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Identitätspolitik - Allgemeiner Thementhread

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Begonnen von RPGNo1, 25. Januar 2023, 13:52:20

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eLender

Zitat von: RPGNo1 am 04. Mai 2026, 08:52:02was das Geschlecht damit zu tun hat, ob mir das Essen schmeckt oder nicht
Man will wohl herausfinden, ob man noch Kiwis in das Kompott geben darf. Oder man will wissen, ob der Fleischbedarf richtig eingeordnet wurde; das Y-Chromosom hat ja einen hohen Proteinbedarf aus hochwertigen Quellen (aka tierisch), aber nach Transition ändert sich das ja bekanntlich. Wird aber schwierig, wenn man sich genderflexibel definiert, also müsste man auch das Menü täglich neu anpassen. So funktioniert Fortschritt ::)
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

ZitatMarc Emery
@MarcScottEmery
The all time best parody of Canadian Land Acknowledgement rituals.

Brilliant!
https://x.com/MarcScottEmery/status/2051941682078458107

 :rofl
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

Juliette

"Die Zukunft war früher auch besser." Karl Valentin

Purple Tentacle

Ach, was weiß denn ich ...

RPGNo1

ZitatKarin Prien (CDU) wird als ,,Kulturkämpferin" attackiert – doch wer führt den Kulturkampf wirklich? Am Streit um ,,Demokratie leben!", Gendersternchen und Queerpolitik zeigt sich: Es geht auch linksprogressiven und queeren Aktivistas weniger um Demokratie als um Deutungshoheit, Geld und Macht.

https://queernations.de/nicht-karin-prien-fuehrt-kulturkampf/
(At Bhaal Temple)
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RPGNo1

Der folgende Beitrag past auch gut in den Iran-Thread

ZitatIm Herbst 1978 reist Michel Foucault nach Teheran. Der Analytiker westlicher Machtordnungen glaubt, Zeuge eines historischen Aufbruchs zu sein. Die islamische Revolution erscheint ihm nicht als Rückschritt, sondern als Möglichkeit: als neue Form politischer Existenz. Er spricht von ,,politischer Spiritualität" – einer Energie, die der Westen verloren habe.
In den Protesten gegen den Schah erkennt er mehr als einen Machtwechsel: eine kulturelle Revolte gegen westliche Rationalität. Ruhollah Khomeini erscheint ihm weniger als Machtpolitiker denn als Symbol einer anderen Ordnung.
Doch aus dem Iran selbst kommen warnende Stimmen. Eine davon ist die iranische Autorin Atoussa H., die im Le Nouvel Observateur vor einer gefährlichen Verklärung warnt: Man dürfe sich nicht von einer Bewegung begeistern lassen, deren Folgen man nicht begreife – eine Medizin könne schlimmer sein als die Krankheit.
Sie beschreibt eine Realität, in der religiöse Kräfte bereits beginnen, Freiheiten einzuschränken. Was im Westen als antiimperiale Revolte gilt, erscheint ihr als Vorzeichen neuer Unterdrückung.
Foucault reagiert – und weist die Kritik zurück. Wer sich dem Islam annähere, müsse dies ohne Vorurteile tun. Mehr noch: Er wirft der Autorin einen verzerrten Blick auf die eigene Kultur vor. Die Szene ist bezeichnend: Ein europäischer Denker erklärt einer Iranerin ihre Wirklichkeit.

https://www.facebook.com/OfficialAhmadMansour/videos/im-herbst-1978-reist-michel-foucault-nach-teheran-der-analytiker-westlicher-mach/944226058429424/
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Purple Tentacle

Zitat von: RPGNo1 am 14. Mai 2026, 15:19:18Ein europäischer Denker erklärt einer Iranerin ihre Wirklichkeit.
Das ist meines Erachtens auch eine Form von Kolonialismus. ::)
Ach, was weiß denn ich ...

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 14. Mai 2026, 15:19:18eine kulturelle Revolte gegen westliche Rationalität
Der Murks geistert bis heute durch die progressive Gedankenwelt. Der ganze Postkolonialismus-Unsinn beruht darauf. Solange es gegen die westlich Rationalität Unterdrückung geht, ist alles voll supi. Die paar Toten...
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

ZitatClub Volantaire am 29. Mai 2026 in Hamburg vorerst ohne Veranstaltungsort

Am 29. Mai 2026 soll zum dritten Mal das linksliberale Debattenformat »Club Volantaire« stattfinden. Diesmal in Hamburg. Thematisch widmet sich die Veranstaltung der Frage, was queerpolitische Einflüsse im Feminismus bewirkt haben. Wie geriet die Frauenbewegung in die aktuelle Lage, welche Folgen haben jene Einflüsse und was passiert da eigentlich, wenn viele Menschen nicht mehr sagen können, was eine Frau ist? Solche Fragen sind zur Reflexion wichtig und notwendig, damit nicht ideologische Verhärtungen und Dogmatismus die Überhand gewinnen. Der Club Volantaire packt sie gewohnt kritisch an, wie zuvor schon in Frankfurt a.M. und München zu verwandten Themen.

Vorerst allerdings stehen wir, die Veranstalter, und unsere Gäste ohne Raum da. Der Betreiber der Lokalität in Ottensen, wo die Veranstaltung geplant war, sieht sich nicht mehr imstande, das Event durchführen zu lassen. Wir wollen nicht zu sehr ins Detail gehen. Es steht uns nicht zu, öffentlich zu machen, was den Betreiber umtreibt. Und wir wollen ihn auch nicht weiter da reinziehen. Nur so viel: Er hat mit wirtschaftlichen Schäden zu rechnen, sollte die Veranstaltung tatsächlich stattfinden. Denn die Lokalität ist eingebettet in ein Milieu, das affin für queerpolitische Ideologeme ist. Entsprechend wirken hier die bekannten Reflexe.
https://club-volantaire.de/stellungnahme-de-zum-versagen-des-kritischen-geistes/
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RPGNo1

Fortsetzung zu meinen vorherigen Post
ZitatClub Volantaire in Hamburg: Wie Queers mit aller Macht Debatten verhindern wollen

Ein Beispiel, wie von Transaktivistas Stimmung gemacht wird, lässt sich im Blog von Cornelia Kost nachlesen, die als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Trans- und Intergeschlechtlichkeit e.V. (dgti) und des Fachverbandes für queere Menschen in der Psychologie e.V. (VLSP*) in Hamburg eine Rede anlässlich des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit (IDAHOBITA) hielt:
,,In Deutschland bekämpfen ,Zweigeschlechter-Fundamentalisten' unsere Rechte. In Hamburg wollen sie sich noch im Mai treffen und unsere Existenz diskutieren. Anfang Juli kommt Hilary Cass (Autorin des ,Cass Review') zum internationalen Kongress für Kinder- und Jugendpsychiatrie ins CCH nach Hamburg."
https://queernations.de/club-volantaire-queers-debatten-verhindern/
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RPGNo1

Der Spiegel nimmt sich die re:publica vor. Vereinfachte Zusammenfassung: Das ist aktivistischer identitätspolitscher Gottesdienst, bei dem sich die Teilnehmer gegenseitig versichern, wie progressiv und moralisch überlegen sie doch sind.

ZitatWer zwei Tage auf der re:publica verbringt, den beschleicht das Gefühl, diese Kathedrale ein letztes Mal von innen zu sehen. Man sieht eine Konferenz, die auf die Inszenierung von Achtsamkeit und Respekt allergrößten Wert legt. Auf dem weitläufigen Gelände sind Awareness-Teams unterwegs, bei denen sich jeder melden kann, der sich unwohl oder bedrängt fühlt. Hamburger werden nur in der fleischlosen Variante serviert. Toiletten sind genderneutral, die Besetzung der Panels könnte diverser nicht sein.

Was es dafür gibt, ist eine große Unduldsamkeit gegenüber Meinungen, die nicht dem Mainstream der Konferenz entsprechen. Wohl nirgendwo tritt der progressive Katechismus der Moderne so unverstellt hervor wie auf der re:publica, wo die Angst vor der kommenden »Heißzeit« regiert, der Glaube an die binäre Geschlechterordnung als grober Unfug betrachtet wird und es als wissenschaftlich unumstößliche Erkenntnis gilt, dass Deutschland von einem tief wurzelnden und strukturellen Rassismus durchzogen ist.
https://archive.is/g92Lm
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
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Karlach: You and me both, pal.

Juliette

Oh je, das klingt ja schlimm. Ich hatte nur über Netzpolitik und Beckedahl am Rande davon erfahren, deren Engagement finde ich wichtig. Auch Steinkes und Niggemeiers Artikeln stimme ich meistens zu. Nicht immer, aber das wäre ja auch nicht normal.

ZitatDie progressive Netzgemeinde dagegen zieht sich, so wirkt es auf dieser Konferenz, in die Wagenburg zurück.

Das wäre sehr schade, wenn das so stimmt. Leider schafft es auch hier die woke Soße teilweise, jede Vernunft zu ertränken.
"Die Zukunft war früher auch besser." Karl Valentin

Max P

Zitat von: RPGNo1 am 21. Mai 2026, 11:03:57
Zitatwo die Angst vor der kommenden »Heißzeit« regiert,
Es zeugt sicher von überlegener, bürgerlich-konservativer Aufgeklärtheit, den menschengemachten Klimawandel und seine Konsequenzen bis zuletzt als woke Spinnerei abzutun.

Zitatder Glaube an die binäre Geschlechterordnung als grober Unfug betrachtet wird
Aus der (irrigerweise mitunter geleugneten) biologischen Tatsache der Existenz von Klein- und Großgametern den Glauben an eine (soziale) Ordnung herauszudestillieren, kann man tatsächlich als groben Unfug ansehen.

Zitatund es als wissenschaftlich unumstößliche Erkenntnis gilt, dass Deutschland von einem tief wurzelnden und strukturellen Rassismus durchzogen ist.
Ob diese Erkenntnis unumstößlich ist, weiß ich nicht, es spricht aber leider einiges dafür, dass sie wahr sein könnte. 
Adolf Hitler war der zutreffenden Ansicht, er habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht.

RPGNo1

@Max P

Lies bitte den gesamten Artikel. Da wird vertieft, warum der Autor u.a. zu der nicht von der Hand weisenden Schlussfolgerung kommt, dass sich "die  re:publica in immer größerer ideologischer Reinheit" übt.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

Max P

Zitat von: RPGNo1 am 21. Mai 2026, 12:44:38@Max P

Lies bitte den gesamten Artikel. Da wird vertieft, warum der Autor u.a. zu der nicht von der Hand weisenden Schlussfolgerung kommt, dass sich "die  re:publica in immer größerer ideologischer Reinheit" übt.
Ich weiß zu wenig von re:publica und verteidige die Veranstaltung nicht. Aber die eitle Eloquenz, die Wortwahl und der ganze Duktus des Artikels zeigen mir, dass dieser keine seriöse Grundlage zu Beurteilung der Veranstaltung sein kann. Der Autor möchte nicht aufklären, sondern sich lediglich beifallheischend echauffieren.
Adolf Hitler war der zutreffenden Ansicht, er habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht.