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MECFS ist keine erfundene Krankheit

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Begonnen von NeuroMD, 04. Dezember 2023, 22:59:23

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Harpo

ZitatJa, bei diesem Arzt bin ich dann fünf Monate lang sehr intensiv behandelt worden. Auch er legte besonders viel Wert auf das Thema Parasiten und die chronische Toxoplasmose, unter der ich offenbar litt. Ich bekam starke Medikamente, so genannte Anthelminthika.
Vielleicht ein Veterinär? :gruebel Auf die Idee, ME/CFS mit einer Wurmkur zu behandeln, muss man ja erstmal kommen. Aber Hauptsache, es hat geholfen. Interessant wäre, ob das auch funktioniert, ohne vorher Löcher in den Schädel zu bohren.

(Der mit der Bohrmaschine war ein anderer Arzt; das wird aus eLenders verkürztem Quote eventuell nicht ganz deutlich. Der habe es danach aber nicht mehr so gebracht und sie hat ihn darum gewechselt.)

RPGNo1

Zitat von: Harpo am Gestern um 15:46:38Auf die Idee, ME/CFS mit einer Wurmkur zu behandeln, muss man ja erstmal kommen.

Das erinnert mich an die Leerdenker, die Coronaerkrankungen mit dem Pferdeentwurmungsmittel Ivermectin behandelten. Vielleicht tendiert die Patientin D.M. zu einer analogen Denkweise. Passen würde es eingedenkt der "skurrilen" Behandlungen, der sie sich unterzogen hat.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am Gestern um 10:19:12Wenn so ein Hokuspokus hilft, stimmt mit der Krankheit etwas nicht.
Ja, es ist eine ganz besondere Krankheit, die man mit dem veralteten Wissen der Schulmedizin nicht erfassen kann. Auch Dekaden der Forschung und Milliarden an Geldern konnten und können das kaum ändern. Man wird weiterhin individuell behandeln müssen, so auf gut Glück.

Das sind so "Krankheiten" wie man sie im Wiki findet. Hegedüs sprach gerade über Morgellonen. Auch hier wird man lange weiterforschen müssen, obwohl es da kaum eine Lobby gibt. Man suche sich lieber eine andere, populärere Diagnose (auch wenn die nicht so exklusiv ist). Die man sich aber selbst stellt und von einem affirmativen Profi bestätigen läßt.

Die Dame will sich ja zur Heilpraktikerin ausbilden lassen. Ist nur konsequent, bei der Expertise.

Apropos: Ivermectin hat die Blase natürlich auch im Portfolio, so wie die ganze Palette an Medis, die jemals erfunden wurden. Bei so einer komplexen und vielgestaltigen Krankheit muss man alle Register ziehen. Man kann schließlich nicht ausschließen, dass es doch der Hirnwurm ist (der bekanntlich im Röntgenbild nicht zu erkennen ist).
Wollte ich nur mal gesagt haben!