Minen abzulenken, von denen leider allerdings kein einziger Schürferfolg unabhängig dokumentiert ist.
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

Jedenfalls ist es wie immer, wenn Helmut anhand unabhängig geprüfter Zahlen, Umsätze, Schürferfolge, Gewinne und Verluste belegen soll, ist es mit der dauernd behaupteten Transparenz, sofort zu Ende.
Das kleinere Übel wird auch immer größer.