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TGI für @urs

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Begonnen von Eratosthenes, 25. September 2025, 11:46:40

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Eratosthenes

Übrigens überprüft die BAFIN zwar nicht den Inhalt des Verkaufsprospektes, das ändert aber nichts daran, dass der Ersteller für die Richtigkeit der Angaben haftet.

ChatGPT- Frageservice:

ZitatWelche Strafen drohen mir, wenn ich als Empfehlungsgeber einer Firma, mit dem Verkaufsprospekt der Firma argumentiere, sich die Angaben darin aber als falsch herausstellen?
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

Was ich ja gar nicht verstehe, warum die Goldbarren die gerade ausgeliefert werden, und von den Glückspilzen stolz im Internet präsentiert werden, alle die Prägung von der Münze Österreich haben? Ich dachte die kommen alle direkt aus den Hochsicherheitsdepots von Goldcrest und Golden Empire?
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

Ob die zukünftigen Schürferfolge der Bootup in Sambia genauso transparent und nachvollziehbar dokumentiert werden, wie die aus Ghana und die der Aulicio Mining in Guyana?
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Urs Reggeli

Damals in Guyana haben sie ja gesagt, sie würden die dortigen Barren verkaufen und mit dem Erlös dann österreichische kaufen, wegen irgendwelcher Zertifizierungs-Bürokratie.

Man könnte sich natürlich fragen, wer diese nicht marktgängigen un- oder falsch zertifizierten Barren dann kauft. Eine der vielen offenen Fragen.

Eratosthenes

Zitat von: Urs Reggeli am Gestern um 05:49:41Damals in Guyana haben sie ja gesagt, sie würden die dortigen Barren verkaufen und mit dem Erlös dann österreichische kaufen, wegen irgendwelcher Zertifizierungs-Bürokratie.

Man könnte sich natürlich fragen, wer diese nicht marktgängigen un- oder falsch zertifizierten Barren dann kauft. Eine der vielen offenen Fragen.

Wenn ich mich recht erinnere hiess es damals, dass man das Gold verpflichtend an den Staat Guyana verkaufen müsse.
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

Kann man eigentlich, anhand der im Netz veröffentlichten Barrennummern erkennen, wann diese Barren produziert wurden? Bei den aktuellen Lieferungen müsste es ja ein Termin vor Februar 2023 sein, wenn sie drei Jahre sicher in den festungsartig ausgebauten Tresoren der Partnerfirmen gelagert haben.

Sollten sie erst kürzlich gekauft worden sein, haben sie dann über doppelt so viel gekostet, wie damals für sie eingenommen wurde?
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Eratosthenes

Täusche ich mich, oder hat man Helmut in seinen Videos schon entspannter gesehen? Der ganze Wiener Schmäh wie weggeblasen. Die Erklärung zum Verkaufsprospekt mit fast versteinerter Mine der Pressetext mehr oder weniger nur runtergerattern, so hat das auf mich zumindest gewirkt.

Kleiner Tip, kann man nicht zur Vertrauensbildung erstmal den Börsenprospekt veröffentlichen? Der soll ja bereits länger schon in der Schublade bzw. bei der FMA zur Prüfung liegen? Wie gross ist denn der Unterschied zwischen Börsenprospekt und Verkaufsprospekt? Wäre es nicht sinnvoll die BAFIN zu bitten einfach mal bei der FMA Liechtenstein zu fragen on alles ok ist?
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Urs Reggeli

Zitat von: Eratosthenes am Gestern um 08:01:12
Zitat von: Urs Reggeli am Gestern um 05:49:41Damals in Guyana haben sie ja gesagt, sie würden die dortigen Barren verkaufen und mit dem Erlös dann österreichische kaufen, wegen irgendwelcher Zertifizierungs-Bürokratie.

Man könnte sich natürlich fragen, wer diese nicht marktgängigen un- oder falsch zertifizierten Barren dann kauft. Eine der vielen offenen Fragen.

Wenn ich mich recht erinnere hiess es damals, dass man das Gold verpflichtend an den Staat Guyana verkaufen müsse.

Stimmt, das hatte ich schon vergessen.

Urs Reggeli

Zitat von: Eratosthenes am Gestern um 09:20:54Kann man eigentlich, anhand der im Netz veröffentlichten Barrennummern erkennen, wann diese Barren produziert wurden? Bei den aktuellen Lieferungen müsste es ja ein Termin vor Februar 2023 sein, wenn sie drei Jahre sicher in den festungsartig ausgebauten Tresoren der Partnerfirmen gelagert haben.

Sollten sie erst kürzlich gekauft worden sein, haben sie dann über doppelt so viel gekostet, wie damals für sie eingenommen wurde?

Da habe mal zur Abwechslung ich die KI gefragt:

Kurz gesagt: Meistens nein – nicht direkt.
Die Barrennummer (Seriennummer) auf einem Goldbarren dient primär der Identifikation und Rückverfolgbarkeit, nicht als öffentlich lesbarer Produktionscode. Ob man daraus das Herstellungsdatum ableiten kann, hängt stark vom Hersteller (Raffinerie) ab.

1. Seriennummern bei Goldbarren

Große Raffinerien wie z. B. PAMP SA, Valcambi, Heraeus oder Argor‑Heraeus vergeben eindeutige Seriennummern für jeden Barren. Diese Nummern:

sind intern in einer Datenbank der Raffinerie gespeichert

enthalten nicht unbedingt öffentlich verständliche Informationen

dienen zur Authentifizierung und Rückverfolgung

2. Enthalten manche Seriennummern trotzdem Jahrescodes?

Manchmal ja – aber:

Einige Hersteller nutzen interne Codierungen, die z. B. Produktionsjahr oder Charge enthalten.

Diese Codes sind nicht standardisiert und oft nicht öffentlich dokumentiert.

Ohne Zugriff auf die Datenbank des Herstellers kann man das Datum meist nicht sicher entschlüsseln.

3. Ausnahmen, bei denen man das Alter grob erkennen kann

Manchmal lässt sich das Herstellungszeitfenster indirekt abschätzen durch:

Design des Barrens (Logo-Version, Schriftart, Layout)

Art der Verpackung / Certicard

Seriennummern-Format, wenn sich dieses über die Jahre geändert hat

Sammler oder Händler können dadurch oft sagen:

,,Dieser Barren dürfte ungefähr aus den 2000er-Jahren stammen."

4. Wie bekommt man das genaue Produktionsdatum?

Die zuverlässigsten Wege sind:

Beim Hersteller anfragen (mit Seriennummer)

Zertifikat / Assay Card prüfen

Bei neueren Barren über Online-Verifikationssysteme einiger Raffinerien

✅ Fazit:
Die Barrennummer allein verrät normalerweise nicht öffentlich das Produktionsdatum, aber der Hersteller kann es über seine Datenbank eindeutig zuordnen.

💡 Wenn du möchtest, kannst du mir auch Hersteller + Gewicht + Format der Seriennummer (z. B. ,,Heraeus 1 oz, Nummer XY123456") nennen. Dann kann ich dir sagen, ob man daraus etwas über das Produktionsjahr ableiten kann.


Bekommt man von der Münze Österreich Auskunft über das Produktionsjahr eines Barrens? Oder muss man da ein berechtigtes Interesse nachweisen?

Ja – grundsätzlich kann man bei der Münze Österreich AG nachfragen, aber es gibt ein paar praktische Einschränkungen.

1. Ob sie das Produktionsjahr sagen können

Die Seriennummer eines Goldbarrens ist eindeutig und dient der Rückverfolgbarkeit. Sie gehört zu den Informationen, die zusammen mit Hersteller, Gewicht und Feinheit auf dem Barren angegeben sind.

Intern kann der Hersteller normalerweise zu jeder Seriennummer die Produktionscharge bzw. das Herstellungsdatum zuordnen. Bei Barren mit dem Logo der Münze Österreich kommt noch hinzu, dass viele davon im Auftrag der Münze Österreich von der Raffinerie Argor‑Heraeus SA produziert werden.

Das bedeutet:

Die Daten existieren sehr wahrscheinlich in den Produktions- bzw. Chargenlisten.

2. Geben sie diese Information auch heraus?

In der Praxis gilt meist:

Ja, sie beantworten oft einfache Anfragen, z. B. ob eine Seriennummer plausibel ist oder aus welchem Zeitraum ein Barren stammt.

Ein formales ,,berechtigtes Interesse" wie bei Behörden ist normalerweise nicht erforderlich.

Aber es kann sein, dass sie:

nur eine grobe Zeitangabe (z. B. Produktionsperiode) nennen

dich an die raffinierende Firma (Argor-Heraeus) verweisen

oder ohne Foto / Seriennummer keine Auskunft geben.

3. Wann sie eher zurückhaltend sind

Manchmal geben Hersteller keine genauen Produktionsdaten, wenn z. B.:

der Barren nicht direkt über sie verkauft wurde,

Sicherheits- oder Datenschutzgründe greifen,

oder sie keine Endkundenanfragen zu einzelnen Seriennummern bearbeiten wollen.

4. Wie man die Anfrage am besten stellt

Wenn du es versuchen willst, schick ihnen typischerweise:

Foto des Barrens (Vorderseite)

Seriennummer

Gewicht/Typ (z. B. 100 g Prägebarren, Kinebar usw.)

Dann können sie am ehesten nachsehen.

✅ Kurzfazit:
Du musst normalerweise kein besonderes ,,berechtigtes Interesse" nachweisen. Die Münze Österreich kann theoretisch das Produktionsjahr ermitteln, entscheidet aber selbst, wie detailliert sie Auskunft geben.

Wenn du möchtest, kannst du mir auch sagen:

Gewicht des Barrens

Format der Seriennummer (z. B. Buchstaben + Zahlen)

Bei manchen Serienformaten lässt sich der Produktionszeitraum schon ziemlich gut abschätzen, ohne überhaupt beim Hersteller nachzufragen.

Urs Reggeli

Zitat von: Eratosthenes am Gestern um 09:40:46Täusche ich mich, oder hat man Helmut in seinen Videos schon entspannter gesehen? Der ganze Wiener Schmäh wie weggeblasen. Die Erklärung zum Verkaufsprospekt mit fast versteinerter Mine der Pressetext mehr oder weniger nur runtergerattern, so hat das auf mich zumindest gewirkt.

Kleiner Tip, kann man nicht zur Vertrauensbildung erstmal den Börsenprospekt veröffentlichen? Der soll ja bereits länger schon in der Schublade bzw. bei der FMA zur Prüfung liegen? Wie gross ist denn der Unterschied zwischen Börsenprospekt und Verkaufsprospekt? Wäre es nicht sinnvoll die BAFIN zu bitten einfach mal bei der FMA Liechtenstein zu fragen on alles ok ist?

Nach meinem Verständnis sind das zwei grundverschiedene Dinge.

Der Verkaufsprospekt betrifft das Produkt "Goldhandel", was ja anscheinend von der BaFin als Finanzprodukt angesehen wird und nicht als normaler Handel;

der Börsenprospekt betrifft den Vertrieb der Aktien über die Börse. Wobei ich persönlich nicht glaube, dass daraus noch was wird.....

Eratosthenes

Zitat von: Urs Reggeli am Gestern um 16:38:04
Zitat von: Eratosthenes am Gestern um 09:40:46Täusche ich mich, oder hat man Helmut in seinen Videos schon entspannter gesehen? Der ganze Wiener Schmäh wie weggeblasen. Die Erklärung zum Verkaufsprospekt mit fast versteinerter Mine der Pressetext mehr oder weniger nur runtergerattern, so hat das auf mich zumindest gewirkt.

Kleiner Tip, kann man nicht zur Vertrauensbildung erstmal den Börsenprospekt veröffentlichen? Der soll ja bereits länger schon in der Schublade bzw. bei der FMA zur Prüfung liegen? Wie gross ist denn der Unterschied zwischen Börsenprospekt und Verkaufsprospekt? Wäre es nicht sinnvoll die BAFIN zu bitten einfach mal bei der FMA Liechtenstein zu fragen on alles ok ist?

Nach meinem Verständnis sind das zwei grundverschiedene Dinge.

Der Verkaufsprospekt betrifft das Produkt "Goldhandel", was ja anscheinend von der BaFin als Finanzprodukt angesehen wird und nicht als normaler Handel;

der Börsenprospekt betrifft den Vertrieb der Aktien über die Börse. Wobei ich persönlich nicht glaube, dass daraus noch was wird.....

Ich habe das so gelesen, dass die Zahlen und Angaben die für den Börsenprospekt benötigt werden umfänglicher sind als die für den Verkaufsprospekt, der also mehr oder weniger im Börsenprospekt enthalten ist.
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Urs Reggeli

Ah, das kann stimmen. Auch nicht an einer Börse gehandelte Aktien benötigen einen Verkaufsprospekt, wenn sie öffentlich angeboten werden.

Ich dachte, beim Verkaufsprospekt ging's um das Finanzprodukt Goldhandel.

Eratosthenes

Weil ja immer wieder die Frage aufploppt ob die TGI überhaupt unter das Vermögensanlagengesetz fällt:


Zitat(2) Vermögensanlagen im Sinne dieses Gesetzes sind nicht in Wertpapieren im Sinne des Wertpapierprospektgesetzes verbriefte und nicht als Anteile an Investmentvermögen im Sinne des § 1 Absatz 1 des Kapitalanlagegesetzbuchs ausgestaltete

.
.
.
Anlagen, die im Austausch für die zeitweise Überlassung von Geld oder handelsüblichen Edelmetallen
a) eine Verzinsung und Rückzahlung,
b) eine Verzinsung und Herausgabe von handelsüblichen Edelmetallen,
c) einen vermögenswerten Barausgleich oder
d) einen vermögenswerten Ausgleich durch die Herausgabe von handelsüblichen Edelmetallen
gewähren oder in Aussicht stellen

Vermögensanlagengesetz - VermAnlG

Das wurde wohl extra nach dem PIM- Goldskandal eingefügt. Damals liefen die Gewinnausschüttungen scheinbar über über vier Jahre.
Das kleinere Übel wird auch immer größer.

Urs Reggeli

https://brudiland.li/vaduzer-goldhaendler-wird-wohl-jetzt-hauptsponsor-vom-fussballclub-austria-klagenfurt/

Leider ist das in "Erwachsenensprache" ja hinter einer Paywall. Wobei ich schon verstehe, dass die Redakteure nicht nur von Luft und Liebe leben können.

Hat Kaltenegger schon einen neuen Job in Aussicht?

Und 400 k€ gehen mal eben in einen Fußballclub, ein Zigfaches der Bilanzsumme der TGI (Stand 2023 - 2024 ist ja noch nicht veröffentlicht).

Eratosthenes

Hatte Kaltenegger nicht angekündigt DieBewertung zu vernichten?  :skeptisch:

Totgesagte leben länger?

ZitatTGI AG: Wo bleibt die nachvollziehbare plausible und überzeugende Erklärung des Geschäftsmodells?

Gute Frage eigentlich.

DieBewertung
Das kleinere Übel wird auch immer größer.